Kapitel 1: Wie alles begann?!

25.04.2011

„Jenna warum muss ich damit hin?" fragte Naya ihre alte Schulfreundin. Die 25-jährige wollte viel lieber irgendwo ein paar Mädels klar machen, als auf eine Babyparty zu gehen.

„Ganz einfach Naya: 1. Bist du die Patentante 2. Du hast es mir versprochen und 3. Ich reiß dir deinen Kopf ab wenn du nicht her kommst" kam es ernst von Jenna an der anderen Seite der Leitung.

„Na gut, bis gleich" seufzte Naya, stieg wieder ins Auto und fuhr dann zu Jenna und Harry, nachdem sie aufgelegt hatte.

„Hey, schön dass du hier bist" Harry umarmte seine beste Freundin und sah in die fast Eisblauen Augen von Heather.

„Es ist die Babyparty für meine Nichte, die Tochter meines besten Freundes. Da ist doch klar, dass ich komme" lächelte sie und gab ihm ein kleines Geschenk für das Baby. Es war eine kleine Stoffente. Ihr Lieblingstier.

„Wo ist Jenna?"

„In der Küche, sie telefoniert mit Naya"

„Oh…" entkam es Heather nur, denn die letzte Begegnung mit Naya war nicht gerade die tollste gewesen. „Also kommt sie auch?" Harry wollte gerade antworten, als die Tür auf ging und eine leicht genervt Naya ins Haus kam.

„Hey Jr. Wo ist Jenna?"

„In der Küche" Naya nickte und verschwand dann auch schon. Leicht verwirrt sagen die beiden anderen ihr nach.

„Komm ich stell dir die anderen vor" Harry und Jenna waren gerade hier hergezogen und hatten auch schnell Anschluss zu ihren Nachbarn gefunden. Zusammen mit Heather ging er ins Wohnzimmer und stelle ihr alle vor.

„Und ist das jetzt so schlimm hier?" Jenna und Naya waren immer noch in der Küche und machten zusammen etwas fürs Essen fertig.

„Na ja es wäre besser wenn Heather nicht hier wäre" nörgelte Naya.

„Sie ist Harry's beste Freundin, also ist es selbstverständlich, dass sie hier ist. "Außerdem ist sie ebenfalls die Patentante von der kleinen" Jenna legte ihre Hand auf ihren 8 Monats Bauch und sah zu Naya. „Also könnt ihr euch wenigstens in der Gegenwart der kleinen Benehmen und nicht Gegenseitig umbringen?"

„Ich gebe mein bestes, aber versprechen kann ich dir nichts" Jenna seufzte und nickte dann. Sie wusste, dass sie mehr von Naya nicht erwarten konnte. Sie hoffte einfach, dass alles gut gehen würde.

„Also, dass sind Chord, Amber, Kevin, Vanessa, Mark, Dianna, Cory, Lea, Darren und Chris" stellte Harry alle vor und zeigte kurz auf jeden, als er Heather mit ihnen bekannt machte. „Und das ist Heather" stellte er sie dann ebenfalls vor. „Meine beste Freundin und eine von den 2 Patentanten unsere kleinen" lächelte er und trank einen Schluck.

„Freut uns Heather"

„Die Freude ist ganz meiner Seitz" lächelte die Blonde und gab jedem die Hand.

„Und das ist?" Marks Blick viel auf die Frau neben Jenna, als die beiden ins Wohnzimmer kamen. Man konnte seinen hungrigen Blick schon sehen und Dianna stieß ihm ihren Ellenbogen in die Seite.

„Das ist Naya, meine beste Freundin und die Patentante von dem Baby" lächelte Jenna, während Naya ihre Augen verdrehte. Sie hatte immer noch keine Lust darauf und das Heather hier war, machte es nicht besser.

Jenna und Harry hatten versucht die beiden zu verkuppeln. Was aber ein riesen Schuss nach hinten war. Während Heather davon sprach bald ein eigenes Tanzstudio zu haben, ging es bei Naya nur darum wieder jemanden ins Bett zu bekommen. Und gerade das war ein großer Streitpunkt zwischen den beiden Frauen. Sie fanden sich schon anziehend. Doch sie würden es nie im Leben zu geben. Eher würden sie vor ein Auto springen, als zu sagen, dass die jeweils andere anziehend auf sie wirkte.

Die Babyparty überstanden beide ohne sich auch nur an zu zicken. Naya redete viel mit Kevin und Mark. Während Heather viel mit Chord und Vanessa sprach.

Gegen 22 Uhr abends fuhren dann Naya und auch Heather nach Hause. Dadurch, dass beide etwas getrunken hatten, mussten sie sich ein Taxi teilen. Was ihnen nicht sonderlich gefiel. Doch sie wohnten in derselben Richtung, also blieb ihnen nichts anderes übrig. Während der gesamten fahrt schwiegen sich die beiden an und sahen einfach aus dem Fenster. Sie fragten sich beide wie sie das machen sollten ohne sich an zu zicken. Sie wussten, dass es schwer werden würde. Doch wenn sie gewusst hätten, was noch auf sie zukommen würde, würden sie vielleicht aber auch nur ganz vielleicht anders denken.