Danke für die schönen Bewertungen, es freut mich das euch die Geschichte gefällt.

2. Kapitel

Monroe geht nervös auf und ab. Rosalee die abseits steht, weiß wie Monroe sich fühlt, er wäre am liebsten mit Nick mitgegangen, aber er hatte Ihn verstanden, das war etwas was Nick allein tun musste. „Das dauert alles viel zu lange!", ruft er seiner Frau zu, „wenn er nicht bald kommt dann werde ich ihm folgen."

„Nicht nötig", hört Monroe Nick sagen, er schaut sich um und kneift seine Augen zusammen, „wird ja langsam Zeit." Nick wendet sich dem Portal zu, „los ihr zwei, beendet es!" Monroe zieht seine Stirn kraus, „mit wem redest du." Nick antwortet ihm nicht, er lässt das Portal nicht aus den Augen, er wartet da drauf das es zusammen bricht, er wartet auf die grünen Blitze die am Himmel erscheinen sollen. Ihm dauert das alles viel zulange, gerade als er erneut durch das Portal treten will, schließt es sich und Monroe Rosalee und er sehen am Himmel grüne Blitze. „Ja!", Nick wendet sich Monroe zu, „sie haben es geschafft." Nicks Augen strahlen, vor Stolz, was weder Monroe und Rosalee nicht verstehen. „Was ist hier eben passiert und wo ist Eve?" Nick hatte sie auf dem Weg zum Portal gesucht, aber nicht gefunden, „ist sie noch nicht wieder hier!" Rosalee schüttelt verneinend den Kopf, „ist sie etwa im Portal gefangen." Nick schaut wieder auf die Stelle wo der Zugang war, „ich weiß es nicht!" Aber Nick will jetzt nicht über Eve nachdenken, er muss jetzt unbedingt zu Diana, Kelly und Adalind.

Nick dreht sich zu den beiden wieder um, „vielleicht hat sie einen anderen Ausweg gefunden", er weiß das den beiden die Antwort nicht genügt, ihm auch nicht, aber Eve muss jetzt warten, er wirft Monroe seinen Autoschlüssel zu, „fahrt mit Diana und Kelly zu uns nach Hause!" Er geht, nein rennt besser gesagt, zu dem Versteck von Adalind und den Kindern, wo Trubel nervös vorm Eingang auf und ab geht. Nick sieht auf einmal eine gewissen Ähnlichkeit mit ihm, aber auch Trubel muss jetzt warten, erst mal muss er Diana und Kelly in Sicherheit bringen, dann würde er sich mit Sean Renard befassen.

Adalind hat Kelly auf den Arm und versucht ihn zu beruhigen, oder umgekehrt, er wusste das Adalind Angst um ihn hatte, sie strahlte diese Angst auch aus, denn sowie sie ihn erblickte, beruhigte sich auch Kelly, der seinen Dad anstrahlte als er ihn erblickte. Nick geht zu Adalind und nimmt ihr kurz Kelly ab, er drückt ihn kurz an sich und reicht ihn dann Rosalee, die nicht versteht was mit Nick los ist, aber sie weiß auch das Sie hier und jetzt keine Antwort bekommen würde, sie mussten darauf vertrauen das Nick wusste was er tat.

Nick geht zu Diana, er hockt sich vor sie hin, „vertraust du mir?" Diana nickt bejahend, „dann fahre jetzt bitte mit Monroe, Rosalee, Trubel und deinem Bruder zu uns nach Hause." Diana schaut zu Adalind, die nickt. Diana geht zu ihrem Dad und verabschiedet sich von ihm und folgt Monroe und den anderen, Trubel schlägt vor das sie hier bleibt, aber Nick denkt nicht daran, das ist etwas was Adalind und er zuerst mit Sean Renard klären mussten. „Wir kommen gleich nach", der Blick den er Trubel zuwirft sagt auch ihr das hier etwas vorgeht von dem Sie noch keine Ahnung hat, aber die vertraut Nick, also folgt sie Rosalee und den anderen.

Nick schließt seine Augen, tief durchatmen, denkt er sich, aber er war viel zu wütend auf Renard, denn anders als Diana glaubte er keinen Augenblick das Sean Renard das nur getan hatte um sie zu beschützen, „was wissen Sie von dem Grimm, dem Königsgrimm?" Sean Renard zuckt bei jedem seiner Worte zusammen. Adalind schaut zwischen Nick und Sean Renard abwechselnd hin und her, „wovon redest Du?"

„Er redet von dem ersten weiblichen Grimm und einen Königsohn, die sich verliebten und ein Kind bekamen", Sean schluckt, „der Legende nach werden die Grimms aus dieser Blutlinie von Generation zu Generation mächtiger, es betrifft aber nur die weiblichen Grimms dieser Blutlinie." Mehr brauchte Nick nicht zu hören, ihm genügte es zu hören das Sean Renard von dem Königsgrimm wusste. Zur Verwunderung von Adalind geht Nick auf Sean zu und nockt ihn aus, denn Sean hatte nicht damit gerechnet. „Nick", Adalind geht zu ihm und will verhindern das dass hier aus dem Ruder läuft, „er ist Dianas Vater!" Nicks Worte versetzten Adalind in Schockstarre, „Ich bin Dianas Vater."

„Also stimmt es", Sean steht langsam auf, „ihr Blut…" Nick unterbricht ihn schroff, „mein Blut hat nichts damit zu tun", fährt er ihn an, „hier sind die neuen Spielregeln, sie lassen meine Familie in Ruhe, sehe ich sie auch nur in der Nähe von Kelly und Diana mache ich sie fertig. Teilen Sie das auch ihrer Familie mit, denn eins sollte ihnen klar sein, nächstes mal fackele ich nicht lange, ich werde jeden töten der sich an meinen Kindern vergreifen will."

Sean Renard flucht innerlich laut auf, damit hatte er nie und nimmer gerechnet, Diana hatte ihn als seine Vater akzeptiert, weshalb er nie damit gerechnet hätte das es möglich wäre das Nick der Vater von Diana ist. „Nick", Sean Renard steht langsam wieder auf, er lässt dabei Nick nicht aus den Augen, was ein kleiner Fehler ist, denn er hatte hier jemanden im Raum unterschätzt. „Du Mistkerl", Sean Renard stand gerade wieder, als ihn eine Wucht traf und er an die Wand geschleudert wurde, Adalind will ihn noch weiter verletzten, aber Nick stopp sie, „lass uns nach Hause fahren", er wirft noch einen Blick auf Sean Renard, „Hände weg von meiner Familie."

Auf dem Weg zu Rosalees Wagen, sprechen die zwei kein Wort, nicht weil sie keine Fragen oder Antworten brauchten, sondern weil jeder der zwei den anderen den Vortritt lassen wollte. Dabei würde Adalind zu gern wissen, was Nick damit gemeint hat, das es nichts mit seinem Blut zu tun hat. „Du hast mich betrogen", Nick zuckt zusammen, als er die anklagenden Worte hört, EVE lehnte an der Motorhaube von Rosalees Auto und der Blick den sie Nick zuwirft, zwang Nick endlich dazu Tacheles mit Ihr zu reden, aber noch bevor er zu Wort kommt, schreit Eve ihn weiter an, „du hast mich schon vor 3 Jahren mit diesem…"

„Sag jetzt nicht verkehrtes", Nicks Ton lässt Eve verstummen, „nur zu INFO ich habe dich nicht betrogen, du selbst sagst es doch selbst immer und immer wieder Juliette existiert nicht mehr und glaub mir für dich wäre es wirklich gut wenn das zutrifft, denn im Augenblick bin ich verdammt wütend." Eve kneift ihre Augen zusammen, „warum", faucht sie ihn an, „weißt du wer einen Grund hat wütend zu sein", Eve geht auf Nick zu und bleibt vor ihm stehen, „ich, statt mir zu helfen, diese verrückten Wesen hätten mich fast getötet, versteckst du dich mit deinen Kinder hinter einer Wand", Eve erwidert Nicks Blick standhaft, „zu hören wie Diana gezeugt wurde, meine schlimmsten Befürchtungen sind war geworden."

Nick reicht es jetzt, „wie Diana gezeugt wurde geht nur 2 Personen was an, nämlich ihre Mom und mich. Halt dich endlich raus aus meinem Leben, halt dich von meiner Familie fern, denn wenn du nicht diesen verfluchten Alleingang unternommen hättest", Nick flucht laut auf. Eveˋs Augen werden kleiner, „du gibt's mir wirklich an allem die Schuld", verärgert, sie klingt verärgert, wie Adalind feststellt, „wenn jemand einen Grund hat verärgert zu sein dann ich, erst erfahre ich das Du Adalind geküsst hast, als ob das nicht reicht, muss ich von Diana und Kelly auch noch erfahren das Ihr in dieser Nacht Diana gezeugt habt."

Adalind schnappt laut nach Luft, sie sieht mit einem fragenden Blick zu Nick, der zustimmend nickt, „ich erzähl es Dir nachher!" verspricht er ihr, bevor er sich erneut Eve zuwendet, „halt dich aus meinen", er verbessert sich, „nein unseren Leben raus, wage es nicht mehr bei uns um Loft aufzutauchen. Am besten du verschwindest total aus unserem Leben. Du hast genug Schaden angerichtet, nicht nur das Du meine Mom in eine Falle gelockt hast, du hättest auch mit einem Lächeln Monroes Tod in Kauf genommen, aber die absolute Krönung ist immer noch das Du Adalind töten wolltest, du wolltest sie töten obwohl Sie mit Kelly schwanger war und als ob das nicht reicht übergibst du meine Tochter der Königsfamilie. Halt dich fern von meiner Familie."

Nick wendet sich Adalind zu, nimmt Ihre Hand und geht mit ihr zu Rosaleeˋs Auto,, „lass uns endlich nach Hause fahren." Als sie den Wald verlassen haben, will Adalind endlich wissen was Eve damit gemeint hat. „An dem Abend, haben wir uns nicht nur geküsst", fängt Nick an mit reden, „laut Kelly, war dein Hexenbiest richtig böse, es hat erkannt was ich mit dem Kampf und Kuss bezweckt habe und als wir uns geküsst haben, hat es uns verzaubert, wir hatten Sex." Adalind die Nick nicht aus den Augen lässt, kann kaum glauben was er sagt, „Kelly hat Dir gesagt das wir Sex hatten." Nick grinst zu ihrer Verwunderung, „nein das war Diana." Adalind fährt sich mit ihren Händen durch Haar, „warum wissen die zwei das wir Sex hatten?" Nick zuckt mit seinen Schultern und lacht auf einmal laut herzhaft auf. Was Adalind mit Stirnrunzeln zu Kenntnis nimmt. Nick schaut zu ihr rüber und lächelt sie mit liebevollen Blick an, „ich liebe unserer verrücktes Leben." Adalind zieht ihre Stirn hoch, „verrückt trifft es perfekt." Sie fahren die Einfahrt zu ihrem Loft hoch, „wie wollen wir Diana das beibringen?" Nick lächelt nur, „Kelly hat mir einen kleine Tipp gegeben, aber erst mal müssen wir was mit Rosalee und Monroe klären."

Adalind schaut zu Nick rüber, fragend. „Eve", Adalind nickt verstehend. Sie geht zum Fahrstuhl und drückt den Knopf, „sie werden uns verstehen, Diana bereitet mir mehr Sorgen." Nick und sie betreten den Fahrstuhl und fahren nach oben, wo sie schon sehnsüchtig erwartet werden.

„Eve", mit diesen Worten empfängt ihn Rosalee, was Nick ein wenig verärgert, wie sie an ihrem Blick erkennt, „ich will nur wissen ob sie aus der Welt rausgekommen ist!", versucht sie sich zu rechtfertigen. „Ja", kommt leicht gereizt von Nick, „ich habe ihr vorhin klargemacht das Sie sich endlich aus meinem Leben und aus dem Leben von meiner Familie raushalten soll", teilt Nick den beiden mit, er schaut direkt zu Rosalee, „ich weiß das Du sie in dein großes Herz geschlossen hat, aber ich will Sie nicht mehr in meinem Leben, also wenn Du oder besser gesagt Ihr Sie weiter treffen wollt dann ohne uns." Nick zeigt auf Adalind, Trubel und sich selbst. Was Trubel ein wenig erstaunt, aber noch bevor sie ihm eine passende Antwort geben kann, schaut Nick sich im Zimmer um, er hat jetzt erst mitbekommen das weder Diana noch Kelly im Raum sind. „Kelly schläft", teilt Monroe ihm mit und Diana ist oben auf dem Dach, „sie wollte einen Moment allein sein."

Nick versteht seine Tochter viel besser als jeder andere hier im Raum, die letzten Tage waren sehr aufregend gewesen und er erkennt das Sie viel mehr von ihm hat als er erwartet hatte. „Du hast Eve also aus deinem Leben verbannt.", Rosalee hört sich nicht gerade erleichtert an. „Ja", antwortet Nick, „wisst ihr was verrückt ist, Adalind hat sich bei uns allen Entschuldigt, sogar bei Eve", er schaut zu Adalind, „was ich bis heute nicht verstehe", teilt er ihr erneut mit, bevor er sich wieder Rosalee zuwendet, „aber keiner von uns ist je auf die Idee gekommen, Sorry zu sagen, Sorry wegen der Entführung von Diana." Er schaut zu Rosalee und Monroe, „was würdet ihr tun wenn euch jemand eure Kinder wegnehmen würde, nur weil wir entscheiden das ihr keine guten Eltern seid."

Rosalee schluckt, aber noch bevor sie Nick antworten kann, sagt er weiter, „Sie hat Diana entführt, sie hat mich manipuliert, ich sollte Monroe töten, erinnere dich." Rosalee zuckt zusammen, „ich verdränge das gern", gibt sie offen und ehrlich zu, sie schaut zu Adalind, „es tut mir leid." Adalind lächelt nur, „das ist Vergangenheit", sie geht zu Rosalee und umarmt Sie. Monroe schaut zu Nick, wie immer verstehen sich die zwei ohne Worte. Was Nick erleichtert zur Kenntnis nimmt, „Danke", er schaut zu Trubel, „ich weiß das ist nicht fair, aber Du kennt nur einen Teil der Geschichte. Warte bis Du alle Fakten kennst." Er schaut zu Adalind, „lässt du mich das bitte allein mit Diana klären." Adalind lächelt nickend und sieht Nick hinterher, der zum Zugang des Daches geht.

Nick muss schmunzeln als er Diana erblickt, sie steht an der Mauer und schaut über die Dächer von Portland, „ein schöner Ausblick", Nick geht zu ihr, er stellt sich neben sie und schaut mit ihr zusammen in die Ferne. „Sie fehlt mir", Diana schaut zu Nick, „Mommy Kelly, können wir sie anrufen." Nick schluckt, denn damit hat er nicht gerechnet, er hat immer angenommen das Diana weiß das seine Mom gestorben ist. „Das geht leider nicht", Nick fragt sich ob er die richtigen Worte findet um seiner Tochter mitzuteilen das seine Mom tot ist, „sie ist vor etwas mehr als einem Jahr gestorben." Dianas Augen füllen sich mit Tränen, das ist etwas was Nick ebenfalls nicht erwartet hat, das ist auch etwas an das er sich gewöhnen muss, mit Kindertränen umgehen, er hebt Diana hoch und setzt sie vor sich auf die Mauer, er nimmt sie in den Arm und lässt sie erst mal weinen, was ihn ein wenig erschreckt ist das auch er Weinen muss. Getrauert hatte er noch nicht so richtig, wie auch, erst kam Kelly auf die Welt, dann der Umzug, BC, Eve all das hatte ihn davon abgehalten zu trauern, aber jetzt würde er hoffentlich die Zeit dafür finden, zusammen mit seiner Tochter.

Sie standen so eine Weile und hielten sich einfach nur aneinander fest. Aber Nick wusste auch das Adalind und seine Familie, dazu zählte er Monroe und Rosalee, die auf sie warten und es würde noch eine lange Nacht werden. Nick löst sich sanft von Diana, er legt ihre Hand auf seine Brust, „horche bitte tief in dich hinein", bittet er sie, er beobachtet seine Tochter genau und er erkennt genau wann sie spürt das sie von seinem Blut ist, ihre Augen werden violet und er spürt wie ihre Hände zittern. Ihre Augen suchen seine Augen, „wusste er es?" Nick weiß genau wen Sie meint. „Ja", Nick nimmt ihren Kopf in seine Hände, sanft, „Mom und ich haben uns schon mit ihm befasst." Diana bezweifelt das, wie Nick an ihrem Blick erkennt, „er wurde von mir verprügelt und deine Mom hat ihn durch den Raum geschleudert, glaub mir, er weiß das er sich lieber an meine, nein unsere Bedingungen halten sollte."

„Wie hast du davon erfahren", Diana vertraut erst mal darauf das Nick, nein nicht Nick, ihr Dad, sie nicht belügt. „Das wirst du gleich erfahren." Er nimmt sie von der Mauer runter, „Mom kennt bis jetzt auch nur die halbe Geschichte." Diana lächelt, wird aber gleich wieder ernst, „kennst du die ganze Geschichte?" Nick nimmt sie an die Hand, „ich denke nicht", zusammen gehen sie runter ins Loft, „die Stunde mit Kelly und Dir hat dafür nicht ausgereicht." Diana schaut nach oben, sie kneift ihre Augen zusammen, „Kelly und ich." Nick schmunzelt nur und betritt mit ihr an der Hand das Loft, wo ihnen fragende und besorgte Blicke zugeworfen werden.

Lob und Kritik ihr wisst wie es geht