A/N: Wow. Mein erster Haufen Kommentare und nur eine Beleidigung. Ich sollte entweder beeindruckt oder enttäuscht sein XD aber einmal im Ernst, danke für den Tritt in den Arsch, Leute. Ich brauche es wenn ich fertig werden wil.

A/T: Wie wärs mit ein paar mehr kommentaren?*lieb schau*

Kapitel 2: Die Neue

Der Truck fuhr nicht so geschmeidig wie Charlies Wagen, aber er brachte Bella trotzdem von Punkt A zu Punkt B. Und obwohl er nicht so schnell war fühlte sie sich in einer großen Metallbox sicher. Es war wie ihre eigene kleine Ritterrüstung, die sie vom Rest der Welt beschützte. Als sie letztendlich aus ihrem truck ausstieg fühlte sie sich fast nackt nachdem sie in ihre neueste Realität gestolpert war. Sie hatte eine Parklücke gefunden auch wenn schon eine gute Menge anderer Wagen bereits im Parkplatz standen. Bella bemerkte das viele von ihnen wie ihr eigener Wagen waren, jedenfalls was das Alter betraf. Wenigstens stach ihr Wagen nicht so sehr aus der Masse. Sie zog ihren Bärenrucksack an und drückte sich ein Buch gegen die Brust. Wenn sie sich einfach nahtlos einfügen könnte, wäre sie schon zufrieden. Sie nahm einen tiefen Atemzug und gingn einen Schritt vorwärts, wärhend der kalte Morgenwind ihr Gesicht streifte. Das Wetter war definitiv eine neue Erfahrung in sich. Als sie heute mrogen erwachte erwartete sie schon halb von goldenen Sonnenstrahlenbegrüßt zu werden die sonst auf ihr Gesicht strahlten. Aber heute erwachte sie zu dem kalten bewölkten Tag außerhalb ihres Fensters. Daran müsste sie sich wohl einfach gewöhnen.

Während ihre Gummistiefel unter ihr quietschten machte sich Bella auf den Weg zum Schulgebäude. Sie kramte in ihrer Tasche bis sie das Stück Papier fand auf dem ihr Stundenplan gedruckt war. Sie untersuchte die klein geschriebenen Nummern und fragte herum bis sie in ihre erste Stunde stolperte. Unglücklicherweise brachte sie ihr innerer Orientierungssinn dazu fünfzehn Minuten zu spät zu sein. Ängstlich öffnete sie die Tür und sah dass der Lehrer gerade dabei war etwas andie Tafel zu schreiben. Er sah sie an so wie der Rest der Klasse – eine Art Dominoeffekt den Bella immer verursachte. Er lächelte sie freundlich an.

„Du musst Isabella Swan sein?" Sie nickte und ging einen vorsichtigen Schritt auf ihn zu. Der Lehrer drehte sich zu den anderen Schülern, die sie alle neugierig musterten. Es war offensichtlich das einige ihren Nachnamen bemerkt hatten. „Also Leute, das ist unsere neueste Schülerin, Chief Swans Tochter. Sie ist gerade von Arizona hierher gezogen. Wieso erzählst du nicht ein wenig über dich?"

Bella trat ungemütlich von einem Bein aufs andere und ließ ihren Blick durch den Raum gleiten. Sei hasste es im Mittelpunkt zu stehen. Sie wusste das Menschen andere in den ersten Sekunden ihres Treffens beurteilten. „Ähm... hi," sagte sie und winkte ein wenig. Die Klasse starrte sie nur an als würde sie darauf warten, dass das Mädchen irgendeinen beeindruckenden Trick vollführte. „Nun... ähm... Mein Name ist Bella und... Ich... mag es zu lesen... und sowas..." Sie wurde immer leiser und einige der Schüler kicherten über ihre Nervosität. Wie auch immer, das Lachen hatte mehr Freude als Boshaftigkeit in sich. Der Lehrer klatschte in die Hände.

„Gut. Also, ich bin Mr. Tesler, ich bin sicher das weißt du schon aus deinem Stundenplan. Nun lass mal sehen... Mit wem kann ich dich zusammensetzten?" Er drehte sich zur Kalsse und tippte sein Kinn an, bevor er von Gesicht zu Gesicht sah. Jedenfalls schien schon jeder eine Art Partner zu haben. Soweit Bella sehen konnte, ejdenfalls. Vielleicht hätte sie ja zwei Partner? Es könnte einfacher sein als plötzlich mit einem Einzelpartner interagieren zu müssen. Jedenfalls schien Mr. Tesler jemanden gefunden zu haben. „Ach, da haben wir ja jemanden. Mr. Cullen, Sie haben doch noch keinen Partner, richtig?" Bella blinzelte und versuchte diesen „Mr. Cullen" zu finden, wer auch immer er war, aber sie war nicht erfolgreich. Jedenfalls bis sich jeder Kopf der Klasse sich zum Ende des Raumes drehte. Da sah sie ihn.

Ganz am anderen Ende des Raumes, zusammengesunken auf seinem Platz, war ein Junge. Er hatte kreidebleiche Haut die beihnahe teigig war. Seine Augen waren eingesunken und sein Gesichtwar furchtbar eingefallen. Er trug ein dickes dunkles Sweatshirt und schwarze Lederhandschuhe, seine Mützte auf dem Kopf. Sein Pony hatte eine verblichene Karamellfarbe und seine Wangenknochen waren hoch und auffällig. Seine Augen huschten zu Bella und er schien fast zu spotten. Bella wollte nicht unbedingt neben diesen sauer aussehenden Jungen sitzten, aber sie hatte in der Sache wohl keine große Wahl. Sie ging nach hinten und setzte sich, dann legte sie ihre Tasche an ihre Seite. Als sie sich setzte wandte sich Cullen ab und rutschte ein paar Zentimeter von ihr fort. Bella konnte nicht anders als sich beleidigt zu fühlen und sah zum Tisch. Er sagte kein Wort zu ihr.

„Ach und Edward?" Cullen sah auf, obwohl es aussah als wäre es gegen ihren Willen „Da Bella neu hier ist, wieso zeigst du ihr da nicht alles? Dann ist sie wenigstens nicht mehr zu spät..." Bella lächelte kleinlaut zum Lehrer, sagte aber nichts dazu. Sie war nicht unbedingt mit einem inneren Kompass geboren worden.

„Kann das nicht wer anders tun?" fragte Edward unhöflich. Seine Stimme war tief und mürrisch, mit einem knurrenden, schweren Unterton. Bella wandte sich ihm in Unglauben zu. Sie hatte noch nicht einmal hallo gesagt und trotzdem benahm er sich als habe sie ihn beleidigt. Alles was sie tat war neben ihm zu sitzten. Was war daran so schlimm?

Tesler runzelte daraufhin die Stirn „Nein,", sagte er kurz angebunden „Jetzt seien Sie nett, Mr. Cullen. Das ist Miss Swans erster Tag." Edward ärgerte sich bloß und verschänkte schmollend die Arme während er den Kopf zur Seite drehte „Und nehmen sie die Mütze ab", fügte der Lehrer noch an. Edward warf ihm einen bösen Blick zu bevor er gehorschte und sich die Mütze vom Kopf riss. Bella runzelte die Stirn und nahm ihre Bücher hervor. Als der Lehrer die Stunde wieder begann machte sich Bella einige Notizen, immer wieder Seitenblicke zu dem unverholenen Emo neben sich werfend. Vielleicht hatte er einfach nur einen schlechten Tag? Vielleicht lag ihm menschliche Interaktion nicht? Bella konnte nicht sagen, dass sie das nicht verstand. Trotzdem war das kein Grund so unverschämt zu ihr zu sein obwohl er sie noch nicht einmal kannte. Mitten in der Stunde, als der Lehrer ihnen Zusammenarbeit auftrug hatte Bella keine andere Wahl als mit ihm zu sprechen.

„Ähm... Edward, nicht wahr?", er sah sie nicht an. Bella fuhr fort „Was genau habt ihr denn so durchgenommen bevor ich hierher kam? Ich muss einiges nachholen..." Sie unterbrach als er abrupt sein Heft zu ihr rüberschob.

„Viel Spaß.", sagte er seinen Kopf in die Hand bettend und wegsehend. Bella war kurz davor zu schmollen und schob das Heft zurück. Er warf ihr einen bösen Blick über seiner Schulter zu.

„Hast du irgendein Problem mit mir?", fragte sie leise. Edward kniff seine Augen zusammn und griff nach seiner Stuhllehne. Dann, in einer dramatischen Bewegung, drehte er den Stuhl von ihr fort sodass sein Rücken ihr gegenüberstand. Bella fühle wie Scham und Wut in ihr aufstiegen. Besonders als sie einige andere Schüler kichern hörte. Ohne Zweifel genossen sie die Show. Bevor sie sich selbst stoppen konnte nahm Bella ihr eigenes Heft und schlug ihn damit auf den Hinterkopf. Er schien das nicht zu erwartet und hüpfte ein wenig vor überraschung auf bevor er sich langsam zu ihr umdrehte. „Schau, ich weiß nicht was dein Problem ist, aber alles was ich will ist meinen ersten Tag zu überleben." Sie seufzte und legte ihr Heft zurück als er nicht aufhörte sie anzublicken. „Wir müssen ja keine Freunde werden... Nur... Ich will mir nur keine Feinde am ersten Tag auf der Schule machen. Okay?" Es gab eine weitere Pause bevor Edward seinen Stuhl zurückdrehte und seinen Kopf auf das Pult legt, noch immer ihr abgewandt. Bella seufzte und sah auf ihr Heft hinab. Sie musste die Sachen wohl selbst herausfinden.

Als die Klingel schließlich schellte, begann Bella ihre Sachen einzupacken. Als sei endlich stand war Edward fort. Sie nach rechts und links, aber er schien sowieso ziemlich ungeduldig zu sein die Klasse zu verlassen. Kein Wunder, dass er nicht auf den Lehrer hörte und ihr alles zeigte. Nicht, dass sie das wollte wenn er sowieso nur blöd zu ihr sein wollte. Sie hasste bloß das Gefühl einen Feind zu haben. Ihren Kopf schüttelnd zog sie wieder ihren Ranzen auf und verließ den Raum während sie das Blatt Papier herauszog. Gott sei dank schaffte sie es ihre Mathestunde zu erreichen als die Klingeln erklang. Die Einführung des Lehrers war viel kürzer und schmerzloser und diejenige neben der sie in dieser Stunde saß war nicht halb so unsymphatisch. Sie war ein Mädcen mit langen hellen Haaren und ein paar Sommersprossen auf ihren Wangen. Sie reizend, mit gerade genügend Babyspeck übrig auf ihrem Gesicht. Sie stellte sich fröhlich als Jessica vor.

„Du bist also aus Arizona?", fragte sie. Bella nickte „Muss eine ziemliche Umstellung sein hierher zu kommen..."

„Ich bin jedes Jahr zu besuch hierher gekommen. Ich lebe jetzt mit meinem Vater hier."

„Wirklich? Hey... dein Vater ist Chief Swan oder?"

„Ja...", sie tippte mit dem Stift auf dem Tisch herum „Er ist froh, dass ich hier bin."

„Das ist schön. Magst du die Schule? Ist sie anders als in Arizona?" Bella dachte an ihren neuen Nachbarn in Bio.

„Es ist auf jeden Fall interessant.", sagte sie ehrlich und schüttelte den Kopf „Entschuldoge, letzte Stunde hat mir so ein Junge das Leben schwer gemacht."

Jessica blinzelte „Echt? Wer?"

„Edward Cullen heißt er, glaub ich.", sagte Bella mit einem Schulterzucken. Jessicas Augenbrauen wanderten zu ihrem Haaransatz. „Was?"

„Wieso hat er es dir schwer gemacht?" Es schien eine freundliche Neugier mit der sie fragte.

„Äh... nunja er ist mein Tischnachbarn in Bio." Jessicas Gesicht wurde sogar noch verwudnerter bevor sich ein Lächeln um ihre Lippen bildete.

„Oh man...", sie klopfte ihr auf die Schulter „Mein Beileid, Bella. Du hast einen schweren Weg vor dir."

„Wirklich? Ist er so schlimm?"

„Von dem was ich gehört habe ist er schlimmer als das.", sie kauerte sich näher zu Bella hin, offensichtlicherweise war Tratsch ihr liebstes Gesprächsthema „Er ist eigentlich erst vor einigen Monaten in die Schule gekommen. Bis dahin wurde er zuhause von seinem Vater unterrichtet."

„Wer ist sein Vater?", fragte Bella und passte sich Jessicas Position an

„Dr. Cullen.", fuhr sie fort „Er ist ein Facharzt. Er macht nur Hausbesuche. Er kommt nie zum Krankenhaus außer es ist etwas sehr wichtiges. Sie leben alle gemeinsam außerhalb der Stadt."

„Sie alle...?", aus einem unbekannten Grund hatte Bella ein schlechtes Gefühl in der Magengegend.

„Seine Familie. Er hat vier Geschwister. Man sagt sie sind adoptiert weil sie alle ungefär dasselbe Alter haben. Sie kommen nicht so oft in die Stadt." Sie schüttelte den Kopf „Wie auch immer... Edward scheint echt Probleme zu haben. Ich meine richtige Probleme. Ich hab gehört, dass er kleine Tiere gequält hat als er jünger war um zu sehen was sie dann tun." Bellas Magen verkrampfte sich als hätte sie kleine Knoten drin.

„Gequält...? Wie?"

„Seile, Tüten, Wasser... Alles was er in die Finger bekam. Er wurde schlimmer desto älter er wurde. Eines Tages ging ihm ein Junge auf die Nerven und am nächsten Tag war er weg. Einfach verschwunden."

„Ach komm schon, das kann doch nicht wahr sein...", sagte Bella die Stirn runzelnd „...oder?"

„Niemand weiß es wirklich", gab Jessica zu „Aber du kannst nicht leugnen, dass er gruselig ist."

Bella nickte. „Ja..."

„Aber siene ganze Familie ist so", fuhr Jessica fort „Der Vater ist ganz okay, hab ich gehört... Ich hab ihn aber nicht getroffen, aber mein Onkel hatte es mal echt schlimm mit der Grippe getroffen. Richtig übel... Dr. Cullen ist extra hingefahren und hat ihn behandelt. Auch ziemlich günstig."

„Wow. Das hört sich großzügig an."

„Schon...", Jessicas Stimme verlor sich bis sie den Kopf schüttelte „Egal. Viel Glück mit Edward."

Bella lächelte bitter und sah zum Lehrer auf während ihr klar wurde, dass sie ein wenig mehr als Glück brauchen würde um Bio durchzustehen.

Als es Mittagszeit wurde beeilte sich Bella in die Essensschlange zu kommen da sie schon ziemlich ausgehungert war. Esssen gab es hier nämlich ein wenig später als in Phoenix. Sie begann ihr Tablett zu füllen, Jessica war neben ihr, und schlich neben den anderen voran. Gerade als sie sich abwandte um sich hinzusetzten fielen ihre Augen auf die dunkle Figur die Edward Cullen darstellte.

Er saß am Ende der Mensa an einem kleinen kaputten Tisch. Er hatte kein Essen vor sich liegen, aber trank stattdessen aus einer einsamen Themokanne. Er saß dort allein, niemand traute sich auch nur in seine Nähe. Bella konnte das wischte sich andauernd über den Mund als er trank und steckte die Taschentücher in seine Tasche, nicht auf den Tisch. Komisch... Aber andererseits hatte Jessica ja gesagt er habe Probleme.

„Hier entlang Bella." Das Mädchen blinzelte und entschlüpfte somit ihrem Tagtraum, dann lief sie zu einem leicht überfüllten Tisch. Alle wandten sich zu ihnen um als die beiden ankamen. „Leute das ist Bella. Sie ist Chief Swans Tochter." Bella grüßte kleinlaut und setzte sich neben Jessica um ihr Essen zu beginnen. Essen war ein guter Grund nicht zu sprechen. Einer der Jungen sprach mit einer lauten Stimme, eine seiner Hände auf Jessicas Rücken. Die beiden schienen zusammen zu sein. Es erinnerte Bella daran wie Chris zuhause war. Sie nahm ihren Apfel und begann untätig an seinem Stengel herumzuspielen. Sei vermisste es ihn bei sich zu haben. Er war so ein verspielter Kerl und brachte sie immer zum lächeln. Er konnte sie manchmal ein wenig zu oft berühren, aber Bella gewöhnte sich daran. Außerdem liebte sie es wenn er sie plötzlich wie aus dem nichts von hinten umarmte...

„Hey! Bist du überhaupt wach?" Bella blinzelte und sah auf, da jemand sie ansprach. Tyler, war es glaubte sie. Er hatte ein wenig zu große Zähne, dunkle Haut und eng gelocktem Haar das eng an seinem Kopf lag. Er lächelte sie an „Jessica hat uns grad von deinem neuen Bionachbarn erzählt."

„Oh...", Bella sah wieder auf ihren Apfel herab „Ja... er scheint mich irgendwie zu hasse."

„Er hasst jeden.", sagte eines der Mädchen. Bella fiel ihr Name im Moment nicht ein.

„Aber wieso?", fragte Bella in die Gruppe „Wieso ist er so?" Niemand schien eine Antwort zu haben. Jessica sah zu seinem einsamen Tisch hinüber.

„Hey... brennt dein Nacken?" Bella war ein wenig verwirrt von der Aussage, wandte sich jedoch um und sah dass Edward sie gerade anstarrte. Fast als hörte er jedes Wort das sie sprach. Es brachte ihr einen ängstlichen Schauer ein, aber sie beruhigte sich schnell als sie sich sagte es wäre unmöglich. Schließlich saß er so weit weg. Sei drehte sich wieder zu den anderen.

„Habt ihr wenigstens versucht mit ihm zu reden?", fragte sie ernst

„Und dann?", fragte Mike „Aufwachen und feststellen, dass uns ein Arm amputiert wurde? Nein, danke."

„Ja... er ist zu furchteinflößend..."

„Find ich auch."

Bella machte eine kurze Pause und blickte wieder hinüber. Edward sah sie nicht mehr an, sondern konzentrierte sich auf das was er da trank. Sie biss sich innen auf die Lippen. „Vielleicht... Wenn jemand freundlich zu ihm wäre... Vielleicht wäre er gar nicht so übel?"

„Ach? Wenn du das denkst, wieso gehst du nicht rüber und versuchts es mal?"

Sie sah zu den anderen hinüber, der Apfel noch imme rin ihrer Hand. Sie sahen sie alle erwartungsvoll an. Mit einem wirren Magen sah sie zurück zu Edward. Wieder sah er sie an. Sie zog ihre Zehen in ihren Schuhen and und nahm tief Luft. „Okay..." Sie strand auf, Jessica griff nach ihrem Arm.

„Warte... Willst du das wirklich tun?", fragte sie mit großen Augen.

„Schon... Ja. Ich bin sicher er ist nicht so übel wie alle denken...", oder sie hoffte er zumindest. Mit einem Nicken verließ sie den Tisch und lief vorsichstig zu dem Jungen hinüber. Er schien noch nicht einmal zu blinzeln als sie näher kam, sein Rücken verkrampfte sich. Bella blieb schließlich hinter dem leeren Stuhl stehen der ihm gegenüber stand. Sei starrten einander an, während die Muskeln in seinem Gesicht sich abwechselnd verkrampften und entspannten. „Ähm... Hi... Kann ich mich setzten?"

Edward brach den Augenkontakt nicht ab. Er schien nicht zu blintzeln. „Setzt du dich trotzdem wenn ich nein sage?" Es breitete sich eine Stille zwischen ihnen aus. Schließlich gab der Junge nach und streckte eine Hand aus. „Also gut. Setz dich." Bella setzte sich, während beide nicht einen Moment den Augenkontakt brachen. Sie fuhr mit dem Daumen über die grüne Haut ihrer Frucht die sie noch immer in Händen hielt. Edward nahm einen Schluck aus seiner Kanne, und Bella nahm ihre Augen so lange von ihm um auf die Flasche zu blicken.

„Ähm... Was ist da drin?", sie zeigte drauf.

„Suppe.", sagte er einfach

„Oh. Welche?"

„Tomate."

„Schmeckts?"

Edward verdrehte die Augen und rieb sich die Schläfen. „Gibts einen Grund warum du mich niedermachen möchtest oder tust das nur zur Freude deiner Freunde?" Bella wandte sich halb um und sah, dass die Gruppe bei der sie gesessen hatte sie beobachtete. Bella sah zurück zu Edward und versuchte so ehrlich wie möglich dreinzublicken.

„Ich versuche bloß nett zu sein... wirklich."

„Ich brauche dein Mitleid nicht, danke."

„Das ist kein Mitleid.", sagte sie „Es geht nur darum höflich zu sein." Du weißt schon, dieses Benehmen das du nicht an den Tag legst, fügte sie in Gedanken hinzu „Es ist nur... du hast einsam ausgesehen und da dachte ich, ich könnte dir Gesellschaft leisten."

„Achja.", sagte Edward, seine Stimme voller Zynismus „Danke dir vielmals. Ich weiß nicht was ich tun würde wenn ich nicht so jemanden wie dich hätte! Ach, mir wird ganz warm und kuschelig ums Herz!"

Er nahm einen weiteren Schluck aus der Kanne. „War das alles?"

Bella zog die Stirn in Falten und sah zurück zur Thermokanne „Wieso nur Suppe? Hast du denn keinen Hunger?"

Edward warf ihr einen steinernen Blick zu „Ich mache eine Diät", sagte er gleichmäßig. Bella sah ihn von oben bis unten an. Abgesehen von dem altbackenen Sweatshirt war klar, dass Edward ziemlich schlank war. Vielleicht genauso wie sie.

„Ich glaub du übertreibst es vielleicht.", kommentierte sie. Edward warf ihr einen kühlen Blick zu.

„Sagt das Mädchen mit den Spaghettiarmen.", selbstbewusst legte Bella ihre Hände auf ihre Arme.

„Ich hab keine Spaghettiarme...", begann sie, doch ihre Stmme war schon dünner. Edwards Blick wanderte zu ihrem Oberteil.

„Und der flachen Brust.", fügte er kurz an. Ihr Gesicht wurde in diesm Moment ganz rot. Sie stand auf und fühlte sich wie ein Idiot, dass sie solch einem Arschloch eine zweite Chance gegeben hatte. Mit aller Macht warf sie ihren Apfel nach ihm. Er wich ihm aus, verstand aber wohl die Nachricht dahinter. Die Kafeteria wurde ein wenig ruhiger nach dieser Aktion und sie beobachteten wie Bella aus dem Raum schoss, während in ihr das Gefühl aufkam losrennen zu müssen. Sie ging schnell durch den Flur und dann ins Bad, wo sie sich einschloss.

Was für ein erster Tag. Sie hatte sich in ihrem Leben noch nie so blamiert gefühlt. Noch hatte sie sich jemals so dämlich gefühlt. Sei drückte ihre Stirn gegen die Tür, versucht Chris inmitten seiner Stunde anzurufen und seinen Trost zu suchen. Aber sie wusste er würde Schwierigkeiten kriegen wenn sie das tat. Also saß sie stattdessen auf der Toilette und wog die Möglichkeiten ab die zu diesem einen Moment führen würden. Sie weinte nicht, obwohl sie es wollte. Aber eine Sache war klar.

Sie ahtte entschieden, dass sie Edward Cullen mit jeder ihrer Zellen hasste.

Tprinces: Ja ich lasse Edward immer noch einen Arsch sein, aber das ist nicht völlig aus dem blauen heraus. Zumindest in dieser Version geht es darum ehrlich über seine Persönlichkeit zu sein. Review!

Littlepanimausi: Sorry, dass es so lang gedauert hat *Keks für alle*