Kapitel 2
Hier ist das zweite Kapitel. Genießt es. Hdgdl an alle die es lesen. :)
Emilys POV
Ich bin an Schläuche angebracht. Jetzt wird mi alles klar! Ich bin in einem Krankenhaus! Scheiße ich bin in einem Krankenhaus! Scheiße scheiße scheiße! Wer hat mich hier her gebracht?! Oh wenn ich diesen Volltrottel erwische dann gibt es mal so richtig Ärger! Plötzlich öffnet sich die Tür. Wie aus Reflex tue ich so als ob ich schlafen würde.
„ Wie geht es ihr?", höre ich jemanden sagen.
„ Sie ist stabil und außer Lebensgefahr", sagt ein anderer. Ich glaube es ist der Arzt aber wer ist die andere männliche Stimme?
„ Wann wird sie aufwachen?", hakt die männliche Stimme nach. Warum ist der so neugierig?!
„ Sie müsste jetzt in ein paar Minuten aufwachen"
„ Gut!", warum ist der besorgt um mich? Ich kenn ihn doch nicht mal! Ich halte es nicht mehr aus, ich muss aufmachen ich will diesen Typen sehen. Langsam strecke ich mich und öffne die Augen. Erst sehe ich alles verschwommen, dann wird es schärfer. Ein weiß gekleideter Mann mit einem Klemmbrett in der Hand.
„ Sehen Sie, sie ist aufgewacht", sagt nun der Mann im weißen Kittel. Aber wo ist dieser andere. Meine Augen durchsuchen den ganzen Raum und stoppen an einem schönen Mann der wohl die schönsten blauen Augen sie ich je gesehen habe. Ein warmes Meeresblau kein kaltes blau, nein ein Warmes.
Emily was redest du da? Du kennst ihn nicht mal.
„ Hallo schön dass du wach bist", was erlaubt der sich! Schön dass du wach bist nanananana.
Ich tue so als wäre ich dumm oder verwirrt: „ Was, was mache ich hier?"
„ Gut dass es Ihnen besser geht, haben Sie noch schmerzen?"
„ Nein", das war aber gelogen ich hatte noch höllische Kopfschmerzen, „ wann darf ich wieder nach Hause?"
„ Ja also was das angeht", er wartet einen Moment. Ahh ich halte diese stille nicht mehr aus.
„ Was? Was ist!"
„ Naja Sie hatten eine kleine Wohnung in der Stadtmitte oder?", will der Arzt wissen.
„ Pepp", wie könnte ich das vergessen.
„ Die Wohnung ist abgebrannt"
„ Das ist doch ein Witz!"
„ Leider nicht"
„ Wie konnte das denn passieren?"
„ Es war ein Unfall, eine andere Mieterin hat ihr Bügeleisen angelassen und so stand dann das ganze Gebäude in Flammen"
„ O Gott konnte etwas gerettet werden?" Ich stehe den Tränen nahe. Der unbekannte sieht es anscheinend und kommt dem Arzt zuvor. „ Ich glaube es ist besser wenn sie sich jetzt ausruht"
Eigentlich ist es wahr, ich möchte mich jetzt ausruhen einfach mal drüber nachdenken. Doch ich sträube mich dagegen. Dieser Fremde hat mir nichts zu sagen!
„ Nein, nein ich will hier weg"
Tja jetzt guckt er dumm. Er hat es verdient! Niemand, niemand hat mir zu sagen wann ich schlafen muss und wann nicht!
„ Sie müssen sich jetzt wirklich ausruhen.", sagt der Arzt und Blättert in seine Unterlagen.
Das wird mir alles einfach zu viel ich will aus diesem grauen Zimmer. Ich will trinken. Trinken bis ich kotzen muss. Ich sage es ihm einfach ins Gesicht. Einmal tief einatmen und: „ Ich bin kern gesund! Lasst mich hier raus!"
„ Und wo wollen Sie bitteschön hin, wenn ich fragen darf?" Dieser Arzt nervt mich! Und dieser andere mit den blauen Augen noch mehr! Die sind doch nicht meine Eltern!
„ Nun ich bleibe einfach auf der Straße. Was ist schon dabei?"
„ Nein oh nein! Das kommt gar nicht in Frage! Du kommst mit mir!", also jetzt reicht es was fällt diesem Typen eigentlich ein! Arschloch!
„ Mr. Shiba das kann ich nicht verantworten. Außer Sie sind mit ihr verwand oder der Freund/Ehemann"
Ha eins zu null für den Arzt.
„ Ich….bin ihr Freund"
„ Was!", rufen der Arzt und ich zusammen.
„ Ja stimmt doch Schatz"
Ok Emily ruhig bleiben. Alles ist gut.
Der Arzt reißt mich aus meinen Gedanken: „ Wenn das so ist dann viel Glück in der Zukunft und alles Gute"
Er reicht mir seine Hand und verwirrt entgegne ich ihm meine Hand. Da ist er auch schon verschwunden.
Blitzschnell drehe ich mich zu diesem Penner um.
„ Was stellst du dir eigentlich vor?!", zische ich.
„ Hallo erst mal"
„ Nichts hallo erst mal! Ich kenne dich doch noch nicht mal!"
„ Das kann ich ja noch ändern"
Sein lächeln oh nein sein lächeln. Seine makellosen Zähne. Er macht es mir aber auch nicht gerade leicht! Wie kann man nur so gut aussehen? Ist das überhaupt erlaubt?
Anscheinend hat er bemerkt, dass ich in Gedanken versunken bin, denn er runzelt die Stirn und sagt: „ Komm zieh dich an und wir können fahren."
Langsam stehe ich auf und versuche mich auf den Beinen zu halten. Ein paar Schritte schaffe ich doch dann falle ich Rückwerts um. Zwei starke aber doch weiche Hände fangen mich auf noch bevor ich auf dem Boden aufkomme. Misst der hat scheiß gute Reflexe.
Ich beiße die Zähne zusammen. Sein Atem kitzelt meinen Hals.
„ Aufpassen. Du glaubst wirklich dass es dir gut geht?", haucht er mir in mein Ohr.
Meine Beine fühlen sich an wie Wackelpudding. Was ist bloß in mich gefahren? Ich habe doch noch nie so bei Männern reagiert! Was ist bei ihm anders? Ich kenne ihn doch gar nicht! Mit voller Kraft drücke ich mich von ihm weg und versuche mir meinen Scham nicht ansehen zu lassen. Ich räuspere mich und sage: „ Kannst du raus gehen! Ich will mich schlauer Weise umziehen!"
Er zieht eine Augenbraun hoch. Ein freches Grinsen überspielt seine Lippen.
„ Wie die Madam wünscht"
Und mit diesen Worten geht er auf die Tür zu öffnet läuft hinaus und schließt sie wieder mit einer Eleganten Handbewegung.
Macho, denke ich und mache meinen Weg zum Kleiderschrank. Doch ein lächeln kann ich nicht verbergen.
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