Jaaaa ich lebe noch, ich hoffe es besteht noch Interesse an dieser Fic, aber das wird sich ja dann anhand der Reviews zeigen ^^

Der Raum war heruntergekommen, schmutzig und nur von dem Feuer im Kamin erleuchtet. Eine Person saß in einem Sessel vor dem Kamin während eine andere an der Seite des Sessels kniete. Der Mann der kniete trug einen schwarzen Umhang der seine Gesichtszüge verbarg aber seine Hände waren sichtbar. Sie zitterten deutlich und es waren insgesamt nur neun Finger. Es war für jeden deutlich der den ‚Tagespropheten' las, dass dieser Mann Peter Pettigrew war.

Peter Pettigrew, auch bei seinen ehemaligen Freunden als Wurmschwanz bekannt, wegen seiner Animagus – Form (eine Ratte), war vom Ministerium in Gewahrsam genommen worden um irgendwie nach der Black Verhandlung zu entwischen. Niemand wusste wie und wenn dann sprachen sie nicht darüber. Auroren suchten nun nach dem Flüchtling, aber hatten nur wenig Erfolg. Eine Ratte mit nur vier Zehen an der linken Vorderpfote zu finden, war wie eine Nadel im Heuhaufen zu finden.

Pettigrews leise, ängstliche Stimme füllte den Raum. „Mein Lord, da ist noch ein wenig, wenn ihr noch hungrig seid", sagte er.

Das Individuum in dem Sessel sprach, aber die Stimme klang nicht menschlich. Sie war hoch und erschreckend kalt. „Nicht jetzt", zischte er. „Bring mich dichter, Wurmschwanz." Wurmschwanz tat wie ihm geheißen, er bewegte den Stuhl dichter ans Feuer dann kniete er sich wieder hin. „Wo ist Nagini?" fragte der Mann mit der hohen Stimme gereizt.

„I-ich bin nicht sicher, mein Lord", antwortete Wurmschwanz nervös. „Ich denke sie ist auf Entdeckungstour. Darf ich fragen wie lange wir bleiben."

„Das werden wir sehen", sagte die hohe Stimme. „Wir müssen abwarten dass die Quidditch Weltmeisterschaft vorüber geht. Jede Hexe und jeder Zauberer in dem verdammten Ministerium der Magie wird auf ungewöhnliche Aktivitäten achten, sie werden alles und jeden doppelt kontrollieren. So wie es sein muss."

„Mein Lord, müssen sie Harry Potter benutzen?", fragte Wurmschwanz leise, fast ängstlich. „Er ist jetzt gut geschützt in Hogwarts mit dem Köter und dem Wolf als seine Vormünder. Jeder andere wäre leichter …"

„Leichter … das ist wahr, aber ich habe meine Gründe", sagte die hohe Stimme fest. „Es muss Harry Potter sein. Ich habe Pläne die funktionieren werden trotz jeden Schutzes den der Trottel Dumbledore denkt über den Jungen zu haben. Mit ein bisschen mehr Mut von dir, Wurmschwanz, wird alles so verlaufen wie geplant. Ist das zu viel verlangt von einem Feigling wie dir?"

„Mein Lord!", sagte Wurmschwanz panisch. „I-ich war es der Bertha Jorkins zu ihnen gebracht hat! Sie war nützlich! Sie hatte Informationen –"

„- ja, hatte sie, aber es war eher ein Glückstreffer, als alles andere. Lüg mich nicht an. Du weißt was ich mit denen tu die lügen. Ihre Information war unbezahlbar, das ist wahr. Du wirst belohnt werden, Wurmschwanz. Es gibt eine Aufgabe die du ausführen darfst, eine Aufgabe für die eine Menge meiner Anhänger ihre rechte Hand geben würden, aber sie wird dir noch nicht offenbart. Wenn die Zeit kommt, wirst du so nützlich sein wie Bertha Jorkins."

Pettigrew zitterte vor Angst. „Sie … sie werden mich auch töten?" fragte er mit heiserer Stimme.

„Warum sollte ich das tun?", fragte die hohe Stimme verschmitzt. „Bertha wurde getötet, weil es nötig war. Wir konnten sie nicht ins Ministerium zurück gehen lassen mit dem was sie gesehen hatte, oder? Ich bin angeblich tot und du wirst vom ganzen Zaubereiministerium verfolgt. Ihre Erinnerungen zu verändern kam nicht in Frage. Vergessenszauber kann man brechen was uns mit dem Problem ließ identifiziert zu werden."

Stille füllte den Raum. Der Besitzer der hohen Stimme musste in Gedanken versunken sein, weil Pettigrew nichts sagte. Er wartete einfach darauf dass ‚sein Lord' wieder sprach. „Geduld, Wurmschwanz.", sagte die hohe Stimme entfernt. „Sobald mein treuer Anhänger in Hogwarts platziert ist, wird Harry Potter so gut wie mein sein. Das ist die Weise wie es sein muss." Da war ein leises Zischen. „Ich glaube ich höre Nagini", sagte er, dann begann er zu zischen.

Einige Augenblicke später kam eine große Schlange die über dreieinhalb Meter lang war aus dem Nachbarzimmer in den Raum, sie zischte zurück zu dem Mann mit der hohen Stimme, der ebenfalls zischte. Es war fast als würden sie einander verstehen. Es war fast als könnte der Mann die seltsame Sprache sprechen die Schlangen sprachen. Pettigrew blieb dort wo er kniete, aber es war deutlich dass der Anblick von dem Mann und der Schlange die sich anzischten ihn nervös machten … nun nervöser als er bereits war.

„Laut Nagini steht ein alter Muggel im nächsten Raum und hört allem zu", sagte der Mann mit der hohen Stimme in Englisch während sich die Schlange auf dem Teppich in der Nähe des Stuhls zusammenrollte.

LAUF! Lass ihn dich nicht sehen!

Pettigrew sprang auf seine Füße, eilte zur Tür und drückte sie auf, dabei offenbarte er einen alten Man mit einem Gehstock, der Pettigrew alarmiert anstarrte. Es war deutlich, dass der Mann ein schlimmes Bein hatte und daher nirgendwohin eilen konnte. Pettigrew griff den Mann am Arm und zog ihn in den Raum, sodass sie dem Rücken des Stuhls gegenüber standen.

„Wie viel hast du gehört, Muggel?", fragte die hohe Stimme neugierig.

„Wie nennst du mich?", fragte der alte Mann mutig.

„Einen Muggel, bedeutet dass du kein Zauberer und daher niemand von Bedeutung bist", sagte die hohe Stimme kühl.

„Du sprichst Unsinn", sagte der alte Mann, seine Stimme fest, „ich habe genug gehört um zur Polizei zu gehen. DU hast gemordet und planst mehr! Wenn meine Familie herausfindet dass ich fort bin, werden sie für mich zur Polizei gehen."

„Du hast keine Familie, Frank Bryce", sagte der versteckte Mann leise. „Du lebst allein auf diesem Gelände. Du solltest es besser wissen als Lord Voldemort anzulügen, Muggel. Dreh meinen Stuhl herum, Wurmschwanz, sodass ich diesem Muggel gegenübertreten kann, der es wagt in meinen Weg zu treten."

NEIN! Renn solange du noch kannst! Er wird dich töten!"

Pettigrew stieß ein Wimmern aus, aber tat wie ihm geheißen. Er drehte langsam den Stuhl herum bis er dem alten Mann gegenüberstand der sofort seinen Gehstock fallen ließ und einen lauten Schrei ausstieß. Voldemort hob seinen Zauberstab und richtete ihn auf den schreienden Mann. Worte wurden gemurmelt, gefolgt von einem Blitz grünen Lichts der aus dem Zauberstab herausbrach. Das Schreien brach abrupt ab als Frank Bryce auf dem Boden zusammenbrach.

NEIN! BITTE NICHT!

Er war tot.

In seinem Zimmer in Hogwarts wachte Harry Potter schließlich aus einem schrecklichen Traum, er atmete schwer, er war in Schweiß gebadet und seine Blitznarbe auf seiner Stirn brannte. Es dauerte einen Moment bis Harry bemerkte, dass er festgehalten wurde und sah hinauf zu den verschwommenen Gesichtern von Sirius und Remus. Er begann zu zittern als er seine Sorgeberechtigten ängstlich anblickte. Dies passierte nicht. Dies konnte nicht passieren.

Sirius und Remus ließen den Teenager langsam los. „Du hast in deinem Schlaf geschrien, Harry", sagte Sirius besorgt. „Wir haben in den letzten fünf Minuten versucht dich zu wecken. Willst du darüber sprechen?"

Harry schloss seine Augen und fühlte eine Träne seine Wange hinab laufen. Wie konnte er es ihnen sagen? Wie konnte er es nicht? „Es-es war Voldemort", sagte Harry, seine Stimme so zittrig wie sein Körper, „und Pettigrew. Voldemort hat eine Frau namens Bertha Jorkins getötet nachdem er einige Informationen von ihr erhalten hatte. Er hat gerade einen Muggel namens Frank Bryce getötet. Er stationiert jemanden hier um mich zu holen-"

Sirius zog Harry sofort in seine Arme während Remus aus dem Raum lief. „Es ist in Ordnung, Bambi", sagte er leise, als er begann Harry vor und zurück zu wippen in der Bemühung den Teenager zu trösten. „Es war nur ein Traum-"

„- aber meine Narbe tut weh", unterbrach Harry. Der Schmerz wich langsam zurück, aber sie tat immer noch weh was etwas war das Harry seit Jahren nicht gefühlt hatte. „Es geschah nur während meines ersten Jahres als Voldemort in Hogwarts war. Ich weiß er ist nicht hier also warum tut es so weh?"

Sirius blieb stumm während er seinen Patensohn hielt. Harry mochte die Stille nicht. Sirius schien immer eine Antwort für alles zu haben, auch wenn es ‚lass uns Moony fragen' war. Für Harry hatten seine Erziehungsberechtigten alle Antworten. Harry vergrub sein Gesicht in der Brust seines Paten und hielt fest, er hörte nicht einmal das Remus mit Gesellschaft zurück kam.

„Sirius?", fragte Remus leise.

„Seine Narbe tut weh", sagte Sirius als er über seine Schulter zu Remus sah, seine Augen bettelten stumm das der Werwolf seine Ängste dämpfte. „Bitte sagt mir dies ist nicht was ich denke dass es ist."

Eine sanfte Hand ruhte auf Harrys Schulter was Harry dazu zwang hochzublicken und er sah Professor Dumbledore der mitfühlend zu ihm blickte. Ihre Augen trafen sich und für einen langen Moment wurde nichts gesagt während sie sich anstarrten. Als Dumbledore schließlich den Augenkontakt brach, vergrub Harry wieder sein Gesicht in Sirius' Brust, er wollte nicht mehr als zu vergessen was er gerade gesehen hatte.

„Dumbledore?", sagte Remus , „es ist mehr als ein Albtraum, oder?"

„Das ist zu diesem Zeitpunkt schwer zu sagen", antwortete Professor Dumbledore, der gewohnte freundliche Ton war abwesend in seiner Stimme. „Ich weiß, dass das Letzte was du willst es ist das wieder zu erleben was du beobachtet hast, Harry, aber für den Fall, dass es wahr ist, müssen wir es wissen. Kannst du das für uns tun?"

Seinen Albtraum wiederzugeben, war tatsächlich das letzte was Harry tun wollte, aber wie konnte er es ablehnen wenn er so gefragt wurde? Harry entzog sich den Armen seines Paten, er sah hoch zu Professor Dumbledore und nickte. Dann begann er zu erzählen was er bezeugt hatte. Remus hatte Stühle für Dumbledore und sich beschworen während Sirius auf dem Bett sitzen blieb und Harry anblickte. Sirius und Remus schienen bereit zu sein einzugreifen in dem Moment in dem Harry begann Probleme zu haben, aber dieser Zeitpunkt kam nie.

Sobald Harry den drei Zauberern alles erzählt hatte, woran er sich erinnerte, bedankte sich Professor Dumbledore bei Harry und drängte ihn ein wenig Schlaf zu bekommen. Das war leichter gesagt als getan. Harry war immer noch aufgebracht und endete damit sich mit Remus auf das Sofa im Gemeinschaftsraum zurück zu ziehen, der darauf bestand hellwach zu sein und schickte Sirius ins Bett.

Da Harry seine Augen kaum offen halten konnte als sie das Sofa erreichten, deckte Remus ihn mit einer Decke zu und drängte ihn sich hinzulegen, der Kopf des Teens ruhte auf den Beinen des Werwolfs. Remus blickte in das ausgehende Feuer und bemerkte nicht einmal als Harry einschlief. Alles was er wusste war, dass Albus Dumbledore glaubte, dass Harrys Traum mehr als ein einfacher Albtraum war.

OoOoOoOo

Das Geräusch von leisen Stimmen zog Harry langsam aus einem Schlummer. Die erste Stimme klang wie Sirius während die zweite bemerkenswert nach Mrs Weasley klang. Er wollte noch nicht aufwachen, Harry stöhnte als er sich umdrehte, er zog die Decke über seinen Kopf was ihm ein Lachen von jemand in der Nähe einbrachte. Sein Kopf ruhte auf etwas festem aber nicht hartem, was seltsam war. Sein Kissen war sonst so weich.

Eine sanfte Hand begann seinen Rücken zu reiben, was ihn weiter aus seiner Benommenheit zog. Harry stöhnte wieder protestierend, er rollte sich unter der Decke zu einem Ball. Aus irgendeinem Grund fühlte er sich erschöpft als ob er die ganze Nacht wach gewesen war. Dann fiel Harry ein, dass er einen Albtraum gehabt hatte obwohl die Einzelheiten ein wenig verschwommen waren. Er hatte von Voldemort und Pettigrew gehandelt aber das war alles an das er sich erinnern konnte.

„Komm schon Harry", sagte Remus sanft, „es ist Zeit aufzustehen. Willst du kein Frühstück."

Harry zog seine Decke von seinem Kopf und sah zu einem verschwommenen Remus mit müden Augen hoch ehe er seine Augen wieder schloss. „Zu müde", murmelte er als er die Decke eng um seinen Körper zog. Normalerweise funktionierte die Essensdrohung bei Sirius aber Harry aß nie viel, ein Überbleibsel von seinen Jahren mit den Dursleys wobei Sirius immer ein Gesicht zog. Laut Sirius aß Hedwig (Harrys Eule) mehr als Harry.

„Lass ihn schlafen, Moony", sagte Sirius vom Kamin. „Nicht jeder steht bei Sonnenaufgang auf wie du und nach letzter Nacht verdient Harry es zu schlafen."

„Letzte Nacht?", fragte Mrs Weasleys Stimme schnell, „was ist letzte Nacht passiert?"

Sirius seufzte. Er wusste, dass Harry wahrscheinlich nicht wollte, dass jeder wusste was geschehen war, aber es gab keinen Weg, dass Mrs. Weasley nun zurück weichen würde. Sie war wahrscheinlich genau so behütend wie die beiden Rumtreiber was Harry anging. „Nur ein Albtraum, Molly", sagte er unbekümmert, dann grinste er. „Harry geht's gut. Remus scheint in seinen alten Tagen vergessen zu haben, dass Teenager Schlaf brauchen."

„Alte Tage!", schrie Remus, dann sah er zum Kamin und lächelte. „Du musst uns entschuldigen, Molly. Wir freuen uns darauf deine Familie bei der Weltmeisterschaft zu sehen." Er sah wie Mrs Weasley ein Lächeln zurück hielt und mit einem plopp war sie aus dem Feuer verschwunden. Remus wandte seine Aufmerksamkeit wieder auf Sirius während er sich von Harrys Kopf befreite und aufstand. „Mr. Moony würde Mr. Tatze gern daran erinnern, dass er sich auf gefährlichem Boden bewegt. Mr. Moony war nicht derjenige der zwölf Jahre (tatenlos) auf seinem Hintern gesessen hat."

Sirius Augen verengten sich als er aufstand. „Mr. Tatze würde Mr. Moony gern daran erinnern, dass während er sich durch Frankreich geflirtet hat, Mr. Tatze trainiert hat um jeden zur Strecke zu bringen der sich ihm in den Weg stellt", entgegnete er, „wagst du es Mr. Moony!"

Remus trat einen Schritt auf Sirius zu. „Oh, ich wage es, Mr. Tatze", sagte er fest. „Zauberstäbe also?"

„Zähl drauf", sagte Sirius als er einen Schritt auf Remus zutrat, seinen Zauberstab zog und ihn durch die Finge drehte. „Wenn ich gewinne, darf Harry heute so lange schlafen wie er will und jeden Tag für den Rest der Ferien."

Wenn, du gewinnst, Tatze, und das ist ein großes wenn", korrigierte Remus. „Wenn ich gewinne, musst du mit Harry das Gespräch führen, einverstanden?"

Sirius machte ein böses Gesicht. Das war das letzte was er tun wollte und Remus wusste es. Das war etwas was man als Remus Unterhaltung betrachten konnte, zumindest nach Sirius' Ansicht. „Nun, das ist einfach gemein, Moony", sagte er, „aber ich stimme zu."

Ohne ein weiteres Wort gingen Sirius und Remus um ihr Duell auszutragen. Harry wusste, dass er jetzt nicht wieder einschlafen konnte, er tauchte aus den Decken auf und zog sich in sein Zimmer zurück, um sich umzuziehen. Er hatte schnell gelernt, dass es Zeiten gab in denen Sirius und Remus ihre alten Selbst sein konnten, ohne, dass er sie dran erinnerte wie viel sich geändert hatte. Das war der Grund warum Harry seine Vormünder von Zeit zu Zeit fragte ob sie glücklich mit den Arrangements waren. Es schien als würden sie viel glücklicher sein ohne sich Sorgen um ihn zu machen.

Sobald er sich umgezogen und frisch gemacht hatte, verließ Harry das ‚Rumtreiber Quartier' wie Sirius es nannte und streifte den Gang entlang bis er zu einem Fenster kam von dem aus er seine Sorgeberechtigten deutlich sehen konnte. sie waren in der Mitte des Schulhofs, sie duellierten sich und lachten. Harry musste bei dem Anblick lächeln. Es war schön sie so relaxt wie normale Leute zu sehen.

„Eine Galleone für deine Gedanken, Harry", sagte die freundliche Stimme Professor Dumbledores hinter ihm.

Harry drehte sich schnell um und sah Dumbledore lächelnd hinter sich stehen, er zuckte mit den Schultern als er sich wieder umdrehte um seine Vormünder zu beobachten. „Sie sind glücklich", sagte er leise. „Wenn sie sich keine Sorgen um mich machen müssten, wären sie immer so glücklich wie jetzt."

Dumbledore trat vor, sodass er zu Harrys Linken stand. „Vermutlich", sagte er gedankenvoll. „Hast du jemals bedacht, dass du der Grund sein könntest, dass sie so glücklich sind? Remus Lupin war ein distanziertes und verschlossenes Individuum ehe du sein Leben ein zweites Mal betreten hast. Innerhalb weniger Wochen ist die Barriere die er um sich gebaut hatte, gebröckelt. Du hast das getan Harry. Er hat dich genauso gebraucht wie du ihn." Dumbledore war für einen Moment still ehe er fortfuhr. „Sirius ist Askaban entkommen und hat dich von den Dursleys gerettet. Den Sirius den ich kenne, ist wegen dir vorsichtig. Er denkt bevor er handelt, weil er an jemand anderes neben sich denken muss. Alles was er jetzt tut, wird dich beeinflussen da er für dich verantwortlich ist."

Harry seufzte und drehte sich um, sodass sein Rücken zum Gelände zeigte. „Das ist es was ich meine", sagte er frustriert. „Er muss sich Sorgen um mich machen. I-ich will nur das sie glücklich sind." Sein Blick senkte sich zu Boden während er nervös den Nacken rieb. „Sie sollten sich keine Sorgen darum machen, dass ich Albträume habe … ich … ich habe nur das Gefühl, dass ich sie ausnutze.", verdeutlichte Harry. „Sie tun so viel für mich-"

„- tun sie das?", fragte Dumbledore nach. „Harry, sie tun was Erziehungsberechtigte für gewöhnlich tun, sie sorgen. Deine Tante und Onkel haben dir das vorenthalten und für meinen Teil tut es mir Leid. Diese Art Kindheit ist nicht normal. Was du mit deinen Vormündern hast, ist es. Es braucht Zeit sich dran zu gewöhnen, Harry. Hast du mit Sirius und Remus darüber gesprochen?"

Harry nickte. „Sie denken ich bin verrückt", sagte er leise.

Professor Dumbledore gluckste. „Das bezweifel ich", sagte er freundlich. „Sie verstehen vermutlich nicht das das was du fühlst normal ist für Kinder in deiner Situation. Du bist in dem Glauben aufgewachsen unwichtig zu sein also ist es nur natürlich, dass du Remus' und Sirius' Gefühle vor deinen eigenen berücksichtigst. Lass sie die Erwachsenen sein, Harry. Lass sie die Verantwortung übernehmen. Erlaub dir selbst zum ersten Mal deinem Alter entsprechend zu handeln … in vernünftigem Maße. Ich kann dir versichern, dass die Lehrer gut ohne ein paar Streiche die dein Pate spielt leben können, aber ein bisschen Humor wäre nicht unbedingt schlecht."

„Ich werde es Sirius wissen lassen", sagte Harry ruhig. Er wusste, dass Dumbledore mit dem Recht hatte was er über seine Kindheit gesagt hatte, aber wie konnte er wie ein normaler vierzehnjähriger handeln, wenn dies normal für ihn war? Dies war wer er war.

OoOoOoOo

Es war fast Zeit fürs Mittagessen, als ein glücklicher Sirius und ein mürrischer Remus Harry in der Bibliothek fanden. Harry brauchte nicht zu fragen wer gewonnen hatte und hörte Sirius zu als dieser über die Quidditch – Weltmeisterschaft sprach, an der sie morgen teilnehmen würden. Scheinbar hatte Sirius erstklassige Sitze vom Ministerium als Entschuldigung für die zwölfjährige Haft bekommen. Sirius hatte die drei Karten akzeptiert und gefordert zu wissen wer mit ihnen in der Box sein würde. Wie es sich herausstellte, würden sie mit den Weasleys sein so wie der Familie Malfoy und einigen anderen aus anderen Ländern.

In dem Spiel morgen würden sich Bulgarien und Irland gegenüber stehen und laut Sirius hatte Bulgarien einen fantastischen Sucher namens Viktor Krum. Harry bemerkte Sirius Ton und verstand den Wink. Er wusste, dass Sirius ihm das sagte, damit Harry sich was für zukünftige Quidditchspiele abgucken konnte. Alle Mitglieder von beiden Mannschaften würden auf Feuerblitzen fliegen genau wie Harrys (welcher ein Geschenk von Sirius letztes Weihnachten gewesen war) also wusste Harry dass das Spiel temporeich sein würde.

Sie gingen früh am nächsten morgen in Muggelkleidung gekleidet per Portschlüssel zum Spiel, eine Transportmethode die Harry Unbehagen bereitete durch das plötzliche ziehen hinterm Bauchnabel. Trotz der frühen Stunde war Harry hellwach. Er war zu aufgeregt um viel in der letzten Nacht schlafen zu können und wusste er würde wahrscheinlich später dafür zahlen. Wie konnte jemand in der Nacht vor der Quidditch – Weltmeisterschaft schlafen?

Sie kamen dicht hinter der ersten Reihe Zelten an und ließen den Portschlüssel in die große Kiste mit den anderen benutzten fallen. Mit einer Hand auf jeder Schulter ließ Harry Sirius und Remus ihn dahin führen wo sie hin mussten. Keiner sagte ein Wort was Harry ein wenig nervös machte. Die einzige Zeit wenn sie ruhig waren, war wenn sie in Beschützermodus waren. Es war fast so als ob sie erwarteten, dass etwas hervorsprang und Harry fort holte, was lächerlich war. Wer würde etwas tun wenn so viele Leute da waren?

Als sie gingen, bemerkte Harry, dass die Leute mit dem innehielten was sie taten sich anstarrten und begannen sich gegenseitig zu zuflüstern. Gelegentlich konnte Harry sie „Sirius Black" murmeln hören, oder „sieh mal da ist Harry Potter!", was Harry genervt aufstöhnen ließ. Warum mussten die Leute so unhöflich sein? Harry fühlte wie sich Sirius Griff versteifte und wusste das Sirius genauso fühlte.

Sie erreichten den Waldrand an der Hügelspitze und sahen eine Menge Rotschöpfe die um ein Feuer, das gerade erst begann richtig zu brennen, und vor zwei schäbigen Zweimannzelten saßen. Bei Harry brach bei dem Anblick ein Grinsen aus. Er konnte deutlich Mr. Weasley und die Zwillinge Fred und George ausmachen sie waren zwei Jahre älter als Harry. Es gab kein Anzeichen von Harrys besten Freunden Ron und Hermine oder dem jüngsten der Weasley Kinder, Ginny.

Remus lehnte sich vor, sodass sein Mund an Harrys Ohr war. „Erinner dich daran worüber wir gesprochen haben, Harry", flüsterte er. „Ich weiß, dass wir den Weasleys trauen können, aber es sind zu viele die uns belauschen könnten. Wenn die Leute herausfänden wo der Junge-der-lebt lebt und was er tut, wollen sie die gleiche Behandlung für ihre Kinder."

Harry nickte zur Antwort. Er wusste, dass es spezielle Umstände gab, sodass er diesen Sommer in Hogwarts bleiben durfte und er wusste auch, dass niemand wissen durfte, dass es diese speziellen Umstände gab. Aus welchem Grund auch immer, Dumbledore brauchte Sirius und Remus zum helfen, Harry wollte nicht derjenige sein der die Information ausplauderte. Er musste beweisen, dass ihm vertraut werden konnte.

Fred und George waren die ersten die die drei Neuankömmlinge bemerkten. „Hey Harry!", rief Fred als er schnell mit seinem Bruder aufstand. „Hey Professor Lupin!" Die beiden sahen Sirius nervös an als ob sie sprachlos wären … zum ersten Mal.

Zuerst kam es Harry merkwürdig vor, dass Fred und George Remus immer noch mit ‚Professor Lupin' ansprachen. Wussten sie nicht, dass Remus von seiner Lehrerposition, die er im letzen halben Jahr inne hatte, zurück getreten war? Harry bemerkte die besorgten Blicke die die Zwillinge Sirius zuwarfen und entschied die Rolle des Vermittlers anzunehmen. Das letzte was er zwischen seiner Familie und den Weasleys wollte, war Anspannung. „Fred, George ich glaube nicht, dass ihr meinen Paten getroffen habt", sagte Harry strahlend. „Sirius Black."

Sirius nickte den beiden zu dann blickte er zu Mr. Weasley der aufstand um sich zu seinen Söhnen zu gesellen. Mr. Weasley war ein wenig größer als Sirius und hatte flammend rotes Haar genau wie seine Frau und alle seine Kinder. Es wurde als Weasley Eigenschaft bezeichnet was es leicht machte sie in einer Menge zu erkennen. „Arthur", sagte Sirius mit einem Lächeln, „Dir scheinen ein paar zu fehlen."

Arthur lächelte zurück. „Ron, Hermine und Ginny holen Wasser.", sagte er fröhlich. „Sie sollten jeden Moment zurück sein. Also bleibt ihr drei die Nacht über oder geht ihr nach dem Spiel?"

Remus schob Harry sanft zu Fred und George. „Warum sucht ihr drei nicht den Rest der Gruppe?", schlug er vor. „Ihr habt zehn Minuten bevor wir nach euch suchen."

Harry wusste es besser als zu protestieren, er nickte nur dann ging er mit den Zwillingen. In dem Moment in dem sie außer Hörweite waren, trat George vor Harry und blockierte seinen Weg. „In Ordnung, oh Ehrenbruder", sagte er mit einem misstrauischem Blick in den Augen. „Wir wollen alle Details über einen gewissen Sirius Black. Lass nichts aus."

Harry wurde sofort nervös. Was wollten sie wissen? Dachten sie Sirius sei wie die Dursleys? Glaubten sie ernsthaft, dass Sirius etwas tun würde um ihn zu verletzen? „Äh – was meint ihr?", fragte Harry. „Sirius und Remus sind großartig. Sirius ist mein Pate und Remus ist wie ein Onkel für mich … ein guter Onkel. Sie würden niemals-"

„Whoa Harry", sagte Fred schnell als er an Georges Seite trat. „Wir haben nie gemeint, dass sie dich verletzen. Wir beide wissen, dass Professor Lupin nie zulassen würde, dass dir etwas geschieht und was Ron uns gesagt hat, ist Mr. Black genauso beschützend wenn nicht schlimmer. Wir sind nur neugierig. Er war für zwölf Jahre in Askaban. Wie ist er bei Verstand geblieben mit den Dementoren dort?"

Harry zuckte nur mit den Achseln. Er dachte nicht, dass es seine Sache war so über Sirius' Vergangenheit zu spreche. „Sirius mag es nicht besonders darüber zu sprechen", sagte er ehrlich. Wer würde es schon? „Sirius ist sehr lustig/spaßig. Er versucht mich dazu zu bringen Snape einen Streich zu spielen-"

„Was?", fragte Fred überrascht.

„Einen Streich?", fragte George, dann grinste er ehe er seinen Bruder anblickte. „Heute könnte doch noch ein interessanter Tag werden, Forge. Hinweise von dem einzigen Mann der je Askaban entkommen ist, könnten unbezahlbar sein."

Fred erwiderte das Lächeln. „Da stimme ich zu", sagte er, dann blickte er zu Harry, breit lächelnd. „Du warst sehr hilfreich, Harry."

„Harry!"

Harry sah an Fred und George vorbei und sah Ron, Hermine und Ginny, die einen Kessel und einige Töpfe voll mit Wasser trugen. Er hielt ein Seufzen zurück. Er wusste, dass es die Zwillinge gut meinten aber er mochte es nicht in die Ecke gedrängt und dazu gezwungen zu werden Antworten zu geben, insbesondere Fragen die er nicht beantworten sollte. Er hasste es zu lügen, aber er hatte keine große Wahl.

„Du hast es geschafft!", sagte Ron froh als er versuchte zu gehen ohne Wasser zu verschütten. „Du glaubst nicht was wir für Leute gesehen haben. Brennt das Feuer schon?"

„Sobald Dad seine Faszination mit den Streichhölzern überwunden hatte", antwortete George, dann sah er wieder zu ihrem Zeltplatz. „Kommt schon Professor Lupin wird uns suchen kommen wenn wir nicht bald zurück sind."

„Professor Lupin ist hier?", fragte Hermine eifrig. „vielleicht können wir Unterrichtsaufzeichnungen durchgehen."

Harry verlagerte nervös sein Gewicht. „Äh – ich dachte ihr wüsstet es", sagte er unbehaglich. „Remus hat gekündigt nachdem alle von seiner anderen Seite erfahren haben. Er ist kein Lehrer mehr."

Hermine starrte Harry mit großen Augen an. Offensichtlich hatte sie es nicht gehört. „Er hat was gemacht?", fragte sie geschockt. „Harry, er ist der beste Lehrer den wir je gehabt haben! Wie konnte er nur kündigen? Wen kümmert es, dass er ein Werwolf ist? Es ist nicht so, dass er jemanden von uns verletzen würde."

Harry rieb sich die Augen unter der Brille während sie zurück zum Zeltplatz der Weasleys gingen. Das würde auf jeden Fall interessant werden. Hermine war muggelgeboren und hatte nicht die Vorurteile die die hatten die von Hexen und Zauberern aufgezogen wurden. Remus hatte alles erklärt als Harry es zufällig heraus gefunden hatte. Die meisten Leute sahen Werwölfe als nichts mehr als dunkle Kreaturen die eher töteten als dich anzusehen. Harry hatte große Schwierigkeiten das zu glauben. Remus war ein Pazifist. Er würde nie jemandem wehtun.

Da waren drei Rotschöpfe mehr als sie ankamen. Percy, der zwei Jahre älter war als Fred und George, hatte Hogwarts kürzlich graduiert und schien der intellektuellste von den fünf Jüngsten zu sein. Er war Vertrauensschüler und Schulsprecher gewesen was seinen jüngeren Brüdern unheimlich peinlich war. Sie dachten alle Percy sei zu eng gestrickt.

Zu Percys Linken stand ein Rotschopf der wie die Zwillinge gebaut war, klein und untersetzt im Gegensatz zu Percy und Ron die groß und schlaksig waren. Sein Gesicht schien so viele Sommersprossen zu haben, dass es für Bräune gehalten werden konnte. Er hatte muskuläre Arme einer davon hatte eine Verbrennung die leicht leuchtete. Der Rotschopf der zu seiner Linken stand war groß mit langem Haar das in einem Pferdeschwanz zusammengebunden war. Er trug einen Ohrring der einem Fangzahn glich und sah so aus als käme er gerade von einem Rockkonzert, nicht ganz das Bild das Harry von einem der Weasleykinder hatte.

„Ihr seid zurück", rief Mr. Weasley als er Harry andeutete näher zu kommen. Sobald Harry es getan hatte, legte Mr. Weasley ihm eine Hand auf die Schulter und wandte ihn zu den drei Rotschöpfen. „Harry, ich denke nicht, dass du Charlie getroffen hast", sagte er und positionierte Harry so, dass er dem Rotschopf in der Mitte gegenüberstand, „mein zweitältester und Bill, mein ältester. Charlie arbeitet in Rumänien und Bill arbeitet in Ägypten."

„Erfreut euch kennenzulernen." Sagte Harry freundlich. „Ron spricht die ganze Zeit von euch."

Bill und Charlie lächelten. „Ist das so?" fragte Bill verblüfft. „Wir haben auch eine Menge von dir gehört. Genau genommen, konnte Ron nicht aufhören. Ich denke wir wissen mehr über dich als du selbst."

Harry wusste nicht was er sagen sollte. Er wusste, dass Bill Spaß machte aber es war etwas das ihn störte seit er in der Zaubererwelt war, dass alle mehr über sein Leben wussten als er selbst. Remus und Sirius hatten ihm geholfen die Lücken über seine Eltern und seine Zeit mit ihnen zu füllen, aber es tat immer noch weh. Warum dachten alle sein Leben würde sie etwas angehen?

Das nächste an das Harry sich erinnerte, war, dass Sirius ihn von den Weasleys fort gezogen hatte. Harry brauchte einen Moment um zu bemerken, dass einige Individuen auf Mr. Weasley zukamen. Derjenige der voranging war der auffälligste mit seinen gelb-schwarz gestreiften Quidditchroben. Seine Nase sah aus als wäre sie mindestens einmal von einem Klatscher getroffen und er hatte kurze, blonde Haare und blaue Augen.

„Aber hallo Arthur", sagte der Mann mit einem Lächeln zu Mr. Weasley. „Was für ein Tag! Perfektes Wetter und die Beteiligung … unglaublich!"

„Ludo!", sagte Arthur fröhlich. „Der Mann der Stunde!" Er sah zu seinen Kindern. „Allemann, Ludo Bagman ist der Grund, dass wir so gute Karten haben." Er wandte seinen Blick wieder zu Bagman. „Meine Söhne: Percy, Charlie, Bill, George, Fred und Ron, meine Tochter: Ginny, Rons Freunde Hermine Granger und Harry Potter. Bei Harry stehen seine Erziehungsberechtigten Remus Lupin und Sirius Black."

Bagmans Augen weiteten sich bei der Erwähnung von Harrys Namen und fokussierten sich auf die Narbe auf Harrys Stirn. Dann blickte er zu Sirius und Remus, die Bagman ansahen als ob sie ihn herausfordern würden weiterhin ihren Schützling anzustarren. „Sirius Black", sagte Bagman unbehaglich. „Ihre Geschichte ist fast so legendär wie die ihres Schützlings. Wie haben sie es geschafft aus Askaban zu entkommen?"

Sirius schlang einen Arm um Harrys Schultern. Harry hatte die ganze Geschichte gehört wie Sirius seine Animagus-Form genutzt hatte. Anscheinend hatten die Dementoren nicht so einen großen Effekt wenn man in Animagus-Form war. „Wenn sie es herausfänden, Bagman, würden es alle herausfinden.", sagte Sirius ausgeglichen. „Ich denke nicht, dass jeder die Kleinigkeit herausfinden sollte, oder?"

„Nun, nun Sirius", warnte Remus, „ich bin mir sicher Ludo hat nichts damit gemeint."

„Nein, nein gar nicht", sagte Bagman schnell und wandte seine Aufmerksamkeit wieder Mr. Weasley zu. „Du hast eine ganz schöne Menge, Arthur. Wir sehen uns später. Guten Tag." Bagman verschwand so schnell er konnte ohne dass es aussah als würde er um sein Leben fliehen.

Einen Moment später erschien mit einem lauten krack ein Zauberer neben ihrer Feuerstelle. Der Mann war in einen Anzug mit Krawatte gekleidet, hatte glatte und kurze graue Haare und einen dünnen Schnurbart. Sirius' Griff wurde fester als er den Mann leise anknurrte. Harry beobachtete wie der Mann Sirius wütend anstarrte während er an ihnen vorbei ging. Anscheinend hatte er es eilig.

„Sirius" warnte Remus wieder, „denk dran wir sind alle auf der gleichen Seite. Was auch immer Crouch dir in der Vergangenheit angetan hat, sollte in der Vergangenheit bleiben. Es gibt nichts was wir jetzt dagegen tun können."

„Äh- was hat er getan?" fragte Percy zögernd.

„Er hat mich ohne Verhandlung nach Askaban geschickt", sagte Sirius bitter. „Für ihn war ich nicht wichtig, also spielten meine Rechte keine Rolle."

Remus legte eine Hand auf die Schulter seines Freundes, wieder einmal war er die Stimme der Vernunft. „Aber du wurdest für unschuldig befunden, Sirius", erinnerte er ruhig. „Heute ist nicht der Tag um auf vergangene Fehler zu beharren. Lass die Kinder heute ihren Spaß haben. Die Weltmeisterschaft findet nicht jeden Tag statt."

Sirius seufzte frustriert. Natürlich hatte Remus Recht. Sirius ließ Harry los und drehte den Teenager herum, sodass sie sich ansahen. „Es tut mir Leid, Kiddi", sagte er ehrlich, „alte Wunden heilen am schwersten."

Harry nickte und schlang seine Arme um Sirius. Wenn jemand etwas über alte Wunden wussten, dann waren es Harry und Remus. Vielleicht war das der Grund warum die drei so gut zu recht kamen. Sie verstanden einander besser als alle anderen. „Es ist in Ordnung", sagte Harry leise, „ich versteh schon."