2. Das Geständnis
Zeitrahmen: 2018, in dem sehr abgewandelten Gegenstück zur 4. Staffel von „Supergirl", nachdem Brainy wieder in der Gegenwart gelandet ist
Zusätzliche Warnings: Ereignisse der späten 3. Staffel und spekulative Ereignisse aus der 4. Staffel, auf die der Trailer hingewiesen hat finden sich hier wild zusammengemischt und sehr abgeändert wieder, Vorurteile
Zusätzliche Pairings: Winniac-5, Erw. von Kara/Imra/Mon-El, Erw. von GuardianCorp, Erw. von Winn/Lyra und indirekte Erw. von Winn/Siobhan
„Ich kann nicht glauben, dass das dein Ernst ist! Nach all den Beleidigungen und den Streitereien, nach all dem, willst du mir wirklich einreden, dass du dich zu mir hingezogen fühlst?!"
Winn Schott war das, was man normalerweise als einen einsichtigen Beta beschreiben würde, doch die Art und Weise, wie er Brainiac-5 im Moment ansah, war alles andere als einsichtig. Er wirkte vielmehr entsetzt. Das hätte positiver ablaufen können.
Mon-El hatte Brainiac-5 schon, als er das erste Mal hier in der Vergangenheit gewesen waren, dazu ermutigt Winn seine Gefühle zu gestehen, doch aus offensichtlichen Gründen hatte sich Brainiac-5 zum damaligen Zeitpunkt dagegen entschieden. Winn wäre fast von Pestilence ermordet worden, und nachdem er endlich geheilt worden war, war es angemessen gewesen sich auf den Kampf gegen Reign zu konzentrieren.
Und Brainiac-5 hatte auch immer gewusst, dass er früher oder später in die Zukunft zurückkehren würde, und er hatte gesehen, was die Aussicht auf so eine Trennung Mon-El und Kara und Imra angetan hatte. In dem kurzen Moment, in dem es so ausgesehen hatte, als würde die Legion in der Vergangenheit bleiben, hatte Brainiac sich manchmal Szenarien ausgerechnet, in denen er Winn gegenüber sein Interesse bekundete, doch die Ergebnisse waren nicht eindeutig gewesen. Also hatte er gezögert, lange genug um zu entdecken, dass es ihm bestimmt war doch wieder nach Hause zurückzukehren.
Dann hatte es ihn dauerhaft in die Vergangenheit verschlagen. Der Virus, der jede Form von K.I. tötete, hatte die Zukunft gerettet, aber Brainiac auch für immer von dort verbannt. Nicht, dass Imra ihn nicht vermutlich sowieso aus der Legion geworfen hätte. Er hatte mehr oder weniger eigenmächtig beschlossen die Zeitlinie zu ändern, und Saturn-Girl war darüber nicht erbaut gewesen. Der einzige andere Ort bzw. die einzig andere Zeit, in der er ansonsten noch Freunde hatte war 2018, also hatte er sich entschieden von nun an dort zu leben.
Doch nun fragte er sich, ob das ein Fehler gewesen war. Mon-El war nicht der Mon-El, der Jahre lang sein Freund gewesen war, sondern jemand, der ihn kaum kannte. Und Winn … nun Winns Reaktion auf sein Geständnis entsprach eher seinen negativeren Berechnungen.
„Ich dachte eigentlich, dass du mich jetzt hassen müsstest, weißt du?", fuhr Winn fort, „Immerhin war es mein Computer-Virus, der dich in die Vergangenheit verbannt hat."
„Ganz im Gegenteil. Das elegante Design deines Virus hat meine Bewunderung für dich nur gesteigert. Dass jemand, der in dieser primitiven Zeit lebt und einen so niedrigen Intellekt besitzt, in der Lage ist so etwas Effektives zu erschaffen, hat mich zutiefst beeindruckt", erklärte Brainiac-5, denn zumindest darauf hatte er eine Antwort.
„Siehst du! Da war es schon wieder! Was willst du überhaupt von jemanden, den du für dumm hältst?!", wollte Winn erbost von ihm wissen.
„Ich habe niemals gesagt, dass du dumm bist, Winn. Du bist umgeben von einem Haufen Level 1-Intellektuellen, und aus denen stichst du wie ein Leuchtfeuer hinaus. Es ist nicht deine Schuld, dass eine Lebensform mit deiner Gehirnkapazität niemals in der Lage sein wird ein Level-2 Intellektueller zu sein", berichtigte ihn Brainiac.
Winn holte tief Luft und schien etwas sagen zu wollen, überlegte es sich dann aber offensichtlich anders. „Weißt du was? Das führt zu nichts", verkündete der Mensch, „Ich …. habe J'onn versprochen in seiner Abwesenheit die Untersuchung dieses außerirdischen Artefakts abzuschließen, also…" Dann ließ er Brainiac-5 einfach stehen.
Nein, dieses Ergebnis gefiel ihm ganz und gar nicht. Ich hätte einfach weiterhin darüber schweigen sollen.
„Ich kann es einfach nicht glauben! Diese aufgeblasene K.I. beleidigt mich im selben Moment, in dem er mir erklärt, dass er mich mag. Vielleicht hat er den Virus doch abbekommen und ist beschädigt…"
Alex seufzte tief und stellte sich dann hinter Winns Station. „Winn, du murmelst vor dich hin. Wieder einmal. Wir haben darüber gesprochen. Das ist nicht sehr professionell", wies sie den Beta zurecht.
„Ja, ja, ich weiß, aber ich kann eben nicht anders, wenn ich mich aufrege!", erwiderte Winn mit abwehrend erhobenen Händen in genauso abwehrendem Tonfall.
Alex wusste, dass sie es bereuen würde, und sie konnte Maggie vielsagendes Seufzen, das sie wegen all dem später zu hören bekommen würde, bereits jetzt vorrausahen, aber sie fragte trotzdem nach: „Und warum regst du dich auf?"
„Wegen diesem … engstirnigen uneinsichtigen Roboter!", erklärte Winn wütend.
Das war ja klar. Aber ich musste ja auch nachfragen, nicht wahr? Seit Brainiac-5s Rückkehr aus der Zukunft gerieten er und Winn immer öfter aneinander. Nicht, dass das nicht immer schon so gewesen wäre, aber es war definitiv schlimmer geworden. Überhaupt schien es Brainy nicht leicht zu fallen sich hier einzuleben. Winn war nicht der einzige Angestellte des DEOs, mit dem er sich angelegt hatte, seit er wieder hier angekommen war.
„Was hat er denn diesmal angestellt?", wollte Alex müde wissen.
„Er behauptet, er fühlt sich zu mir hingezogen! Ist das zu fassen?!", echofierte sich Winn.
Das war neu. Damit hatte Alex nun wirklich nicht gerechnet. „Nein, das ist es nicht", gab sie dem Beta recht, „Ich dachte eigentlich … dass so etwas bei ihm gar nicht möglich ist, weil er eine K.I. ist…"
Winn schnaubte abwertend. „Natürlich ist es möglich! Immerhin ist er eine vollfunktionsfähige K.I. aus der Zukunft. Es mag nicht zu wirken, aber er hat Gefühle. Nur, warum sollte er sie ausgerechnet für mich haben? Seit er hier angekommen ist, kann ich mich an keine Gelegenheit erinnern, bei der er mich nicht beleidigt hat. Oh, und weißt du noch, wie er mir diese Erde aus der Zukunft geschenkt hat, die in Wahrheit nur dazu gut war uns abzuhören, weil er sie verbuggt hatte? Ich meine, wirklich? Nein, das ergibt einfach hinten und vorne keine Sinn!", ereiferte sich Winn.
Alex dachte darüber nach. „Ich weiß nicht", gab sie zu, „Es heißt doch, was sich liebt, das neckt sich. Ich meine, als Kara und Mon-El sich kennen gelernt haben, ist auch nicht immer alles glatt gelaufen. Also ist es nicht so weit hergeholt, dass er von allen Menschen ausgerechnet für dich Gefühle entwickeln würde…"
Winn starrte sie entsetzt an. Dann meinte er nur patzig: „Doch das ist es!"
Okay. Wenn du meinen Rat nicht willst… „Das stellte doch kein Problem dar, oder? Mit J'onn auf Sabbatical und Kara und Mon-El auf Argus, brauchen wir jeden Mann hier. Du bist doch in der Lage weiterhin mit ihm zu arbeiten, oder?", wollte sie dann von Winn wissen.
„Natürlich bin ich das! Immerhin bin ich ein professioneller Agent!", behauptete Winn.
Alex hob nur die Augenbrauen. Das wäre ihr zwar neu, aber … nun es würde schon alles glatt gehen. Hoffentlich.
„Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, worüber du dich so aufregst", sagte James später zu ihm, „Solltest du dich nicht eigentlich geschmeichelt fühlen?"
Winn seufzte in seinen Drink. Sie saßen in der Alien-Bar, die im Moment leider etwas leer wirkte. Die neue Anti-Alien-Propaganda von den Überresten von Cadmus und diesen wahnsinnigen Agent Liberty verfehlte ihre Wirkung nicht. Die außerirdischen Bewohner von National City hatten Angst ihre Häuser zu verlassen.
„Ja, vielleicht. Es macht nur keinen Sinn für mich, und es kommt zu einem vollkommen unpassenden Zeitpunkt. Du weißt doch, dass ich gerade dabei bin diese neuen nicht-tödlichen Waffen für das DEO zu entwickeln, und ich stecke in einer Sackgasse. Und dann ist da dieser Agent Liberty und die Tatsache, dass Kara und J'onn nicht da sind. … Ich meine, ich weiß sie kommen wieder, aber … J'onn hat seinen Vater verloren, und Kara wäre fast gestorben. Sie versucht sich auf Argo zu erholen, aber …. ich hätte sie und Mon-El lieber hier bei uns. Und zugleich bin ich froh, dass sie das nicht sind, denn … sieh dich doch nur mal um." Winn verstummte.
„Ich weiß, was du meinst", gestand ihm James zu, „Dieser Agent Liberty und seine Kampagne besorgen mir zwar Schlagzeilen, erinnern mich aber etwas zu stark an den Clan, um mich durch sie nicht unwohl zu fühlen."
Sie schwiegen eine Weile. Dann meinte James: „Aber vielleicht wäre es ja eine gute Sache. Das mit Brainy, meine ich. Dein Liebesleben war das letzte Jahr über praktisch tot. Seit…"
„Seit Lyra, ja ich weiß", murmelte Winn und sah sich halb-melancholisch in der Alien-Bar um. Diesen Ort hier würde er immer mit seiner letzten Ex-Freundin verbinden.
„Aber könnte das überhaupt funktionieren? Ich meine, er ist eine Maschine. Und ganz abgesehen davon … nun ja, du weißt schon." Er war nicht gewillt auf den Elefanten im Raum aufmerksam zu machen.
„Lyra war ein Beta, und es hat trotzdem nicht geklappt, oder?", gab James zurück, der genau wusste, was er meinte, „Und außerdem können auch Leute, die auf den ersten Blick nicht besonders viel miteinander geneinsam haben, zusammen ihr Glück finden. Sieh nur mich und Lena an."
„Mhm." Winn wusste nicht, was er darauf sagen sollte. „Ich denke einfach, dass das im Moment nicht der richtige Zeitpunkt für romantische Verwicklungen ist, das ist alles", meinte er, „Ich denke einfach, dass ich mich lieber auf meine Arbeit konzentrieren sollte."
Die erste Testphase des Prototyps des Kraftfeldgürtels war ganz gut verlaufen, also begann Winn damit erste Modelle an ausgewählte Agenten auszugeben. Demos war sehr erfreut einen Gürtel zu bekommen. Trotz ihrer zeitweiligen Konflikte schien ihm der andere Beta sogar wirklich dankbar zu sein und sich über sein neues Spielzeug zu freuen.
Und dann ging alles schief. Es war eine neue Art Alien, das vermutlich nicht aggressiv gewesen wäre, wenn Agent Liberty und seine Fanatiker es nicht schon bei seiner Ankunft versucht hätten zu töten. Es schoss eine Art Energiestrahl auf Demos ab, der das Kraftfeld durchbrach, den Gürtel verschmorte, und Demos auf der Stelle tötete.
Winn konnte nicht anders als zu denken, dass es seine Schuld war. Es gelang Alex zwar das durchgedrehte Alien mit einer von ihm designten Betäubungswaffe zu überwältigen, doch das ließ er nicht gelten. Demos hatte ihm sein Leben anvertraut, und er hatte ihn enttäuscht, und deswegen war der Agent jetzt tot. Winn hätte das Gerät länger in der Testphase behalten sollen, oder zugeben, dass er mit der Aufgabe überfordert war und sich am Maxwell Lord wenden sollen, aber nein, er hatte es besser gewusst, und nun war seinetwegen ein guter Mann tot.
Nichts was Alex oder James sagen konnte, tröstete ihn.
Und dann tauchte auch noch Brainy in seiner Menschenverkleidung vor seiner Wohnung auf. Ausgerechnet.
„Brainy, hör mal, ich kann jetzt nicht-", begann Winn, aber die künstliche Lebensform ignorierte ihn einfach und trat in seine Wohnung.
„Ich wollte dir etwas zeigen", meinte er und hielt Winn dann eine heruntergekommene Zeichnung entgegen. Winn erkannte sie sofort wieder.
„Ist das? … Das ist meine Zeichnung vom Kraftfeldgürtel, aber warum ist sie so heruntergekommen?", wunderte er sich.
„Weil sie aus den Nationalarchiven der Zukunft stammt", erklärte Brainy.
„Was?!" Nun war Winn vollkommen verwirrt.
„Das hier, Winn, ist die Grundlage für all unsere technischen Durchbrüche in der Zukunft. Und du hast sie erschaffen diese Grundlage. Auf der Suche nach einer Lösung für das Problem mit … dem Bösen …. stieß ich auf das hier, und da wusste ich, dass du der Richtige für diese Aufgabe bist. Dass du einen Weg finden würdest ihn zu besiegen, da alles, was ihn stärker gemacht hat, auf deiner Arbeit basiert", erklärte Brainy.
„Tatsächlich? Das hat Mon-El nie erwähnt", wunderte sich Winn.
„Wir hielten es nicht für ratsam dich unter Druck zu setzen", meinte die künstliche Lebensform.
„Ach so… Verstehe." Winn war nicht klar, ob Brainy verstanden hatte, dass er das ironisch meinte, denn der Androide fuhr fort: „Worauf ich hinauswill, Winn, ist, dass deine Erfindung funktioniert. Ja, es gab heute einen Rückschlag, aber dort, wo ich herkomme, ist dieses Design Standard, und das alles geht auch dich zurück."
„Das ändert nichts daran, dass Demos tot ist", meinte Winn bitter, „Und anders als andere kann ich nicht einfach in der Zeit zurückgehen und es ungeschehen machen."
Brainy wirkte betroffen, und Winn fühlte sich schuldig. „Tut mir leid", meinte er, „Das war nicht so gemeint. Du bist hergekommen um mich aufzuheitern, und ich falle über dich her… Um ehrlich zu sein, ist es doch das, was mich am Meisten verwirrt - ich verstehe einfach nicht, was du an mir findest. Aber, Moment mal, wieso hast diese Zeichnung überhaupt bei dir?"
„Nun….."
„Du hast sie gestohlen und hierher mitgenommen? Was … Oh, nein, du bist doch nicht so was wie mein größter Fan, oder?" Winn sah den Androiden nun mit ganz anderen Augen und blickte ihn misstrauisch an.
„Ich habe keine Ahnung, was du damit meinst, auch wenn ich ein Fan deiner Arbeit bin", behauptete Brainy. Nun, vermutlich hatte er „Misery" niemals gesehen oder gelesen.
Winn seufzte. „Vergiss es", meinte er und betrachte Brainy, „Weißt du, du musst vor mir nicht deine Menschentarnung aufrecht erhalten. Ich mag dich in blau. Sieht mehr nach dir aus."
Brainy ließ seine Tarnung fallen und war nun wieder sein blaues blinkendes Selbst mit den weißen Haaren. Winn fand das tatsächlich besser, es wirkte natürlicher.
„Ich fürchte, ich konnte dir nicht besonders viel emotionale Unterstützung bieten", stellte Brainiac-5 bekümmert fest, „Seit ich hierhergekommen bin, sind viele Dinge nicht so abgelaufen wie vorher berechnet."
Winn lachte. „Willkommen im Alltag von uns fleischlichen Lebensformen", kommentierte er das, „Nichts läuft jemals so, wie es soll."
„Viele meiner Vorausbrechnungen haben ergeben, dass du die Tatsache, dass ich mich erkläre, nicht positiv aufnehmen würdest, aber es tut trotzdem mehr weh als vorhergesehen", gestand ihm Brainy ein.
Winns Lächeln verfolg. „Brainy, ich …. Es ist nicht, dass ich dich nicht mögen würde….", begann er.
„Doch die Tatsache, dass ich kein sekundäres Geschlecht habe schreckt dich ab", vervollständigte der Zeitreisende den Satz.
„Was? Oh, Gott, nein. Ich meine natürlich, wirft diese Tatsache Fragen auf. Versteh mich nicht falsch, ich weiß nicht, was das für uns zu bedeuten hätte, aber so bist du nun mal, und das ist auch gut so. Nein, mich schrecken deine Umgangsformen ab. Brainy, du vermittelst mir die Hälfte der Zeit über etwas ganz anderes als du mir offensichtlich vermitteln möchtest. Und nicht nur mir, was das angeht. Wir wissen einfach alle nie, was wirklich in dir vorgeht, und das ist wenig unheimlich, verstehst du? Woher soll ich denn wissen, ob du mich küssen willst oder gerade wütend auf mich bist?", erklärte ihm Winn erschrocken, „Solche Dingen sind wichtig in einer Beziehung, verstehst du? Und ich habe eine Reihe Beziehungen hinter mir, in denen mein Partner das eine vorgegeben hat und das andere gemeint hat."
Brainy schien darüber nachzudenken. „Ich verstehe. Die Legion ist meine Art gewöhnt, und vermutlich teile ich mich ihnen auch ehrlicher mit als Fremden. Aber ich kann dir versprechen, Winn, dass ich dich niemals anlügen würde", erklärte er langsam.
„Und du wirst mir auch keine Teile der Wahrheit mehr vorenthalten?", fügte Winn hinzu.
„Ja", Brainy nickte empathisch, „Das nächste Mal, wenn ich dir Erde schenke, dir verwanzt ist, dann werde ich erwähnen, dass sie verwanzt ist. Und ich werde an meinen Kommunikationsfähigkeiten arbeiten und versuchen klarer auszudrücken, was in mir vorgeht."
Winn nickte zufrieden. „Gut", meinte er. Dann wurde ihm etwas klar. Moment mal, habe ich gerade zugestimmt mit Brainy auszugehen?
„Ich fand unser Gespräch sehr erleuchtend, Winn", meinte der Besagte, „Wenn du nichts dagegen einzuwenden hast, dann sollten wir jetzt gleich zu unseren sexuellen Aktivitäten übergehen."
„Wie bitte?" Winn starrte ihn erschrocken an.
Brainy grinste verschlagen. „Das war ein Witz, Winn", beruhigte er den Beta dann.
„Oh. Also an deinem Sinn für Humor müssen wir auch noch arbeiten, soviel steht fest", meinte Winn nur zur Hälfte erleichtert. Hoffentlich hatte James auch wirklich recht. Hoffentlich würde ihm das hier gut tun und sich nicht wieder als ein weiterer Fehler herausstellen. Brainy könnte die Chancen dafür vermutlich berechnen. Aber Winn selbst zog es eigentlich vor sich überraschen zu lassen.
Manche Leute kamen aus der Zukunft und wussten deswegen über diese Bescheid, während andere sie einfach auf sich zukommen ließen. Und diejenigen, die das taten, hatten vermutlich das leichtere Leben, wenn es auch voller Überraschungen war. Aber Winn hatte Überraschungen schon immer gemocht.
Fin.
A/N: So konnte Brainy Winn also doch nur rumkriegen.
Im Trailer zur vierten Staffel wird und der Eindruck vermittelt, dass Kara etwas zustößt, weswegen sie diesen Schutzanzug tragen muss. Darauf habe ich mich mit „Kara wäre fast gestorben" bezogen. Um sich davon zu erholen machen sie und Mon-El zu diesem Zeitpunkt Urlaub auf Argo, während J'onn gerade um M'yrnn trauert und deswegen Urlaub macht (und das DEO nicht einfach so an Alex übergibt, die für den Job des Bosses auf Dauer eindeutig noch nicht bereit ist).
Nächstes Mal: Eddie kehrt nach Hause zurück.
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