Riley-Sarah 2 (3 Jahre)

Überraschungen


Verdammt, immer habe ich den Babysitter-Job. Das kleine Monster ist ja sowas von schwierig. Nicht nur, dass sie ungewöhnlich Stark ist, nein sie ist auch noch ungewöhnlich stur. Ich glaube das hat sie von ihrer Mutter obwohl John immer sagt, sie hätte ihren Dickkopf von mir.' Sarah wendete den nächsten Pancake in der Pfanne. 'Dagegen war John ein richtig pflegeleichtes Kind. Warum müssen die Beiden aber auch ausgerechnet heute eine Auszeit wollen. Gerade wenn ich meine Tage habe müssen sie mir das Monster aufhalsen', dachte Sarah und zerbrach den Pfannenwender. Erstaunt starrte sie auf die Beiden Einzelteile. Schließlich zuckte sie mit den Schultern und nahm einen Anderen.

'Arrrgh', dachte Sarah und zuckte zusammen als Riley-Sarah erneut den Stuhl lautstark quer durch die Küche schob. Statt das Kind zu ermahnen ging sie zur Kaffeemaschine und schüttete sich eine frische Tasse ein. Als sie sich umdrehte lies sie vor Schreck die Tasse fallen. Riley-Sarah hatte den Stuhl bis an den Herd herangeschoben und Griff gerade in die Pfanne, in der der Pancake nahezu fertig in brodelndem Öl lag.


„RILEY!" Schrie Sarah und wollte zu dem Kind laufen.

Riley Sarah, die schon erschreckt durch den Aufprall der Tasse herumgefahren war, hielt den heißen Pancake bereits in der Hand. Als sie Sarahs Schrei hörte und sah, dass diese auf sie zustürzte, schleuderte sie den noch immer heißen Pancake in Sarahs Richtung.

Sarah reagierte instinktiv, als etwas auf sie zugeflogen kam. Sie riss die Arme vor das Gesicht. Das heiße Etwas traf ihre Unterarme und verbrühte diese leicht.

Sarah schrie vor Schmerz auf. Trotzdem versuchte sie dem Mädchen zu folgen. Das Kind legte eine erstaunliche Geschwindigkeit an den Tag. Außerdem gelang es ihr die Tür des Quartieres zu öffnen, noch bevor Sarah die Küche verlassen konnte. Das fast 4 jährige Mädchen war so schnell, dass Sarah sie schon an der nächsten Gangkreuzung aus den Augen verloren hatte.

Plötzlich hörte sie hinter sich aufgeregte Rufe. „FEUER!" Schrie Jemand. Siedentheiß fiel ihr ein, dass die Pfanne noch auf dem Herd stand. Und richtig, als sie ihr Quartier betrat stand gerade Jemand mit einem Feuerlöscher vor dem Herd und löschte den kleinen Brand.

Sarah lies sich in den Sessel fallen und stützte den Kopf in die Hände.

„Geht es ihnen gut, brauchen sie einen Arzt Miss Connor?" Fragte der Mann mit dem Feuerlöscher.

Als Sarah aufsah, sah sie den Mann auf ihre Unterarme deuten. Sarah drehte ihre Arme und sah sich die Rötungen an. Jetzt spürte sie auch den brennenden Schmerz. „Danke, ist nicht so schlimm", sagte sie trotzdem. „Und danke nochmal für die Hilfe", ergänzte sie.

Der Mann nickte ihr lächelnd zu, stellte den Feuerlöscher ab und verlies das Quartier.

Dann fiel Sarah siedentheiß ein, dass in der Bunkerstadt eine Dreijährige alleine rumlief. Sie ging zum Wandtelefon und rief die Zentrale an. Zwei Minuten später wurde eine Suchmeldung über die Lautsprecheranlage durchgegeben, da war es aber bereits zu spät.


zuvor:

Riley-Sarah lief so schnell sie konnte. Grandma Sarah war wütend. Dabei wollte sie doch nur helfen den Pancake zu machen. Grandma Sarah schien den Pancake ganz alleine für sich haben zu wollen. Riley Sarah wollte ihrer Grandma den Pancake wiedergeben aber das hatte sie nur noch wütender gemacht und sie wollte weiter hinter Riley-Sarah her. Riley-Sarah hatte gesehen, was mit Leuten passiert, auf die Grandma Sarah wütend war und wollte das nicht selbst erleben. Deshalb rannte sie so schnell sie konnte. Sie wusste Grandma Sarah kannte jeden Winkel in der Stadt also musste sie sich woanders verstecken. Sie kannte einen Ort, wo es vielleicht sicher war. Daddy und Mom nannten diesen Ort Los Angeles. Sie sagten immer, irgendwann würden sie ihr den Ort zeigen, also konnte es dort nicht gefährlich sein.

Die Patrouille war heute besonders nervös. Die letzten die Draußen waren hatten von einem verstärkten Aufkommen von Maschinen berichtet. Deshalb wurde heftigst diskutiert und niemand sah das kleine Mädchen, dass den Raum betrat. Die Hunde sahen zwar in ihre Richtung aber Cameron hatte sichergestellt, dass alle Hunde den Geruch ihrer Tochter kannten auch wenn sie selbst immer noch angebellt wurde.

Als die Bunkertür geöffnet wurde stolperte einer der Soldaten und fiel, so dass er einen Teil seiner Ausrüstung verlor. In Folge dessen stand die Tür einen Augenblick unbeachtet offen. Diesen Augenblick nutzte ein kleines Mädchen die sichere Obhut des Bunkers zu verlassen.

So kam es, dass die fast vierjährige trotz intensivster Suche nirgendwo gefunden werden konnte.


Es war nicht schön dort. Los Angeles war dunkel, kalt und roch nicht schön. Warum wollten Mommy und Daddy ihr das bloß zeigen?

Riley-Sarah bereute bereits, dass sie sich hier vor Grandma Sarah verstecken wollte. Sie wollte eigentlich wieder zurück zu Mommy und Daddy, die würden sie schon vor Grandma Sarah beschützen. Leider fand sie den Weg nicht mehr.

Riley Sarah weinte nicht, sie weinte niemals. Der Pancake war heiß gewesen. Zuerst hatte ihre Hand etwas gebrannt, jetzt juckte sie fürchterlich. Riley Sarah wusste, sie durfte sich nicht kratzen sonst würde das Jucken nur schlimmer.

„WAS IST PASSIERT; WO IST MEINE TOCHTER!" Schrie John seine Mutter an.

Cameron war zusammengezuckt, als John unvermittelt anfing auf seine Mutter einzuschreien. „John, nicht, das hilft jetzt auch nicht", sagte sie und ergriff John am Arm.

Sarah lies den Kopf hängen. „Ich war dabei Pancakes zu machen. Ich habe mich nur umgedreht, um einen Kaffee einzuschütten. Als ich wieder zum Herd sah griff sie gerade in die heiße Pfanne. Sie hatte den Pancake in der Hand, bevor ich reagieren konnte. Ich rief ihren Namen, sie warf das Ding in meine Richtung und lief weg", Sarah sah mit Tränen in den Augen auf. „Das ist Alles, sie war so schnell, dass ich ihr nicht folgen konnte. Als ich hierher zurückkam löschte gerade Jemand den Herd mit dem Feuerlöscher. Dann habe ich die Zentrale angerufen."

John legte einen Arm um seine verzweifelte Mutter. „Tut mir Leid, dass ich Dich angeschrien habe." Sagte er reumütig.

In den folgenden zwei Stunden wurde jeder Winkel der Bunkerstadt abgesucht. Nirgendwo war eine Spur des Mädchens zu finden. Schließlich rekonstruierte Cameron noch einmal den genauen zeitlichen Ablauf der Geschehnisse. Sie befragte die Leute, die an den diversen ein und Ausgängen Dienst hatten nach den Geschehnissen während des fraglichen Zeitraumes. An einem Ausgang erzählte ihr einer der Männer von einem Soldaten der hingefallen war, als er den Bunker verlassen wollte. Auf ihre Nachfrage erfuhr Cameron dann, dass die Tür einen Augenblick unbeaufsichtigt gewesen war. So kalkulierte sie eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dafür, dass Riley-Sarah die Bunkerstadt unbemerkt verlassen hatte und Draußen in den Tunneln umherirrte.

Als John davon erfuhr schärfte er den Patrouillen ein verstärkt nach seiner Tochter Ausschau zu halten. Diese Anweisung sprach sich wie ein Lauffeuer unter den Soldaten herum. In der Folge erhielten John und Cameron dutzende Anrufe von Soldaten, die sich freiwillig für einen Suchtrupp melden wollten.

John lehnte alle diese Anfragen mit der Begründung ab, dass es schon gefährlich genug sei, wenige Leute raus zu schicken, geschweige denn ganze Suchtrupps.

Er konnte, nein er durfte einfach keine weiteren Menschenleben riskieren auch nicht für seine Tochter. Leider war Catherine zur Zeit nicht da. Cameron alleine würde sich auf die Suche machen.


Stundenlang lief das kleine Mädchen durch die Tunnel, die sich unter Los Angeles durchwanden. Schließlich kam sie an eine Wand, in der ein großes Loch klaffte. Hinter der Wand brannte eine Notbeleuchtung. Sie kletterte über die Mauerreste und kam in einen Raum, der fast völlig leer aber dafür fast sauber war. Als sie weiterging und den Raum durch die Tür verlies kam sie in einen langen Gang, von denen viele Türen abzweigten und der am Ende um eine Ecke führte. Langsam ging sie weiter und vorsichtig spähte sie um die Ecke. Sie sah eine kleine Treppe, die zu einer zerstörten Tür führte. Neben der Treppe lag etwas, was sie aber nicht genau identifizieren konnte. Sie ging näher heran, und erkannte schließlich eines der Metallmonster, über die Mommy und Daddy immer sprachen. Sie hatte einmal eine Zeichnung eines dieser Monster gesehen und erkannte es sofort wieder. Der Kopf des Monsters war so gedreht, das es in Riley-Sarahs Richtung blickte aber es schien tot zu sein oder es Schlief vielleicht. Riley Sarah hob einen Stein auf und warf ihn in Richtung des Monsters. Der Stein traf nach einem Aufpraller auf den Boden genau das Gesicht des Monsters. Es erfolgte keine Reaktion also war das Monster wohl Tot. Langsam ging sie zu dem Metallmonster hin und berührte es vorsichtig mit dem Fuß. Als keine Reaktion erfolgte Trat sie noch einmal fester zu. Wieder rührte sich das Monster nicht. Schließlich kletterte sie auf den Rücken des Monsters und hüpfte darauf herum. Sie untersuchte den Körper ganz genau, fand auch eine Öffnung im Kopf des Monsters, nahm ein Bein, hob es mit Mühe hoch und lies es mit einem lauten Knall auf den Boden fallen. Sie hielt einen Moment inne und lauschte.

Als nichts passierte machte sie weiter mit ihrem Spiel.

„Was machst Du Da?!" rief plötzlich eine Tiefe böse klingende Stimme.


Riley-Sarah blickte ein klein wenig erschrocken zu der Stimme. Vor ihr stand ein Mann, oder wohl doch eher ein Junge. Sein Gesicht war schmutzig und hatte einen wütenden Ausdruck.

„Wenn du so einen Krach machst, lockst du nur die Maschinen an." Sagte der Junge.

Riley-Sarah sagte kein Wort, was sollte sie auch sagen. Sie verstand nicht, was der Junge von ihr wollte.

Hinter dem Jungen tauchten noch ein weiterer kleinerer Junge auf, der ein Mädchen an der Hand hielt, dass sich jetzt los riss und auf Riley-Sarah zugelaufen kam.

„Wie heißt Du?" Fragte das etwa 5 oder 6 jährige Mädchen.

Riley-Sarah blickte das Mädchen verstört an. Irgendetwas war merkwürdig an dem Mädchen. Riley-Sarah fühlte den immer stärker werdenden Drang, das Mädchen in die Arme zu nehmen. Sie strahlte etwas aus, dass Riley-Sarah mit Geborgenheit gleichsetzte. Riley-Sarah sprang von der Maschine und machte einen Schritt auf das fremde Mädchen zu. Dann sah Riley Sarah in die Augen des Mädchens. Braune Augen, wie ihre Mommy und auch ein Fleck an der Augenbraue. Schließlich machte Riley-Sarah den letzten Schritt und warf sich in die Arme des Mädchens, dass die Umarmung instinktiv erwiderte.

„Riley-Sarah Connor", sagte Riley Sarah so leise, dass nur das Mädchen ihren Namen verstehen konnte.

„Ich bin Allison", sagte das Mädchen. „Der große hinter mir ist Derek, der andere ist Kyle. Wir wohnen hier", sagte das Mädchen. „Wie alt bist Du?" Fragte das Mädchen.

Riley-Sarah lies Allison los und trat einen Schritt zurück. Dann hob sie ihre Hände und fuchtelte mit ihren Fingern herum, bis sie von der rechten Hand Daumen und Zeigefinger und von der linken Hand den Zeigefinger abgespreizt hatte. „Ich bin fast vier", sagte sie und hielt die drei Finger hoch.

Allison musste lächeln. Derek kam näher und legte beschützend die Hände auf Allisons Schultern. Kyle kam ebenfalls näher blieb aber ein ganzes Stück hinter Derek. Riley-Sarah sah an Allison und Derek vorbei auf Kyle. Bei ihm hatte sie auch ein merkwürdiges Gefühl. Sie lief an Allison und Derek vorbei und zögerte vor Kyle kurz, warf sich dann aber in dessen Arme.

„Wo verdammt nochmal kommst Du her?" Fragte Derek.

Riley-Sarah wollte antworten, zuckte dann aber von Kyle zurück und hob die Hand. Dann hörten die Anderen ebenfalls das Geräusch. Es war ein metallisches Stampfen.


Derek sah sich gehetzt um. Das Metallische Geräusch kam von der langen Treppe des Bunkereinganges. Derek ergriff Allisons Hand und auch Kyle wurde ergriffen. Dann wollten sie zu dem Loch in einem der Räume. Als sie dort ankamen sahen sie in der Ferne des Ganges zwei rote Punkte leuchten. Zufällig war auch dort gerade eine Maschine unterwegs.

Riley-Sarah wusste um die Gefährlichkeit der Monster, wirklich Angst hatte sie aber keine. Sie war schnell und sie war sehr stark. Sie sah die Furcht in den Augen von Kyle und Allison.

Derek zerrte die drei Kinder an die Seite, neben das Loch, außer Sicht der Maschine. „Verdammt", sagte er leise. Er wusste, dass die Maschine sie wahrscheinlich gesehen hatte. Zu lange hatten sie vor dem Loch gestanden. Außerdem hörten die auf der anderen Seite eine Maschine, die wohl gerade über die Trümmer der Bunkertüre kletterte.

Riley-Sarah überlegte angestrengt. Sie war fast vier, das war schon groß.

Sie ergriff Allison an den Schultern und nahm sie noch einmal kurz in die Arme. „Ich beschütze Dich", sagte sie ernsthaft. Riley Sarah wusste, sie durfte nicht zulassen, dass Allison oder Kyle etwas passiert. Noch bevor einer der Drei reagieren konnte, sprang Riley-Sarah durch das Loch und lief auf die Maschine einem Seitengang blieb sie stehen. Dann beschleunigte die Maschine plötzlich ihren Schritt und Riley Sarah verschwand in dem Seitengang.

Derek sah mit aufgerissenen Augen, wie die Maschine dem Mädchen folgte. Er rief innerlich ein Stossgebet zum Himmel. Dann ergriff er Kyle und Allison an den Händen und lief hinaus in den Gang, aus dem die Maschine gekommen war. Er hoffte innständig, das kleine Mädchen würde der Maschine entkommen.

Riley-Sarah rannte vor dem Monster weg, das ihr mittlerweile in höherer Geschwindigkeit folgte. Riley Sarah lief so schnell sie konnte. Sie übersprang Hindernisse, die ein Erwachsener überklettern musste. Die Maschine war auch sehr schnell. Sie zertrat was im Weg war und schleuderte den Rest zur Seite. Lange Zeit konnte keiner der Beiden einen Vorteil erringen. Die Maschine hatte nur einen entscheidenden Vorteil, sie war Nachtsichtig.

Riley Sarah spürte das Monster hinter sich und lief so schnell sie konnte. Mittlerweile musste sie aber immer mal wieder stehenbleiben um Luft zu holen. Sie hatte mehr Ausdauer als die anderen Kinder aber ewig konnte sie so nicht weitermachen. Schließlich wurden ihre Beine immer schwerer und irgendwann stolperte sie über Etwas und fiel hin. Sie rappelte sich wieder hoch und lief weiter hatte aber mittlerweile so viel an Kraft verloren, dass das Monster immer mehr aufholte. Sie stolperte erneut, schlug sich das Knie auf und kam wieder auf die Beine. Als sie das nächste mal hinfiel, kam sie nicht mehr so schnell hoch. Sie krabbelte noch schnell hinter ein Trümmerstück bevor das Monster um die Ecke kam. Riley Sarah versuchte die Luft anzuhalten aber sie musste lautstark Atmen. Sie hörte das Monster näher kommen. Dann tauchten die Beine des Monsters auf und Riley-Sarah sah in ein paar rotglühende Augen. Zumindest waren Allison und Kyle in Sicherheit dachte sie noch, da Bückte sich das Monster.


Kurz bevor die Hand der Maschine Riley-Sarahs Hals berühren konnte flog ein Schatten heran. Der Schatten traf die Maschine in die Seite und beide zusammen flogen zur Seite. Die Maschine und der Schatten gingen zu Boden und krachten in einige Trümmer. Dann entbrannte ein wilder Kampf.

Riley Sarah richtete sich langsam auf und sah über die Trümmer. Sie sah zwei Körper die sich herumwälzten. Irgendwann kam der kleinere der beiden auf dem Anderen zu liegen. Als der kleinere den Kopf ins Licht hob sah Riley Sarah ihre Mommy. Sie wusste jetzt würde Alles gut.

Cameron war lange durch die Gänge gewandert. Schon zwei mal musste sie einen T600 ausschalten, der sie erspäht hatte. Schließlich hörte sie Geräusche. Es war das Geräusch einer laufenden Maschine. Cameron wusste genau, dass es nur einen Grund für die Maschine gab zu laufen. Sie verfolgte Jemanden. Ausgehend von der Dauer der Verfolgung und der errechneten Laufgeschwindigkeit musste der Verfolgte entweder ein schneller Erwachsener sein oder...... Ein abnormal schnelles Kind und da kam nur eine in Frage. Cameron beschleunigte ihr Tempo und näherte sich den Geräuschen. Sie musste eine weite Strecke zurücklegen, da sich die Geräusche von ihr entfernt hatten. Schließlich erkannte sie zwischen den Laufgeräuschen der Maschine die Laufgeräusche eines Kindes. Sie erkannte auch, dass die Laufgeräusche unregelmäßig und vor Allem langsamer wurden und bereits zwei mal ausgesetzt hatten.

Cameron wusste, Riley-Sarah war erschöpft und bereits zwei mal gestolpert und hingefallen. Sie war noch zwei Gangbiegungen von den Geräuschen entfernt, als sie wiederum ein Stolpern in den Schritten Riley-Sarahs wahrnahm. Diesmal kam ihre Tochter nicht mehr hoch. Dafür wurde die Maschine ebenfalls langsamer und blieb schließlich stehen. Dann noch ein paar Schritte und als Cameron um die letzte Gangecke bog, sah sie wie ein T600 sich gerade zu ihrer Tochter herunterbeugte. Wut verzerrte ihr Gesicht und sie sprang den T600 fast aus dem Stand von der Seite an. Sie krachte förmlich in die Seite der Maschine und flog mit ihr zusammen in einen Trümmerhaufen. Leider ragten aus dem Trümmerhaufen einige Armierungseisen heraus, die Camerons Oberkörper perforierten und eine Stange traf auch ihr Gesicht aber sie hatte jetzt keine Zeit, sich darum Sorgen zu machen, denn sie hörte in einiger Entfernung eine weitere Maschine. Der T600 war ein schwieriger Gegner, da er Camerons Handgelenke ergriffen hatte und beide am Boden lagen. So konnte sie seinen Kopf nicht erreichen , um diesen zu drehen und den T600 damit zu deaktivieren. Sie hatte ihre Hände noch nicht befreien können. Als eine weitere Maschine in einiger Entfernung um die Ecke bog. Diese Maschine war allerdings mit einer großkalibrigen Railgun bewaffnet, deren Geschosse auch für Cameron nicht ungefährlich waren. Die Maschine brauchte nur Sekunden die Situation zu analysieren und hob die Waffe.


Cameron sah noch wie der T600 die Waffe hob, um sie und damit auch Riley-Sarah zu töten, als die Maschine plötzlich von einem Inferno an Explosionen umgeben war. Als Cameron den Kopf drehte standen 4 Soldaten in der nähe, wovon 2 gerade ihre Raketenwerfer abgefeuert hatten. Cameron befreite ihre Hände aus dem Griff des T600 . Ergriff dessen Arm, und hebelte ihn herum auf den Bauch. Dann war es nur noch ein Griff und eine Drehung des Kopfes der Maschine und alle Bewegungen erstarben.

Einer der 4 Soldaten kam lächelnd auf Cameron zu. „Hallo Cameron, da kommen wir ja gerade zur rechten Zeit."

„Timothy, es ist schön Dich zu sehen. Und es war auch wirklich höchste Zeit", entgegnete Cameron. Sie fasste ihn am Arm und zog ihn zu sich hinunter in den Schatten. „Bringst Du bitte Riley-Sarah hier weg. Mein Gesicht ist beschädigt und ich will nicht, dass sie mich so sieht." Cameron deutete mit dem Kopf auf Riley-Sarah, die sie aus 2 Metern Entfernung stumm beobachtete.

Timothy Jensen, ehemaliger Wachmann der Universität, nickte und klopfte Cameron auf die Schulter. „Das mache ich."

„Ich danke Dir", sagte Cameron leise und zu Riley-Sarah gewandt: „Kleines, gehst Du bitte mit Onkel Timothy. Er bringt Dich nach Hause."

Riley-Sarah hatte dem Kampf zwischen ihrer Mommy und dem Monster mit aufgerissenen Augen beobachtet. Dann kam die große Explosion und die Soldaten. Sie erkannte Onkel Timothy aber sie konnte nicht verstehen, warum sie mit ihm gehen sollte. „Mommy, was ist denn los, warum kommst Du nicht mit mir?" Fragte sie der Verzweiflung nah.

„Keine Sorge, ich komme gleich nach", sagte Cameron und lächelte Riley-Sarah zu.

Riley-Sarah ergriff Onkel Timothys Hand und sah über die Schulter das Lächeln ihrer Mommy im Halbdunkel. Sie wusste genau, dass irgendetwas nicht stimmte und sie würde herausfinden, was es war.

Sie war fast vier, das war schon groß.


Timothy Jensen und Riley-Sarah erreichten die Bunkerstadt und wurden dort von John und Sarah Connor in Empfang genommen.

Zu Riley-Sarahs Verwunderung nahm Grandma Sarah sie sofort in die Arme und weinte. Sie würde ihr niemals etwas tun, dass erkannte Riley-Sarah in diesem Moment über deutlich, während Onkel Timothy Daddy beiseite zog und leise mit ihm sprach. Das machte sie nur noch misstrauischer.

Sie war fast vier, das war schon groß.

John nickte Timothy Jensen zu und der zog sich zurück. John ging zu Riley-Sarah und seiner Mutter. Er kniete sich zu den Beiden und schlang die Arme um Beide.

„Mom, nimmst Du sie mit zu Dir?" Fragte John.

Sarah sah John erstaunt an. „Du vertraust mir noch?"

John lachte leise und schüttelte den Kopf. „Glaubst Du wirklich, sie wäre uns noch nie weggelaufen?"

Sarah sah ihren Sohn erstaunt und sprachlos an.

„Wenn du sie wirklich festhalten willst, musst Du sie schon einsperren. Schon mit zwei Jahren hat sie angefangen Türen zu öffnen. Einmal haben wir sie 20 Minuten später bei den Hunden entdeckt, auf denen sie reiten wollte. Einer der Hunde hatte kurz spielerisch nach ihr geschnappt aber sie hat ihm eins auf die Nase gegeben und den Biss ignoriert.

Sarah nickte und schob ihre Enkelin von sich. Sie sah Riley-Sarah in die Augen. „Warum bist Du denn weggelaufen?"

Riley-Sarah sah zu Boden und scharrte mit dem Fuß. „Ich hab gedacht, du wärst böse auf mich. Du bist gemein zu Onkels, auf die Du böse bist."

Sarah zuckte zurück. Sollte ihre Enkelin wirklich gedacht haben, sie würde sie wie einen Soldaten unter ihrem Kommando behandeln. „Liebes, ich würde dich niemals so behandeln wie die Soldaten. Ich liebe Dich über alles und würde dir niemals etwas tun", sagte sie.

Riley-Sarah sah Sarah kurz an und dann wieder verlegen zu Boden. „Das weiß ich jetzt auch. Ich wollte nicht den Pancake wegnehmen. Ich wollte nur helfen", sagte sie .

Sarah schüttelte den Kopf und zog Riley-Sarah in ihre Arme. „Ich hatte nur Angst, Du würdest Dich verbrennen", sagte sie leise. Pfannen und Töpfe sind gefährlich. Auch wenn Du es nicht fühlst. Was ist überhaupt mit deiner Hand", sagte sie und schob Riley-Sarah zurück, um ihre Hand betrachten zu können. Sarah sah sich die Hand an aber außer einer leichten Rötung war nichts zu erkennen.

„Juckt ein bisschen", sagte Riley-Sarah und sah Sarah in die Augen.

Sarah legte eine Hand auf Riley-Sarahs Schulter und massierte diese leicht. „Du bist wirklich ein erstaunliches Mädchen".

John, der den ganzen Dialog zwischen seiner Stahlharten Mutter und seiner ungewöhnlichen Tochter beobachtet hatte musste lächeln. „Mom", sagte er. „Geht ihr jetzt bitte?"

Sarah sah ihn an. „Natürlich John", entgegnete Sarah und stand auf. „Komm", sagte sie zu Riley-Sarah und streckte ihre Hand aus.

Riley-Sarah ergriff die Hand ihrer Grandma und folgte ihr ohne zu zögern. Warum sollte sie zu Grandma Sarah und durfte nicht auf Mommy warten. Sie blickte zurück und sah Daddy zur Tür gehen, die nach Los Angeles führte, wo Mommy war. Das machte sie noch misstrauischer. Sie würde, sie musste herausfinden, was vor sich ging.

Sie war fast vier, dass war schon groß.


Als Sarah mit Riley-Sarah an der Hand ihr Quartier betrat stand noch immer der Pancake Geruch in der Luft und Sarah lief das Wasser im Mund zusammen. Von Riley-Sarah war ein deutliches Magenknurren zu vernehmen. Sarah lächelte ihre Enkelin an. „Ich mach uns schnell was zu essen, setz Dich schon mal an den Tisch, ich beeil mich auch."

Sarah ging in die kleine Küche.

Riley Sarah machte zwei Schritte auf den Esstisch zu. Als Sarah in der Küche verschwunden war fuhr Riley-Sarah auf dem Absatz herum und lief hinaus in Richtung ihres eigenen Quartiers.

John lies Cameron herein, nachdem Sarah mit Riley-Sarah um die Ecke verschwunden war. Als Cameron ins Licht trat, musste er schlucken. Nicht nur, dass Camerons Uniformbluse völlig verdreckt war, nein sie war vorne und hinten auch noch völlig blutig. Außerdem hatte Cameron einen 5 Zentimeter langen Riss auf der rechten Wange, in dem deutlich glänzendes Metall schimmerte.

Sie sahen sich einen Augenblick in die Augen, als Cameron plötzlich Haltung annahm. „Cameron Connor, erfolgreich zurück von Such- und Rettungsmission, Sir". Cameron hatte einen starren Gesichtsausdruck als sie das sagte.

John sah seine Frau zweifelnd an. Er sah sich um. Diverse Soldaten standen um die Beiden herum und beobachteten, was geschah. John postierte sich vor seiner Frau, sah ihr tief in die Augen. „Gut gemacht Soldat, wegtreten!"

Cameron salutierte erneut, trat einen Schritt zur Seite und wollte an John vorbeigehen. John hielt sie aber am Arm fest und zog sie dann in seine Arme. John und Cameron grinsten sich an, bevor sich ihre Lippen trafen. Die Soldaten in dem Raum schüttelten die Köpfe und grinsten vor sich hin.

John und Cameron erreichten ihr Quartier. Cameron ging sofort ins Bad und Duschte sich Blut und Dreck ab, während John das Verbandsmaterial zurechtlegte.

Als Cameron aus der Dusche kam, nur in ein Badetuch gewickelt, setzte sie sich mit dem Rücken zur Tür vor John auf das Bett, damit dieser die Verletzungen auf ihrem Rücken zuerst verarzten konnte.

Riley Sarah lief schnell zu ihrem Quartier. Sie wollte nein, sie musste herausfinden was vorging. Sie öffnete lautlos die gut geölte Außentür. Sie hörte Mommy und Daddy im Schlafzimmer reden. Lautlos schlich sie zu der offenen Tür. Sie blieb seitlich neben der Tür stehen und sah um die Ecke. Mommy war verletzt, deutlich konnte sie die bösen Verletzungen auf Mommys Rücken sehen. „Mommy?" fragte sie leise.

Cameron hatte sie nicht kommen hören und drehte erschrocken den Kopf in die Richtung der Stimme ihrer Tochter. Sie sah, wie Riley-Sarah beim Anblick ihres Gesichtes die Augen aufriss. „Monster", flüsterte ihre Tochter leise und ihr Gesicht verschwand aus dem Türrahmen. Cameron sprang auf. „Riley-Sarah?!" rief sie ihrer Tochter noch hinterher, hörte aber im selben Moment die Außentür zuschlagen. Cameron stand einen Augenblick starr vor Schock. Dann schlug sie die Hände vor das Gesicht, als Tränen in ihren Augen aufwallten.

John sprang auf und legte die Hände um seine Frau, die leise weinte. „Ich rede mit ihr. Sagte er und küsste den Hinterkopf seiner Frau.


Riley-Sarah rannte zu Daddys Büro. Dort hatte sie das Bild von dem Monster gesehen. Der Onkel vor der Tür von Daddys Büro wollte sie aufhalten aber sie biss ihn in die Hand, dass er vor Schmerz los lies. Sie lief zu Daddys Schreibtisch und kletterte auf den Stuhl. Auf dem Tisch lag die Zeichnung von dem Monster. Warum hatte Daddy das Bild auf dem Schreibtisch liegen. War das vielleicht ihre Mommy? Daddy wusste, dass unter Mommys Haut ein Monster steckt. War Daddy vielleicht auch ein Monster? Riley-Sarah kratzte sich am Kopf. Sie war verwirrt. Was nun, wenn Alle Monster waren auch sie selbst? Oder waren nur die glänzenden Monster wirkliche Monster?

Der Soldat wollte ins Büro, schreckte aber vor dem Wilden Blick von General Connors Tochter zurück. Schließlich wollte er doch hineingehen als sich eine Hand auf seine Schulter legte.

John erreichte sein Büro im Laufschritt. Gerade als die Wache, die sich die Hand hielt sein Büro betreten wollte erreichte er den Mann und hielt ihn an der Schulter fest. „Treten sie zurück Corporal", sagte John zu dem Mann. Der Soldat sah über seine Schulter und trat sofort zurück, als er John erkannte. John sah seine Tochter auf dem Stuhl an seinem Schreibtisch stehen. Sie starrte auf ein Blatt Papier, dass sie in der Hand hielt. Als John näher trat, erkannte er die Zeichnung in ihrer Hand.

Riley-Sarah starrte gebannt auf die Zeichnung in ihrer Hand. Eigentlich sahen die Monster nicht schlimm aus aber das Gesicht war Furcht erregend. Sie bemerkte kaum, dass ihr Daddy näher kam. Schließlich sah sie zu ihrem Daddy auf. „Ist das meine Mommy?" Fragte sie ihren Vater. Daddy musste schlucken und schüttelte dann mit dem Kopf. „Aber unter ihrer Haut ist ein Monster."

John wusste nicht, wie er die Frage seiner Tochter beantworten sollte.

Riley-Sarah erkannte nach einigen Sekunden, dass Daddy ihre Frage nicht beantworten wollte. Sie sprang einfach mit dem Blatt in der Hand über den Tisch und lief an dem Onkel vor der Tür vorbei. Sie wusste, bei wem sie die Antworten kriegen würde. Daddy wollte ihr nichts erzählen also musste sie es selbst herausfinden.

Sie war fast vier, dass war schon groß.


Sarah war aus der Küche in den kleinen Wohn und Schlafraum gekommen. Ihre Enkelin war nicht mehr da. Sie sah zur Außentür hinaus, konnte sie aber nicht entdecken. Sie ging zum Wandtelefon und Rief im Quartier ihres Sohnes und ihrer Schwiegertochter an. Eine weinerliche Cameron meldete sich und sagte ihr, dass Riley-Sarah da gewesen war und sie Monster genannt hatte. Sarah versuchte einige Minuten lang Cameron zu beruhigen, bis ihre Enkelin plötzlich in der Tür stand. „Sie ist hier, ich spreche mit ihr", sagte sie zu Cameron und beendete das Gespräch.

Riley Sarah betrat den Wohnraum ihrer Grandma und sah diese telefonieren. Sie ging auf ihre Grandma zu und streckte ihr die Zeichnung entgegen, nachdem Grandma Sarah das Telefon weggelegt hatte.

„Ist das meine Mommy?" Grandma Sarah nahm ihr die Zeichnung aus der Hand und ging vor ihr in die Hocke. Sie warf einen Blick auf die Zeichnung, dann schüttelte sie mit einem Lächeln den Kopf.

Sarah war zwar nicht auf die Frage aber sie war auf die Situation vorbereitet. „Komm", sagte sie zu ihrer Enkelin. Setzen wir uns hin, dann sprechen wir über Deine Mommy.

Sie setzten sich Beide auf die Stühle am Esstisch.

Sarah sah ihren Sohn an der Tür stehen. Gott sei dank blieb er dort stehen, dass hätte sonst zu Komplikationen geführt. Sie nahm die Hände ihrer Enkelin. „Du willst wissen, ob deine Mommy so aussieht wie auf der Zeichnung?" Riley-Sarah nickte mit ernstem Gesicht. „Ja", Sagte Sarah einfach.

Als Sarah die Frage bejahte, wollte John schon den Raum betreten, besann sich aber eines anderen, als er das Gesicht seiner Mutter sah.

„Aber.....", sagte Sarah. Nicht jeder der so aussieht ist ein Monster. Im Gegenteil, Deine Mommy ist ein silberner Engel, der deinen Daddy und mich früher sehr oft gegen die bösen Monster beschützt hat. Sie hat immer wie deine Mommy ausgesehen auch wenn unten drunter dieser Engel steckt.

Riley-Sarah dachte angestrengt nach. Wenn ihre Mommy ein Engel ist, dann wird sie sie immer vor den bösen Monstern beschützen, so wie sie es heute getan hatte. Aber........ „Wenn Mommy ein Engel ist, wie konnte das Monster sie dann verletzen?" Fragte sie dann.

„Außen kann man sie verletzen aber das tut ihr nur ein bisschen weh und wird schnell verheilen", entgegnete Sarah

„Dann wird meine Mommy wieder ganz gesund?" Fragte Riley-Sarah. Und lächelte wieder als ihre Grandma lächelnd nickte.

„Weißt Du, was das Tollste an deiner Mommy ist?" Riley Sarah schüttelte den Kopf. „Im Dunkeln sind doch die leuchtend roten Augen der Monster das Gruseligste, oder?" Wieder ein Nicken. „Deine Mommy kann ihre Augen ganz toll Blau leuchten lassen", sagte Sarah und Riley-Sarahs Gesicht nahm einen erfreuten Ausdruck an. „So, Deine Mommy ist zu Hause und weint. Du solltest schnell zu ihr laufen und sie trösten. Riley-Sarah sprang vom Stuhl und nach einem Nicken versetzte ihr Sarah einen Klaps auf den Po. Sie zögerte kurz bei ihrem Daddy und lächelte ihn an, dann lief sie so schnell wie möglich nach Hause.

John sah seiner Tochter nach und dann in Sarahs Augen, in denen die selben Tränen standen, wie in seinen Eigenen. Er sprang vor und schlang seien Arme um Sarah. „Danke Mom", sagte er leise.

Sarah nahm seinen Kopf in die Hände und küsste ihren Sohn auf die Wange. Ihr Mund näherte sich seinem Ohr. „Jedes Wort ist Wahr", flüsterte sie.

Als Riley-Sarah zu Hause ankam lag ihre Mommy auf ihrem Bett und weinte. Riley-Sarah kletterte zu ihrer Mommy aufs Bett und legte sich ihr gegenüber hin. Dann legte sie ihre kleine Hand an Mommys Wange, an der Stelle, an der das glänzende Metall zu sehen war.

Cameron hatte Riley-Sarah erst bemerkt, als sich die Matratze bewegte. Sie wusste sofort, wer da zu ihr aufs Bett kam, hielt aber die Augen geschlossen. Sie konnte es nicht fassen, als sich eine kleine Hand auf ihre verletzte Wange legte und das Metall streichelte.

„Darf ich sehen, wie Deine Augen blau leuchten?" Fragte ihre Tochter nach ein paar Sekunden in die Stille hinein.

Erstaunt zögerte Cameron einen Augenblick, nickte dann aber und sie spürte, wie ihre Tochter das Bett wieder verlies. Dann ging das Licht aus und Riley-Sarah kletterte zurück ins Bett. Dann spürte Cameron wieder die kleine Hand an ihrer Wange. Sie lies ihre Augen Leuchten und öffnete die Lieder. Riley-Sarahs Gesichtsausdruck zeugte von unglaublichem Staunen. Ihr Mund hatte sich zu einem O geformt und ihre Augen waren weit aufgerissen. Schließlich warf sie sich in Camerons Arme.

„Mommy, Du bist wirklich ein Engel!"

(ENDE)