Halli Hallo,
es geht weiter, dieses Mal aus Lilys Sicht. Viel Spass, xoxo
Es war sehr ungewohnt, neben einem Mann auf zu wachen, noch dazu mit einem, der sie gestern zwei Mal bestiegen hatte. Durch einen schmalen Streifen zwischen den Vorhängen fielen Sonnenstrahlen direkt in ihre Gesichter, aber während Lily davon sofort wach wurde, verzog der schlafende Mann neben ihr nur sein Gesicht. Unsicher, was sie tun sollte, richtete sie sich auf, um den Schlitz zu schließen, damit ihr Herr weiter schlafen konnte und da sie sich dafür ohnehin aus seinen Armen schälen musste, schlüpfte sie auch gleich wieder in das weiße Kleid, das man ihr gestern aufgezwungen hatte.
Sie konnte noch gar nicht realisieren, was alles passiert war. Als es wieder dunkler in seinem Gesicht war, da entspannten sich die Züge. Er war ein schöner Mann, wenn sie sich trauen konnte, das zu sagen. Und nach der vergangenen Nacht hätte sie als ersten Eindruck gesagt, dass er ein gütiger Herr war. Trotzdem, so erinnerte sie sich rasch, war er ihr Herr. Die Frage aller Fragen war wohl: Was wollte er? Sollte sie hier bleiben, bis er wach wurde oder sollte sie in die Küche gehen und ihm einen kleinen Imbiss zubereiten?
Nachdem sie an die letzte Nacht dachte, wie erschöpft er gewesen war, nachdem er ihr bei geschlafen hatte, stand sie leise auf. „Wohin gehst du?", nuschelte er.
„I – ich gehe und bereite Euch Frühstück, Sire.", flüsterte sie unsicher.
„Ah. Gut, Frühstück.", er drehte sich herum und die Unterhaltung war für ihn beendet, also kletterte sie aus dem Bett. Zu ihrem Entsetzen saßen Mr Potter Senior und ein anderer, jüngerer Mann mit schwarzen Haaren im Zimmer und spielten Zauberschach. Sie errötete heftig, im ersten Moment wusste sie nicht mehr, was sie tun musste, dann knickste sie vor beiden tief. Der andere Mann musterte sie gierig, während sie rasch den Morgenmantel an zog, der zu diesem Kleid gehörte. „G – g – guten Morgen.", flüsterte sie.
„Ist er wach?", fragte Mr Potter Senior.
„N... Nein.", es war eine Qual, dass sie immerzu stotterte, wenn sie nervös wurde. „Ich w – wollte ihm nun Frühstück bringen.", erklärte sie dann.
„Sehr gut, tue das.", erwiderte er nur, dann stellte er sich vor die roten Vorhänge und zog sie einfach auf. Ihr Herr lag mittlerweile auf dem Bauch und drückte nun sein Gesicht in sein Kopfkissen, als das Licht auf ihn fiel.
„Ich dachte, ich kriege Frühstück!", maulte er verärgert.
„I – ich hole es s – sofort!", stotterte sie, dann knickste sie noch einmal und floh, noch ehe ihr Herr die Augen aufgeschlagen hatte.
Tatsächlich hatte sie gestern bereits eine kleine Einführung gehabt. Sie ging in die Küche. Man hatte ihr gesagt, sie solle das Kleid anbehalten, bis er sie für den Morgen aus seinem Zimmer entließ (anscheinend war man der Meinung, er würde morgens gleich noch einmal über sie her fallen), also zog sie sich nicht um, sondern nahm das vorbereitete Tablett mit seinem Frühstück. „Lily?", Madame Danston, die Haushälterin baute sich vor ihr auf, da zuckte sie erschrocken zusammen.
„J – j – ja, Madame Danston?", fragte sie auf Französisch.
„Ich gehe davon aus, dass du deinen Herrn zufrieden gestellt hast?", sie wurde knallrot. Wollten sie denn alle nur darüber sprechen? Gab es denn nichts wichtigeres, als die Frage, wie oft er sie in der vergangenen Nacht bezwungen hatte?
„Ich hoffe.", erwiderte sie bescheiden.
„Sehr gut. Nun, dies ist sein Frühstück, geh und bringe es ihm.", sie knickste, dann folgte sie dem Plan, den sie auch selber gefasst hatte.
Mr Potter Senior und der andere Mann waren noch da, als sie klopfte und ein genervtes „Was?", erntete. Sie schob die Tür unsicher auf und trat ein. Tatsächlich sahen alle drei Männer sie durchdringend an, als sie eintrat. „Ah, gut, Frühstück.", meinte Mr Potter wieder. Erneut knickste sie, dann stellte sie das Tablett ab.
„James, würdest du wohl antworten?", fragte Mrs Potter Senior genervt.
„Können wir das nicht ein anderes Mal besprechen?", fragte ihr Herr nur ganz ungeduldig. „Komm schon, Vater, musst du denn alles dran setzen, sie in Verlegenheit zu bringen?", sie errötete, als ihr klar wurde, dass man gerade über sie sprach.
„Da du nicht antwortest, kann ich sie auch einfach selber fragen."; erklärte er. „Du – Mädchen – hast du meinen Sohn zufrieden gestellt?", fragte er sie dann barsch. Sie blieb wie erstarrt stehen, unfähig dazu, sich zu rühren. Der andere Mann und Mr Potter Senior sahen sie aber immer noch erwartungsvoll an. Mr Potter biss gerade von einer Scheibe Toast ab und weigerte sich, sie an zu sehen.
„Uh.", machte sie verschreckt, als sie sich ein wenig zur Ordnung gerufen hatte. „Uh – i – i – ich... V – vielleicht-", stotterte sie besonders schlimm hervor.
„Vater-", griff ihr Herr nun ein. „Lass sie in Ruhe! Es gibt keinen Grund, sie zu drangsalieren, Lily hat mich zufrieden gestellt!", äußerte er sich schließlich etwas widerwillig. „Könntest du das Thema also dann jetzt bitte fallen lassen?", fragte er direkt hinterher. Sie hätte alles erdenkliche auf der Welt getan, der Situation zu entfliehen, aber man hatte sie angewiesen, zu warten, bis er sie in ihren Dienst entließ, so blieb sie etwas verstört in der Ecke stehen.
„Ich verstehe nicht, wo dein Problem liegt.", ärgerte Mr Potter Senior sich jetzt. „Es ist meine Aufgabe, zu sehen, ob sie deinen Geschmack getroffen hat. Sonst können wir dir immer noch ein Mädchen besorgen, das dir besser gefällt.", meinte er schulterzuckend.
Ein undefinierbarer Blick traf Lily, während ihr Herr in nichts als seinen Unterhosen seine Tasse Kaffee leer trank. Er wirkte unglücklich und sie kam nicht umhin, sich zu fragen, ob sie ihn wirklich zufrieden gestellt hatte, oder ob er nur so tat. „Ich sagte doch, ich bin zufrieden, Vater.", sagte er schwächlich.
„Und mehr wollte ich ja gar nicht wissen.", erwiderte Mr Potter Senior nun. Urplötzlich traf Lily auch von ihm ein gieriger Blick, dann räusperte er sich. „Nun gut, ich sehe euch beide beim Mittagessen, nehme ich an.", sie nickten.
„Ja, Vater,", kam es ihm Chor. Er verließ das Zimmer, da drehte ihr Herr sich zu dem anderen um. „Du hättest ihn 'aufhalten' müssen!", maulte er.
„Und wie hätte ich das deiner Meinung nach machen sollen?", fragte der andere zurück, sein Blick glitt wieder zu Lily, die sofort errötete. „Darf ich sie mir ansehen?"
„'Gucken' geht mit den Augen.", ermahnte Mr Potter ihn sofort.
„Ich habe dir Marlene auch angeboten.", maulte er zurück. Als er darauf keine Antwort mehr bekam, da warf er ihr einen weiteren hungrigen Blick zu. „Komm näher.", befahl er ihr. Sie trat mit butterweichen Knien einen Schritt auf ihn zu und knickste vor ihm, nun hatte sie auch die Aufmerksamkeit ihres Herrn wieder. Er musterte sie nachdenklich, während der schwarzhaarige Mann um sie herum schritt. „Sie ist gut.", meinte er.
„Und dieses charmante Urteil schmeichelt ihr sicher sehr, Sirius.", kam es sarkastisch von Mr Potter. Sie wurde umso röter.
„Nein, nein, ich meine das als Kompliment. Hübscher als Marlene.", versicherte 'Sirius' ihr. „Ohnehin, Jamie, sie ist ausnehmend hübsch.", es klang eher, als wäre dieses Kompliment an ihren Herrn gerichtet, als an sie.
„Nun, ob du es glaubst oder nicht, das 'weiß' ich, ich habe vergangene Nacht mit ihr geschlafen.", jetzt traten Tränen in ihre Augen. 'Sirius' bemerkte es sofort, seine eigenen Augen, eine grau-hellblaue Mischung die ihr Mark und Bein gefrieren ließ, verengten sich ein wenig.
„Hast du geweint, Mädchen?", fragte er sie.
„Nein hat sie nicht!", ging ihr Herr sofort dazwischen. „Lass sie in Ruhe, Sirius, nur weil du nichts besseres zu tun hast, musst du sie nicht von ihren Pflichten aufhalten.", maulte er. Die beiden Männer wechselten einen Blick, den sie nicht verstand, dann runzelte er die Stirn.
„Ach? Und was für Pflichten erfüllt sie gerade?", fragte er ihn spöttisch.
„Sie sorgt sich um mein leibliches Wohl, du Spatzenhirn, hat mir Frühstück gebracht und bleibt nun dort stehen, bis ich mich entschieden habe, ob ich mehr Sex will oder nicht.", ihre Wangen glühten jetzt, aber 'Sirius' sich wieder zu ihr herum drehte, da glühte plötzlich ihr ganzer Kopf.
„Was musst du da noch überlegen?", fragte er grinsend. „Ich würde sie sofort besteigen, wenn ich doch nur dürfte."
„Hör nicht auf ihn, Lily, er will dich nur ärgern.", richtete ihr Herr endlich ein Wort an sie. Ihre Blicke trafen sich, da grinste er schief. Sie konnte vor Schreck nicht antworten, knickste aber wieder tief.
„Krone, Krone, Krone, du denkst immer nur das schlechteste von mir.", sagte 'Sirius' bedauernd.
„Wenn dem so wäre, dann würdest du in Askaban sitzen und dort selber die weibliche Hauptrolle spielen.", erwiderte er, während er mit seinem Zauberstab zwei Zigaretten drehte. „Und diese Theorie bestätigst du mir ständig, wusstest du das eigentlich? Vor allem, wenn du meine Dienerin belästigst.", zu ihrem Entsetzen streichelte der Mann vor ihr urplötzlich über ihre Wange und griff dabei ein wenig in ihre Haare.
„Ich habe dich nicht belästigt, oder?", fragte er. Ihr Herr verdrehte seine Augen, sagte aber nichts. „Habe ich?", fragte er erwartender nach.
„N – nein, Sire.", flüsterte sie verängstigt. Er trat einen Schritt näher, sodass sich ihre Lippen jetzt beinahe berührten.
„Wie war das?", knurrte er. Sie brachte nun kein Wort mehr hervor. Wieso tat ihr Herr nichts? War sie ihm denn so egal? Natürlich war sie seine Dienerin, aber er würde sie doch nicht diesem Mann geben, oder? Der sich Befriedigung an ihr verschaffen würde...
„Lass sie in Ruhe!", maulte er endlich ungeduldig.
„Ich tue doch gar nichts.", beschwerte der andere sich, ließ aber jetzt glücklicherweise von ihr ab. „Oder, Mädchen? Habe ich dir irgendetwas getan?", darauf konnte sie nur noch mit ihrem Kopf schütteln. „Siehst du?"
„Du bedrängst sie und du sollst das lassen, Sirius.", erwiderte ihr Herr, trotzdem reichte er ihm eine der Zigaretten und entzündete beide mit dem Zauberstab.
„Du bist ein Spielverderber.", maulte er rauchend.
„Ich werde sie dir nicht anbieten, Sirius, ich habe Marlene auch nicht angenommen. Diese Mädchen stehen uns zu unserem persönlichen Vergnügen bereit und ich habe kein Vergnügen daran, deine verbrauchten Reste zu vögeln, klar?", begehrte er jetzt auf.
„Was heißt hier 'verbrauchte Reste'?", maulte der andere Mann. „Deinem Vater hat es nichts ausgemacht, meine Dienerin zu besteigen.", Mr Potter verzog sein Gesicht.
„Dazu: Hat er sie sich einfach genommen oder hast du ihm sie angeboten?", fragte er nach.
„Ich habe sie ihm angeboten, nachdem er mir gesagt hat, dass er reges Interesse an ihr hat.", worauf ihr Herr seufzte und sich auf das Bett fallen ließ. „Wieso? Hat er gefragt, ob er sie sich nehmen darf?", hakte er mit einem Blick auf Lily nach.
„Er meinte in jedem Fall, sie sei exquisit.", sie errötete umso mehr. „Komm hier her, Lily.", befahl er. Sie konnte einen Moment nicht reagieren, folgte jedoch schließlich seiner Anordnung. „Massiere meine Schultern.", verlangte er leichtfertig. Sie nickte, dann kletterte sie hinter ihn auf das Bett, um seine Schultern zu massieren. Sie zuckte zusammen, als er seinen Kopf ein wenig zwischen ihre Brüste drückte, aber weder er noch 'Sirius' sagte etwas, da fuhr sie einfach fort, ihn zu massieren. Sie konnte seine Erektion nun sehen...
„Wirst du sie ihm anbieten?", kam es letztendlich.
„Wo denkst du hin, wenn du sie nicht haben darfst, darf er sie auch nicht haben.", schnaubte ihr Herr. Aus unerfindlichen Gründen verspürte sie ein wenig Dankbarkeit. „Lass uns jetzt alleine.", verlangte er schließlich, während er die aufgerauchte Zigarette verschwinden ließ. 'Sirius' grinste dreckig, ein weiterer Blick traf sie, dem sie sich nicht entziehen konnte, dann aber klopfte er ihrem Herrn auf die Schulter.
„Viel Spaß, Mann, ich sehe dich später.", grinste er.
„Halb drei bei den Ställen.", meinte er nur abwesend. Mr Potter stand sofort auf als die Tür geschlossen wurde und drehte sich zu ihr herum, sodass sie umso röter wurde. Aber das beachtete er nicht, nein, er schob den Morgenmantel über ihre Schultern, sodass er an ihren Seiten herab glitt. „Man sagt, in den ersten zwei Wochen, nach dem einundzwanzigsten Geburtstag eines Mannes, hat er die Zeit seines Lebens.", erklärte er beinahe im Plauderton. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte, also schwieg sie. Mit beiden Händen griff er an ihre Taille, hob sie etwas an und warf sie auf sein Bett. Ihr Körper federte ein wenig zurück, dabei rutschte das Kleid herauf. „Ich wette, bei mir dauert sie länger.", flüsterte er hinterher. Sie wusste, dass er das als Kompliment meinte, konnte aber immer noch nicht antworten.
Auch sein Blick wurde gierig, als er ihr Geschlecht sah. Er ließ seine Unterhosen auf den Boden fallen, sodass ihr schlecht wurde, als sie ihn sah. Er war gewaltig und die Schmerzen der letzten Nacht noch nicht vergessen. Er kletterte über sie und küsste ihr Gesicht. „Du bist wunderschön.", flüsterte er. Auch darauf hatte sie keine Antwort. Während er ihren Hals küsste, wühlten sich seine Hände in ihre unordentlichen Haare. Sie stöhnte, weil das tatsächlich etwas war, was sie gerne mochte und das ermutigte ihn wohl, es einfach zu tun.
Es tat noch weniger weh als beim zweiten Mal in der vergangenen Nacht, aber es schmerzte immer noch ein wenig, als er sich nicht gerade behutsam in ihren Körper drückte. Ihre Augen verdrehten sich nach innen, da stöhnte er. Sie war sich sicher, dass er genießen konnte, was er da tat. Nach der letzten Nacht war sie sich zudem fast sicher, dass er ihr nicht absichtlich weh tat. Aber er tat ihr eben trotzdem weh.
Dieses Mal weinte sie nicht, was er wohl als weitere Ermutigung verstand, sich ein kleines bisschen fester an ihr zu vergehen. Auch das tat noch nicht schrecklich weh – würde es aber bald, wenn er noch fester wurde. „Sag meinen Namen.", stöhnte er in ihr Ohr.
„W – was?", fragte sie unsicher nach.
„Sag meinen Namen, Lily.", verlangte er. Sein Atem ging bereits außergewöhnlich kurz und schwer.
„J – James.", stotterte sie seine Namen hervor, sodass er tatsächlich noch fester in sie stieß. Langsam wurde er wieder schmerzhaft, aber der Schmerz von letzter Nacht blieb aus. Seine Hoden stießen gegen ihre Haut, jedes Mal, wenn er sich bewegte etwas fester. „James.", brachte sie wieder hervor, dieses Mal ohne Stottern.
Viel mehr brauchte er nicht, bis er sich erleichtert hatte. Sein Herz pochte heftig, sie konnte es gegen ihre eigene Brust klopfen spüren, sein Atem blies unangenehm heiß und unregelmäßig in ihr Ohr. So blieb er eine Weile auf ihr liegen, bis er sich letztendlich von ihr löste und im Badezimmer verschwand. Sie stöhnte, denn er hatte sie immer noch nicht entlassen. Die Dusche im Badezimmer wurde angestellt und auch wieder ausgestellt und schließlich kam er zurück, da lag sie immer noch auf dem Bett. Er beachtete sie nicht, sondern setzte sich an den Tisch mit dem Tablett, wo er einfach weiter frühstückte.
Sie war so unsicher, wie sie sich zu verhalten hatte. Sollte sie einfach weiterhin liegen bleiben, falls er zurück kam und mehr wollte? Oder durfte sie aufstehen? Als sie sich aufrichtete, da warf er einen Blick zu ihr. „Möchtest du etwas essen?", fragte er.
„N – nein, Sire.", flüsterte sie.
„Stotterst du immer?", sie schüttelte ihren Kopf. „Wann stotterst du?", da wurde sie umso röter, falls das irgendwie noch möglich war.
„Uh-", machte sie etwas dümmlich. „Uh, ich denke, ich stott – ttere v – vor Angst.", gab sie dann zu. Er musterte sie eindringlich.
„Du musst keine Angst vor mir haben.", meinte er. „Ich werde dir nicht weh tun.", sie unterdrückte gerade so noch ein Schnauben. Das war etwas lustiges, zu sagen, wenn er sie doch gerade erst bestiegen und ihr dabei weh getan hatte.
„Ich weiß, Sire, Ihr seid ein guter Liebhaber.", flüsterte sie aber nur, so wie man ihr immer eingebläut hatte, dass sie es tun musste. „U – und ich danke Euch selbstverständlich, dass Ihr Euch freundlich mir gegenüber erweist.", log sie. Er sah sie lange an.
Ihre Meinung über ihn wurde urplötzlich etwas anders, als sie von irgendwoher über ihnen eine Frau hörten. Sie machte eindeutige, gequälte Geräusche. „Das sind nur Sirius und Marlene. ...er quält sie wieder.", flüsterte er schließlich betreten. Obwohl sie das Gefühl hatte, dass er nicht zärtlich gewesen war, wusste Lily sofort, dass er sie trotz allem nicht dazu bringen würde, solch grauenerfüllte Geräusche von sich zu geben.
„Greift denn niemand ein?", fragte sie kleinlaut über die Tatsache, dass sie ihn eben noch angelogen hatte und urplötzlich feststellte, dass er nicht das Schlechteste war, was ihr hätte passieren können. Zumindest nicht in diesem Haus.
„Warum sollten wir? Sie ist seine Dienerin, wenn er es so will...", erklärte er.
„Seit wann besitzt er sie?", fragte sie ihn etwas vorwitzig.
„Etwa sechs Wochen.", gab er zurück. „Sie... Sie ist sehr widerspenstig. Er würde ihr nicht weh tun, wenn sie ihm einfach gehorchen würde, ich kenne ihn, er... Er würde nicht.", erklärte er dann.
„Natürlich, Sire.", erwiderte sie, weil das ihre Pflicht war, dachte aber bei sich, dass dies ihrer Meinung nach eher nicht die richtige Einstellung war. Ihr Herr schwieg, während er an seiner Unterlippe nagte, sein Blick bohrte sich in ihren, dann legte er die Serviette zur Seite.
„Ich wusste es.", meinte er schließlich. „Was von dem, was du gestern gesagt hast, war ernst gemeint?", fragte er stirnrunzelnd. Sie sah ihn ertappt an, da verschränkte er seine Arme.
„I – ich...", stotterte sie wieder. „V – v – verzeiht m – mir, mein Herr, ich w – w – weiß nicht – t-", so schlimm war es schon lange nicht mehr gewesen und sie war erleichtert, als er ihr Einhalt gebot, indem er seine Hand erhob.
„Dein Gesicht verrät mehr, als du zugeben möchtest.", sagte er kühl. „Daran solltest du arbeiten.", fügte er hinzu. Sie fühlte, wie ihr wieder die Tränen kamen, dann nickte sie zögerlich. „Es steht dir nun frei, zu gehen, ich möchte dich nicht mehr sehen.", sein Gesicht verzog sich schmerzlich, dann wandte er sich von ihr ab. Sie musste ein wenig nach Luft schnappen, ehe sie ihren Körper vom Bett hieven konnte.
Sie sah ihn erst beim Mittagessen wieder, wo sie ihn bediente. Es war sehr ungewohnt, denn jeder ihrer Schritte raschelte in dem blauen Kleid, das sie tragen musste. Er wich ihrem Blick aus, wurde aber ganz rosa in seinem Nacken, als sie ihm auftischte. Das, was ihnen gestern unangenehm hätte sein sollen, nämlich die Tatsache, dass sie miteinander geschlafen hatten, weil ihr Pflichtgefühl es ihnen gebot, stand jetzt urplötzlich zwischen ihnen und machte die Situation unangenehm. Umso schlimmer wurde es, als Mrs Potter sich räusperte. „Jamie, bist du zufrieden mit deiner Dienerin?", fragte sie.
„Sie ist okay.", erwiderte er abweisend. Seine Eltern warfen ihr einen strengen Blick zu.
„Nun, ich schätze, wenn sie dich nicht zufrieden gestellt hat, wird sie sich in Zukunft mehr anstrengen.", mutmaßte sie sofort.
„Eben hast du gesagt, sie hat dich zufrieden gestellt.", wieder traf sie ein gieriger Blick von Mr Potters Vater, aber er war vermischt mit Misstrauen.
„Und ich habe es gerade nicht widerrufen, nicht wahr? Ich habe lediglich gesagt, dass sie okay ist und sie ist okay. Seht sie euch doch an, sie ist hübsch, was könnte ich mehr wollen?", hakte er nach.
„Hat sie sich dir gegenüber nicht als willig erwiesen?", ein weiterer, strenger Blick kam ihr zu, sodass sie spürte, wie ihr ganzes Gesicht knallrot wurde.
„Doch, sie ist willig.", erwiderte ihr Herr. Sie war ihm ungewöhnlich dankbar, dass er nicht die Wahrheit sagte, sondern so tat, als wäre alles in Ordnung.
„Was ist es dann?"
„Mein Problem ist, dass meine Eltern mir eine Dienerin geschenkt haben und nun mit aller Macht versuchen, einen Fehler an ihr zu finden. Sie ist schön, sie ist willig und ich bin befriedigt, könnt ihr es denn damit nicht gut sein lassen?", fragte er nun aufgebracht. Seine Mutter verschränkte ihre Arme. „Lily?", rief er sie.
Sie trat vor und knickste tief vor ihm. „Ja, mein Herr?", fragte sie.
„Sag meinen Eltern, wie willig du dich mir erwiesen hast.", verlangte er. Ihr Kopf glühte auf.
„I – ich...", stotterte sie sofort, da fuhr er über sein Gesicht.
„Hör auf zu stottern!", verlangte er erzürnt.
„Es steht E – eurem Sohn frei, sich v – von mir zu nehmen, w – was ihm gefällt!", versicherte sie Mr und Mrs Potter Senior.
Er sprang so hastig auf, dass sein Stuhl umkippte. „Du kannst abräumen und sieh zu, dass um halb drei mein Pferd gesattelt ist, die Stallburschen sollen dir zur Hand gehen!", wies er sie etwas barsch an. Sie nickte hastig.
„Jawohl, Sire.", sagte sie und knickste tief vor ihm, dann verschwand er.
Seine Eltern besahen sich jede ihrer Bewegungen, schwiegen aber, bis sie den Raum verlassen wollte. „Wenn ich heraus finde, dass du dich meinem Sohn verweigerst-", sagte Mr Potter Senior plötzlich. „-dann werde 'ich' dir Gehorsam beibringen.", warnte er sie.
Mrs Potter sah nur auf ihren Teller, die Dienerin, die ihm aufwartete und 'kein' blaues, bauschiges Kleid tragen musste, sondern ein hübsches, schwarzes an hatte, richtete ihren Blick zu Boden und das sagte Lily auf jeden Fall, dass es zu vermeiden galt, von ihm gezüchtigt zu werden. Sie knickste dennoch.
„Jawohl, Herr.", flüsterte sie so verunsichert, dass sie nicht einmal mehr stotterte.
In der Küche beachtete man sie zunächst nicht, denn alle, die gerade nicht arbeiteten saßen um ein brünettes Mädchen herum, das bitterlich weinte. „Ach komm schon, Mar, das war nicht das erste Mal...", versuchte eine, sie zu trösten.
„Aber – aber das schlimmste Mal!", schluchzte sie.
„Ich sage dir, es würde nicht so weh tun, wenn du dich nicht wehren würdest.", sagte eine blonde Magd, während sie Tischdecken faltete. „Es besteigt mich ständig und mir tut er nie weh."
„Marianna, schäme dich und schweige!", ermahnte die Köchin sie.
„Was denn? Es ist doch wahr, jedes Mal ist das schlimmste Mal, wenn es nach ihr geht.", erwiderte die Blonde nur biestig. „Sie sollte froh sein, dass es nur er ist, Mr Potter Seniors Dienerin zu sein ist nicht gerade lustig, der sollte sich mal an dir vergreifen, dann weißt du, was Schmerzen sind.", hisste sie.
„Er hat sich an mir vergriffen, du-"
„Mädchen, ihr hört jetzt auf!", unterbrach die Köchin die beiden. „Wir sind 'nicht' in der Position, uns zu beschweren, die Potters sind eine sehr nette Familie und wir können froh sein, dass sie uns ein Dach über dem Kopf geben.", sagte sie ernst. „Jede von uns hier hätte es schlimmer treffen können."
Da Lily mit niemandem bekannt war, hatte sie sich heraus gehalten, aber als ihr nun Mr Potters Teller auf den Boden fiel und zersprang, da sahen sie alle zu ihr. „Seht mal, da ist jemand neues.", sagte eine andere brünette Magd.
„Ja, seht nur, da steht jemand und riecht nach 'Sex mit James Potter'.", flötete Marianna.
„Hüte deine Zunge!", sagte die Köchin wieder. Lily war knallrot geworden, weil sie alle ansahen und fiel nun auf die Knie, um die Scherben zusammen zu legen. Auch dabei wurde sie beobachtet.
„Ist doch so, seht nur ihre Haare an.", tatsächlich kicherten die jüngeren Mädchen jetzt ein bisschen. „Sie wird bestimmt seine neue Dienerin sein, er wurde ja gestern einundzwanzig."
„Die Glückliche.", hörte man von irgendwo, aber dem konnte sie nicht zustimmen. „Ich wette, er tut ihr nicht weh.", das war wohl Marlene.
„Zumindest nicht so, wie Mr Black es tut.", fügte jemand anderes hinzu.
„Ist sie stumm?", fragte jemand anderes.
„N – nein.", stotterte Lily nun, um sich zu verteidigen, aber dabei wurde sie nur umso röter. „N – nein, ich b – b – bin nicht stumm.", wieder kicherten einige Mädchen, sodass ihr nun Tränen in die Augen traten.
„Aber, aber, Mädchen, seid nicht gemein zu dem armen Ding.", sagte die Köchin nun und ließ sogar ihren Topf stehen, um Lily bei Scherben-Sammeln zu helfen. „Ich bin Louise.", stellte sie sich vor.
„Mein N – Name ist Lily.", brachte sie einigermaßen hervor.
„Ich wette, sie haben ihm absichtlich eine stotternde Dienerin gegeben, damit er nicht auf dumme Gedanken kommt. Ihr wisst ja, wie leicht Mr Potter Junior zu beeinflussen ist.", sagte irgendwer.
„Ach, er ist so 'schön'.", schwärmte jemand anders.
„Und er ist zärtlich, im Vergleich zu jedem anderen hier im Haus.", sagte Marianna. „Nicht wahr, Lily?"
„Ich stottere n – normaler – w – weise nicht.", erwiderte die jedoch nur abwehrend.
„Nun, du stotterst aber gerade.", sagte Marianna nicht gerade freundlich.
„Marianna, es reicht!", griff Louise jetzt ein. Tatsächlich verstummte die Blonde jetzt. „Wir wussten immer, dass Mr Potter Junior eine besonders schöne Dienerin bekommen würde, Liebes, aber mit jemandem wie dir hatten selbst wir nicht gerechnet.", meinte sie lieb und klopfte ihr auf die Schulter.
„I – ich muss zu den Ställen.", flüsterte sie sehr verlegen, da löste sich Marlene aus ihrer Starre.
„Ich auch, ich komme mit dir.", sagte sie geschlagen. „Ich bin Marlene."; stellte sie sich unnötigerweise vor, während sie Lily mit sich aus der Küche auf die Ländereien zog.
„Uh – j – ja, ich weiß, ich erkenne deine Stimme.", flüsterte Lily. Sie wurde rot.
„Die anderen haben Recht.", sagte sie bedrückt. „Es würde nicht weh tun, wenn ich mich nicht wehren würde.", erklärte er.
„M – mein Herr hat das auch g – gesagt.", gab Lily zu. „Ich finde es erschreckend, dass hier alle der M – Meinung sind, es ist okay, wenn man dir w – weh tut.", erklärte sie hinterher.
„Er ist eben mein Gebieter, ich schätze, wenn er es so will, dann ist es okay, wenn er mir weh tut.", erklärte sie zögerlich. Die Diskussion wurde damit beendet, sodass sie einfach nur schweigend bis zu den Ställen gingen und die Pferde bereit machten.
Um Punkt halb drei tauchten die beiden Herren auf. Lily musterte ihren Gebieter, während er noch in der Ferne war. Tatsächlich war er einfach ein schöner Mann, so wie sie es bereits am Morgen gedacht hatte. Nun musste sie aber auch gestehen, dass Mr Black ein – uhm – 'schönerer' Mann war, als ihr eigener Herr. Marlene jedoch wurde bei seinem Anblick nervös und begann, mit ihren Fingern zu spielen. Mr Potters Pferd stupste sie mit seiner Nase an, da kraulte sie es ein wenig und es gab ein zufriedenes Geräusch von sich.
Sein Blick traf ihren, da wurde sie rot und sah zu Boden. Sie hätte sich vielleicht die Haare kämmen sollen. Oder wenigstens zusammen binden. Er stand urplötzlich vor ihr, dabei hatte sie ihn gerade noch aus der Ferne gesehen. Schweigend reichte sie ihm die Zügel, denn er sah sie nicht an. Marlene half Mr Black, auf sein Pferd zu kommen, da tat auch Lily dies bei Mr Potter. Schließlich holte sie Luft. Er hob seine Augenbrauen herauf und sah sie endlich an, da musste sie zu Boden sehen. „Ich muss mich in aller Form bei Euch entschuldigen, mein Herr.", flüsterte sie, ohne sich stoppen zu können. Er zog seine Augenbrauen noch höher. „Ich – Ihr habt Euch gnädig an mir gezeigt und ich habe es mit Undankbarkeit erwidert. ...es tut mir Leid.", sie wusste nicht wieso, aber sie weinte. Glücklich, dass er schon zu Pferde war, sodass er nicht sehen konnte, dass sie weinte, staute sie ein Schluchzen.
Er musterte sie, dann stöhnte er. „Dir ist vergeben.", sagte er, dann ritt er ohne ein weiteres Wort fort. Mr Black folgte ihm auf dem Pferd. Marlene trat zu ihr.
„Ist alles okay?", sie nickte.
„Ja.", log sie.
Aber eigentlich war gar nichts okay! Die vergangenen vierundzwanzig Stunden waren die schlimmsten in ihrem Leben gewesen! Sie war verkauft, heraus geputzt, bestiegen, bedroht, ausgelacht und gedemütigt worden und musste sich bei diesem eingebildeten Prinzchen bedanken, dass er sich gnädig an ihr erwies und ihr nicht 'unnötig' weh tat! „Mr Potter ist ein sehr, sehr guter Mensch.", sagte Marlene behutsam. „Du solltest – uhm – du solltest ihm eine Chance geben.", riet sie ihr dann.
„Ich habe doch gar keine Wahl.", maulte Lily ein bisschen.
„Wir haben alle keine Wahl, darum sind wir hier.", erklärte sie dann einfach und verschwand.
Um halb zehn sollte sie in sein Zimmer gehen und fragen, ob er ihre Gesellschaft verlangte. Es war jetzt zwanzig nach neun. Man hatte ihr ein Zimmer gezeigt, in dem sie sich zurecht machen konnte, dort traf sie Marlene, die besonders heraus geputzt war. „...du siehst aus wie eine Hure.", kommentierte Marianna das gerade.
„Ich kann ja nichts dafür, dass ihm Huren eben gefallen.", maulte sie zurück. „Darum steigt er auch ständig auf dich drauf, Marianna, weil er billige Blondinen toll findet.", erklärte sie direkt hinterher.
„Oder aber, weil du ihn nicht zufrieden stellst.", erwiderte sie.
„Wenn dem so wäre, dann hätte er mich los werden können, Mr Potter Senior fragt ihn jeden zweiten Tag, ob ich ihn zufrieden stelle.", zischte Marlene jetzt zurück. „Du frage dich lieber, warum Mr Potter Senior dir weh tut."
„Ihr hört jetzt auf.", eine dritte Frau, die, die Mr Potter Senior beim Essen gedient hatte, trat zu ihnen. „Das ist ja kaum aus zu halten.", erklärte sie dann.
„Anna, hat Mr Potter Senior schon einmal mit dir geschlafen, ohne dir weh zu tun?", fragte Marlene neugierig. Die Frau wurde rot.
„Ich werde nicht mit euch darüber sprechen und ihr solltet ebenfalls lernen, eure Zungen zu hüten.", erwiderte die Frau nun streng. „Es steht uns nicht zu, das wisst ihr.", Lily trat nun aus dem Schatten. „Ah, da ist sie.", grüßte sie.
„Guten Abend.", grüßte Lily pauschal zurück, dann besah sie sich, was sie anziehen konnte. Es gab einen Haufen freizügig geschnittener Kleidchen und schlampiger Reizwäsche. Sie zog einfach ein grünes Kleid an und flocht ihre Haare. Die anderen drei sagten nichts, so schwieg sie auch und verabschiedete sich mit einem Nicken.
Als sie an seine Tür klopfte, da hörte sie innen Blätter rascheln. „Was?", fragte er recht ungeduldig. Sie öffnete zögerlich die Türe und trat ein.
„Guten Abend, Sire.", grüßte sie artig und knickste tief. Er musterte sie. Plötzlich überkam sie Angst, dass er sie abweisen könnte, obwohl sie sich doch entschuldigt hatte. Tatsächlich saß er an dem kleinen Tisch, ein Glas Wein stand vor ihm und er studierte einen Haufen Pergamente, oder er hatte sie studiert, ehe sie eingetreten war. „W – wollt Ihr mich heute Abend in Anspruch nehmen?", fragte sie ihn nervös.
Er stand auf. „Ja.", meinte er einfach. Sie schloss die Tür wieder. „Ziehe dich aus und lege dich auf das Bett.", etwas verdutzt gehorchte sie, zog das grüne Kleid wieder aus, dann kletterte sie auf sein Bett. „Die Haare. Mach sie auf.", verlangte er, während er nun seinen Anzug aus zog. „Ich habe mit Sirius über unser kleines Problem gesprochen.", erklärte er eisern. „Und er war der Meinung, ich sollte dich bestrafen."
Sie errötete, als er sie erwartend an sah. Was für eine Antwort erwartete er darauf? „W – wenn Ihr mich bestrafen müsst, dann dürft Ihr das selbstverständlich tun, mein Herr.", flüsterte sie.
„Und niemand hier würde mir einen Vorwurf daraus machen.", fügte er hinzu. Sie nickte wieder. Sein Blick glitt gierig über ihren nackten Körper. Sie wusste, was nun folgte. Er würde ihr dieses Mal weh tun. Vielleicht hatte sie es tatsächlich verdient, er war gütig zu ihr gewesen und sie im Gegenzug undankbar zu ihm. Vielleicht musste sie es manchmal auf die harte Tour lernen. Vielleicht erkannte man 'Zärtlichkeit' nur, wenn man 'Züchtigung' erlebt hatte.
Aber als er sich zu ihr legte, da hatte sich sein Atem beruhigt. „Ich-"
„Niemand außer 'mir' würde mir einen Vorwurf daraus machen.", sagte er langsam. Seine Hände zitterten plötzlich. „Und obwohl ich der Verlockung, dich auf die harte Tour lernen zu lassen, kaum noch widerstehen kann, weil du mich zurück gewiesen hast und ich das nicht gewohnt bin, werde ich mich nicht gehen lassen.", erklärte er langsam. Überrascht sah sie ihn an. Seine Augen waren... Sie waren wunderschön. Braun. Haselnussbraun, mit ganz vielen goldenen Splittern.
Wieder küsste er sie, so wie er das bisher immer getan hatte. Schräg über ihnen hörten sie Marlene und ein Bett, dass heftig gegen die Wand stieß. „Es tut mir ehrlich Leid.", flüsterte sie nun reuig. Er musterte ihr Gesicht. „Ich – ich habe mich falsch verhalten. Es war nicht meine Absicht, Euch zurück zu weisen.", anscheinend hatte er gesehen, wonach er in ihrem Gesicht gesucht hatte, denn so wie in der vergangenen Nacht, begann er nun, ihren Körper zu liebkosen. Sie hielt still, bis er an ihren Bauch kam. Dort platzierte er mehrere Küsse, sodass sie schließlich zögerlich ihre Hand in seinen Haaren vergrub. Sein Griff an ihren Seiten wurde fester, er stöhnte, dann kam er herauf.
„Lass die Hände dort.", wies er sie an. Sie atmete tief durch,dann begann sie, in seinen Haaren zu wühlen. Sie fühlten sich gut an und sie nahm sich vor, dies immer zu tun, wenn sie durfte, denn die Küsse, die er nun auf ihrem Hals verteilte wurden immer sanfter. Erst, als er sich wieder in sie zwängte, musste sie tief Luft holen. Es tat immer noch weh, aber sie merkte auch, dass es nun etwas einfacher ging. „Sag meinen Namen.", verlangte er wieder.
„James.", flüsterte sie direkt in sein Ohr. Er stieß. Es tat weh, aber sie wollte sich nicht mehr beklagen. Sein Atem wurde mit jedem Stoß unregelmäßiger, hier und da flüsterte er etwas in ihre Haare, was sie nicht verstehen konnte, als er kurz vor seinem Höhepunkt stand, da zog sie ihre Beine an und offenbarte ihm ihr Becken.
„Sag ihn wieder.", befahl er keuchend, seine Stimme vor Wollust zitternd. „Sag ihn noch einmal.", ihre Finger klammerten sich jetzt an seine Haare.
„James.", machte sie wieder, da hörte man von ihm ein lang gezogenes Ächzen und er brach über ihr zusammen. Sein Herz pochte wie wild gegen seine Brust, er zitterte ein bisschen, fing sich aber schnell, löste ihre Hände aus seinen Haaren und stand auf. Sie blieb einen Moment liegen, sich völlig dessen bewusst, dass sein Sperma aus ihr auf die Bettdecke tropfte. Er musterte sie, wie sie dort lag, zückte jedoch nur seinen Zauberstab, um zu reinigen, was er angestellt hatte und sich eine Zigarette zu drehen.
„Du kannst gehen.", erklärte er. Sie nickte langsam, zog das grüne Kleid wieder an und verschwand fluchtartig aus seinem Zimmer.
