Hallo, da bin ich wieder mit dem zweiten Kapitel von 'Dark Light'. ganz bedröppelt durch die Gegend guckt Nur ein Rewiew ! ;; Is die Story denn so schlecht, oder interessiert es niemanden, was in meinem kranken Hirn rumspukt???? Ich weiß auch nicht, aber egal . Dies ist also das nächste Kapitel, es ist nicht ganz so dark wie das erste, aber so'n bissel dark schadet ja nie! .

Nachtengel: Ich hoffe, du lebst noch, und zwar in einem Stück! g Tut mir Leid, dass ich noch so lang gebraucht hab, ich durfte die ganze Woche über nicht an meinen Computer ;; Hoffentlich gefällt dir dieses Pitel so gut wie das Erste. Und wenn du noch mehr Fic's von YGO! lesen willst, kann ich dir animexx.de empfehlen .

Disclaimer: Alles seins, bis auf das, was meins is (wie immer recht wenig U.U''), und ich verdiene überhaupt und ganz und gar nix damit darauf schwört

Pairing: Für Kapitel drei, nur so im Voraus, Yami/Dalila, wahrscheinlich irgendwann auch mal Yugi/Hikari hoff, und wenn nicht, dann bekomm ich Klein-Yugi, aber das erwähnte ich ja schon evil laugh

Legende: "blablabla" = jemand spricht 'denkdenk' = jemand denkt (lalalalalala) = dummer Kommi meinerseits

So, und nun viel Spaß mit Kapitel 2 !!!!!!

Kapitel 2: Changes

Ich stehe in einem großen Saal, der verziert ist mit allerlei ägyptischen Hieroglyphen (?). Am anderen Ende des Saales steht ein großer, goldener Thron, auf dem ein junger Mann, ungefähr in meinem Alter, sitz, der große Ähnlichkeit mit Yugi hat. Er hat die selbe Frisur, nur mit ein paar goldenen Strähnen mehr. Sein Körper ist braungebrannt, groß und schlank, doch fallen mir die Augen sofort auf. Sie haben denselben Farbton wie die Yugis, nur sind sie ernster, und die Offenheit, die ich an Yugis Augen so liebe, fehlt, doch bergen sie auch so unendlich viele Geheimnisse. Alles in allem ist er erwachsener, ernster, als mein Schulfreund.

Ich blicke ihn eine Weile an, dann öffnet sich das große Tor, und eine Frau betritt den Saal.

Fest in dem Glauben, sie zu kennen, blicke ich sie unentwegt an, doch will ich sie nicht erkennen. Die Gewänder, die sie trägt, sind einfacher Machart, doch scheinen sie edler zu sein als die Kleidung manch anderer. Sie trägt ein sandfarbenens Kleid, das an der Hüfte mit einem rubinroten Stoffgürtel, der farblich gut zu ihrem Umhang passt, zusammengebunden ist, und so die wohlgeformten Rundungen der Frau hervorhebt. An ihrem Oberarm glitzert ein goldener Reif, auf ihrer Brust ruht ein Anhänger in Form des Horus-Auges.

Und jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Vor mir steht Dalila, doch so, wie sie in ihrem Leben im alten Ägypten aussah.

Dann ist das auf dem Thron sicher der Pharao, von dem sie gesprochen hat...

Ein Moment vergeht, dann geht sie auf die Knie und senkt den Blick. "Mein Pharao..." Auf eine Handbewegung des Mannes hin verlassen alle Wachen den Saal, und das Tor wird geschlossen.Als schließlich niemand außer mir und den beiden anwesend ist, stehen beide auf.

"Atemu, ich kann das nicht mehr länger aushalten!"

Ihre Augen füllen sich mit Tränen.

"Weine nicht, meine Dalila, es wird alles gut werden."

Er schließt sie tröstend in seine Arme, was ihre Tränen nach kurzer Zeit versiegen lässt. Langsam löst sie sich ein Stück von ihm und sieht ihm in die Augen, und als sie gerade einen Satz beginnen will, versiegelt er ihre Lippen mit den seinen.

Nach einer Ewigkeit, wie es scheint, lösen sich die beiden voneinander. Er setzt zu spechen an, als plötzlich...

"Rrrrrrrrrriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnnnnnnnnnnnnggggggggggggggggggg!!!!! !!!!!!!"

Ungehalten greife ich nach dem Wecker, um ihn zum Verstummen zu bringen.

Ich hasse es, aufzustehen! (ggg)

Verschlafen stehe ich von meinen weichen Bett auf, und sofort läuft mir ein Schauer über den Rücken. Meine Füße tragen mich ins Bad. Als ich in den Spiegel sehe, fallen mir meine Haare auf. Sie kleben an meinem Kopf, ganz so, als hätte ich heute Nacht fürchterlich geschwitzt. Und so springe ich unter die Dusche.

Das warme Wasser weckt meine Lebensgeister, und gut gelaunt begebe ich mich zu meinem Kleiderschrank. Ohne groß darüber nachzudenken, hole ich die Schuluniform heraus (sonst trägt sie immer eine schwarze anstatt der rosanen Jacke, einen schwarzen Rock, schwarze Nylonstrümpfe und hochgeschnürte, schwarze Stiefel)(Ich weiß, es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass sie die Uniform nicht trägt, aber wir sehen das jetzt mal nicht so eng XD), ziehe mich an, binde meine vom Duschen nassen Haare zusammen und lege die Kette mit dem goldenen Anhänger wieder an, die ich vor dem Duschen abgelegt habe. Als ich nun noch einmal in den Spiegel sehe, kann ich nicht anders als zu lachen. Das dort im Spiegel ist eine Seite an mir, die ich gar nicht kenne. Sie ist vollkommen ungewohnt.

Schnell steige ich die Treppe herab und betrete die Küche, in der meine Mutter schon emsig zu Gange ist. Ich setze mich an den Tisch und schnappe mir eine Scheibe Toast.

Während ich an meinem Frühstück kaue, betritt mein kleiner Bruder den Raum. Er kneift seine Augen zusammen und öffnet sie wieder, so, als wolle er ihnen nicht trauen, setzt sich dann aber doch zu mir an den Tisch.

Es scheint ihm die Sprache verschlagen zu haben.

Schließlich beende ich mein Frühstück, schultere meine Schultasche, gebe meiner Mutter einen Kuss auf die Wange und stürze aus dem Haus.

Ich schließe die Tür und bekomme gerade noch mit, wie mein Bruder verwundert fragt:

"Was ist denn in die gefahren?"

Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass ich in 10 Minuten in der Schule sein muss, und meine gute Laune verfliegt. Rennend bahne ich mir meinen Weg durch die um diese Zeit völlig verstopften Straßen, und keuchend komme ich an der Schule an. Aber ich scheine nicht die Einzige zu sein, die die Zeit vergessen hat, denn aus einer Seitenstraße kommen Yugi und seine Freunde gerannt, ebenfalls völlig außer Atem.

Erst bemerken sie mich nicht, und so drehe ich mich um, doch dann kann ich Joeys Stimme hinter mir hören. "Hey Leute, seht euch das an! Das ist doch nicht Hikari, oder?" (Typisch Joey!!! XDDD)

Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen, und es wird noch breiter, als ich zwei Minuten später den Klassenraum betrete. Alle starren mich an, und während ich mich auf meinen Platz setze, wird das Getuschel immer lauter.

Niemand bemerkt, dass unsere Lehrerin den Raum betreten hat.

"Was ist denn los, dass Sie alle so..." Ihr Blick fällt auf mich. "Ich seh schon. Aber woher der plötzliche Sinneswandel von Fräulein Nagashi kommt, können Sie sie später fragen. Jetzt wollen wir uns erst einmal begrüßen."

Sofort ist jeder auf den Beinen.

"Guten Morgen, Klasse."

"Guten Morgen, Frau Hirashi."

"Setzen Sie sich."

Eine langweilige Stunde beginnt, in der ich immer wieder die Blicke der anderen auf mir ruhen spüren kann. Auch ich sehe mich um, und plötzlich sehe ich in zwei große Amethystaugen. Sie ziehen mich in ihren Bann, und ohne zu wissen warum, werde ich leicht rot um die Nase. Es ist mir unendlich peinlich, aber ich kann meine Augen nicht von den seinen lösen. Sie fesseln mich, blicken mir tief in die Seele, erforschen sie und suchen nach dem Grund für meine Verwandlung.

Eine kleine Ewigkeit vergeht, bis ich meine Augen verlegen auf die Tischplatte richte. Habe ich da gerade wirklich Yugi in die Augen gestarrt?!?

Erst werde ich rot wie eine Tomate, dann kreidebleich.

Was, wenn er dort meine Gefühle für ihn entdeckt hat?

"Hikari, möchten Sie vielleicht kurz raus an die frische Luft?"

Besorgnis liegt in der Stimme meiner Lehrerin, und stumm nickend verlasse ich den Raum.

Der Gang scheint unendlich lang, will einfach kein Ende nehmen, hält mich gefangen. Ich laufe schneller, renne fast, und plötzlich, endlich, lasse ich ihn hinter mir.

Es ist warm. Kein Wunder, es ist ja auch September, und die Sonne scheint von rein gar nichts getrübt werden zu können. Doch in mir ist wieder eine ungeahnte Kälte. Sie scheint mich aufzufressen, zwar nur langsam, aber es macht mir schmerzlich bewusst, dass ich nicht alles hinter mir gelassen habe. Etwas in mir scheint noch immer nicht verheilt zu sein, etwas, das mich jetzt, wo ich glaubte, ich könne noch einmal neu anfangen, zurückzuhalten versucht. Es ist, als wollte ich nicht auch nur versuchen, Freundschaften zu schließen, aus Angst, wieder verletzt zu werden.

Ich setzte mich auf eine Bank, die Knie ziehe ich nah an meinen Körper. (Ja, ich weiß, sie hat einen Rock an. Aber gehen wir mal davon aus, dass niemand auf die Idee kommt, drunter zu gucken, wir sind ja alle vernünftig ggg) Mein Kopf sinkt auf meine Knie, und viele stumme Tränen rinnen meine Wangen hinab.

Viel Zeit vergeht, und endlich versiegen auch meine Tränen. Der warme Wind streicht sanft durch meine Haare. Es ist fast so, als will er mich trösten.

Leise Schritte näher sich mir.

"Hikari? Frau Hirashi hat mich geschickt, du bist schon so lang weg. Geht's dir immer noch nicht besser?"

Yugi.

Ich bin froh, dass er hier ist.

Ich hebe meinen Kopf und sehe ihm in die Augen. Meine sind sicher rot, vom Weinen.

"Hast du geweint, Hikari?"

Sofort setzt er sich zu mir, starr in meine Augen blickend. Etwas daran lässt mich spüren, dass er mir zuhören, mich nicht verletzen will. Und doch kann ich es ihm nicht sagen. Es tut weh!

Fragend sieht er mich an.

"Es ist nichts, mir war nur nicht gut."

Meine Füße habe ich mittlerweile auf den Boden gestellt, mein Blick haftet an ihnen. Ich kann Yugis Blick einfach nicht standhalten.

Eine Weile herrscht unbezwingbare Stille, als plötzlich jemand nach meiner Hand greift.

"Komm, lass uns reingehen!"

Und da ist es wieder, das Lächeln von heute Morgen.

Er zieht mich mit einer, für einen so kleinen Jungen enormen Kraft, auf die Füße und schenkt mir noch ein Lächeln, das die Kälte in mir verschwinden lässt, und ein unbeschreibliches Gefühl der Wärme breitet sich in mir aus. Jede Sekunde, in der sich unsere Hände berühren, koste ich aus, aber schließlich löst er unsere Verbindung.

Eine ganze Zeit lang laufen wir schweigend nebeneinander her, doch eine Frage schwirrt mir ganz plötzlich in meinem Kopf herum.

"Ähm, Yugi? Ich weiß, das ist jetzt irgendwie dreißt, aber...was hat es mit deinem Puzzle auf sich?"

Als ich angefangen habe zu sprechen, habe ich meinen Blick auf ihn gerichtet, und nun sieht auch er mich an. Seine Augen blicken verwirrt, und schnell fange ich wieder zu sprechen an.

"Ich meine, mein Anhänger hat dasselbe Motiv und...oh man, das hört sich dumm an, aber...die Seele eines Mädchens aus dem alten Ägypten ist darin eingesperrt. Und sie sagt, sie suche den Pharao, und es sei ihre Aufgabe, ihn zu suchen. (Wuestenstern: Hab ich da jetzt etwa im Konjunktiv geschrieben?!? panisch wird Hilfe, ich dreh völlig am Rad, der Typ verfolgt mich!!! Bitte, helft mir!!! XDDDDDD)"

Yugi bleibt plötzlich stehen, als wäre er zu Stein erstarrt.

"Yugi, was ist?"

"Es ist...lass uns das lieber heute nach der Schule besprechen."

"Ok, wenn es dir lieber ist?! Wann und wo wollen wir uns denn treffen?"

Sofort ist es, als wäre nichts gewesen, und sein Lächeln kehrt zurück.

"Ich hol' dich ab, wenn du nichts dagegen hast."

"Abgemacht!"

Unglaubliches Glück durchströmt mich, und ich kann nicht anders, als zu lächeln.

Wir laufen weiter und erreichen schließlich unseren Klassenraum. Ich betrete ihn als erstes, Yugi dicht hinter mir.

"Geht es Ihnen wieder besser?"

"Ja, die frische Luft hat gut getan."

"Dann setzen Sie sich wieder."

Ich tue, wie mir geheißen.

Vielleicht wird dieser Tag ja doch gar nicht so übel...

So, ich hab's geschafft, Kappi 2 ist endlich abgetippt! . Und, wie hat's euch gefallen? Ich hoffe, es ist nicht ganz so schlecht, und vor allem hoffe ich, dass FF.net nicht wieder alle meine Absätze gekillt hat, so wie beim letzten Mal. Deswegen nochmal ein ganz dickes SORRY!!!!! .'''''''''

Naja, wie immer an dieser Stelle, bitte schreibt mir ein Rewiew, das würde meinen Tag enorm erhellen, und ich würde sogar die Deutschstunden bei meinen absoluten Lieblingslehrer, Herr Kunza, überleben!!! -.-

So, bis zum nächsten Mal,

eure Ri-Chan.