Hier, ein neues Kapi^^ Viel Spaß beim Lesen. *Kekse hinstell* Danke übrigens an Chita- chan für ihr Review (: Und ihr anderen könnt auch einmal was schreiben, immerhin stell ich ecuh Kekse hin! :D
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Hab ich übrigens beim schreiben dieses Kapi hoch und runtergehört (:

Aiko half uns noch die Koffer zu Kaiens Auto zu tragen. Ich sah es ihr an, dass sie eigentlich nicht wollte, dass ich ging. Sie hatte mich immer wie ihre eigene Tochter behandelt. Ich war ihr dankbar für ihre Liebe, aber als Mutter konnte ich sie nie sehen, so sehr ich es auch versucht hatte. Mir wäre es auch lieber gewesen, hier zu bleiben, aber Kaiens Befehle sind für mich absolut. Normalerweise bin ich Kaiens strenge Art, die er heute zeigte, gar nicht gewöhnt. Sonst war er immer ein netter und liebenswerter Mann gewesen. alles war verladen, Aiko und ich hatten ein paar Tränen vergossen und Kaien wurde ungeduldig. Ich verabschiedete mich von ihr und stieg ein. "Dir scheint sehr viel an Zero zu liegen, wenn du wegen ihm so ungeduldig wirst", meinte ich zu Kaien. "Ja, das tut es. Er ist wie mein Sohn. Aber er stößt mich immer wieder zurück", weinte er. 'Er hat zu seiner alten Persönlichkeit zurückgefunden', dachte ich.

"Kaien, hier geht's aber nicht zur Akademie...", sagte ich verängstigt. "Wer hat gesagt, dass ich dich direkt zur Akademie fahre?" Kaien stieg aus und zerrte mich aus dem Wagen. Wir befanden uns in einer dunklen Gasse mit düsteren Häusern und feuchter Straße. Kaien zündete sich eine Zigarre an. "Seit wann rauchst du?" "Mach ich nur wenn ich zu aufgeregt bin. Jetzt komm mit" Urplötzlich zog er mich am Arm hinter sich her. "Verdammt, Kaien! Ich weiß zwar nicht was du jetzt vorhast und wo du mit mir hingehst-" "Du weißt ganz genau wohin wir gehen" "ich will aber nicht zu ihm! Jetzt zumindest nicht. Außerdem ist es schon spät" Kaien nahm keinerlei Notiz mehr von meinem Protesten und umgriff meinen Arm so fest, dass es wehtat. Er machte halt vor einem Mehrfamilienhaus, an dessen Klingeln keinerlei Namen standen. Jedoch hatte jede Klingel eine andere Farbe. Er drückte die schwarze. "Stell dich hinter mich", befahl er mir und schob mich hinter sich. "Wieso?" "Es könnte sein, dass er ein wenig aggressiv ist.." "Was?!" In diesem Moment öffnete sich die Tür. "Was willst du? Hier stinkt es nach.. Vampir", knurrte jemand mit tiefer, rauer Stimme.'Hat dieser Mann wirklich gerade 'stinken' gesagt?' "Ich habe dir jemanden mitgebracht. Du musst mir versprechen diesen 'jemand' nicht umzubringen" "Das kommt ganz drauf an, ob dieser jemand auf der Liste steht. Naja, wenn ich es mir recht überlege, ist es mir egal, ich habe ich sowieso gerade eine ziemliche Mordlust" "Zero?!" Als ich diesen Namen hörte, wollte ich laufen. Einfach nur weg. Ich hatte Angst, wenn nicht sogar Panik. Doch Kaien hielt mich erneut fest. "Jaja, okay. Ich tue ihm nichts", murrte Zero, "Nun komm schon rein, oder soll die ganze Wohnung durchlüftet werden". Langsam traten wir in eine heruntergekommene, aber warme Wohnung ein. "Jetzt her mit ihm", sagte Zero wenig erwartend. "Es ist kein 'Er'", sprach Kaien und schob mich vorsichtig vor sich. Ich versuchte mit aller Kraft der Person, die mir jetzt gegenüberstand, nicht ins Gesicht zu sehen, doch es gelang mir nicht. Unfreiwillig hob ich den Kopf und sah einem silberhaarigem Jungen ins Gesicht. Dieser Junge riss die leicht violetten Augen auf und schien eine Art Schock erlitten zu haben. Er sah genauso wie mein geliebter Kindheitsfreund aus. Tränen kullerten über meine Wange, während sie Zero immernoch nicht rührte. "Das ist Sumino Mikam-", wollte Kaien sagen,doch Zero unterbach ihn mit einem grimmigen "Sei ruhig". Zero hatte sich aus seiner Starre gelöst, machte ein paar Schritte auf mich zu-sodass ich ihm direkt ins Gesicht schauen musste- und umarmte mich.

"Ich mag dich irgendwie", sagte der kleine Silberhaarige zur kleinen Blonden und wurde ein wenig rot. "Ich dich auch", gab die Blonde schüchtern zurück. Da nahm der Junge das Mädchen an der Hand und von dem Tag an gingen sie zusammen durch den Kindergarten.

"Du musst mir versprechen, immer bei mir zu bleiben! Dann weine ich auch nie wieder", weinte das junge Mädchen und sah ihren Begleiter traurig an. Dieser nahm sie tröstend in den Arm und versprach es ihr. "Aber dann bleibst du auch bei mir". Das Mädchen nickte.