Kapitel 2 ist da !

Ok ich sollte aufhören, offensichtliches zu schreiben ...

Naja jedenfalls noch keine reviews (in die ihr gerne Vorschläge schreiben könnt, ich werd schaun, dass ich sie einbrigen kann ;), aber das war klar, ich schreib ja noch nicht lange.

Wenn ihr erfahren wollt, was mit Lucia passiert ist, oder wie sie den Troll töten konnte, müsst ihr weiterlesen...

Und ich sollte endlich aufhören, euch vom lesen abzuhalten, also viel Spaß mit Kapitel 2 ^^


Kapitel 2 Abschied

Eine ganze Weile saß ich nur da und sah auf die tote Bestie, immer noch vom Schock gelähmt.

Ich wusste weder wie ich es geschafft hatte einen verdammten EISTROLL zu töten.

Die Viecher zählen zu dem Schlimmsten was Skyrim zu bieten hatte und wurden von Bauern und Soldaten gleichermaßen gefürchtet. Doch irgendetwas hatte ich vor dem sicheren Tod bewahrt. Irgendwie hatte mein Körper, der mittlerweile wieder ganz normal war, angefangen zu brennen.

Aber ich musste hier weg. Der Gestank, die Leiche, das alles war zu viel. Ich übergab mich von Ekel geschüttelt, als ich den toten Troll ansah. Er war verbrannt und ich hatte wild auf ihn eingestochen,als er schon tot war. Es war einfach widerlich.

Endlich schaffte ich es aufzustehen, wann bin ich eigentlich auf die Knie gegangen ? Ich wusste es nicht mehr.

Zeit Abschied zu nehmen. Ich ging zu dem Leichnam und bedankte mich für alles, was mein Vater mir beigebracht hatte.

„Ohne dich würde ich jetzt nicht hier stehen, sondern Trollfutter sein. Danke."

Nachdem der Sturm einige Stunden später vorbei war erwies ich ihm die letzte Ehre und begrub ihn an seiner Lieblingsstelle in am Gipfel des Berges. Da ich mit ihm allein gelebt hatte wusste ich nicht viel, was ich ihm sagen konnte, wenn ich ihn das letzte mal sah und es war ein hartes Stück Arbeit für mich ihn dort hoch zu schleifen und ein Grab in dem gefrorenen Boden auszuheben.

Aber es war das Mindeste,was ich für ihn tun konnte.

Als ich ihn begraben hatte weinte ich eine letzte Träne um ihn.

Er hatte immer gesagt, dass er eines Tages sterben würde und ich dann allein weiterleben müsste.

Also gab ich mir einen Ruck und begrub meine Trauer tief in meinem Herzen.

Die Aussicht hier war atemberaubend und ich konnte in der Ferne ein altes nordisches Hügelgrab erkennen.

„Darin wimmelt es wahrscheinlich nur so vor Draugr", sagte ich zu mir selbst. Diese Untoten bewohnten praktisch jedes alte Grab in Skyrim.

Nun da ich mit diesem teil meines Lebens abgeschlossen hatte, war ich deutlich fröhlicher, unbewusst dessen, was noch kommen sollte.

Ich wusste nicht was ich jetzt tun sollte. Zurück zur Hütte gehen und als Einsiedler leben?

Nein, zu langweilig. In einer der großen Städte leben? Auch nicht. Vielleicht auf den Spuren der Vergangenheit meines Vaters durch Skyrim ziehen und Abenteuer erleben? Nun, das hört sich schon besser an.

Es war wohl die dümmste aber wichtigste Endscheidung meines Lebens.

Aus der Hütte in der mein Vater und ich gelebt haben seit ich denken kann nahm ich alles, was ich brauchen würde um zu überleben. Meine Mutter hatte ich nie gekannt, nun würde ich allein zurecht kommen müssen.

Als ich die Habseligkeiten Valens durchsuchte, um sein gutes Messer zu finden, stieß ich auf ein altes Buch, das er geschrieben hatte, obwohl ich sie selten gesehen hatte, erkannte ich Handschrift sofort.

Ich schlug es auf und las, was mir mein Vaterhinterlassen hatte.

Liebe Lucia,

ich hoffe du findest diesen Brief erst, wenn ich tot bin, auch wenn das hoffentlich noch lange dauert.

Wenn ich eines Tages sterbe trauer nicht um mich.

Du musst weiterleben, denn du birgst ein uraltes Vermächtnis in dir.

Früher habe ich dir doch immer Geschichten vom Drachenblut erzählt, das Bestien tötete, Fürstentümer von Banditen säuberte und andere Abenteuer erlebte.

Das war ich. In meinen Adern, und so auch in deinen Fließt das Blut der Drachen. Nicht nur das, ich war viel mehr.

Das Drachenblut, ein Werwolf und Vampier. Manche nannten mich einen Kriegshelden, andere einen lang prophezeiten Retter, Nachfahre des Nerevanine auch Vampierschlächter als ich das Mächtigste Vampiergeschlecht Tamriels beinahe ausrottete. Nur eine überlebte den Tag als ich die Dämmerwacht zur Burg Volkihar führte, sie war deine Mutter.

Leider hast du sie nie gekannt. Nie habe ich eine Frau so geliebt wie Serana und ich zerbrach beinahe als sie bei deiner Geburt starb. Du bist der einzige Grund, warum ich mich nicht aus Verweiflung von einer Klippe stürzte, oder mir mein Schwert in die Brust rammte, auch wen ich oft darüber nachdachte.

Du, Lucia, bist mein Erbe, und das Blut der Drachen, der Vampierfürsten, Werwölfe und ja, vielleicht auch das eines lang verschollenen Dunmerischen Helden fließt in deinen Adern.

Du musst leben, wenn ich sterbe und die Welt vor einem drohendem Unheil bewahren.

Nur du bist in der Lage dazu und ich hinterlasse alles, was ich meinerzeit brauchte, um Drachen, Riesen, Vampiere und schlimmeres zu besiegen.

Such am höchsten Brett des Regals nach einem kleinen Hebel und versuch es zu7 verschieben, während du den Hebel drückst6.

Darunter befindet sich ein Keller, mit meiner alten Ausrüstung.

Nimm sie und geh dann nach Osten. Einige Kilometer nördlich findest du ein

Langhaus.

Dort wird Lydia, mein treuer Huskarl auf dich warten.

Zeig ihr diesen Brief und sie wird dich bei sich aufnehmen.

Sie wird dir das Kämpfen beibringen, und dich mit den Kräften, die deine Mutter und ich dir vererbt haben vertraut machen.

Aber sie wird dir nur eine Zeit lang helfen können, denn die Macht, die tief in dir schläft, musst du selbst wecken.

In Liebe, Valen

Im Licht weilt die Gerechtigkeit, im Schatten die Macht.

Wähle deinen Pfad mit Bedacht.

Das war zu viel um es alles auf einmal zu verstehen. Ich las den Brief wieder und wieder, bis ich endlich begriff, was ich gerade las.

Valen, das Drachenblut ? Ein Vampier ? Ein Werwolf ? Der Held, der den Bürgerkrieg beendete ?

Ich konnte nicht glauben, dass Mein Vater das alles zusammen gewesen sein soll, doch warum sollte er in seiner letzten Nachricht lügen ?

Plötzlich hatte ich so viele Fragen. Warum hatte er es verheimlicht ? Warum lebte er nicht in seinem Anwesen in Hjalmarsch ? Oder in einem Palast in der Hauptstadt ? Er hätte sich zum König von Skyrim erklären können, als er den Krieg fast schon im Alleingang gewann. Warum hat er es nicht getan ?

Warum hatte er es mir nie erzählt ?

Ich spürte, wie mir Tränen über mein Gesicht liefen.

Hatte er mir nicht vertraut ? Immer wieder die Frage warum hatte er nichts gesagt ? Nun war er tot. Nur, weil er, trotz seines hohen Standes einfach verschwand und mich auch einem einsamen Berg großzog.

Warum ?

Die einzige Möglichkeit, an Antworten zu kommen, war der geheime Keller. Was verbarg sich dort, dass ich es nie sehen hatte dürfen ?

Meine Neugier wurde größer als die Trauer um seinen Tod, die mir wieder hochgekommen war.

Ich musste wissen, was dort unten war.

Langsam ging ich zu dem Regal und tat, was in dem Brief Beschrieben war.


Was wird Lucia wohl in dem rätselhaften Keller finden ?

Lest es im nächsten Kapitel ^^