Ich möchte meinen Betan danken: Wurzelpauli (bei Fanfiction angemeldet) und Steffi (nicht angemeldet)
wenn ihr jetzt noch Fehler findet dürft ihr sie behalten.
Ariko Dark: Vielen Dank. Hast mir mut gemacht. Hoffe es gefählt dir.
Die erste Begegnung
Nachdenklich lag Hermine auf ihrem Bett und betrachtete die Decke, ohne sie wirklich zu sehen. Sie musste an Ginny denken, oder eher an die Frage, die Ginny ihr zum Abschied gestellt hatte.
--Rückblick--
„Wen glaubt ihr, bekommen wir im nächsten Jahr als Lehrer für VgddK? Ich bezweifle das Umbridge weiter macht." ,mit denn Worten platzte Ginny, mit Luna im Schlepptau, in das Abteil von Hermine, Harry, Neville und Ron. Verwirrt sahen die vier die jüngste Weasley an.
„Ich glaube nicht, dass es Snape ist.", versicherte Ron und sah die anderen erwartungsvoll an, doch keiner vermochte ihn zuzustimmen.
„Was ist? Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass er Snape nimmt, oder?"
„Nun ja. Auf der einen Seite hat Dumbledore Snape die ganze Zeit von der Stelle ferngehalten-", begann Harry,
„Anderer seit' s, Dumbledore hatte für dieses Jahr ja auch keinen Professor gefunden, darum ist Umbridge ja erst gekommen." fuhr Hermine fort was Neville ein Kommentar entlockte.
„Das ist doch nicht euer ernst, oder? Ich meine… dann müssten wir die ja, DA ja weiter führen, wenn wir was lernen wollen."
„Ich fände das gar nicht schlimm." Sagte Luna mit ernster Stimme.
„Schlimm fände ich dass ja auch nicht.", versicherte Neville, doch Luna beharrte auf ihrer Meinung:
„Es klang aber so."
Die Diskussion wollte gerade außer Kontrolle geraten, als der Zug anhielt.
„Hermine, bleibst du noch mal kurz hier? Ich möchte dich noch was fragen.", hielt Ginny Hermine zurück.
„Ja klar." Verwirrt setzte sich Hermine wieder. Auch Ron wollte sitzen bleiben, wurde aber von Luna mitgezogen. Ginny wartete noch ein bisschen, bis sie sicher war, dass keiner mehr lauschte und fiel dann mit der Tür ins Haus:
„Hermine, liebst du Ron?"
--Ende--
. +Ich habe bestimmt ziemlich dämlich aus der Wäsche geguckt., dachte Hermine belustigt, doch sie wusste genau, das sie nur versuchte sich von Ginnys Frage abzulenken. Verzweifelt stellte sie fest das es nicht funktionierte.
Warum stellst du dich nicht einfach deinen Gefühlen? , hörte Hermine wieder die mittlerweile vertraute Stimme. Schon seit Ginny ihr die Frage gestellt hatte, machte sich diese Stimme bemerkbar. Immer wenn sie versuchte sich abzulenken, aber es war nicht das erste mal das sie die Stimme hörte. Als sie anfing sich mit Viktor Krum zu treffen, war die Stimme das erste mal aufgetaucht um sie mit unangenehmen Fragen zu belästigen. Damals wollte sie wissen, ob sie nur mit Viktor ausging um Ron zu ärgern oder weil sie ihn wirklich besser kennen lernen wollte. Sie hatte bis heute noch keine richtige Antwort auf die Frage gefunden und war sich auch nicht sicher ob sie es wissen wollte.
Und wenn du so weiter machst, wirst du wieder keine Antwort finden. Dir ist doch klar, dass Ginny dich wieder fragen wird. Immerhin ist Ron ihr Bruder.
. +Nein, wirklich?+ , Ironie war doch was feines.
.+Daran hast du mich schon öfters erinnert +.
Aber es scheint dir ja egal zu sein. Ginny scheint dir ja nicht sehr viel zu bedeuten.
. + Wie kommst du darauf? +.
Na du versuchst die ganze Zeit dich abzulenken, statt dich mit deinen Gefühlen auseinander zu setzen.
.+ Und du verhinderst es die ganze Zeit +.
Aha! Immerhin gibst du es zu!
.+ Ach sei still +.
Wütend und Frustriert darüber, dass sie gerade 'verloren' hatte verließ sie das Zimmer um ein bisschen in den Park zu gehen.
Schlecht gelaunt ging Ron zu Ginnys Zimmer um frustriert vor der Tür stehen zu bleiben. Nun war schon eine Woche vergangen seit Ginny, Hermine was gefragt hatte und er wusste immer noch nicht, was es war.
„- gefragt?"
„Ja"
„Und was hat sie gesagt?"
Verwirrt ließ Ron die Faust sinken, die er zum anklopfen gehoben hatte.
.+Das sind ja Fred und George.+
„Nichts. Ich schein sie ziemlich überrannt zu haben."
„Was erwartest du, wenn du sie so direkt fragst?"
„Weiß Ron davon?"
„Ich habe ihn nichts gesagt und ihr werden ihn auch nichts sagen, klar?"
„Natürlich nicht."
„Aber warum soll er es nicht wissen?"
„Wie glaubt ihr, würde er reagiert? Wir wissen ja noch nicht mal ob er-"
„Natürlich tut er!"
„Aber weiß er es auch selbst?"
.+ Was reden die da über mich? Und wer ist sie? Meinen die etwa Hermine? +. Ohne wirklich darüber nachzudenken, riss er mit einen:
„Ginny, Mom will das-" die Tür auf.
Erschrocken sahen die drei auf.
„Kannst du nicht anklopfen?", fauchte Ginny ihm entgegen, doch dieser redete ohne darauf zu achten weiter:
„- du Hermine eine Eule schickst. Wir gehen nächste Woche in die Winkelgasse und du sollst fragen ob sie auch kommt. Wenn sie möchte, kann sie danach auch nach hier kommen.", ohne noch was zu sagen ging er aus dem Zimmer.
Nervös wand sich Ginny ihren anderen Brüdern zu:
„Glaubt ihr, er hat was gehört?"
„Gehört hat er sicher was."
„Die frage ist nur wie viel."
Wütend schmiss sich Ron aufs Bett und fluchte vor sich hin:
„Was haben die da nur geredet? Es ging um mich und bestimmt auch um Hermine. Wer sollte 'Sie' sonst sein?"
Vielleicht waren sie an diskutieren, ob du Hermine liebst… nein, Moment das wissen die bestimmt schon wegen deinem Verhalten. Sie haben sich bestimmt gefragt, ob Sie dich auch liebt. erklang eine gehässige Stimme in seinen Kopf.
Entrüstet richtete Ron sich auf und brüllte:
„Verdammt, lass mich doch endlich in ruhe. Ich habe doch zugegeben, das ich sie liebe!"
Aber wann wirst du es ihr sagen?
„Nie! Ich will unsere Freundschaft nicht zerstören! Jetzt lass mich in Ruhe, ich muss Harry noch schreiben."
.+ Wer ist das? Sitzt der schon lange da? +. Verwirrt betrachtete Hermine denn Mann auf der Schaukel. Er war ihr die ganze Zeit noch nicht aufgefallen, obwohl sie schon 5 Runden gejoggt war.
Er saß seitlich auf der Schaukel, so das er sich mit dem Rücken gegen die Ketten lehnen konnte und hatte ein Bein auf die Schaukel gezogen. Um das angezogene Knie hatte er die Arme geschlungen und den Kopf in den Nacken gelegt. Die Augen waren geschlossen.
Hermine setzte sich auf die Schaukel andere Schaukel und betrachtete ihn Neugierig.
Er hatte kurze braun-rote haare mit blonden Strähnen und dunkelbraune Augen. Auch seine Haut war gebräunt. Sie schätzte ihn auf Mitte 30.
„Habe ich was im Gesicht?", fragte er plötzlich und sah der braunhaarigen direkt ins Gesicht. Diese wurde rot und fing an zu stottern:
„Ich… nein… es... es tut mir leid. Ich habe sie nur noch nie hier gesehen. Sind sie neu hier?" .+Beruhige dich! Er wird dich nicht fressen!+
Ein kleines, belustigtes lächeln umspielte seinen Mund, fast so als wüsste er was sie dachte.
„Nein, ich treffe mich heute nur mit Jemand. Ich heiße Mamoru Aso und du?"
„Ich bin Hermine Granger. Auf wenn warten sie denn? Ihre Freundin?"
„Nein. Warum? Interesse?" ,fragte er belustigt. Erneut errötend schüttelte Hermine den Kopf.
Eine bekannte, scharrende Stimme ließ sie erschauern.
„Miss Granger, ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet, sie auch noch in denn Ferien zu treffen.", erschrocken fuhr die angesprochene hoch.
„Professor Snape. Was machen sie denn hier?"
„Ich wüsste nicht was sie das angeht, Miss Granger."
„Natürlich nicht, Professor."
Plötzlich zuckte eine seiner Augenbrauen. Verwirrt und auch erschrocken erhob sich Hermine von der Schaukel und ging ein Stück zurück. Dann hörte sie eine Kindliche Stimme:
„Du bist ein ganz gemeiner Mann."
Eindeutig verwirrt sah Snape runter zu den kleinen Jungen, der ihn getreten hatte. Er hatte schwarze kurze Haare und blaue Augen. Hermine war geschockt.
„Justin! Was soll das?" Dieser sah zu dem großen Mädchen auf und sagte ernst:
„Ich muss dir doch helfen. Der Mann ist ganz gemein zu dir."
„Und du musst deiner Schwester natürlich helfen, nicht war?" fragte Mamoru nun neugierig.
„Klar. Ich muss meine Schwester doch beschützen!", diese Aussage unterstrich er, indem er die Hände in die Hüfte stemmte und die Brust rausstreckte.
„Beschützen? Du? Mich?" erkundigte sich Hermine mit belustigter stimme. Dieser schien die Belustigung nicht zu bemerken. Während er auf denn Mann mit denn schwarzen Haaren zeigte erklärte er:
„Ja! Sonnst saugt dir diese Fledermaus noch dein Blut aus!" Hermine klappte der Unterkiefer runter, Snape wirkte verstört und Mamoru brach in Gelächter aus.
Schließlich faste sich Hermine wieder. Schnell faste sie ihren kleinen Bruder an der Hand, murmelte eine Entschuldigung und ging davon.
„Du kannst doch nicht einfach so meinen Professor treten und beleidigen!" redete Hermine leise auf ihren Bruder ein.
„Warum faltest du mich jetzt zusammen? Ich wollte dir doch nur helfen! Ihn hast du nicht angefaucht, als er gemein zu dir war!"
„Er kann mir ja auch meinen Abschluss versauen!" erklärte Hermine. Justin sah sie verdutzt an, doch dann sah es so aus als würde er seine Schwester verstehen. Schnell drehte sich der mutige kleine Mann um und lief zurück.
„Was hast du vor?" rief sie ihn nach, bekam aber keine Antwort mehr.
„He! Wirst du meiner Schwester jetzt denn Abschluss versauen?" platzte Justin in das Gespräch von Snape und Aso. Dieser sah zu ihm runter und fragte kühl wie immer:
„Und wenn?"
„Das darfst du nicht! Du musst ihre Leistungen bewerten und nicht die große Klappe ihres kleines Bruder." Mischte sich nun Mamoru ein.
„Das weiß ich auch!"
„Gut!" strahlte der schwarzhaarige Junge und drehte sich um, um zu sehen wie seine große Schwester auf sie zu kam.
Schnell hob er die Hände und rief:
„Ich habe dir nur geholfen."
„Ja, ich weiß. Du willst nur helfen und als Dankeschön bekommst du ein Eis." Versicherte Hermine.
„Ich habe auch geholfen. Bekomme ich auch ein Eis?" erkundigte sich Mamoru. Verwirrt sah Hermine ihn an, doch bevor sie ihn antworten konnte, erledigte das ihr Bruder.
„Nein, bekommst du nicht. Dann ist mein Eis!" damit drehte er sich und rannte davon und ließ Hermine alleine und verwirrt stehen.
