Hallihallohallöchen!
Hier bin ich wieder!
Meine Güte, ich war wirklich überrumpelt, als so viele Reviews zu dem ersten Kapitel kamen.
Hui!
Cyberrat: Hallo Cyber! Freut mich, dass es dir gefallen hat. Zu der Länge... es war der Auftakt, die anderen Kapitel werden (hoffentlich) etwas länger.
Katan-Kun: Ich schreibe ja schon weiter... meine Güte, nicht so hetzten... Jaja, dem lieben Severus wird noch so einiges abverlangt werden.
Kissymouse: Och, Severus wird noch so einiges wegzustecken haben. Die Kleine wird es ihm nicht leicht machen.
Nimbus2000: Oh, so einem bittenden Blick kann ich nicht lange standhalten... ich schreib ja schon weiter...
Melethil: Ich werde mich anstrengen, dass ich dich noch davon überzeuge... und ich werde es schaffen! ... so viel Selbstvertrauen... bin das wirklich ich? ...na ja, ich hoffe dir gefällt das Kapitel!
Auriane02, Grottenlurch, darkdancer, Taipan, Peevesina, Darkside: bin schon dabei...
Lange Vorrede, kurzer Sinn: Hier kommt das Update:
Kapitel 1 oder Warum zum Teufel habe ich mich nur darauf eingelassen?
Innerlich erschauderte Severus, als er den Namen des Teddybärs hörte, doch äußerlich ließ er sich nichts anmerken. Wer kam schon auf die Idee einen Bären Oskar zu nennen?
„Freut mich, euch beide kennen zu lernen", sagte er immer noch in freundlichen Ton, der überhaupt nicht zu seinem gewöhnlichen, eiskalten Tonfall passen wollte, was auch Minerva bemerkte.
„Bist du der Onkel, der ab heute auf mich aufpasst?", lautete die Frage von Katrin.
In Severus' Kopf schellten die Alarmglocken. Onkel? Was hatte Minerva nur der Kleinen erzählt? Er würde später noch ein ernstes Wörtchen mit ihr zu reden haben.
„Ja, das bin ich. Willst du mit runter kommen? Dann kann ich dir zeigen, wo du wohnen wirst", antwortete Severus und hielt Katrin die Hand hin, nachdem er aufgestanden war.
Sie nickte und hüpfte von dem Sessel hinunter, ihren Oskar immer noch in der Hand haltend.
Severus wollte schon mit dem Mädchen aus dem Büro von Minerva verschwinden, als diese ihn zurückhielt.
„Warte, Severus! Hier sind Katrins Sachen, die wir noch aus dem Haus haben retten können", sagte sie und drückte ihm einen kleinen, pinken Koffer in die Hand.
Severus betrachtete das abstrakte Ding, wie er es betitelte, wie ein Ungeheuer, dass ihn in einem unaufmerksamen Moment anspringen würde. Pink! Wie konnte jemand sich diese Farbe nur antun? Das war ja nahezu eine Folterung, dieses... Etwas in seinem Gesichtsfeld zu haben!
Dennoch presste Severus ein gequältes ‚Danke, Minerva' hervor und eilte dann, mit Katrin an der einen Hand, den Koffer in der anderen haltend, zum Kerker.
Sie waren keine zwei Gänge gegangen, als Katrin anfing zu jammern.
„Nicht so schnell! Oskar tun die Füße weh!"
Severus konnte ein genervtes Augenrollen nicht unterdrücken. Es wunderte ihn so wie so schon, warum er es schaffte, so freundlich zu dem Mädchen zu sein. Vielleicht hatte Albus ihn ja mit einem Fluch belegt, wer wusste das schon?
„Und was können wir dagegen tun?", fragte er, nun doch in etwas eisigerem Ton.
„Du kannst uns auf den Arm nehmen!", antwortete Katrin und sah ihn erwartungsvoll von unten her an.
Bei Merlin, womit hatte er das nur verdient?
Geschockt sah er das kleine Mädchen an, das ihn immer noch mit ihren blauen Augen bittend ansah. Das konnte nicht ihr Ernst sein! Er sollte sie auf den Arm nehmen? Wo kämen sie denn dann hin?
Doch unerfahren, wie er im Umgang mit vierjährigen Kindern eben war, beging er den gravierenden Fehler und sah Katrin direkt ins Gesicht und kam somit nicht umhin, den Dackelblick zu bemerkten, den sie Aufgesetzt hatte.
„Bitte!", setzte das Mädchen noch hinzu.
‚Verdammt!', fluchte Severus in Gedanken. Dieses Kind schaffte das, was niemand bisher geschafft hatte. Mit einem ergebenen Seufzen nahm er Katrin samt Oskar auf den Arm und setzte seinen Weg fort.
Er konnte nur hoffen, dass er keinem Schüler begegnete. Dann wäre sein Ruf unwiderruflich im Eimer.
Er bog um die nächste Ecke.
Und – was hätte er anders Erwarten müssen – er hatte umsonst gehofft. Dort kam ihm niemand anderes als das Goldene Trio entgegen. Womit hatte er das nur verdient?
Bis jetzt hatten sie ihn noch nicht bemerkt, doch das änderte sich schnell, als Hermine einen Blick nach vorne warf und ihn entdeckte. Sie stieß Ron und Harry mit den Ellenbogen an und nickte in seine Richtung. Verdammt, wieso hatten sie ihn so schnell bemerken müssen! Ansonsten hätte er vielleicht noch die Chance gehabt, sich zu verstecken.
Severus schüttelte innerlich den Kopf, kaum dass er seine Gedanken zuende gedacht hatte. Er versteckte sich doch nicht vor Gryffindors und schon gar nicht vor Potter! So weit würde es nie kommen!
„Fünfzehn Punkte Abzug für Gryffindor wegen unhöflichen Starren!", schnarrte Severus und rauschte an den dreien vorbei.
Gut, sein Ruf war im Eimer. Nicht lange und jeder Schüler in Hogwarts würde davon wissen. Er, Severus Snape, hatte ein kleines Mädchen, das einen Teddy in den Armen hielt, und einen pinken Koffer durch Hogwarts getragen.
Warum zum Teufel hatte er sich nur darauf eingelassen?
Nun ja, ein Gutes hatte das ganze ja. So hatte er wenigstens sie Möglichkeit eine Menge Punkte abzuziehen.
Endlich war er in seinen Räumen angekommen. Schülern war er keinen mehr begegnet, worüber er, wenn er ehrlich war, wirklich froh war.
Er setzte Katrin mitten im Wohnzimmer ab und ging selbst in die Küche. Er brauchte erst einmal einen starken schwarzen Kaffee, oder er würde den restlichen Tag nicht überleben.
Ende Kapitel 1So, ich hoffe es hat euch gefallen. Ich werde mich bemühen, noch vor Sonntag das nächste mal zu updaten. Wenn... Falls ich es nicht schaffen sollte, hört ihr erst Samstag in einer Woche wieder etwas von mir, weil meine Austauschpartnerin aus Italien kommt.
