AN: Hier haben wir das nächste Kapitel! Viel Spass!

Disclaimer: Die Idee zu Twilight und die Charaktere gehören Stephenie Meyer!

Warning: Spanking! Wer das nicht mag, sollte jetzt nicht mehr weiter lesen!

Zum Kapitel:
So wir machen hier einen kleinen Zeitsprung! Es ist Abend und Carlisle ist mit Rosalie und Edward wieder zu Hause, um mit ihnen die riskanten Aktionen und das rücksichtslose Verhalten zu besprechen ...


Haus der Cullens … früher Abend …

Ich sass mit einer Tasse Tierblut in meinem Arbeitszimmer und ließ mir die Situation mit den Nomaden noch einmal durch den Kopf gehen. Die Jagd auf James war leider nicht ganz so gelaufen, wie geplant … Bella war Alice und Jasper entwischt und der Aufforderung gefolgt in das Ballettstudio zu kommen, in dem Glauben, dass James dort ihre Mutter festhalten und töten würde, wenn sie sich weigerte. Ich gebe meinen beiden Kindern keine Schuld! Natürlich war es ein Fehler gewesen, Bella in so einer Situation aus den Augen zu lassen, aber ich weiss aus Erfahrung, dass, wenn es um Jemanden geht, den man über alles liebt, man umgangssprachlich ausgedrückt – zum Tier wird! Man lässt sich durch nichts und niemanden aufhalten und ist stärker, als man je geahnt hätte. So war es auch mit Edward gewesen, als er aus meinem Blickwinkel verschwunden war und einfach so auf eigene Faust gehandelt hatte - ohne auf uns zu warten …

Dieser Gedanke machte mich immer noch wütend. Er hatte nicht auf Verstärkung gewartet, sondern war einfach los marschiert, so voller Liebe zu Bella und voller Hass für James. Und mich und meine Sorge um ihn, hatte er dabei völlig außer Acht gelassen! Ich würde ihm heute Abend beibringen, ja eindringlich beibrigen, dass er es nie wieder wagen sollte, so etwas zu tun!

Und Rosalie war eine ganz andere Sache! Ich hatte keine Ahnung was in den letzten Tagen oder Wochen mit meinen Kindern los war, aber seit Bella hier bei uns in Forks auftauchte, hatte sich alles verändert!

Ich sah auf den Gürtel, der auf meinem Schreibtisch lag. Ich wandte meinen Blick wieder ab und trank den letzten Rest Blut aus. Dann erhob ich mich, trat auf den Flur, wo Edward bereits an seiner Zimmertür stand und mir entgegen blickte. Er war nervös - wie immer!

„Komme gleich," rief ich über meine Schulter, während ich die Treppe hinunter ging, um meine Tasse wegzubringen. Er sagte nichts darauf.

Als ich wieder nach oben kam – mit Esme hatte ich bereits vorher alles geklärt – stand nicht nur Edward im Türrahmen, sondern auch Rosalie. Im Gegensatz zu meinem erstgeborenen Sohn, sah sie überhaupt nicht ängstlich oder nervös aus. Von Schuld auch überhaupt keine Spur! Ich öffnete meine Bürotür und winkte beide mit einer Kopfbewegung hinein. Rose quetschte sich noch vor ihm an mir vorbei und ließ sich lässig auf das Sofa fallen. Edward warf erst ihr und dann mir einen Blick zu! Rose konnte von Glück sagen, dass ich nicht die Art von Vater war, der so eine Situation allein den Kindern überließ. Wenn ich nicht anwesend wär, hätte Edward schon längst einen Angriff gestartet!

Er setzte sich auf den Stuhl, den ich links vor dem Tisch deponiert hatte – weit weg von seiner Schwester. Ich atmete tief durch, ließ mich wie immer auf der Schreibtischkante nieder – so dass ich beide Kinder im Blick hatte und ergriff das Wort. „Rose wie kannst du nur so egoistisch sein? Du wusstest wieviel Bella Edward bedeutet und hast sie trotzdem immer wieder deinen Hass und deine Abneigung spüren lassen!"

Sie sah mich etwas erschrocken an. „N … nein, das … Dad! ..."

Meine Miene wurde ernst und sie verstummte sofort wieder. Als ich sicher war, dass sie mich nicht noch mal unterbrechen würde, fuhr ich fort. „Ich gebe zu, dass die Situation gefährlich war, Rosie! Für uns Alle! Aber ich habe vor einigen Jahren geschworen Leben zu schützen, sei es Vampir oder Mensch! Das macht bei mir keinen Unterschied! Nicht alle Menschen würden uns töten wollen. Krieg das bitte endlich in deinen Kopf rein, Rose!"

Sie kaute auf ihrer Unterlippe herum, spielte an ihren Ringen und sah auf den Holzfußboden. Ein klares Zeichen dafür, dass sie meinen Standpunkt verstanden hatte und bereute, was sie getan hatte – oder in diesem Fall was nicht!

Meine Tochter schluckte und sah mich dann an. „Entschuldige."

Das Wort hatte sie fast heraus gehaucht. Kaum hörbar gewesen für Mensch oder Vampir.

Ich warf einen Blick auf ihren Bruder. „Und was dich angeht! Wenn du es noch einmal wagst einfach so abzuhauen, mich zu hintergehen oder dich alleine einer so großen Gefahr wie einem Tracker stellst, wirst du für eine sehr sehr lange Zeit auf dem Bauch schlafen, mein Sohn! Okay?"

Er sah mich an. „Ja, Sir."

Ich legte meine rechte Hand auf den Gürtel, der immer noch auf der Tischplatte lag. „Entweder Edward, du nimmst dir deinen MP-3 Player oder du gehst für eine halbe Stunde raus in den Wald!"

„RAUS!" Das kam von Rosalie und nicht von Edward …

Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen und nickte meinem Sohn zu. „Also raus!"

Er stand auf und ging ohne Rosalie noch mal eines Blickes zu würdigen aus meinem Büro. Ich trat mit dem Gürtel in der Hand zu meiner Balkontür, öffnete und ging hinaus. Die kühle Luft tat gut. Ich wartete so lange, bis ich Edward sehen konnte, der über die Einfahrt ging und dann links um das Haus herum und in den Wald verschwand. Dann ging ich wieder in das Zimmer und schloss die Tür wieder hinter mir.

Als ich mich umdrehte, war meine Tochter bereits zum Tisch gegangen. Ich stellte mich neben sie und sah sie mit hochgezogener Augenbraue an. „Willst du mir noch irgend etwas sagen, Rose?"

„Nein, Dad," antwortete sie leise und knöpfte die schwarze Hose auf.

Ich trat zurück, beobachtete sie und überlegte wieviele ich ihr für diesen Fopas geben wollte …

Sie zog die Hose herunter und die Unterhose folgte. Dann stützte sie sich mit den Händen etwa in der Mitte der Tischplatte ab und atmete noch einmal tief durch. Ich hatte den Gürtel bereits doppelt genommen und durch die Schnalle gezogen. Ich zog ihn noch einmal fest, bevor ich ausholte und zu schlug. Meine egoistische Tochter sprang fast über den Tisch und schrie auf. Ich legte die linke Hand auf ihren Rücken und übte Druck aus, so dass sie in Position blieb. Dann fogte der zweite Hieb und der dritte mit dem Leder.

Rose schrie nicht mehr, sondern presste ihre Lippen aufeinander. Ich hörte nur ein Herauspressen der Luft, als ich ihr weitere zehn Schläge verpasste mit genau so viel Kraft wie der erste vor ein paar Minuten. 20 … 30. Jetzt hörte ich ein leises Schluchzen und Wimmern. 40! Sie versuchte hoch zu kommen und ich drückte sie stärker herunter. „Ich bin noch nicht fertig, Rose!"

Jetzt jammerte sie und das Weinen wurde lauter und eindringlicher. „Dad, bitte … Ich habs verstanden!"

So sehr es mich auch quälte meine Kinder so zu bestrafen – ich wusste, dass ich das richtige machte und dass ich es machen musste!

Ich schlug wieder und wieder zu, um das Ganze zu Ende zu bringen. Nach dem 60. war ich mir absolut sicher, dass sie es nie wieder wagen würde, sich so gegen mich zu stellen und endlich damit aufhören würde, Menschen so rücksichtslos und gleichgültig zu behandeln.

Während Rose laut weinte, legte ich den Gürtel wieder auf den Tisch zurück und streichelte ihr durch das blonde Haar. Ich zog sie vorsichtig hoch und nahm sie in die Arme. Meine Tochter klammerte sich an mich, während ich ihr die Unterhose an zog und sie beruhigte.

„Sch … Ist schon in Ordnung, Rose," flüsterte ich leise und sanft. „Beruhig dich jetzt."

„Es tut mir leid, Dad," jammerte sie laut und presste sich noch näher an mich.

Nach ein paar Minuten hatte sie aufgehört zu weinen und ich begleitete sie in ihr Zimmer, wo sie sich kraftlos auf das Bett fallen ließ und ihren Kopf in das Kissen drückte. Ich streichelte ihr wieder durch das Haar und zog ihr die schwarze Hose aus. Nachdem ich die Wunden gesäubert und ihr ein Kühl Pack gebracht hatte, drückte ich ihr einen Kuss auf die Wange. „Ich liebe dich, mein Kind."

„Ich liebe dich auch, Dad," nuschelte sie in das Kopfkissen hinein. Ob sie das in diesem Moment ernst gemeint hat, weiss ich nicht! Ich nahm ihren I-Pod aus dem Regal und legte ihn demonstrativ auf ihren weissen Nachttisch. Sie wusste, was ich damit andeuten wollte. Sobald Edward wieder zurück gekommen war und ich ihn in meinem Büro ausreichend angeschrien hatte, würde sie sich die Ohrstöpsel anziehen und die Lautstärke aufdrehen. Ich nickte und verließ dann leise ihr Zimmer …

Tbc ...


AN2: Ja, das war Take 1 mit Rosalie :) Ich glaube bei Edward war ich etwas ausführlicher, also freut euch schon mal! Wir lesen uns ... Alles Liebe, eure Vanessa