Ein ganz normaler Tag
Kapitel 2
Die Sommerferien sind endlich vorbei, auch wenn ich es in Phoenix toll fand,weil da die Sonne schien und ich bei meiner Mum sein konnte, habe ich Forks doch sehr vermisst.
Ich kam also von der Sonne gebräunt und erholt wieder in die Schule, es war der erste Schultag und ich freute mich darauf meine Freunde wieder zusehen.
Doch nicht sie sah ich am Eingang der Schule, sondern ihn Edward Cullen, er stand alleine dort und musterte mich mit seinen gold- braunen Augen, die ich jetzt zum ersten mal richtig wahr genommen hatte. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte und ging schnurstracks an ihm vorbei rein in die Klasse. Zum Glück saß dort auch Jess, die mich schon ungeduldig erwartete. Natürlich erzählte ich ihr gleich von meiner Begegnung mit Edward. „ Mhmm ich hab mich schon bewundert, warum er denn da steht und auf wen er wartete,aber das er dich anschauen würde habe ich nicht gedacht...", fing sich auch schon an zu plappern. Nach einer weile hörte ich nur noch mit halben Ohr zu, seine goldbraunen Augen ließen mich einfach nicht mehr los, was soll das bloß, ich kann ihn doch eh nicht leiden,wozu noch über ihn nachdenken ! „ Bella,Bella? Hörst du mir eigentlich zu?", hörte ich Jess fragen. Voll verdattert und ertappt antwortete ich, „ Ja klar ich hab dir zugehört, hatten wir in Mathe was auf?" und im gleichen Moment läutete die Klingel zur ersten Mathe Stunde und Gott sei dank, konnten wir nicht weiter reden.
Nachdem ich mich durch die ersten zwei Stunden gequält hatte, saß ich mit den anderen in der Mensa und wir unterhielten uns, ob wir heute nach La Push fahren sollten, da das Wetter heute mal wieder schön war. Ich hatte Edward schon wieder vergessen und wir trafen uns nach der Schule in La Push. Und wieder einmal waren Edward und seine Truppe auch wieder von der Partie. Nach circa einer Stunde kamen auch Seth Freunde dazu, Jake, Embry und Quil dazu. Es wurde eine lustiger Tag voll gelache und rum gealber.
Später wo es dunkel wurde machten sich alle auf den Heimweg, ich war mal wieder die letzte, wie immer eigentlich. Langsam und gemütlich ging ich zu meinem Wagen und stieg ein. Doch als ich ihn anmachen wollte, hörte ich nur ein kurzes gestottert und der Motor er-starb. Mit voller Wucht schlug ich gegen das Lenkrad, wobei ich mir, bei meinem Glück auch noch den Finger umknickte, das konnte doch nicht wahr sein, wutentbrannt stieg aus und da stand er vor mir „ Kann ich dir irgendwie helfen?". Ich war total perplex und stotterte nur : „ Nein danke das kriege ich alleine!" Und indem Moment wo ich die Motorhaube aufgemacht hatte und mir den Motor anschauen wollte, fiel sie mir auf den Kopf, Tränen stiegen mir ins Gesicht, Tränen vor Scham. Hinter mir hörte ich Edward nur glucksen, das machte mich noch rasender. Ich drehte mich um wollte gerade ausholen, doch er hielt meine Hand fest, was mich nur noch mehr in Rage brachte „ Edward Cullen, nur weil du meinst das du jedes Mädchen kriegst, bist du für mich nicht beste! Vor allem bei mir hast du keine Chance !", schrie ich ihn an. Er grinste nur sagte: „ Isabella, wer sagt denn das ich mich an dich heran mache? Ich wollte dir lediglich helfen, weil ich ein netter Kerl bin." Netter Kerl tzz der und nett dachte ich nur aber naja was sollte ich machen, ich wollte ja nach Hause und wenn er es schaffte wieso nicht. Also ließ ich an meinen Wagen ran und er prokelte dort herum und hier herum bis er sagte: „ So nun probiere mal ob er läuft!" Mit hochgezogenen Augenbrauen ging ich zum Auto, setzte mich hinein, drehte den Schlüssel um und siehe da, der Motor heulte auf und schnurrte wie ein Kätzchen. Erleichtert aber auch ein bissen beleidigt stieg ich aus und ohne ihn eines Blickes zu würdigen bedankte ich mich dafür, stieg wieder ein und raste los.
Zurück ließ ich einen verdatterten aber schelmisch grinsenden Edward.
