Soo, weil ich in Schreiblaune bin kommt hier gleich das nächste Kapitel und ich hoffe ich mach mir nicht umsonst die Mühe..Reviews wären toll, auch kurze!!
Daheim wollte ich erstmal alle Einkäufe verstauen an denen ich mich fast zu Tode geschleppt hätte. Also, ab in die Küche. Schnell zog ich noch meine Jacke und Stiefel aus und hiefte die Sachen hoch. (Es ist Winter..ein sehr kalter Winter..)
In der Küche angekommen wollte ich gerade anfangen, da hörte ich das Telefon klingeln. Bestimmt meine Mutter, dachte ich und dabei konnte ich mir ein Stöhnen nicht verkneifen.
Doch dann wurde auf einmal alles schwarz..
Langsam wurde ich wieder wach und lag mitten in einem Wald. Es war Nacht. Nur der Mond ließ mich etwas erkennen. Ich versuchte aufzustehen und machte alle Bewegungen extra langsam, weil ich Angst hatte Schmerzen zu haben. Aber da war nichts.
Als ich stand merkte ich, dass ich mich ganz normal fühlte, außer, dass ich mitten in einem dunklem Wald stand und meine letzte Erinnerung war, wie ich in meiner hellen, warmen Küche stand.
Was zum Teufel war hier los?!
Ich drehte mich einmal im Kreis, aber ich wusste nicht an was ich mich orientieren sollte. Also lief ich einfach mal drauf los. Komischerweise hatte ich keine Panik. Was wohl bestimmt auch besser war. Wenn ich jetzt schreiend losgelaufen wäre, wäre die Gefahr größer von irgendetwas oder –jemand gefährlichem bemerkt zu werden größer. Was auch immer geschehen war, ich glaube, mein Gehirn versuchte das gerade zu verdrängen. Zum Glück! Schlimmer konnte es sowieso nicht mehr werden, denn wie ich gerade feststellen musste, war mein Handy weg und auch sonst hatte ich nichts außer den Kleidern, die ich am Leibe trug. Das hört sich schon an wie in einem schlechten Buch, dachte ich nur.
Nach ungefähr 20 Minuten laufen sah ich Licht und fing an zu rennen. Erleichterung durchflutete mich. Am Rand des Waldes stoppte ich und ließ das was ich sah auf mich wirken.
Oh mein Gott, war das einzige was denken konnte. Vor mir stand eine wunderschöne, 3-stöckige, weiße Villa und darum herum war nur ein Rasen. Ein sehr großer Rasen. Ich blickte mich um und bemerkte, dass es keine direkten Nachbarn gab. Besser gesagt, gab es keine Nachbarn, die man auch nur erahnen konnte.
Wo zum Teufel war ich hier gelandet?!
Plötzlich öffnete sich die Eingangstür der Villa und der Lichtstrahl fiel genau auf mich. Ich musste blinzeln, weil es auf einmal so hell war und sah kurz weg.
Als ich wieder aufsah, keuchte ich auf. Eine solche Schönheit hatte ich noch nie gesehen und es war nicht nur eine Person, sondern sie waren zu acht, obwohl ich mich fragte, wie ich überhaupt noch in der Lage war zu zählen.
