Am nächsten Morgen wachte Sara auf, sie streckte ihren Arm aus und merkte, dass niemand neben ihr lag. Enttäuscht und sauer zugleich stand sie auf
Sie wusste, dass Grissom nichts passiert war, sie spürte es einfach. In der Zeit ihrer Beziehung, hatte sich ein Band zwischen ihnen entwickelt, was sie spüren ließ, wann es ihm schlecht ging und wann nicht. So wie es aussah, merkte er es nicht, denn dann wäre er schon bei ihr.
Wieder liefen ihr Tränen übers ganze Gesicht, sie ging ins Bad und nahm eine heiße Dusche.
Nach dem Duschen schaute sie in den Spiegel und wollte diesen am liebsten zerschlagen.
Wie konnte sie so doof sein und denken, dass Grissom sie nie wieder verletzten würde.
Sara unterdrückte die Tränen in ihren Augen, zog sich an und fuhr ins Labor.
Im Labor angekommen, ging sie zu Grissoms Büro, aber da war er nicht, alles war dunkel.
Doch dann kamen Grissom, Brass und Catherine den Gang entlang.
„Grissom du warst die ganze Nacht bei Lady Heather, was hast du dir dabei gedacht?" fragte Catherine total sauer.
„Ich habe mir nichts dabei gedacht, außerdem geht es dich nichts an!" sagte Grissom mit einem entschlossenen Ton. Dann drehte er sich um und sah Sara, die geschockt vor seinem Büro stand; Grissom tat nichts, er ging einfach an ihr vorbei in seinem Büro.
Catherine ging ihm in seinem Büro nach, Sara kamen wieder die Tränen, doch sie schaffte es gerade noch sie runter zu schlucken.
„Brass, was ist denn hier los?", fragte sie als wäre nichts passiert. „Grissom war die ganze Nacht bei Lady Heather, somit ist sie nicht mehr unsere Tatverdächtige in dem Mordfall. Sie müssen also weiterhin an ihren Spuren arbeiten. Mehr weiß ich auch nicht, tut mir leid.", sagte Brass etwas gereizt und ging.
Sara ging wieder an ihre Beweise, sie versuchte sich damit abzulenken.
Nach einer Zeit kam Grissom zu ihr, sie wollte ihn nicht sehen, er hat sie so verletzt
„Sara… Ich bin der Einzige, dem Lady Heather vertraut.", stotterte Grissom.
„Mach doch einfach was du machen willst!", sagte Sara und verließ den Raum.
Grissom wusste, dass er echt Mist gebaut hatte, das hatte er nicht gewollt.
Sara brauchte jetzt erst mal einen Drink, doch das ging nicht. Also wollte sie einfach eine Ablenkung. Da ihre Schicht in fünf Minuten sowieso zu Ende war, suchte sie nach ihren Kollegen. Im Pausenraum fand sie dann endlich Greg, Nick und Warrick.
„Hey Jungs, habt ihr Lust was mit mir trinken zu gehen, ich möchte einfach gerne mal eine Ablenkung.", fragte sie mit ihrem unwiderstehlichen Dackelblick.
Die Jungs sagten wie erhofft alle ja, also machten sie sich auf den Weg zu einer Bar.
Nicht weit vom Labor wurden sie fündig, sie stiegen aus und gingen hinein.
Sara brachte den Jungs allen ein Bier, sie trank nur einen Orangensaft, die Jungs wunderten sich zwar, aber sagten nichts.
Nach zwei Stunden waren die Jungs schon nicht mehr nüchtern, plötzlich wurde Sara schlecht. Sie ging durch den Hintereingang nach draußen. Die frische Luft tat ihr gut, doch sie merkte nicht, dass der Barkeeper, der sie die ganze Zeit schon beobachtete, gefolgt war.
Er legte seine Hand auf ihrer Schulter, sie erschrak und drehte sich ruckartig um.
Doch er drängte sich gegen die Wand und küsste sie. Das Gefühl von Übelkeit wurde immer größer, er faste sie überall an. Sara bekam Panik, als er ihren Gürtel aufmachen wollte, wollte anfangen zu schreien doch das gelang ihr nicht. Er presste seine Hand an ihrem Mund und war viel zu stark.
