Disclaimer: I am not JK Rowling. No copyright infringement intended. The world of Harry Potter belongs to her and only her.
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A/N: Vielen Dank an Affodillbluete, Hermine Snape7, SharonandAndy, eule007, cassie, ulli, Ravendaughter, Lalumos, für die Reviews, Favorites und für's folgen...
An alle, die meine Übersetzungskünste bekrittelt haben:
Es ist meine erste Übersetzung und aller Anfang ist schwer. Ich denke, es wird besser je weiter die Kapitel voranschreiten. Und an den Gast: Ich werde versuchen, jede Woche ein Kapitel hochzuladen. Voraussichtlich am Wochenende, weil ich dann unter der Woche übersetzen kann.
Bound to Him – An ihn gebunden
Kapitel 2
Dunkle Enthüllung
Zehn leise Glockenschläge ertönten und hallten von den Steinmauern des Raumes als die Uhr die neue Stunde einläutete.
Severus Snape saß in seinem Ledersessel und las einen abgescheuerten, antiken Wälzer im Licht des Feuers. Er seufzte leise als er die alte, fast durchsichtige Seite umblätterte, während er hoffte, dass er in den nächsten Stunden nicht herbeizitiert werden würde.
Voldemort hatte schon zweimal diese Woche auf eine Anhörung mit dem Zaubertranklehrer bestanden. Der Dunkle Lord war wegen Lucius' fehlgeschlagenem Versuch die Prophezeiung zu beschaffen gewesen und versuchte sicher zu stellen, dass seine nächsten Manöver keinen Mangel an Erfolg hatten. Er hatte Snape dazu aufgefordert alles zu enthüllen, was Dumbledore zur Vorbereitung auf das kommende Schuljahr veranlasst hatte. Obwohl Snape gewusst hatte, dass das zu erwarten war, konnte er nicht umhin, zu vermuten, dass da tiefer liegende Gründe waren, die von ihm ferngehalten wurden.
Lord Voldemort musste ihm erst irgendeinen seiner dunklen Pläne enthüllen, und so hatte er nichts von Wert, dass er dem Direktor von Hogwarts mitteilen könnte. Albus war mehr als verständnisvoll gewesen, aber Snape fühlte sich noch immer als würde er den Orden enttäuschen. Die Hälfte von ihnen misstraute ihm sowieso – aber es kümmerte ihn wenig was andere von ihm dachten. Er war vorbereitet darauf gehasst zu werden, war bereit zu sterben – das war das Leben eines Spions.
Obwohl Snape bemüht war einschlägige Informationen von den Todessern weiterzugeben, war er sowohl mental als auch physisch angeschlagen. An den Abenden an denen er nicht die Versammlungen des Dunklen Lords besucht hatte, hatte er den Professoren McGonagall und Dumbledore bei einer ermüdenden Suche im Schloss nach irgendwelchen Spuren dunkler Magie geholfen.
Snape spürte wie seine Augenlider schwer wurden und er ließ das Buch geschlossen auf seinen Schoß gleiten. Er schloss sanft seine Augen und lehnte seinen Kopf gegen die Stuhllehne.
Er war gerade so weit, dass der Schlaf ihn sanft holte, als er das brennende Empfinden auf seinem Arm spürte. „Verflucht noch mal", murrte er in einem Atemzug während er auf das Dunkle Mal auf seinem Arm starrte.
Lord Voldemort rief ihn zu sich.
Snape kritzelte schnell eine Notiz auf ein Stück verzaubertes Pergament und gab seiner Eule strikte Anweisungen bei niemandem zu stoppen außer Direktor Dumbledore persönlich. Nachdem er seine Warnung gesendet hatte ging Snape ärgerlich aus seinem Quartier um an der Versammlung teilzunehmen.
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Als Snape an den bestimmten Treffplatz apparierte, entdeckte er, dass er der letzte Ankömmling auf dem großen, anscheinend verlassenen Feld war.
Wie immer, dachte er und schnitt eine Grimasse. Die anderen Todesser versuchten nicht einmal ihren Unmut wegen seiner wiederholten Langsamkeit zu verbergen, aber Severus hatte es geschafft, dass der Dunkle Lord von irgendeiner weiteren Bestrafung absah, indem er ihn an den Anti-Disapparier-Fluch auf den Ländereien erinnerte. Voldemort hatte diese Einschränkung sehr gut verstanden, aber natürlich nur nachdem er einen Legilimens gewirkt hatte und es selbst gesehen hatte.
„Ah Severus!", zischte Voldemort von der Mitte des Kreises. Er warf als ein Zeichen des Willkommens seine Hände in die Luft und ging zu dem letzten Ankömmling.
„So nett von dir zu uns zu kommen", murmelte eine schleimige Stimme neben ihm. „ Besser spät als nie, ist es das, was die Muggel sagen?"
Severus drehte seinen Kopf und sah Lucius Malfoy arrogant grinsen und gab dem Todesser ein sardonisches, höhnisches Lächeln zurück.
Während dieser kleine Zwischenfall passiert war, stand Voldemort direkt vor dem Zaubertrankmeister. Er fasste mit seiner kalten, bleichen Hand an Snape's Schulter und grinste unerwarteterweise Snape an.
„So gut dich zu sehen, Severus. Ich habe einiges in petto für dich, mein loyaler Freund."
„Mein Herr?", Snape zog seine Augenbrauen in milder Verwunderung hoch als der schlangenförmige Mann sich zum Rest der Gruppe drehte. Voldemort bestätigte nur selten die großartigen Leistungen vor der großen Versammlung der Todesser – öffentliche Demütigung als Antwort auf Fehler war viel gewöhnlicher. Die Aufmerksamkeit für seine Person war besorgniserregend für Snape. Entweder erwartet er einen großen Dienst von mir, oder er fängt an etwas zu verdächtigen.
„Alle – lasst uns unseren meist geehrten Gast willkommen heißen."
Voldemort sprach dann über seine Schulter zu ihm. „Severus, würdest du, begleite mich zum Altar."
Der Altar? Snape grübelte darüber nach während er dem dunklen Zauberer folgte. Er tat sein bestes um seine Unsicherheit zu verbergen, weil er sich unter dem prüfenden Blick der anderen Versammelten befand. Er schaffte es sogar nicht die Augen zu verdrehen als Bellatrix Lestrange manisch lachte als er an ihr vorbeiging. Sie konnte so widerwärtig sein – sein Kopf pochte immer, nachdem er Zeit mit ihr verbracht hatte.
Während er versuchte nicht finsterer als gewöhnlich zu schauen, drehte Voldemort sich plötzlich um, um ihm ins Gesicht zu sehen.
„Seit du der Zauberer der Stunde bist, so zu sagen, „ , gurrte er, seine Nasenflügel bebten vor Vergnügen, „ habe ich eine sehr reizende Überraschung für dich."
Mit dem trat Voldemort zur Seite und gestikulierte in die Mitte des Kreises. Snape's Augen folgten dem ausgestreckten Arm und sein Blick blieb an dem Steinaltar hängen. Was auch immer oben war, war klumpig und war gerade mit einem schwarzen Tuch bedeckt.
Etwas ließ sein Herz beunruhigt flattern, aber Snape verbarg die Empfindung vor den neugierigen Augen der Todesser. Was auch immer da drunter war wünschte er nicht zu sehen, schon gar nicht zu besitzen.
Er wusste er musste sich wahrscheinlich vor Voldemort beweisen um seine wahre Mission geheim zu halten. Noch einmal.
„Mein Lord?", fragte er wieder.
Ein böses Lächeln erschien auf Voldemort's Gesicht als er Snape vorwärts bewegte.
Mit einem letzten streifenden Blick zu dem bleichen, schlangenförmigen Gesicht, schluckte Snape kräftig und trat vorsichtig vor.
„Mach es, Sevvy!", keuchte Bellatrix, ihr Zauberstab bereit die Hüllen selbst zu entfernen.
„Stille!", bellte Voldemort, der seinen Zauberstab in ihre Richtung hielt.
Sofort kauerte Bellatrix sich am Boden nieder und ließ dabei ihren Zauberstab sinken. „Ja, mein Herr."
Voldemort lenkte dann seine Aufmerksamkeit wieder auf den am Rande des Altars stehenden Mannes.
Snape streckte seine Hände aus und fing ein Stückchen des schwarzen, wie Satin beschaffenen Stoffes. Er gab ihm einen eleganten Ruck und der Stoff fiel langsam zu Boden.
Die entblößte, bleiche Haut schien im Mondlicht zu leuchten. Severus unterdrückte schnell die starken Gefühle der Abscheu, die er zuerst wegen dem Blick auf den nackten Körper der jungen Frau hatte, die ihm präsentiert wurde. Ihr Gesicht war von ihm abgewandt, aber ihre verborgene Identität half nicht den Ekel zu mindern, der gewaltig in seinem Bauch zu wallen begann.
Dumbledore weiß nicht, was er von mir verlangt. Snape schluckte seinen Ärger hinunter. er hatte eine ungefähre Ahnung was für eine Art von Darbietung der Dunkle Lord von ihm erwartete und er war weit davon entfernt es sehnlich zu tun.
„Darf ich?", fragte Snape Voldemort, denn er erinnerte sich, dass er noch immer eine Rolle zu spielen hatte und einen Ruf zu wahren. Als der dunkle Zauberer erwartend nickte, schluckte Severus seinen Stolz hinunter und täuschte ein aufgeregtes Interesse für das Angebot vor. Er erlaubte einer Hand träge über den Rand des elfenbeinfarbenen Beines des Mädchens gleiten zu lassen. Sie blieb absolut still bei seiner Berührung, aber er konnte immer noch ihr Blut in ihren Adern fließen spüren.
Zumindest ist das Mädchen am Leben, er schauderte. Bis jetzt.
„Enttäuscht das Geschenk , mein vertrauensvoller Diener?", rief Voldemort.
Severus fand langsam seine Stimme und ließ absichtlich seine Augen etwas länger auf ihr als er es jemals gewollt hätte. „ Nicht im Geringsten. Ihr seid äußerst großzügig, mein Herr."
Sichtlich erregt wegen Snape's Zustimmung tanzte Voldemort beinahe als er zu der Menge rief: „ Nun gut, sie muss in Anspruch genommen werden!"
Snape konnte die Aufregung durch die Menge gehen sehen und er reflektierte ihre Gefühle.
Voldemort schlenzte kunstvoll seinen Zauberstab in die Richtung des Altars und rief ruhig:" Rennervate!"
Der Körper vor Severus wurde augenblicklich wiederbelebt und das Mädchen hustete während es aufwachte. Snape fror ein als sie ihren Kopf drehte und seinen Blick traf.
Er starrte in die zutiefst erschrockenen Augen von Hermine Granger.
