Oliver und seine Freunde hatten sich in Johns und Lylas Wohnung versammelt. Sogar die kleine Sara war dabei, als das ganze Team eine 'Willkommen Zuhause' Party für Lyla und eine 'Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung' für John und Lyla gab. Leztere hatte erst heute das Krankenhaus verlassen und freute sich wieder zuhause zu sein. Zusammen hockten sie hier in gemütlicher Runde und stießen an.

„Habt ihr schon über einen Termin geredet?" fragte Felicity als sie am Tisch saßen und Torte aßen.

„Nun ja, noch nicht genau!" antwortete Diggle während er und Lyla sich ansahen.

„Ein paar Monate für die Vorbereitung werden wir schon noch brauchen!" sagte Lyla.

„Ich freu mich sehr für euch." sagte Oliver und hob sein Glas. „Auf euch!"

Zusammen stießen sie an. Die Stimmung war gelöst... bis Olivers Handy anfing zu klingeln und alle bis auf Lyla zuckten zusammen.

„Was habt ihr denn alle auf einmal?" fragte Lyla.

„Das ist die Mutter meines Sohnes?" stammelte Oliver.

„Woher weißt du das ohne auf die Nummer zu schauen? Hat die Ihren eigenen Klingelton?" fragte Lyla.

„Oh... Wenn sie um die Tageszeit anruft bedeutet es das sie wütend auf mich ist!" sagte Oliver während er sein Handy aus der Hosentasche herauszog.

„Vielleicht will sie dir auch nur sagen was Connor sich zu Weihnachten wünscht?" murmelte Roy.

Der Satz beruhigte Oliver etwas und er nahm das Gespräch an. „Hallo, Sandra!"

„SAG MAL HAST DU SIE NICHT MEHR ALLE!" schrie Sandra durch das Telefon. Oliver ließ vor Schreck das Handy auf den Tisch fallen und starrte mit großen Augen auf das Telefon. „DIESER ROTGEKLEIDETE FREAK HAT IN ALLER ÖFFENTLICHKEIT... AWWW... DAS IST EINFACH UNGLAUBLICH... WIE KONNTEST DU NUR..."

„SANDRA! Sandra, bitte beruhige dich!" rief Oliver, ohne das Handy wieder aufzuheben. Er sprach drauf während es vor ihm lag. „Was soll ich getan haben?"

„DU... HAST DIESEM ROTEN BLITZ DINGSBUMS VON CONNOR ERZÄHLT!" brüllte Sandra.

„Rotes Blitz Dingsbums?" fragte Oliver bis ihm die Erleuchtung kam. Barry! „Wie kommst du den darauf!"

„ER HAT CONNOR BEIM VORNAMEN ANGEREDET!"

„Er hat WAS?" rief Oliver wütend. „AWWW... Ich dreh ihm den Hals um!"

„AHA! ALSO HAST DU DOCH DIESEM TYPEN ALLES ERZÄHLT. ICH DACHTE MIR SCHON DAS IHR EUREN EIGENEN MERKWÜRDIGEN CLUB HABT!"

„Sandra, beruhige dich jetzt endlich! Erklär mir einfach was passiert ist!" sagte Oliver. „Und wenns geht mindestens 100 Dezibel leiser!"

Sandra seufzte und fuhr etwas leiser, aber trotzdem noch sehr laut fort das Oliver sie klar hören konnte ohne das Handy ans Ohr halten zu müssen und dabei war der Lautsprecher aus...

„ICH WAR MIT CONNOR EINKAUFEN. UND DA STÜRMEN PLÖTZLICH DIESE TYPEN DAS KAUFHAUS. DIE BALLERN RUM UND DANN TAUCHT DIESER BLITZSCHNELLE TYP AUF; FESSELT DIE MIT LAMETTA ANEINANDER UND VERSCHWINDET GENAUSOSCHNELL WIEDER. ABER DAVOR HAT ER CONNOR ERKANNT..."

„Okay, Okay... Sandra, ich kläre das!" sagte Oliver und nahm erst jetzt wieder das Handy in die Hand. „Ich werde dem Nachgehen. Und heute Abend sprechen wir ausführlich. Ich werde dir alles erklären. Doch davor beruhigen wir uns alle erst mal."

Sandra holte tief Luft und beruhigte sich tatsächlich. „Ich bin in ein zwei Stunden zuhause!"

„Okay! Bis später!" sagte Oliver und legte auf.

Erst jetzt merkte er das er allein war... Felicity, Diggle, Roy, Lyla, Laurel und Baby Sara waren während Sandras Geschrei aus der Wohnung geflüchtet...

Sandra fuhr zurück nach Hause. Es fing an in strömen zu regnen. Connor schwärmte für das was gerade geschehen war. Er fand es richtig Cool. Sandra jedoch hatte das Gefühl das ihr Herz stehen geblieben war. Sie konnte nicht glauben was da geschehen war. Völlig in Gedanken verloren fuhr sie am Fluss entlang Richtung Süden.

„Mom, das war so cool! Wie schnell der ist... Glaubst du Daddy kennt ihn? Rote Ampel!... Mom!"

Sandra hörte nicht richtig zu. Der schock saß noch tief.

„MOM! ROTE AMPEL!" rief Connor von der Rückbank.

Sandra schrie auf als sie sah das sie auf eine Rote Ampel zuhielt und legte eine Vollbremsung ein. Mit quietschenden Reifen kam der Wagen gerade rechtzeitig zum stehen. Wäre Connor nicht angeschnallt gewesen hätte es ihn nach vorne durch die Windschutzscheibe geworfen. Jetzt brach Sandra in tränen aus. Connor beobachtete seine Mutter besorgt. Diese sah das rechts von Ihnen die Tankstelle des verrückten Louie lag. Sandra jagte einen Gang rein und schoss über den Bordstein auf die Tankstelle und auf einen freien Parkplatz neben dem Shop. Sie riss die Tür auf und lief ein bisschen auf und ab. Langsam beruhigte sie sich wieder...

„Okay,... ganz ruhig! Dafür gibt es eine plausible Erklärung!" murmelte sie.

„Hallo, Sandra!" sagte eine tiefe Männerstimme. Sandra drehte sich erschrocken um. Jemand stand direkt hinter ihr. Als sie sich umsah bestätigte sich das direkt hinter ihr jemand war. Den sie blickte direkt auf die Brust eines Mannes. Sandra musste nach oben sehen um das Gesicht zu sehen. Es war ein Bekanntes. Das des Tankwarts Warren Griffith. „Alles okay, mit dir? Du bist verletzt!"

„Was? Nein mir geht's gut!"

„Und wieso blutest du dann?" fragte er und wies auf ihre Hand.

Ein kleiner tropfen Blut rann über ihre Hand. Sandra schob den Ärmel ihrer Jacke zurück und sah das sie wirklich eine kleine, vielleicht ein Zentimeter große Schnittwunde auf dem Handballen hatte. Das musste wohl von einer der Scherben stammen. Sie wunderte sich kurz das ihm die winzige Wunde so schnell aufgefallen war.

„Komm mit rein! Ich geb dir ein Pflaster!"

Im Shop saß Sandra auf einem Stuhl während ihr Warren ein Pflaster über die Wunde klebte. Connor stand in der Nähe und blätterte Zeitschriften und Comichefte durch. Der verrückte Louie fegte mit einem Besen seit Minuten immer die gleiche Stelle zwischen den Regalen ohne wirklich bei der Sache zu sein. Sandra war in Tränen ausgebrochen und hatte aus geplappert was im Einkaufzentrum passiert war. Sie musste es tun. Sie fühlte sich besser danach.

„Gut das euch nichts passiert ist!" sagte Warren erleichtert.

„Wenigstens hat Connor seine Freude dran!" murmelte Sandra und sah zu ihrem Sohn rüber. Dieser fing eine Unterhaltung mit dem verrückten Louie an.

„Dieser Flash existiert also!" sagte Warren lächelnd. „Das steht bestimmt schon in diesem Blog."

„Blog? Was für ein Blog?" fragte Sandra bevor Connor wieder neben ihr Stand.

„Mom, ich komme gleich wieder. Mister Louie will mir was in seiner Garage zeigen." sagte Connor.

„Was denn?"

„Das ist eine Überraschung! Ich glaube ich hab ein tolles Weihnachtsgeschenk für Daddy gefunden!"

„Na gut!" sagte Sandra nickend. „Aber, mach nichts dummes ja!"

Connor lief fröhlich durch die Tür und folgte dem alten Mann zu einer Garage. Sandra beobachtete sie. Der verrückte Louie, offiziell erst 60 Jahre alt (sah aber aus wie 90), galt als senil und durchgeknallt aber harmloser als ein Kaninchen. Er öffnete ein Tor und zeigte Connor etwas. Connor fing an begeistert zu lachen und zu grinsen und fing wieder ein Gespräch an. Es sah aus als würde er feilschen oder so. Dann schüttelte er dem alten Mann die Hand.

„Hier! Der geht aufs Haus!" sagte Warren. Sandra drehte sich um und sah das Warren ihr einen Becher Kaffee gemacht hatte den sie dankend annahm. Sandra umklammerte für einen kurzen Moment seine großen, warmen Hände die sich so warm anfühlten das sie glaubte er hätte Fieber.

„Eigentlich versuche ich von dem Zeug loszukommen! Aber vielen Dank!" sagte sie und nahm einen Schluck bevor sie zu Warren hinauf sah.

Warren Griffith war ein mindestens 2,15 m großer breitschultriger Kollos der wohl mindestens 130 kg (wenn nicht gar mehr) pure Muskelmasse mit sich herumschleppte. Die Frauen der ganzen Umgebung schwärmten für ihn. Auch Sandra war von ihm nicht gerade abgeneigt. Zumal sie so fürsorglich und zuvorkommend von ihm behandelt wurde. Er schien niemals zu schwitzen oder zu frieren. Es würde zumindest erklären wieso er nur mit einem Langarmshirt draußen in der Kälte herumlief. Die dichten schwarzen Haare glänzten richtig. Und mit dem Dreitagebart fand sie ihn noch attraktiver.

„Vielen Dank, fürs zuhören! Das hat richtig gut getan!" sagte Sandra und stand auf. In dem Moment kam Connor wieder in den Shop. Noch besser gelaunt als vorher. Der verrückte Louie torkelte ihm hinterher und lächelte schadenfroh. „Komm Connor! Wir müssen los!"

„Beehren Sie uns bald wieder Sonia!" sagte der alte Mann lachend und schüttelte ihr die Hand. „Sie sind uns immer willkommen!"

„Oh, vielen Dank! Und mein Name ist Sandra!" sagte Sandra verlegen. So viel übertriebene Höflichkeit war sie nicht gewöhnt. Dann sah sie zu Connor der immer noch grinste. Sie hoffte der Junge hätte nichts dummes gemacht.

„Also, auf wiedersehen Sandy!" rief der verrückte Louie und winkte.

Warren brachte sie noch zu ihrem Wagen. Sandra wurde ganz rot als er ihr richtig Kavalier-mäßig die Tür aufmachte und sie einsteigen ließ. Als sie davonfuhr winkte er ihr hinterher. Er war richtig verknallt in sie... Als er sich umdrehte zuckte er zusammen. Er fühlte es... Aber er unterdrückte es... man sah es ihm an als seine Augen anfingen zu leuchten...

Sandra war wesentlich ruhiger jetzt. Ein paar Minuten später hielt sie auch schon vor dem Haus ihrer Freundin Carol Freeman. Ihr Ehemann Hank öffnete die Tür und führte sie ins Wohnzimmer wo Carol auf einem Heimtrainer trainierte und die Nachrichten vom Überfall im Fernseher verfolgte. Erleichtert stieg sie vom Trainingsgerät ab und umarmte Sandra.

„Oh, dem Herrn sei dank! Du bist wohlauf." sagte Carol mit tränen in den Augen.

„Carol, mir geht es gut! Ich war schon weg als die Räuber kamen!" log Sandra und reichte Hank die Einkaufstüten mit den Geschenken für ihre Kinder. „Hier sind die Geschenke! Und fürs Essen habe ich auch alles. Es war gut so früh den Truthahn zu besorgen. Ich habe einen schönen erwischt."

„Danke Sandra! Ich weiß nicht was ich ohne dich machen würde." sagte Carol und schleppte sich mit Ihrer Gehhilfe zu Sandra.

'Ohne mich könntest du ganz normal laufen!' dachte Sandra.

Carol Freeman, Sandras an Geister und Übernatürliches glaubende Freundin, hatte ihr in der Vergangenheit oft geholfen. Seit sie hier in der Stadt liegengeblieben war und sich entschloss zu bleiben war Carol für sie da. Doch seit ihrem durch Joe Wilson verschuldeten Unfall war sie nicht mehr so aktiv wie früher. Sie konnte nicht mehr lange stehen. Lief an Krücken. Konnte nicht mehr schwer heben und hatte eine Narbe auf der Stirn, die durch den Unfall kam. Ihre Haare waren in den letzten Monaten ergraut und sie hatte rapide an Gewicht verloren. Sie sah mindestens 15 Jahre älter aus. Ihren Lebensmut hatte sie trotz allem nicht verloren und kämpfte sich verbissen ins Leben zurück. Ihrer Familie wegen.

„Wo ist das Geschenkpapier?!" fragte Carol.

Sandra bis sich auf die Zunge. Das wollte sie doch gerade kaufen als die Räuber das Kaufhaus stürmten. „Oh... Ich... habs vergessen!"

„Macht nichts! Dann holt Hank eben irgendwann welches!" sagte Carol und lenkte ab. „Und sonst hasst du alles gekriegt?"

„Ja! Sonst war alles normal!" log Sandra. Heute war nichts normal. „Sag mal... Hasst du schon mal etwas von Flash gehört?"

Carol lies eine Dose Thunfisch fallen als sie das hörte. „Ob ich davon gehört habe? Selbstverständlich! Er gehört zur gleichen Gattung wie der grüne Wolkenmann."

„Aww... Carol, nicht das schon wieder! Ein Mann der sich in eine grüne Wolke verwandelt ist..."

„ABSOLUT REAL!" rief Carol und hob heroisch die Hand. „Komm mit... Ich will dir was zeigen!"

Carol schleppte sich die Treppe nach oben. Sandra wollte sie stützen doch die hatte ein Tempo drauf das es richtig wehtat zuzusehen. Sie klopfte an eine Tür und betrat das Zimmer ihres ältesten Sohnes.

„Hank, lass mich mal an deinen PC!"

Carols ältester Sohn, Hank junior, drehte sich erschrocken um als seine Mutter so plötzlich im Zimmer stand. Er war gerade am spielen. Als er sich umdrehte sah er nicht auf den Bildschirm und krachte mit seinem virtuellen Rennwagen nach einer Sekunde in die Leitplanke.

„Awww... Mom! Ich war auf Podiumkurs!" maulte der 15-jährige.

„Tu deiner lieben Mutter etwas gutes und räume die Einkäufe in der Küche auf. Danach darfst du gerne weiter versuchen virtueller Formel-1-Weltmeister zu werden! Ich möchte nur Sandra etwas wichtiges im Internet zeigen!"

Widerwillig stieg der Junge auf und überließ den Computer seiner Mutter. Während er nach unten ging, öffnete Carol das Internet und ging auf eine Seite mit dem Titel: „Gerettet von Flash! Ein Blog von Iris West!"

„Iris West? Wer ist das denn?" fragte Sandra.

„Iris West ist eine junge aufstrebende Journalistin die die seltsamen Vorgänge in Central City rund um Flash untersucht. Auf ihrem Blog berichten die Menschen auch von anderen Übernatürlichen Menschen und senden auch Bilder ein wie zum Beispiel, das hier..."

Sandra sah auf den Bildschirm. Da war ein dunkel gekleideter Mann mit Glatze auf dem unscharfen Foto zu erkennen. Er stand in einer Art Gasse oder so und mit dem Rücken zur Kamera.

„Das ist von einer Überwachungskamera in Central City!" sagte Carol.

„Das ist ein Mann der durch die Stadt läuft. Davon gibt es hunderttausende." maulte Sandra.

„Ach ja, dann schau mal auf das nächste Bild!" sagte Carol und präsentierte das nächste Bild auf dem der Mann nicht mehr zu sehen war, aber dafür eine grüne Wolke die die Form einer Person hatte. Sandra war nun mehr als verdutzt. Auf dem nächsten wiederum war die Wolke weiter und stieg auf in einen Lüftungsschlitz in dem die Wolke verschwand.

„Das... Das ist ein Fake!" sagte Sandra wobei ihr Auge anfing zu zucken.

Carol schüttelte den Kopf. „Ich sags dir. In Central City gehen eigenartige Dinge vor. Und sogar hier bei uns gibt es merkwürdige Vorfälle. Und da ich ja nicht mehr Arbeiten gehen kann habe ich mich entschlossen meine Freizeit dafür zu nutzen die Vorfälle hier bei uns zu untersuchen."

Sandra wollte ihr das ausreden doch sie brachte keinen Ton raus. Schließlich stammelte sie das falsche: „Wenns dir Spaß macht!"

Sandra schnappte sich ihren Sohn, der mit Carols jüngeren Kindern spielte und fuhr nach Hause. Sie musste mit Oliver reden! Sofort!

Felicity Smoak, mit der Sandra sich inzwischen richtig gut verstand, hatte Sandras Heimcomputer überholt und auch sonst die ganze Haustechnik upgedatet. Sandra hatte nun schnelleres Internet, eine klarere Telefonverbindung und viel mehr Fernsehsender im Empfang. Der Empfang war so gut das sie sogar das Nordkoreanische Staatsfernsehen empfangen konnte. Und der Computer hatte nun eine Webcam installiert mit der sich Oliver und Connor regelmäßig unterhalten konnten. Dazu eine speziell verschlüsselte und abhörsichere Internetverbindung die es unmöglich machte die beiden dabei zu bespitzeln.

Connor redete fast eine Stunde lang mit Oliver und erzählte begeistert von den Vorfällen in der Mall. Oliver hörte entsetzt zu. War aber froh das er das so gut verarbeitete... Sandra betrat den Raum und sah ihren Sohn besorgt an.

„Connor, geh jetzt bitte ins Bad und mach dich fertig fürs Bett!"

„Muss das sein?" maulte Connor.

„Ja das muss sein. Du musst morgen früh in die Schule! Und da musst du ausgeschlafen sein." sagte Oliver. „Und jetzt geh schon. Ich muss noch etwas mit deiner Mutter besprechen."

„Na, gut! Gute Nacht! Und mach die Bösen Jungs fertig!" sagte Connor und winkte bevor er den Raum verließ.

Sandra setzte sich vor den Computer. Oliver sah ihr den Schock an. „Wie geht es dir?"

„Aww... Ich habe heute Dinge gesehen die mich an meinem Verstand zweifeln lassen." jammerte sie. „Oliver, bitte erzähl mir das es solche Freaks nicht gibt. Das es keine mit Superkräften ausgestattete Menschen gibt."

Oliver sah sie traurig an. „Es tut mir leid. Aber dann müsste ich lügen!"

„AWWW... DANN LÜG DOCH!" jammerte Sie. „The Flash existiert also. Und er weiß über Connor Bescheid."

„Ich habe heute mit ihm telefoniert und ihn ordentlich zusammengeschissen. Sandra ich habe ihm nur von Connor erzählt damit er mir ein paar Infos über die Metawesen erzählt."

„Metawas?"

„Metawesen! Das sind Menschen die Superkräfte erhalten haben." erklärte Oliver. „Flash sucht sie um die gefährlichen von Ihnen zu schnappen."

„Und wo kommen die auf einmal her?"

Oliver seufzte. „Du warst ja näher dran, also weißt du bestimmt das vor einem Jahr der Teilchenbeschleuniger bei STAR Labs explodiert ist."

„Ja! Ich erinnere mich. Als wir es im Fernsehen sahen sind wir uns im Keller der Ostermans verkrochen. Das hat vielleicht gerummst."

„Hmmm... Jedenfalls wurde bei der Explosion irgendeine Form von Radioaktivität freigesetzt. Die Wolke ist über die Stadt gezogen und hat einigen Menschen solche Kräfte verliehen."

„Was?" rief Sandra entsetzt. „Das ist ja furchtbar! Da muss man doch was tun!"

„Flash tut sein bestes. Er hat bereits einige aus dem Verkehr gezogen..."

„Man muss doch etwas tun?!"

„Was denn?"

„Keine Ahnung? Die Nationalgarde verständigen? Die Menschen warnen?" schlug Sandra vor während sie auf und ab ging.

„Sandra, wenn die Leute alle erfahren würden das es in ihrer Stadt Menschen mit eventuell gefährlichen Fähigkeiten gibt, was glaubst du wie die reagieren?"

„Es würde Panik..." jetzt realisierte sie was Oliver meinte. „...geben. So wie ich gerade!"

„Eben! Sandra eigentlich hätte ich dir das gar nicht erzählen dürfen. Aber du solltest es wissen. Ich kenne Flash und er wird alles tun um zu verhindern das Menschen zu schaden kommen."

„Was ist mit uns? Was wenn es sie hier auch gibt?" fragte Sandra. In diesem Moment kam ihr die Erinnerung wieder hoch. Der Vorfall mit dem 'langen Arm' ihres Nachbarn Mr. Dibny.

„Keine Sorge! Ich kann für euch Entwarnung geben!" sagte Oliver. „Flash hat mir ein paar Infos über eure Stadt gegeben."

Oliver hielt ein Blatt Papier hoch und zog einen schwarzen Filzstift hervor mit dem er anfing auf dem Blatt ein paar Kreise und Punkte zu malen.

„Okay, das hier ist eure Stadt!" sagte Oliver und wies auf einen der Kreise. „Das hier sind die Berge die euch umgeben. Als der Teilchenbeschleuniger explodierte, wurde die Wolke durch die Stadt gejagt. An den Bergen wurde sie umgelenkt und ist über euch hinweg. Ihr habt gar nichts bzw. nur verschwindend wenig abbekommen..."

„Du meinst...?"

„Selbst wenn was bei euch runtergekommen ist, war es so wenig das es keine Auswirkungen hat."

Sandra war erleichtert. Aber das erklärte immer noch nicht ihren Nachbarn. Aber der kam erst nach der Explosion in die Stadt... Oder Carols Wolkenmann?

„Oliver... Eine letzte Frage habe ich noch!"

Oliver verzog das Gesicht und wurde unruhig. „Geht es zufällig um den Mann den deine Freundin Carol gesehen hat? Der der sich in eine Grüne Wolke verwandelt?"

Sandra nickte. „Jetzt sag nicht das der..."

„Doch! Ich hab ihn getroffen. Und er ist keine grüne Wolke sondern Giftiges Gas. Aber keine Sorge, er sitzt in einer luftdichten Zelle in einem Spezialgefängnis..."

Sandra schlug die Hände aufs Gesicht und fing an zu heulen... Noch ahnte sie nicht das ihr Sohn mal wieder spioniert hatte...

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