Hey meine Lieben, vielen Dank für eure lieben Reviews, da wird ich doch gleich mal weiter schreiben *freudig in die Hände klatsch*
Wie ich ja schon gesagt habe möchte ich eine liebe Geschichte, wo sich Hermine und Draco mögen, das heißt Draco könnte etwas OOC wirken, aber ich verspreche so viel richtigen Draco wie möglich unter zu bringen *schwör*
Vor Hermine und Dracos Zimmer:
Hermine hob ihren Kopf und besah sich die Tür, vor der sie abgesetzt worden waren. „Wollen wir?", erkundigte sie sich und sah zu dem Blonden hinüber.
Dieser nickte, öffnete die Türe und ließ sie eintreten.
Das erste Zimmer wirkte in etwa wie der Gemeinschaftsraum der Gryffindors, eine Couch und zwei Sessel standen vor einem munter prasselnden Kamin an einer Wand, drei große Bücherregale säumten die anderen. Alles in allem sehr gemütlich, dachte Hermine bei sich und sah sich noch einmal gründlich um, bevor sie zu Malfoy aufschloss, der die von dem Raum abgehende Tür in Augenschein nahm und schließlich öffnete.
Hastig huschte Hermine hinterher. Der Raum war, so schien es das Schlafzimmer und beim näheren betrachten sank Hermines Herz einige Etagen tiefer. Sie sollten sich ein Zimmer teilen, jetzt schon. Unruhig trat sie von einem Fuß auf den anderen.
Draco schien es zu bemerken und meinte „Wenn du willst, dann schlafe ich erst mal auf dem Sofa, aber stell dich darauf ein, dass das nicht allzu lange sein wird."
Hermine nickte dankbar. Es hatte sie viele Wochen gekostet sich mit Ron ein Bett zu teilen und diesen kannte sie damals schon etliche Jahre. Mit Malfoy hingegen hatte sie erst seit nicht allzu langer Zeit einen Waffenstillstand geschlossen, sie waren nicht einmal Bekannte geschweige denn annähernd gute Freunde. Aber Malfoy hatte Recht, sie konnte ihn wohl schlecht ewig aus seinem Bett fernhalten.
Die letzte Türe offenbarte ein gemütliches Bad, das vergleichbar dem Vertrauensschülerbad eine große Wanne in der Mitte eingelassen hatte. Ein Waschbecken, eine Toilette und zwei kleine Schränkchen komplettierten die Einrichtung.
„Ähm, ich denke die Wohnung ist ganz nett, oder?", erkundigte sich Hermine unsicher bei Malfoy, irgendwie hatte sie das Gefühl dieses drückende Schweigen brechen zu müssen.
„Ja, sehr schön. Vielleicht sollten wir uns setzten und uns, ich weiß nicht unterhalten?", gab Malfoy zurück.
Hermine nickte zustimmend und gemeinsam gingen sie zurück in den Gemeinschaftsraum.
„Also, hmm, wie geht es dir?", fragte Hermine nervös.
„Gut", antwortete Draco.
„Was hast du die letzten Wochen gemacht?"
„Nichts"
„Was hältst du von deiner Mutter als neue Professorin?"
*schulterzuck*
„Malfoy, ich dachte wir wollten uns unterhalten, das funktioniert nicht, wenn nur ich rede. Ich weiß, dass du nicht glücklich bist, dass du mich abbekommen hast, aber ich bemühe mich doch auch. Kannst du nicht versuchen das Beste aus dem hierzu machen?"
Malfoy seufzte: „Ich denke wir sollten es mal mit Vornamen probieren, Hermine, schließlich werden wir irgendwann beide Malfoy heißen und das könnte dann sehr merkwürdig werden."
„Ok, Draco, also, was hältst du davon von deiner Mutter unterrichtet zu werden?"
„Meine Mutter hat mich als Kind auch unterrichtet, ich denke sie ist gut darin. Sie wollte auch immer Lehrerin werden, aber mein Vater hat sie nicht gelassen."
„Warum denn nicht?"
„Weil das seiner Meinung nach so wirkte, als könne er seine eigene Familie nicht ernähren, sodass seine Frau mithelfen muss. Außerdem ist es in reinblütigen Familien unüblich, dass Frauen arbeiten. Wie läuft es zwischen dir und dem Wiesel?"
„Er heißt Ron und meine Beziehung mit ihm geht dich nichts an."
„Ich bin immerhin dein zukünftiger Ehemann, also habe ich ein Recht zu erfahren mit welchen anderen Männern sich meine Verlobte herumtreibt."
„Wenn du glaubst du könntest auch irgendeinen albernen Besitzanspruch auf mich geltend machen, dann irrst du dich.", fuhr sie ihn ungewollt scharf an. Sie hatte nicht die geringste Lust sich so etwas den Rest ihres Lebens anzutun.
Draco grinste sein typisches Malfoy-Grinsen und erwiderte: „Nun die Tatsache zugrunde gelegt dass du MEINE Frau sein wirst, in MEINEM Haus wohnen und MEINEN Namen tragen wirst, denke ich, dass ich sehr wohl einen Besitzanspruch anmelden darf MEINE Liebe."
Hermine sah ihn einen Moment an, er machte Spaß oder? Sein Gesicht wirkte amüsiert, doch ob das von seinen Worten oder ihrer vorangegangenen Reaktion herrührte konnte sie nicht erkennen.
„Wenn du glaubst ich lasse mich von dir herumschubsen, dann bist du an der falschen Adresse", antwortete sie nur zur Sicherheit.
„Wie war das, ich soll dich herumkommandieren? Ok, zuerst möchte ich, dass du mit Wiesel ganz offiziell Schluss machst, dann möchte ich, dass du meine Hausaufgaben machst, mir nicht auf die Nerven gehst und keinen deiner nervigen Freunde anschleppst.", das Grinsen auf seinem Gesicht war inzwischen so fett geworden, selbst die Grinse-Katze würde ihn darum beneiden.
Hermine zog eine Augenbraue hoch und lächelte „Ich hätte nicht gedacht, dass du einen Scherz machen könntest."
„Natürlich kann ich, was denkst du denn von mir?"
„Das möchtest du glaub ich nicht wissen."
„Doch will ich, also lass mal hören, ich bin bereit.", er sah sie erwartungsvoll bis eifrig an und Hermine musste lächeln, er erinnerte sie irgendwie an ein kleines Kind, das nur darauf wartete endlich einen Keks zu bekommen. Mal sehen, ob er immer noch so grinst, wenn er erfährt was für einen Keks er da erwartet.
„Ich denke du bist ein arroganter Snob."
„Das ist nichts neue, Gran- Hermine, Snob und verdammt stolz drauf."
„Du bist gemeiner und selbstverherrlichender Playboy"
„Bis her hat sich noch niemand bei mir beschwert, was ist G- Hermine" und er ließ seinen Blick herausfordernd von oben nach unten an ihr herabgleiten. Dann sah er ihr wieder in die Augen und warf ihr einen seiner Blicke zu, bei dem wohl jedes Mädchen schwach wurde.
Zum Glück war sie nicht jedes Mädchen, entschied ihr Verstand; ihr Körper aber nicht und so lief sie quitschrosa an und sah beschämt zu Seite. „Lass das!"
Doch Draco hatte Lunte gerochen „Was ist Hermine, hast du vielleicht Angst, dass du bei meinem Anblick schwach wirst?"
„Nein, natürlich nicht, was soll der Blödsinn, wer würde schon auf dich hereinfallen?"
„Jeder, niemand kann mir wiederstehen."
„Das glaubst du auch noch, oder?"
„Selbstverständlich", nicht die Spur eines Zweifels in der Stimme.
„Es ist ein wahres Wunder dass du trotz deines Riesenegos durch die Tür gekommen bist."
„Das ist der Grund warum wir zuhause so große Türen haben, da muss ich mich nicht immer durchquetschen."
Jetzt musste Hermine tatsächlich lachen.
„Du bist unmöglich, hat das dir schon mal jemand gesagt?"
„Jupp, meine Mutter; oh mein Gott, ich werde doch nicht meine eigenen Mutter heiraten müssen", mit gespielten Entsetzen schlug er sich die Hand aufs Herz und Hermine verkniff sich ein Grinsen, wer hätte gedacht, dass der kalte Slytherin so sympathisch und charmant sein konnte, wenn er nur wollte. Jetzt war es natürlich kein Wunder mehr, dass ihm immer die gesamte weibliche Schülerschaft zu Füßen gelegen hatte.
Dann wurde Dracos Gesicht wieder etwas ernster „Ich hoffe aber, dir ist klar, dass ich die Sache mit Weasley durchaus ernst gemeint habe. Ich teile nämlich nicht, also verklickere ihm, dass er dich ja nicht mehr anfasst."
Hermines Augen weiteten sich, Ron würde sich einen Ablachen, wenn sie mit dieser Forderung an ihn herantreten würde. „Das könnte kompliziert werden" murmelte sie. Ob Draco sie gehört hatte oder nicht ging in einem plötzlichen Hämmern an der Tür unter. Noch bevor einer von ihnen auch nur einen Finger rühren konnte flog die Tür auf und Ron stürmte herein.
„Lass mich in Ruhe, Bullstrod, ich habe keine Verwendung für dich, denn ich habe bereits eine Freundin, also scher dich dahin wo der Pfeffer wächst und nimm Malfoy gleich mit."
Als er seinen Blick dann zu den beiden auf dem Sofa sitzenden lenkte verengten sich seine Augen zu Schlitzen. „Malfoy, geh sofort von meiner Freundin weg", fauchte er und packte Hermine, die auf der ihm zugewandten Seite der Couch saß, unsanft am Oberarm. Hermine keuchte schmerzerfüllt auf, als sie hoch und gegen die Brust ihres (Ex-)Freundes gerissen wurde.
„Ronald, lass mich los.", doch er reagierte gar nicht, sondern zog sie hinter sich her aus dem Zimmer.
