J. Edgar Hoover Building
Washington D.C.
8.07 Uhr
„Morgen", John kam ins Büro wie immer, erst im nächsten Moment bemerkte er, dass sie da war. Eigentlich hatte er erwartet, dass sie noch einige Tage zu Hause bleiben würde, nachdem sie erst gestern aus dem Urlaub zurückgekommen war. Sein Herz machte ungewollt einen Freudensprung. Sie saß wie immer hinter dem Schreibtisch und sortierte alte Akten. Man sah ihr die Bräune der vergangenen Tage noch an, sie hatte den Urlaub bei ihren Eltern offensichtlich genossen. Sie begrüßte ihn auch mit einem frischen „Guten Morgen, John". Sie sah ihn an, etwas länger als sonst, aber blickte kurz darauf wieder in die Akte die offen vor ihr aufgeschlagen lag. Bei sich dachte sie wieder daran wie sehr sie ihn in den 10 Tagen doch vermisst hatte, auch überlegte sie ob sie aufstehen sollte um ihn zu begrüßen, doch der Moment verging und sie ließ es bleiben. John ging mit wenigen Schritten durch das Zimmer auf seinen Schreibtisch zu.
Dabei musste er über einige Aktenstapel steigen, die im ganzen Zimmer auf dem Boden verstreut lagen. Sie wandte sich wieder ihrer Akte zu, auch John nahm eine der Akten, die auf seinem Tisch lagen, zur Hand und begann darin zu lesen. Ab und zu sah er auf, nur um sie einige Moment ungestört betrachten zu können, dabei fiel ihm auf wie unglaublich hübsch sie doch war, aber er würde es ihr nicht sagen, noch nicht, bei sich dachte er sich, das der Moment, der Augenblick in dem er ihr dies sagen würde wohl noch kommen würde, aber er wollte abwarten.
Auch sie schaute auf und beobachtete ihn, ihr entging nicht, mit welcher Aufmerksamkeit er sich dem Paranormalen widmete, von dem er immer vorgab nicht daran zu glauben. Irgendwann trafen sie ihr Blicke und Monica lächelte ihn an. Er erwiderte ihr Lächeln und begann ein Gespräch. Er fragte sie, wie es ihr ginge und ob der Urlaub mit ihren Eltern schön gewesen wäre. Sie antwortete, dass sie es schon genossen hatte sich aber auch etwas ohne die Gesellschaft von Freunden gelangweilt hatte. Dass sie eigentlich seine fehlende Anwesenheit bedauerte sagte sich nicht, obwohl ihr dieser Gedanke einfach nicht mehr aus dem Kopf ging, seit er das Zimmer betreten hatte. Deswegen wechselte sie auch das Thema, mit einem Kopfnicken deutete sie auf einen der vielen Akten-Stapel am Boden und sagte: „Ich weiß wirklich nicht wie Mulder und Dana das immer alles so geschafft haben ohne in ihrer Arbeit unterzugehen." John nickte zustimmend und meinte: „ Ja, du hast Recht, wir sollten wirklich aufräumen und ein paar Fälle, die wir beide für nicht weiter wichtig halten einfach ungelesen zu den anderen Akten legen."
