severusnicole: Du hast mir meine erste review ever beschert…und dafür bin ich dir sehr Dankbar. Mein Kapitel macht Lust auf mehr…hey, das steigert mein Selbstwertgefühl jetzt echt ;)
Also da es sich um meine erste story handelt, sind noch rund 10 Kapitel in Planung…aber man weiß ja nie ;)
Die Frage, wer Hermione am Ende gewinnt, die musste ich mir vorhin auch erstmal beantworten. Ich weiß jetzt wer… und ich denke mal, viele werden nicht Abgeneigt sein…aber nur soviel, ich konnte mich nicht genau entscheiden und nur, weil einer sie am Ende kriegt, muss es ja nicht heißen, das die anderen sie vorher nicht ein bisschen reizen können, nicht war ;)
ich hoffe mein Tempo, was das Weiterschreiben angeht, entspricht deinen Forderungen

anjahexe: heute lüfte ich die Situation ein wenig, aber alles wird nicht verraten. Schließlich kann ich ja nicht mein ganzes Pulver jetzt schon verschießen

inessnape thx fürs reviewn…und weiter geht's ;)

wow…leute…ich bin gerade echt happy…3 reviews und 34 hits…das ist mehr als ich mir für das erste Kapitel erträumt habe…
aber ich will euch nicht zu lange auf die Folter spannen…weiter geht's mit dem Nachsitzen
achso, bevor ich es vergesse...JKR gehört alles, mir nix, wisst ja wie das läuft!


2. Kapitel

In dem Hermione nur noch mehr verwirrt wird!

Nachdem sie im Schlafsaal angekommen war, hatte sie sich ein wenig ausruhen

wollen, bei einem guten Buch wollte sie sich mal wieder entspannen. Doch

schon nach kürzester Zeit war sie eingeschlafen.

Stunden später wachte sie völlig erschrocken auf. Wie lange hatte sie wohl

geschlafen? Zum Glück war der Unterricht heute Nachmittag ausgefallen. Aber

dann fiel es ihr siedend heiß ein, sie musste ja Nachsitzen. Als sie auf

ihre Uhr sah, merkte sie, dass sie schon 5 Minuten überfällig war.

„SHIT!"

Sie rannte los und machte nicht einmal Halt, als ihr dumme Sprüche hinterher

gerufen wurden. Um diese schwanzgesteuerten Idioten konnte sie sich später

kümmern.

Völlig außer Atem kam sie endlich, 15 Minuten zu spät, vor Snapes Büro an. Sie

ließ sich ein paar Sekunden Zeit, um zur Ruhe zu kommen, dann klopfte sie.

Wortlos öffnete der Professor die Tür und ließ sie eintreten.

„Ah, Miss Granger, welch eine Ehre, Sie haben doch noch die Güte, mich mit

Ihrer Anwesenheit zu erfreuen. Die Kessel warten schon sehnsüchtig auf

Sie."

Er zeigte in eine Ecke seines großen Büros, wo 6 ziemlich dreckige Kessel

standen.

„Ich dachte mir, da Sie ja so viel überschüssige Energie haben, bauen Sie

diese erst einmal ab, bevor wir uns über Ihre Situation unterhalten!"

'Und das wars! Der Tag hats geschafft...er ist der schlimmste in meinem

Leben...scheiß auf Voldemord und seine bösen Todesser, das hier ist definitiv

schlimmer!' war das letzte was Hermione dachte, bevor sie sich an die

Arbeit machte.

2 Stunden lang schrubbte sie diese blöden Kessel blitzblank. Beinahe wollte

sie ihrem Professor ja unterstellen, dass er die extra so dreckig gemacht hatte. Aber in einem hatte er komischer weise Recht, ihre aufgestaute Energie nahm langsam ab und die Wut floss in ihre Putzarbeit.

Als sie endlich fertig war, wusste sie nicht, wie sie sich verhalten sollte.

Also stellte sich vor die sauberen Kessel und wartete.

Professor Snape saß an seinem Schreibtisch und korrigierte Arbeiten. Anscheinend war er von den Arbeiten seiner Schüler alles andere als begeistert, denn seine Stirn wies tiefe Falten auf und die Arbeiten vor ihm strahlten in sattem Rot.

Sie lies ihren Blick weiter schweifen.

Das Büro war recht groß und beinhaltete nicht nur seinen Schreibtisch, sondern auch ein voll gefülltes Bücherregal. Am meisten verwunderte sie aber das Bild, was hinter ihrem Professor an der Wand hing. Es war ein Landschaftsbild und wirkte absolut nicht düster, wie man es eigentlich von ihm gewohnt sein dürfte.

Dann wanderte ihr Blick, ohne dass sie es verhindern konnte, wieder zu

ihrem Professor.

Sein Haar wirkte gepflegter als früher. Er trug seine typische, schwarze

Robe, allerdings war sie offen. Daher sah sie ebenfalls, dass er ein enges, elegantes Hemd da drunter trug. Und es stand ihm, sehr gut sogar.

'Hallo, Hermione, wach auf, das ist dein Professor. Hör auf, über so etwas

zu denken!' ermahnte sie sich.

Sie wandte sich seinem Gesicht zu. Seine Lippen, sie wirkten so...ja, wie

sollte sie es beschreiben, so...sie luden zum Küssen ein! Seine Nase war zwar

etwas größer, aber egal. Außerdem sagt man Männern mit großen Nasen bekanntlich

durchaus positive Nebeneffekte nach.

Dann kam sie zu seinen Augen, diesen wunderschönen, schwarzen Augen. Sie

versank in ihnen. Es war, als würden sie diese Augen immer tiefer in den Bann

ziehen...DIESE AUGEN?

'Oh mein Gott, er hat bemerkt, dass ich ihn mustere!'

Dieser Gedanke durchfuhr sie wie ein Blitz. Und prompt lief sie rot an.

„Ah, Miss Granger, sie sind fertig!"

Ein fieses Grinsen zierte sein Gesicht.

„Ich hoffe doch, ich habe ihre Musterung positiv überstanden!"

Ihr Gesicht machte jetzt den Weasleyhaaren Konkurrenz.

Er fuhr fort: „Aber ich wollte dann doch zu dem zurückkehren, weswegen Sie hier sind! Setzen Sie sich doch. Wein?"

Er grinste immer noch und zeigte auf einen Stuhl ihm gegenüber.

„Aber Professor, ich kann doch keinen Wein trinken!"

„In Anbetracht der Tatsache, dass ich weiß, was jetzt auf Sie zukommt,

erlaube ich es Ihnen!"

Er bewegte kurz seine Lippen und schon standen 2 Gläser, die mit einer

roten Flüssigkeit gefüllt waren, vor ihm. Hermione nahm ihr Schicksal hin

und setzte sich. Er reichte ihr ein Glas und prostete ihr zu.

„Auf Sie, Miss Granger, darauf, dass Sie Ihren Weg gehen, egal wie steinig

er ist!"

Beide tranken ein paar Schlucke. Hermione sah verwirrt und wartend in

seine Richtung.

„Also, Miss Granger, ich kam ja vorhin nicht umhin zu bemerken, dass

neuerdings ein immenses Interesse Ihrer Person bei den männlichen Schülern

vorherrscht. Ich habe ein paar Nachforschungen angestellt. Wie Sie sicher

wissen, war es bis im 19 Jahrhundert Pflicht für eine Hexe, jungfräulich in

die Ehe zu gehen. Aber heute ist das egal. Nun gut, leider reizt es die

heutige Jugend sehr, sich ihren Trieben hinzugeben." Er runzelte die Stirn

„Und leider Gottes haben Sie es Weasley zu verdanken, dass Sie jetzt

ziemlich in der Klemme stecken."

Hermione guckte ihren Professor erstaunt an. Ron? Was sollte Ron denn getan haben, dass auf einmal alle mit ihr schlafen wollten?

„Miss Granger, sagt Ihnen 'legis ad exsecutio ab ludi' etwas?"

„Ja, das ist ein Gesetz, das besagt, dass der Geist durch Spiele gereinigt

werden soll, damit er sich so den wichtigen Aufgaben widmen kann. Aber was

hat das mit mir zu tun?" Sie verstand es absolut nicht.

„Bedanken Sie sich nicht bei mir. Der gute Dumbledore hielt es vor ein paar

Jahren für eine tolle Idee, den sportlichen Wettbewerb zu fördern und hat

Hogwarts mit einem Zauber belegt.

Dieser Zauber tritt ein, sobald jemand eine Art Wettbewerb ausruft. Und der

Gewinner des Wettbewerbs bekommt Hauspunkte."

Immer noch ziemlich verwirrt starrte Hermione ihn an.

'Und was hat das Ganze mit mir zu tun?' fragte sie sich.

„Ich sehe an Ihrem erstaunten Gesicht, dass Sie noch nicht auf die Lösung

Ihres Problems gekommen sind. Nun gut, dann werde ich mich mal Aufopfern

und Ihnen auf die Sprünge helfen:

Durch diesen Zauber wird jeder Wettbewerb, der dazu führt, dass niemand

verletzt wird und die Teilnehmer danach den Kopf frei haben, genehmigt.

Wenn also ganz Hufflepuff der Meinung ist, sie müssen ein

Butterbierwettsaufen machen gegen Ravenclaw, dann bekommt der Gewinner

Hauspunkte, da diese Ausgelassenheit die Schüler entspannt und ihren Kopf

für neue Aufgaben frei macht. Ich weiß nicht, ob Dumbledore das auch

zulassen wollte, aber zuzutrauen wäre es ihm!"

Es schien als wartete Professor Snape, ob sie etwas sagen würde, sie saß

aber nur da und sah in unverwandt an. Dann trank er noch einen Schluck des Rotweines, um gleich danach weiter zu sprechen.

„Leider Gottes hat Ihr dämlicher Weasleyfreund einen Wettbewerb ausgerufen,

wer es wohl schafft, Sie rum zu kriegen und zu befriedigen!"

Hermione lief bei diesen Worten wieder rot an,

„Und dieses dumme Schloss hat dem Wettbewerb zugestimmt. Wir Lehrer können nicht eingreifen, daher wird der Wettbewerb so lange andauern, bis es einen Gewinner gibt. Und da Ihr werter Freund selten dämlich ist, haben Sie durch Ihre Reaktion gegenüber Mr. Malfoy dem Hause Slytherin 20 Hauspunkte geschenkt!"

Ein leicht dreckiges, aber auf jedenfall ziemlich fieses Grinsen schlich sich auf Snapes Lippen.

Und es wurden ihr die Ausmaße seiner Worte bewusst. Jeder, der es schaffte, sie

zu erregen, bekam ein paar Hauspunkte und der, der mit ihr schlief, der

bekam ziemlich viele. Langsam fing sie an zu verstehen, warum manche

Menschen Dumbledore verfluchen wollten. Aber wie konnte es sein, das

jemand, der schon lange Hogwarts verlassen hatte, noch Punkte für sein

altes Haus holen konnte? Sie hakte nach.

„Aber Professor, wieso bekommt ihr Haus Punkte, wo die Person, die diese

Empfindungen leider hervorgerufen hat, doch schon längst seinen

Schulabschluss hat?"

„Ganz einfach, Miss Granger, er war zum passenden Zeitpunkt auf Hogwarts und

kann dadurch daran teilnehmen. Es tut mir Leid, aber auch ehemalige Schüler können bei diesen speziellen Wettbewerben Punkte holen. Ich habe mir das bestimmt nicht ausgedacht. Gehen Sie zu Dumbledores Portrait und lassen Ihre Wut an ihm aus!"

Entsetzt starrte Hermione ihren Professor an.

„Also läuft so lange ein Wettbewerb, bis ich mich entweder hingebe, oder

Hogwarts nie wieder betrete? SHIT! Wie viele Punkte gibt's denn zu

gewinnen?"

„Irgendwie amüsiert mich Ihre Entrüstung. Derjenige, der mit Ihnen schläft,

bekommt 200 Punkte. 300 Punkte gibt es, wenn Sie ebenso Spaß daran haben, wie

er. Wenn Ihnen auch nur irgendwer seinen Willen aufzwingt, wird er

bestraft. Fragen Sie mich nicht, wie das geht."

Hermione stöhnte frustriert auf und vergrub ihr Gesicht in den Händen.

'Warum ich, warum nur immer ich...' fragte sie sich noch.

„Sie sagen mir jetzt also, dass es, bis der Wettbewerb vorbei ist, das Ziel

jedes Mannes und jedes Jungen hier ist, mich Flach zulegen?" Ein winziger

Teil in ihr hoffte ganz fest, dass er ihr gerade einfach nur einen riesigen

Schreck einjagen wollte.

„Genau DAS wollte ich damit sagen. Allerdings appelliere ich an Ihren

Kampfgeist, dass Sie jetzt nicht wegen eines blöden Wettbewerbs Ihre

Prioritäten vergessen."

Hermione schaute noch eine Spur verwirrter aus der Wäsche, dann aber kam ihr der Gedanke, dass er auf das anspielen könnte, was sie den anderen an den Kopf geworfen hatte.

Ihr Vorhaben, keinen Sex vor der Ehe zu praktizieren.

„Falls Sie jetzt darauf anspielen, dass ich mir meine Jungfräulichkeit bis

zur Ehe aufheben wollte, muss ich sie enttäuschen. Das hatte ich nie vor.

Nur wollte ich Sie nicht an irgendeinen Idioten verschenken." Sie sah

ihn an und bemerkte, dass er einen erstaunten Blick im Gesicht trug. Dann wurde sie sich bewusst, dass sie gerade vor ihrem gemeinen und fiesen Zaubertrankprofessor ihre Vorstellungen von ihrem Sexualleben ausgebreitet hatte und errötete.

„Ich bin erstaunt, wie offen Sie heute doch sind." Wieder erschien dieses

Grinsen, allerdings fiel ihr erst jetzt auf, dass sie es nicht als fies

empfand, sondern als...sie konnte es kaum anders werten...als

durchaus ansprechend, fast schon zu interessiert.

'Ich muss hier raus, jetzt erregt es mich schon, wenn mich mein böser Professor

ansieht!' stellte sie panisch fest. Sie bemerkte dabei nicht, dass sie

aufgesprungen war und dass eben dieser Professor, der sie so verwirrte, sie

musterte.

'Wann ist Granger nur zur Frau geworden?'

Diese Gedanken gingen durch seinen Kopf, als er Hermoine musterte. Ihre Haare waren nicht mehr buschig sondern fielen elegant und weich auf ihre Schultern. Ihre gewellten Haare strahlten in verschiedenen Brauntönen und Ihre Augen, sie sah so unschuldig, so verletzlich und gleichzeitig doch so begehrenswert aus. Ihre Lippen waren voll und dunkelrot und ihr Körper hatte sich sehr positiv entwickelt. Sie war aufgeregt, daher hob und senkte sich ihr Brustkorb stark und lenkten seinen Blick auf ihr Dekolleté.

'Severus, das ist 'ne Schülerin, hör auf, ihre Brüste anzustarren!' befahl er sich selbst.

Hermoine war schlank, hatte aber an den richtigen Stellen schöne, weibliche Rundungen. Wenn sie nicht in der Schuluniform, sondern in betonter Kleidung stecken würde, hätte sie an dieser Schule ihre Jungfräulichkeit schon längst verloren, dessen war er sich sicher.

Er atmete tief durch und zwang sich, seiner Schülerin ins Gesicht zu sehen.

„Gut Miss Granger, ich würde Sie nun gerne zu Ihrem Schlafsaal bringen.

Gucken Sie nicht so entsetzt, Sie glauben doch wohl nicht, dass ich Sie

Abends um diese Zeit alleine herumlaufen lasse, wo alle männlichen Wesen des

Schlosses gerade an Ihnen interessiert sind. Kommen Sie!"

Auffordernd sah er sie an, bis sie sich zur Tür drehte und voran trat.

Sie gingen gemeinsam schweigend hoch zum Gryffindorturm. Vor dem Portrait

der fetten Dame machten sie Halt.

„Ich weiß, dass die ganze Situation Sie überfordert. Versuchen Sie, damit

so gut wie möglich umzugehen. Ich versuche eine Lösung für diese Misere zu

finden. Wenn alles zu viel wird, suchen Sie mich auf der Stelle auf." Er

sah ihr in die Augen und wieder drohte sie darin zu versinken. Dann griff

er ihre Hand und hauchte galant und ganz Gentleman einen Kuss darauf, bevor er in der Dunkelheit des Flures verschwand.

Hermoine stand wie erstarrt da und schaute auf ihre Hand. Hatte er ihr wirklich

gerade einen Handkuss gegeben und ihr seine Hilfe angeboten? Sie konnte es

kaum glauben.

Sie war total verwirrt und wollte einfach nur noch schlafen.

„Vielleicht war das alles ja nur ein Traum!" sagte sie voller Hoffnung zu sich selbst und machte sie sich auf den Weg in ihren Schlafsaal.


So…jetzt wisst ihr, warum sich alle so komisch verhalten…ich hoffe ihr findet es nicht zu sehr an den Haaren herangezogen…

wenn's euch gefallen hat…ihr wisst wie ihr mir das mitteilen könnt.

hugandkiss

eure Kat

PS: Das ist übrigens endlich die gebetate Version...und das verdanken wir Gaia