Whelp Kapitel 2 by Jharad17

Whelp Kapitel 2 by Jharad17

Übersetzung: Honeymausi

Durch das plötzliche Licht erschreckt, stolperte Harry vom Abfalleimer zurück und wirbelte herum, um Onkel Vernon im Türrahmen zur Küche stehen zu sehen. Sein Gesicht war purpurfarben und sein buschiger Schnauzbart zitterte über seinem heftig arbeitenden Mund. Sein braun - geschekter Mantel war ein bisschen verrutscht über seinem grünen Schafanzug, einer seiner Hausschuhe war halb von seinem Fuß gerutscht. Aber Onkel Vernon schien das nicht zu bemerken und eilte in den Raum.

„Ekliges, schmutziges Tier!", schrie er und packte Harry am Nacken und schüttelte ihn hart genug, um seine Zähne klappern zu lassen. „Ich wusste, dass du so einen Trick abziehen würdest. Ich sagte dir Junge, KEIN Essen. Ich werde dir beibringen mir zu gehorchen oder deine Perversionen zu begehen. Nichtsnutziger FREAK!" Onkel Vernon schupfte ihn zur Hintertür. „Hinaus mit dir! Wenn du dich wie ein Hund benimmst, wirst du auch wie einer behandelt werden. Ich hätte wissen sollen, dass du nicht geeignet bist, um mit anständigen Menschen drinnen zu leben. Raus aus meinem Haus!"

Der Junge zuckte vor seinem Onkel zurück, aber Onkel Vernon war schnell in seiner Wut und stark. Eine Faust bedeckte Harrys Auge, ließ ihn zurückstolpern, aber er fasste die Arbeitsplatte und fiel nicht hin. Onkel Vernon riss ihn von der Platte weg und schlug ihn erneut, dieses Mal auf die Nase. Harrys Nase brannte und seine Augen tränten, das einzige, was ihn auf den Beinen hielt, war der Griff um seinen Nacken. Blut floss über seine Oberlippe und er hatte einen metallischen Geschmack auf der Zunge. Onkel Vernon riss ihm das Brot und Fleisch aus seinen Händen. Er schlug den Jungen erneut.

„Bitte Sir", schrie Harry. „Es tut mir leid."

„Es tut mir leid, kratzt es nicht im Geringsten! Jetzt RAUS. Geh raus!" Vernon schüttelte ihn wieder und stieß ihn durch die Tür und auf die Veranda, wo er auf die Knie fiel. Seine Brille klapperte in die Nacht und Harry krabbelte herum, um sie zu finden. Die Tür knallte hinter ihm zu und das Geräusch des schließen Schlosses traf ihn tief.

Erst als er seine Brille auf hatte, fühlte Harry sich ein bisschen besser, obwohl eines der Gläser einen Sprung hatte. Er kauerte sich nahe der Hintertür nieder und hoffte, obwohl er wusste, dass es sinnlos war, dass sein Onkel ihn wieder rein lassen würde. Seine Arme um seine Mitte geschlungen, wippte Harry nach vorne und hinten im Mondlicht, um sich warm zu halten und wünschte sich mehr als alles, dass der Albtraum endete.

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Am Morgen richtete Tante Petunia den Gartenschlauch auf den kleinen Jungen, um ihn zu wecken, scheuchte ihn dann von der Terrasse aufs Gras. „Vernon wird sich um dich kümmern, Junge. Warte, bis er heimkommt."

Die Worte ängstigten ihn immer, obwohl er versuchte, das nicht zu zeigen. Tante Petunia kräuselte ihre Lippe und ging wieder hinein. Der frühe Morgenhimmel war bewölkt und die Luft war etwas kühl. Harry war triefend nass, zitterte und blieb auf dem Gras. Seine Füße unter ihm gefaltet, beobachtete Harry die Tür mit aller Aufmerksamkeit. Kaltes Wasser tropfte von seinem Haar auf seine Wangen und wusch ein bisschen Blut von seinem Lippen und Kinn. Er fuhr sich geistesabwesend mit dem Ärmel seines Nachthemdes übers Gesicht und schauderte. Onkel Vernon würde sich um ihn kümmern….

Kurz danach nahm er seinen Ärmel in den Mund und saugte am ausgefransten Material. Das Wasser besänftigte ein bisschen den Schmerz in seinem Hals. Tränen brannten trotzdem in seinen Augen. Er blinzelte heftig gegen sie: er würde nicht weinen! Hatte er wirklich in Jahren nicht und würde seinem Onkel nicht diese Genugtuung geben. Er sorgte sich trotzdem. Was würde Onkel Vernon tun, um sich um ihn zu kümmern?

Als die Sonne höher in den Himmel stieg, wartete der Junge und beobachtete die Tür. Sein rechtes Auge war zu geschwollen und sein Kopf hämmerte, aber das kümmerte ihn kaum, bis Dudley in den Garten geschlendert kam, flankiert von zwei seiner Freunde. Die drei ungeschlachteten Jungen warfen Steine auf Harry und Dreckklumpen, dann schupften sie ihn vor und zurück zwischen ihnen, sangen Beleidigung über seine Kleidung, sein verletztes Gesicht. Als ein harter Schupfer ihn endlich zu Boden warf, begann Dudley ihn mit seinen neuen Wanderschuhen zu treten. „Hündchen, durchtriebener Potter, klitze kleines Hündchen, isst vom Abfall", sang er. „Mein Daddy holt Hundefutter für dich, weißt du." Die anderen Jungen kicherten und kickten ihn ebenfalls.

„Macht er nicht!", schrie Harry und schützte seinen Kopf mit den Händen. Er rollte sich zu einem Ball zusammen, um sie davon abzuhalten in seinen Bauch zu treten und etwas später wurden sie ihres Spieles müde. Er lag still, bis sie den Garten verlassen hatten. Einige seine Finger fühlten sich gebrochen an und Blut aus einem Schnitt an der Stirn tropfte in seine Augen. Sein linker Arm schmerzte sehr, wie sein Rücken. Er kämpfte für ein paar Minuten, um schließlich auf die Füße zu kommen. Einer von Dudleys Freunden war auf seinem Knöchel herumgetrampelt und er schwoll schon an. Seine Brille war zerbrochen, so sehr, dass sie nicht zu reparieren war, zerbrochen unter Dudleys Absatz. Er hob sie in seine gute Hand, um sie zu schützen, obwohl er nicht sagen konnte, warum er es tat.

Der Himmel klärte sich am frühen Morgen auf und die Sonne knallte auf Harry Rücken und Nacken und reizte seine Sonnenbrände. Als der Tag fortschritt, wurde er benommen und ihm wurde übel. Obwohl ihm der Schweiß übers Gesicht und Rücken rann, zitterte er. Als hätte er Fieber. Als er das letzte Mal Fieber hatte, war er für eine Woche im Schrank eingeschlossen gewesen. Aber heute…

Am späten Nachmittag ging die Hintertür schließlich auf und Onkel Vernon trat heraus auf die Veranda. Harry schielte auf ihn und sah, dass seine fetten Hände eine Kette und ein langes, schwarzes Seil hielten. „Hier herüber, jetzt!"

Es war immer sehr schlimm, wenn Onkel Vernon ihn nicht einmal „junge" nannte. Vorsichtig geworden stand Harry auf, er wankte etwas auf seinen Füssen und humpelte näher.

„Auf deine Knie."

Harry warf einen Blick auf sein Gesicht, dann sah er schnell wieder weg. Das Glitzern in Onkel Vernons Augen war beängstigend. Aber Harrys Beine zitterten, also war es nicht schwer, auf die Knie zu sinken. In Sekundenschnelle hatte sein Onkel die Kette um seinen Hals gelegt und sicherte sie fest, wie ein Halsband. Im nächsten Moment klippte er das Ende and das schwarze Seil. „Eine Leine!" ,realisierte Harry mit einem Ruck. Seine Hände wanderten sofort zu dem Kettenhalsband und zog daran. Egal was Onkel Vernon sagte, er war kein Hund!

„Lass es in Ruhe!", bellte Onkel Vernon und schlug seine verletzten Hände weg. Dann hielt er das letzte Ding zum Inspizieren nach oben und Harry blinzelte, er sah eine große Schraube mit einem Ring. Onkel Vernon nahm das andere Ende der Leine und führte Harry in eine weit entfernte Ecke des Gartens. Mit einem schweren Hammer schlug er die Schraube in die Seite der Hütte, weit über Harrys Kopf und befestigte das Ende der Leine daran. Er grinste höhnisch auf den Jungen, als er ins Haus zurück eilte. „Wenn du ein guter Hund bist, bekommst du heute Abendessen. Sonst …"

Harry starrte ihm nach, still vor Schock. Er kniete im Schatten der Hütte und überlegte, was er tun konnte, um das wieder gerade zu biegen. War das überhaupt möglich? War er nun wirklich nur noch ihr Hund?

Noch vor Nacheinfall hielt Tante Petunia wieder den Schlauch auf ihn. Ihr Pferdegesicht war zusammengezogen, als roch sie etwas Widerliches und sagte kein Wort. Sie tätschelte sanft Dudleys Kopf, als sie zurück in die Küche über die Veranda, wo er stand, ging. Harry strich sich Wasser aus den Augen.

Onkel Vernon kehrte mit 2 Schüsseln zurück. Er stellte sie genau aus Harrys Reichweite ab und stupfe sie mit den Zehen vorwärts, als hätte er Angst die gleiche Luft wie Harry zu atmen. Eine Plastikschüssel enthielt Wasser und die andere… NEIN! Das gab es doch einfach nicht. Harry funkelte seinen Onkel an und zog an der Führung zur Hütte. Er würde das nicht essen!

„Das ist dein Essen, Welpe", erzählte ihm Onkel Vernon. „Das oder gar nichts." Er grinste gemein. „Ebenfalls frisch aus der Dose, also ist es besser als Abfall." Er drehte auf dem Absatz um und ging zurück ins Haus, ließ Harry zurück mit einer Portion Dosenfutter, wie er es versprochen hatte.

Dudley lachte ihn weiter aus und starrte von der Veranda. Er hatte bereits gegessen, machte er ihm grausam klar und zählte alles auf, was seine Mutter besonderes gekocht hatte, nur für ihn: geräucherte Steaks und Kartoffeln und grüne „Sugar snap peas" und sie hatten Eiscreme mit Fudge Soße als Nachtisch. Harry funkelte ihn mit seinem guten Auge an, bleib aber still. Er wusste es besser, als auf Dudleys Sticheleien zu reagieren, wenn seine Tante zuhören konnte.

Die Sonne ging unter, bevor Dudley ins Haus zurückging. Licht vom Fernseher flackerte durch die Fenster und er war laut genug, damit Harry das Lachen aus dem Fenster hören konnte. Immer noch barfuss und in seinem dreckigen, blutigen Shirt wartete Harry so lang er es aushielt, bevor er zu den Schüsseln ging. Er benutze seinen guten Arm und hob langsam die Wasserschüssel und schluckte es, darauf bedacht nicht seine gebrochenen Finger weiter zu verletzen. Das Wasser war kalt und sauber und er schlurfte es aus. Hoffentlich würde es seinen Magen füllen, genug um seinen Hunger zu stillen. Er würde das Hundefutter nicht essen.

Als das Wasser weg war, wringte Harry sein Shirt über der Schüüssel aus, um mehr zu sammeln. Er hatte keine Ahnung, wann sie die Schüsseln wieder füllen würden. Er konnte es nicht verhindern, auf die andere Schüssel zu sehen, gefüllt mit einer widerlichen braunen Paste und undefinierbaren Stückchen. Der Geruch allein ließ ihn fast brechen. Er würde das nicht essen. Er würde das nicht . Sie konnten ihn nicht zwingen. Er würde zuerst abhauen. Es war nicht so, als könnte er die Kette nicht mit etwas Geklettere lösen. Oder springen vielleicht. Da blieb nur die Frage, wohin er gehen würde.

To be continuedund bis, bekommst du heute AbendessenHund H