Verzichtserklärung: Die hier erscheinenden Figuren sind einzig und allein geistiges Eigentum des wundervollen Richard O`Briens. Sie werden für diese Geschichte nur geliehen, um den Lesern Freude zu bereiten.
meinen geneigten Lesern: Tja, irgendwie bekomme ich ab und an mal einen Schreib-Flash. In diesem speziellen Fall überkommt mich dieses ungewohnte Gefühl regelmäßig in der Nacht. Deshalb wird diese Geschichte so schnell wohl kein Ende finden - auch wenn es mit Sicherheit eine Weile dauert, bis ein neues Kapitel dazu erscheinen wird.
Beschwerden sind bitte an meine Muse zu richten! *g*
Nun denn, ich wünsche Euch viel Spaß mit dem neuen Kapitel!
Warnung: Erotische Szenen folgen! Wer also durch das Raster für "Erwachsenen-Themen" fällt, sollte bitte schleunigst aufhören zu lesen!
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Riff Raffs Hände schlossen sich krampfhaft um die Bettdecke.
Er konnte seinem Herrn nicht in die Augen sehen, also haftete sein Blick an dessen Beinen.
Um nicht unverschämt zu wirken war es wichtig, wenigstens in die Richtung eines Hochwohlgeborenen zu schauen.
Der Prinz steuerte unaufhaltsam auf das einladende Bett zu. Nein – um genau zu sein, war das Bett an sich eigentlich weniger einladend, wohl aber das, was es beinhaltete.
Unter der dünnen weißen, leicht fleckigen Decke zeichnete sich deutlich die zartgliedrige Gestalt seines Dieners ab. Sein Gesicht war an sich blass und ziemlich verschwitzt, seine Wangen und Augen indes gerötet.
So wie es aussah, hatte der Akt zuvor ausgesprochen verheißungsvoll begonnen. Nun war es an der Zeit, ihn angemessen fortzusetzen und vor allem zu vollenden.
Frank blieb unvermittelt stehen.
Woher kamen diese unangebrachten Gedanken? Immerhin war es sein hohlwangiger, staksiger und ausgesprochen düsterer Untergebener, von welchem man nicht gerade behaupten konnte, dass er mit überschwängliche Freundlichkeit oder Lebensfreude gesegnet war.
Er blinzelte verwirrt und schüttelte kaum merklich den Kopf.
Gedanken? Nein, da war noch etwas anderes.
Er hob den Kopf und starrte seinem Untergebenen direkt in die Augen.
Als würde ihn eine unsichtbare Macht bei der Hand nehmen, setzte er sich in Bewegung.
Er setzte sich rittlings auf den scheinbar noch immer Schock-erstarrten Mann.
Riff Raff selbst war nicht in der Lage, sich zu bewegen.
Zwar fühlte er das Gewicht seines Herren auf sich ruhen, aber dennoch war sein gesamter Körper wie gelähmt. Irgendetwas stimmte nicht.
Bislang war ihm der Prinz mit kontinuierlicher Nichtachtung begegnet – es sei denn, es handelte sich um körperliche oder psychische Akte der Bestrafung und Demütigung – aber körperlicher Kontakt ohne Bestrafung war bisher undenkbar gewesen.
Vielleicht wollte der Prinz ihn auch für das, was hinter seinem Rücken geschehen war bestrafen, diesmal aber nur auf eine andere Art und Weise?
Riff Raff wusste darauf keine sinnvolle Antwort. Das einzige, was er in diesem Moment sah, waren die dunkelgrünen, voller Lust funkelnden Augen, welche ihn intensiv fokussierten.
Ohne Vorwarnung schoss Franks Arm hervor und angelte behände den BH von Riff Raffs Kopf.
„Den werden wir nicht brauchen", raunte er und beugte sich vor.
Er fühlte, dass sich der Körper des Mannes unter ihm anspannte und sah das pure Entsetzen in dessen Augen.
Diese Augen – so wundervoll blau und geheimnisvoll, mit langen geschwungenen Wimpern, tief in den ausgemergelten Augenhöhlen gelegen – Augen, welche so viele verschiedene Emotionen zu zeigen vermochten. Emotionen, von denen Frank bisher – abgesehen von purer Berechnung – nur Qual, Entsetzen und Demut zu Gesicht bekommen hatte. Es musste noch andere Emotionen geben und Frank war mehr als gewillt, eben diese herauszubekommen.
Der Mund seines Dieners war leicht geöffnet. Er schien schlecht Luft zu bekommen, da er irgendwie schwer atmete. Vielleicht war er auch nur leicht erregt…
Frank vermutete letzteres.
„Shh, ganz ruhig", flüsterte er und begann mit seiner rechten Hand, die blonden Haarsträhnen aus dem blassen Gesicht zu streichen.
Die Haut fühlte sich unerwartet weich und zart an. Fast wie Pfirsich-Haut…
Frank konnte nicht länger an sich halten und presste seine Lippen auf den leicht geöffneten Mund unter ihm.
Oh, verdammt!
Das fühlte sich unglaublich gut an!
Die zwar schmalen, aber dennoch weichen Lippen öffneten sich ohne Widerstand und gewährten seiner Zunge Einlass.
Franks Zunge begann den freigegebenen Raum zu erforschen und musste zu erstaunt feststellen, dass auch sein Gegenüber über eine überaus bewegliche und feinfühlige Zunge verfügte.
Er zog die Bettdecke leicht zurück – nur soweit, dass der Oberkörper seines Opfers frei lag – und begann mit seinen Fingern, die langsam steif werdenden Brustwarzen zu umfahren.
Riff Raff versuchte sich aufzubäumen, blieb aber erfolglos.
Sein Körper reagierte wie fixiert auf alles, was sein Herr mit ihm tat.
Er war nicht nur ein Prinz, sondern wirklich ein König auf diesem Gebiet – das musste Riff Raff ihm zugestehen. Wie sollte er dem entkommen?
Es war einfach zu schön…
