Auf dem Heimweg wählte sie Stefans Nummer. „Hey Care, was gibt's?" „Ich habe Ihn getötet", stammelte Sie. "Ganz ruhig, Care. Wen hast du getötet?" "Tyler! Er war hier mit Haley zusammen und er…. Er hat mich gebissen!" Oh mein Gott, Care, du musst Klaus anrufen". „Nein, Stefan, ich will das nicht!" „Was redest du da? Ich werde Ihn anrufen!", versicherte Stefan Ihr. „Nein, bitte versprich mir dass du ihn nicht anrufst?" Betretenes Schweigen herrschte am anderen Ende. „Stefan, bitte." Immer noch nichts. „O.k.", sagte er endlich. „Danke, Stef. Du musst alle anrufen. Sie sollen heute Abend zu mir kommen. Ich will mich verabschieden, ja?" „Natürlich, Care!", antwortete er langsam. „Danke, Stefan", dann legte Sie auf.

Zu Hause angekommen sprang Sie unter die Dusche und wusch den Schmutz von Ihrem Körper. Sie hatte Tyler getötet. „Dieser Mistkerl!" Sie konnte nicht fassen was in den letzten Stunden passiert war. Es sollte doch jetzt alles wieder wie früher sein.

Sie schlüpfte in Ihr sexy schwarzes Minikleid und stylte sich. Sie wollte doch gut aussehen, ein letztes Mal. Sollte Sie Klaus anrufen? Er würde mit Sicherheit sofort kommen. Nein, sie wollte ihn um nichts mehr bitten.

Langsam begann das Gift zu wirken. Ihr wurde schwindelig und seltsam Zumute. Sie musste ihre Mutter anrufen.

Es klingelte, doch es ging nur die Mailbox hin. Was sollte Sie ihrer Mutter nur sagen? „ Hi Mum, ist alles klar bei Dir? Ich wollte nur..." Was wollte sie eigentlich? „Mach dir keine Sorgen, Mum, Ich liebe dich!" Sie wollte ihren letzten Abend mit feiern verbringen, nicht mit Trübsal.

Sie machte Musik an und holte sich eine Flasche Whiskey. Alles drehte sich in Ihr und um Sie.

Als Ihre Freunde eintraten, fiel Sie in eine Umarmung. „Care, oh mein Gott, dieser Mistkerl, ich glaube es nicht!", sagte Elena. „Es ist o.k., Elena, ich glaube es ist Zeit für mich!", sagte sie ein wenig benebelt. „Was redest du da, Care", fiel ihr Bonnie ins Wort. „Bitte, Bon, lass uns einfach nur Feiern, keine Vorwürfe, keine Trauer!"

Sie tanzte und trank. Ihre Freunde konnten Sie nur anstarren.

Es klingelte an der Tür. „Wer ist das? Ihr seid alle hier!", fragte Caroline. Doch Sie wusste es bereits als Sie die Tür öffnete. „Klaus!" Sie drehte sich zu Ihrem besten Freund. „Verdammt, Stef, du hast es versprochen!" „Ich habe Ihn nicht angerufen", erwiderte ihr bester Freund „Elena war es!" „Ich kann dich nicht sterben lassen, Care, wir lieben dich doch alle", gab Elena zu.

Sie drehte sich wieder zu Klaus und packte ihn am Kragen. In Sekundenschnelle blitzte sie ihn an die gegenüberliegende Wand. Überrascht starrte er sie an. „Wenn du schon mal hier bist." Er schaute ehrfürchtig in Ihr wunderschönes Vampirgesicht.

„Ich glaube es ist Zeit für uns zu gehen!", rief Damon. „Raus hier. Los jetzt. Die Show ist vorbei!"

Sie waren allein. Klaus konnte nur Starr da stehen. Sie presste ihn an die Wand und grinste. Er konnte sich nicht bewegen. Sie war so wunderschön, was machte dieses Wesen nur mit ihm. Sie kam immer näher mit Ihrem Gesicht und beugte sich seitwärts. „Mal sehen wie du heute schmeckst?", flüsterte Sie ihm ins Ohr. Es überlief ihn ein wunderbarer Schauer, dann stieß sie Ihre Zähne in seinen Hals. Er brachte kein Wort raus und er wollte es auch nicht. Es gab nichts vergleichbares was er erlebt hatte. Er war Tausend Jahre alt und hatte es nie zugelassen, dass jemand von Ihm trank.

Dann sackte sie zusammen. Er konnte sich gerade noch zusammen nehmen und fing sie. Er brachte sie nach oben und legte Sie vorsichtig auf Ihr Bett. Er wagte es nicht sie auszuziehen. Sie würde ihn umbringen. Er schmunzelte. Ja, das würde sie versuchen, auch wenn das gar nicht möglich ist würde sie vermutlich einen Weg finden. Sie war stark, doch warum wollte Sie ihn nicht anrufen. Er dachte sie wären Freunde. Er setzte sich neben Ihr Bett und beobachtete wie sie friedlich schlief.

Am nächsten Morgen schlug sie die Augen auf. „Was zur Hölle…?" Die Erinnerung kam langsam zurück. Sie fasste sich an den Hals. Nichts. Sie war auch nicht Tod. Das glaubte sie jedenfalls. Klaus, ja richtig, er war hier und hat sie gerettet, wieder mal.

Sie nahm eine Bewegung in der Ecke war. „Gut geschlafen, Love?" Schnell fühlte sie an sich herab. Gut, sie war noch genauso angezogen. Er grinste. „Ich habe dich nur ganz Brav zugedeckt!". „Danke." Sie war beruhigt. „Ich meine Danke für alles, Klaus", brachte sie nur schüchtern raus.

„Tyler." Die Erinnerungen kehrten zurück. Sie hatte ihn getötet. Tränen traten ihr in die Augen. Sie wollte jetzt nicht weinen. „Ich habe ihn getötet." Sie war unendlich traurig, aber nicht weil sie Tyler getötet hatte, sondern weil sie fast gestorben wäre, wegen ihm. Und sie hatte nicht mal gekämpft.

„Ich habe mich darum gekümmert, Caroline" riss er sie aus ihren Gedanken. Ihre Empfindungen waren verstärkt wie noch nie. Das lag vielleicht auch an Klaus Blut. Klaus Blut, oh nein, Sie hatte sich ihm an den Hals geschmissen. Eine leichte Röte überzog ihre Wangen.

„Ich muss mal unter die Dusche, ich sehe bestimmt fürchterlich aus!" „Du bist wunderschön, Caroline", sagte er mit seiner rauen Stimme. Sie errötete noch mehr, wenn das möglich war, stand auf und machte sich auf den Weg ins Bad. „Ich werde trotzdem schnell unter die Dusche gehen."

Sie drehte sich noch mal um „Klaus?" „Ja, Caroline!" „Bist du noch länger in Mystic Falls?", stammelte sie. „Ich meine, wie lange bleibst du hier?" „Ich bin noch ein paar Tage in unserem Anwesen. Ich muss ein paar Angelegenheiten erledigen!" Sie starrte ihn an. Sollte Sie ihn wirklich fragen. Gib dir einen Ruck, Caroline. „Kann ich ein bisschen bei dir bleiben?", fragte sie schüchtern. „Ich möchte nicht alleine sein, ich meine nur wenn du Zeit hast", sagte sie schnell.

Abwartend sah sie ihn an. Warum sagte er bloß nichts. „Natürlich. Soll ich dich später abholen?" „Nein, nicht nötig, ich fahre selbst! Sind deine Geschwister da?" fragte sie nervös. Er lächelte „Nein, Caroline, sie sind in New Orleans. Möchtest du immer noch kommen?" „Ja…, ja.. natürlich" erwiderte sie scheu. Sie drehte sich schnell um und trat ins Bad. Sie lehnte sich an die Türe. Er war immer noch da, das spürte sie. „Klaus?" „Ja?", ertönte es aus ihrem Zimmer. „Danke", flüsterte Sie. Dann war er weg.

Die Abkühlung tat ihr unendlich gut. Sämtliche Empfindungen prasselten auf sie nieder. Sie bemerkte erst dass sie weinte, als sie den Wasserhahn abdrehte. Sie lebte, dank Klaus. Klaus, ja er war für sie da, immer, das wusste sie. Wie konnte er nur so böse und unmenschlich sein und gleichzeitig so sensibel und einfühlsam. Ihre Gefühle fuhren Achterbahn. Sie konnte nichts mehr denken. Sie wollte gar nichts mehr denken. Schnell sprang sie aus der Dusche, trocknete sich ab und nahm ihren Lockenstab. Sie zog sich ihr blaues Kleid, eine Leggins, ihre Jeansjacke und ihre Stiefel an. Schnell packte sie ein paar Sachen in ihre Tasche, nahm ihre Schlüssel, setzte sich in Ihren Ford und fuhr ans Ende der Stadt.

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