Show me your face

Kapitel 2

Confrontation

Ich sitze in der Küche und höre einen lauten Knall. Erschrocken zucke ich zusammen und schütte mir meinen Tee über die Strickjacke.

Verdammt, ist das heiß!

Schnell stülpe ich sie über den Kopf und werfe sie auf den Tisch. Dann schnappe ich mir meinen Zauberstab und schleiche zur Tür. Als ich durch den Spalt gucke, traue ich meinen Augen kaum. Auf dem Boden vor dem Treppenaufgang liegt jemand.

Ich höre ein Röcheln und gehe auf Zehenspitzen näher heran. Dabei wird mir schnell klar, dass es nur einen geben kann, der sich mit Vorliebe von Kopf bis Fuß in schwarz hüllt: Snape. Aber warum liegt er hier herum? Was ist mit ihm passiert?

Ich stecke meinen Zauberstab weg und hocke mich neben ihn.

„Professor?"

Ruckartig saust sein Kopf in die Höhe und dann funkeln mich seine unheimlichen Augen an. Die Begeisterung, mich zu sehen, scheint sich in Grenzen zu halten, doch das kümmert mich kaum. Vielmehr erregt sein Zustand meine Aufmerksamkeit, denn sein ganzer Körper zittert, als stünde er unter Strom. Warum das so ist, kann ich nur erahnen.

Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich tun soll, schließlich habe ich nicht mit diesem plötzlichen Auftritt gerechnet. Da aber niemand außer mir im Haus ist, sollte ich vielleicht besser etwas tun. Ich greife also gutgemeint nach seiner Hand, um ihm aufzuhelfen.

Er zieht sie zurück.

„Wollen Sie denn hier liegenbleiben?", frage ich vorwurfsvoll.

Zuerst reagiert er nicht darauf, doch als ich ihm erneut meine Hand anbiete, greift er zu. Seine Haut fühlt sich eiskalt an, obwohl seine Finger schwitzen. Außerdem zittert er so stark, dass es ihm schwer fällt, mich ins Visier zu nehmen.

In diesem Moment wird mir klar, dass er vielleicht überhaupt nicht aufstehen kann. Ich lasse mir schnell eine neue Taktik einfallen, um ihn auf die Füße zu stemmen, doch es ist zwecklos. So werde ich ihn nie hochbekommen, er ist einfach zu schwer für mich. So unauffällig es geht, fische ich nach meinem Zauberstab und will ihn mit einem Beruhigungszauber belegen, doch auch das ist zwecklos. Er reagiert nicht darauf.

Noch während ich hilflos überlege, dauert es nicht lange, dann passieren so viele Dinge auf einmal, dass ich ganz den Überblick verliere: Snape wird von neuen Krämpfen durchgeschüttelt. Seine Zähne klappern, dabei beißt er sich auf die Zunge. Er würgt. Er hustet. Aus seinem Mund läuft Blut.

Ich nehme meine ganze Kraft zusammen und ignoriere es. Irgendwie muss ich ihn hier wegschaffen und so entscheide ich mich dazu, ihn nach oben zu bringen. Wenigstens der Schwebezauber wirkt.

Ich lege seinen Arm um mich und stütze ihn mit meinem Körper ab, dann stolpern wir die Treppe hinauf. Unterwegs wird er ohnmächtig, denn sein Kopf kippt nach vorne und alles an ihm wird schlaff. Wenigstens hat auch das Zittern aufgehört.

Oben angekommen setze ich mich mit ihm in den Armen auf das Bett in einem der freien Zimmer und lege ihn darauf ab. Seinen Kopf bette ich auf ein Kissen, was mich eindeutig etwas Überwindung kostet, schließlich zähle ich Snape nicht gerade zu meinem Freundeskreis. Dann decke ich ihn zu.

Jetzt liegt er vor mir und ich beginne mich zu fragen, was das alles soll. Auch wie er es in diesem Zustand geschafft hat, überhaupt zum Grimmauldplatz zu kommen, ist mir ein Rätsel, doch um länger darüber nachzusinnen bleibt mir keine Zeit. Er kommt wieder zu sich.

Seine Augen sehen mich mit einer Mischung aus Hilflosigkeit und Unwohlsein an. Daraus kann ich nur schließen, dass das hier für uns beide mehr als unangenehm ist.

Plötzlich reißt er den Oberkörper nach vorne und würgt. Noch ehe ich begreife was hier los ist, landet eine Ladung seines Mageninhalts auf meinem Sweater.

Das ist nun schon das zweite ruinierte Kleidungsstück innerhalb weniger Minuten, das auf sein Konto geht.

Ich rümpfe etwas überrascht die Nase. Der Geruch von Erbrochenem ist mir zuwider. Ganz besonders das hier, denn es kommt mir so vor, als wären seine Eingeweide mit hochgerutscht.

Zu Snape kann ich schlecht etwas dergleichen sagen, also lasse ich ein „ach, das macht doch nichts" über die Lippen rutschen.

Seine Verfassung ist so schlecht, dass er nicht näher darauf eingeht. Zum Glück, denn er legt sich ohne Kommentar zurück auf das Kissen und schließt die Augen.

Man, sieht der fertig aus. Und das nicht nur, weil ihm diese widerlichen langen Strähnen an den Schläfen festkleben. Sein ganzes Gesicht hat etwas Unsympathisches an sich. Die Mimik wirkt verzerrt. Auch die dunklen Furchen tragen nicht gerade dazu bei, ihn mögen zu wollen.

Ich weiß zwar, dass er im Moment einiges durchmachen muss, denn ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, ihn mal so neben der Spur zu erleben. Immerzu spielt er den harten, unnahbaren Kerl, der alles besser weiß. Nun gut, Snape ist bestimmt nicht dumm, im Gegenteil. Aber ist das ein Grund, mich im Unterricht so abblitzen zu lassen? Jedes Mal, wenn ich die Hand hebe, sieht er mich an, als wäre ich ein lästiger Pickel. Und damit nicht genug. Zeitweise ignoriert er mich einfach, als wäre ich nicht da, dabei bin ich die Einzige an der ganzen Schule, die ihm etwas entgegenzusetzen hätte. Da bin ich mir ganz sicher; wenn er mich nur lassen würde.

Erschöpft wische ich mir mit dem Handrücken über die Stirn und sacke auf dem Bettrand in mich zusammen.

Ich habe mich schon immer gefragt, was Dumbledore an ihm findet, aber irgendwas muss er wohl drauf haben, sonst würde er wohl kaum für den Orden arbeiten. Abgesehen von seinen Fähigkeiten, uns Schüler im Unterricht fertig zu machen, muss ich mir eingestehen, dass er etwas von den Dingen, die er uns eintrichtert, versteht. Leiden kann ich ihn trotzdem nicht. Er hat mich oft genug vor der ganzen Klasse gedemütigt.

Langsam komme ich zu dem Schluss, dass meine Schuldigkeit ihm gegenüber abgeglichen ist.

Mehr kann er nicht von mir verlangen (schließlich hat er mir mit seinem Auftritt meinen friedlichen Nachmittag im Grimmauldplatz versaut), also sollte ich wohl besser gehen, bevor Harry und die Weasleys von ihrem Ausflug zurückkommen.

Mit einem letzten Blick vergewissere ich mich, dass ich das Richtige tue, da fällt mir auf, dass er mich ansieht.

Ich erstarre. Es fühlt sich an, als würde man einem Sterbenden dabei zusehen, wie er seine letzten Atemzüge aushaucht. Snape ist eindeutig am Rande seiner Belastbarkeit angekommen. So ausgemergelt wie er hier vor mir liegt, erklärt eindeutig, dass er bei den Mahlzeiten immer nur winzige Bissen zu sich nimmt. Mehr kann sein Körper vermutlich auch gar nicht verarbeiten.

Ich nehme mich zusammen und blinzle ihn an.

„Kann ich Ihnen vielleicht etwas bringen?"

Er schüttelt kaum merklich den Kopf.

„Ähm, wollen Sie noch ein Kissen haben?"

Er räuspert sich.

„Nein."

Ich nicke und beiße auf meine Lippe.

„Tja, ich sollte dann vielleicht mal ..."

Soll ich wirklich gehen? Wieso eigentlich nicht?

Weil ich es nicht kann. Etwas hält mich zurück.

Es ist seine Hand, die sich auf mich zubewegt hat.

Oh.

Er hat nach meinem Arm gegriffen, aufgrund seines Zustands zwar nicht fest, aber immerhin so, dass es mir unmöglich ist, es einfach zu ignorieren.

Fragend lege ich die Stirn in Falten und sehe zu ihm hinunter.

„Danke, Granger."

Meine Kinnlade sackt zu Boden. Es klingt schwach. Aber auch aufrichtig.

Der Blick in seinen Augen ist unbeschreiblich. Er sieht mich so durchdringend an, dass ich ganz gefesselt davon bin. Die dunkle Furche zwischen seinen Brauen zieht sich zusammen, als würde er jeden Augenblick vor Schmerz vergehen. Ich kann ihn so nicht alleine lassen und greife nach seiner Hand. Irgendetwas muss ich schließlich tun.

Snape ist so am Ende, dass er gar nicht erst dagegen ankämpft und es zulässt. Dann atmet er aus und schlingt seine zittrigen Finger um meine.

Ich erinnere mich, mal gelesen zu haben, dass selbst scheinbar grausame oder unnahbare Menschen in Extremsituationen nach Vergebung suchen, was sein Verhalten erklären würde, denn wenn er nicht so fertig wäre, würde er das wohl kaum zulassen. Vielleicht bräuchte er nur einfach hin und wieder jemanden, der auf ihn zugeht oder ihm das Gefühl gibt, nicht alleine zu sein.

Es ist mir ein Rätsel, wie er bei diesen Krämpfen, die immer wieder über ihn herfallen, so still bleiben kann, doch mehr und mehr wird mir klar, dass er das vielleicht öfter erlebt. Das hier ist seine Realität: die Einsamkeit und der Schmerz, den er im Stillen zu erdulden hat.

Mir wird ganz kalt dabei.

Es dauert, bis er sich etwas entspannt, die Augen schließt und endlich einschläft. Erst dann kann ich es wagen, ihn alleine zu lassen.

Bedrückt ziehe ich mich in die Bibliothek zurück und warte dort auf die Rückkehr der Weasleys.

xxx

Das Haus kommt erst spät zur Ruhe. Keiner der Anwesenden weiß, was ich durchgemacht habe, obwohl Molly sofort gemerkt hat, dass der Professor angekommen ist. Mrs. Weasley ist ein eingestandenes Mitglied des Ordens und hat ihre eigenen Methoden, die Anzahl der Besucher und Gäste im Hauptquartier im Überblick zu behalten. Ich vermute, es ist so wie mit ihrer verwunschenen Uhr im Fuchsbau, die ihr genau erklärt, wenn jemand das Haus betritt.

Mir passt es ganz gut, dass ich niemandem Rechenschaft über sein plötzliches Auftreten ablegen muss. Ich bringe es ohnehin nicht übers Herz, von seinem schlechten Zustand zu erzählen.

Als endlich alle schlafen, schließlich hatten sie einen aufregenden Tag, wälze ich mich in meinem Bett von einer Seite auf die andere. Was ich erlebt habe, lässt mich nicht los. Wie sollte es das auch? Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, Snape mal so zu sehen. Seine Haut war leichenblass. Am schlimmsten aber fand ich den Ausdruck seiner Augen: verzweifelt, flehend.

Die Gedanken in mir sind erdrückend, ich weiß nicht weiter und stehe auf. Irgendwie fühle ich mich für ihn verantwortlich, immerhin habe ich ihn gefunden. Und ob sich jemand der anderen um ihn kümmert, bezweifle ich stark. Snape ist zwar Mitglied des Ordens, wird aber nur beim Kommen und Gehen beobachtet. Was sonst mit ihm passiert, wird totgeschwiegen, teilweise auch, weil er niemand ist, der gern im Mittelpunkt steht. Er lebt sehr zurückgezogen in Hogwarts, hier ist es genauso. Das war schon immer so. Und mal ehrlich, wir alle sind froh, wenn er uns in Ruhe lässt. Zumindest war es bis jetzt so, denn nach diesem Vorfall hat er meine Aufmerksamkeit erregt.

Leise schleiche ich mich aus meinem Zimmer und den Flur entlang bis zu seiner Tür. Dann trete ich ein und mache hinter mir zu. Vorsichtig beuge ich mich über ihn und erkenne seine Umrisse im schwachen Licht, das durch das Fenster hereinkommt.

Er schläft. Für seine Verhältnisse sieht es fast schon friedlich aus, obwohl noch immer die Anspannung auf seinen Gesichtszügen zu erkennen ist, die er jeden Tag mit sich herumträgt.

Ich zünde eine Kerze auf dem Tisch an und setze mich neben seinem Bett auf einen Stuhl. Meine Gedanken kommen nicht zur Ruhe. Es lässt mich nicht los, was mit ihm passiert ist. Obwohl ich ihn nie leiden konnte, verspüre ich einen Stich, als mir bewusst wird, dass ihn ein Cruciatus getroffen hat, vielleicht auch mehrere. Nicht grundlos sind diese Flüche unverzeihlich. Es ist barbarisch, jemanden damit zu quälen.

Langsam werden meine Lider schwer und so kauere ich mich auf meinem Stuhl zusammen und döse vor mich hin. Erst nach einer Weile reißt mich ein Geräusch aus dem Schlaf.

Snape sitzt schweißgebadet auf dem Bett und klappert mit den Zähnen.

Ich sehe ihn an, doch er meidet meinen Blick. Vermutlich ist er zu sehr damit beschäftigt, sich nicht wieder auf die Zunge zu beißen. Außerdem sind seine Hände ganz verkrampft.

Ich fische nach meinem Zauberstab, doch er schüttelt energisch den Kopf.

„Irgendwas müssen wir doch tun", bringe ich mühsam hervor.

Er presst Lippen und Augen fest aufeinander und wie durch ein Wunder beruhigt er sich nach einigen gequälten Atemzügen.

Seine Brust hebt und senkt sich schnell, das zittern hört auf.

Verblüfft starre ich ihn an.

„Wie haben Sie das gemacht?"

Langsam dreht er den Kopf zu mir und sieht mich an.

„Übung, Granger."

Seine Stimme klingt gebrochen und auch sonst sieht er ziemlich ausgelaugt aus. Dennoch setze ich ein unbeholfenes Lächeln auf.

„Sie hatten wohl kein allzu großes Vertrauen in meine Fähigkeiten, nicht wahr?"

Er blinzelt mich an. „Es hat schon beim letzten Mal nicht funktioniert, wenn Sie sich erinnern, also hätte es jetzt auch nicht gewirkt."

„Warum nicht?", will ich überrascht wissen.

„Was glauben Sie?"

Eine Antwort kann ich mir sparen. Sein Körper ist so geschwächt, dass mir klar wird, warum er nicht auf meinen Zauber reagiert hat: er ist immun dagegen.

Bedrückt nehme ich meine Lippe zwischen die Zähne. Es ist traurig. Sein Anblick löst etwas in mir aus und ich überlege, ob ich ihn nicht vielleicht besser wieder allein lassen sollte.

„Wollen Sie sich frischmachen?", frage ich vorsichtig.

Ihm direkt zu sagen, wie übel er aussieht, bringe ich nicht über mich.

Während er mit sich zu kämpfen scheint, fällt mir auf, wie verändert er wirkt. Auf seinem Gesicht kommen langsam Bartstoppel zum Vorschein, seine Augen sind von dunklen Ringen umgeben.

Er holt Luft. „Ich glaube nicht, dass ich es bis ins Bad schaffe."

Verwundert starre ich ihn an. Was soll ich darauf nur sagen? Ich kann wohl schlecht...

„Soll ich Ihnen helfen?"

Seine Lippen werden zu schmalen Schlitzen.

„Das wäre eine Idee. Aber ich denke nicht, dass es angemessen ist."

Ich werde rot. „Ich könnte Sie bis zur Tür bringen, wenn Sie wollen."

Was ist nur in mich gefahren? Kaum ist jemand hilflos, muss ich mich wieder mal einmischen.

Er senkt den Kopf und mir entgeht nicht, dass er nervös ist. Dennoch will er offensichtlich, wenn auch nur kurz, aus den verklebten Sachen raus, um sich wieder wie ein Mensch zu fühlen. Das würde ich schließlich auch wollen, wenn ich mich so sehen würde.

Noch ehe ich die Situation genauer überdacht habe, strecke ich ihm die Hand entgegen.

„Kommen Sie, Professor. Alle schlafen, also müssen Sie mit mir vorlieb nehmen."

Er hebt den Blick und die Unsicherheit darin trifft mich hart. Weitaus schlimmer aber ist die traurige Wahrheit dahinter: außer mir hat es niemand für nötig erachtet, nach ihm zu sehen. Er hätte hier in diesem Zimmer sterben können und niemand wäre bei ihm gewesen.

Snape ist allein.

xxx

Irgendwann sieht er ein, dass ich seine einzige Option bin, sich frisch zu machen und so greift er nach meiner Hand. Es fühlt sich eigenartig an, ihn zu berühren, aber nicht mehr ganz so befremdlich wie zuvor. Ich denke, das Schlimmste liegt hinter uns.

Vorsichtig helfe ich ihm auf die Füße, dann schnappe ich mir kurzerhand seinen Arm und lege ihn um meine Schultern, ehe er dagegen protestieren kann. Lange kann ich ihn so ohnehin nicht halten. Gemeinsam wackeln wir aus dem Zimmer und zum Bad hinüber. Vor der Tür wirft er mir einen eigenartigen Blick zu.

Ich setze ein unbeholfenes Lächeln auf.

„Soll ich hier warten?"

Er hebt die Brauen.

Natürlich, es sei denn, er hat die Absicht, den Rest der Nacht unter der Dusche oder auf dem Klo zu verbringen.

„Geben Sie mir fünfzehn Minuten, Granger", brummt er leise.

Ich nicke. „Alles klar."

Als er drinnen verschwunden ist, lasse ich mich seufzend vor der Tür auf dem Boden nieder und warte.

Es ist so still im ganzen Haus, dass ich mich so fühle, als wäre ich der einzige Mensch auf Erden. Nicht einmal aus dem Bad sind Geräusche zu hören, also schließe ich daraus, dass er einen Zauber angewendet hat, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Vor allem, wo er doch weiß, dass ich vor der Tür bin und dort auf ihn warte.

Als er dann herauskommt, sieht er deutlich besser aus. Die unangenehmen Gerüche des Erbrochenen sind verschwunden, selbst seine Kleidung hat er in Ordnung gebracht. Dennoch wirkt er ungewöhnlich schwach. Die Aktion muss ihn seine ganze Kraft gekostet haben.

Der Weg in sein Zimmer ist beschwerlich, aber gemeinsam schaffen wir es.

Dann sitzt er erschöpft an der Bettkante und vermeidet es, mir in die Augen zu sehen. Ich bin ohnehin total erledigt, also ergreife ich das Wort und wünsche ihm eine gute Nacht.