A/N: Soo, hier ist das nächste Kapitel! Ich hatte am Anfang vergessen, einige Warnungen auszusprechen, aber am Anfang war ja noch nichts, also was das betrifft, ist nicht so schlimm.
Also, Warnungen:
Gewalt, Schimpfworte, Blut, Sex, OOC
Disclaimer: Harry Potter gehört mir nicht!
Langsam erwachte ich. Mein Kopf pochte, mir war übel, alles an meinem Körper tat weh und die Haut brannte. Mir ging es also wirklich toll. Dieses wunderbare Gefühl, gerade von einem Bus überfahren worden zu sein, verstärkte sich noch, als ich merkte, dass ich überhaupt keine Ahnung hatte, wo ich war und was passiert war. Doch meine Augenlider weigerten sich partout, sich zu heben. Also versuchte ich, meine Umgebung mit Hilfe meiner anderen Sinne zu erforschen. Und es klappte tatsächlich; das erste, was ich bewusst spürte, war etwas spitzes, kleines, das sich völlig ungeniert in meinen nackten Rücken bohrte. Moment mal- NACKT? Schlagartig flogen meine Augen auf und enthüllten mir somit, wo ich mich eigentlich gerade befand. Und tatsächlich lag ich vollkommen nackt auf einem harten, kalten Steinboden. Erschrocken fuhr ich hoch und sah mich um. Ich war in der Mitte eines mittelgroßen Raums platziert. Die Wände waren kahl und abgenutzt, die Decke des Raumes hoch und es gab nur ein kleines, dreckiges Fenster, das nicht viel Licht durchließ. Gerade, als ich versuchte, mich an alles zu erinnern, kam von dem riesigen Bett an der Wand hinter mir ein lautes Schnarchen. Langsam stand ich auf und ging zum Bett hinüber, um zu gucken, wer dort lag und vermutlich mein Entführer war. Auf dem Bett lag ein Mann, das stand fest, und zwar ein ziemlich großer Mann. Er lag auf dem Bauch, alle Viere von sich gestreckt und in sein Kissen sabbernd. Er hatte den Kopf auf die andere Seite gedreht, sodass ich sein Gesicht nicht sehen konnte.
In mir machte sich Panik breit; wer war dieser Mann, war er es, der mich hierher gebracht hatte und warum? Und vor allem, warum war ich nackt? Ich sah mich hektisch nochmal im Zimmer um und suchte nach irgendeinem Hinweis darauf, wo sich meine Klamotten gerade befanden. Und da lagen sie tatsächlich! In der hintersten Ecke, dort, wo der Kerl auf dem Bett sein Gesicht hingedreht hatte…!..."Oh…", dachte ich, mein Enthusiasmus langsam abebbend.
Ich diskutierte kurz innerlich mit mir selbst und kam zu dem Schluss, dass ich erstens: meine Klamotten wiederhaben wollte, zweitens: endlich wissen wollte, wer der Kerl war und ob ich ihn kenne und drittens:…naja eben gab es jedenfalls noch einen dritten Grund…! Also schmiss ich mich so leise wie möglich auf den Boden und kroch hinüber zu meinen Sachen. [Link hier] Ich begann, mich so leise wie möglich anzuziehen und drehte mich vorsichtig um, ich wollte endlich sehen, wer mich da gerade vollschnarcht, und bekam den Schock meines Lebens: neben mir, in diesem riesigen kiefernholzfarbenen Doppelbett lag der berühmt-berüchtigte, grausamste und von der gesamten Zaubererwelt gefürchtete Werwolf Fenrir Greyback. Alte Erinnerungen stiegen in mir hoch.
Es war eine gewittrige Sommernacht. Ich hatte mich mit meinem Cousin, bei dem ich derzeit aufwuchs, gestritten (ziemlich heftig sogar) und war kurzerhand abgehauen zu einem verlassenen kleinen Spielplatz am Waldrand, zu dem ich mich immer zurückzog, wenn es Ärger gab. Der Regen fiel nur so in Kübeln aus den schweren, schwarzen Wolken heraus, die den fahlen Mond verdeckten. Es war eine besondere Nacht, es war Vollmond. Ich liebte den Vollmond schon damals. Ich setzte mich auf meine Lieblingsschaukel und schwang ein wenig hin und her. Über mir donnerte es einmal laut und ich zuckte zusammen. Ich war mittlerweile klitschnass und zitterte ein wenig, aber gnade mir Gott, ginge ich jetzt nach Hause!
Hinter mir, aus ein paar Büschen kam ein Knurren, tief und bedrohlich. Ich drehte mich erschrocken um. Dort in den Büschen war ein Wolf! Und ein riesiger noch dazu! Er war pechschwarz und schaute mich mit seinen wilden Augen an. Ich hielt die Luft an und sprang mit einem Satz von der Schaukel. Ich hatte schon damals Höhenangst, aber die Angst in der nächsten oder übernächsten Sekunde von einem Wolf zerfleischt zu werden, war dann doch größer. Ich rannte so schnell, wie ich noch nie gelaufen bin, das Blut rauschte durch meine Ohren und dämpfte somit das Geräusch der auf die Erde donnernden Pfoten hinter mir. Und auf einmal erwischte mich etwas von hinten und warf mich hart vornüber auf den steinigen Waldweg. Ich spürte etwas Warmes mein linkes Knie hinunterlaufen und als ich das Blut dort sah, verspürte ich einen stechenden Schmerz dort.
Doch ich hatte Zeit, mein aufgeschlagenes Knie zu bedauern, denn ich wurde auf den Rücken gedreht und sah direkt in die Augen des Wolfes, der sich nun über mir befand. Er grinste mich mit seinem wölfisch-bösen Grinsen an und entblößte dabei seine langen, spitzen Fänge. Mit vor Schreck geweiteten Augen beobachtete ich, wie er seinen schwarzen Kopf in Richtung meines Halses senkte und seine Schnauze aufriss. Das nächste, was ich spürte, waren seine Fänge in meinem Fleisch. Doch darauf achtete ich nicht, denn genau in dem Moment, als seine Zähne meine Haut berührten und sie aufspalteten, schlug ein Blitz in das erste Haus am Waldrand ein und setzte es in Brand; Unser Haus.
Mir stockte der Atem und langsam stand ich auf, schlich zur Tür. Ich legte gerade meine Hand auf den Türknauf, da „Wo willst du hin, Kleines?" Ich schrie auf vor Schock und Angst und wirbelte herum, als ich etwas rascheln hörte. Er hatte sich auf die Seite/Rücken gedreht und durchbohrte mich durch die Bettdecke hindurch förmlich mit seinen kalten, eisblauen Augen. Und wie schon am Abend davor konnte ich meinen Blick nicht von seinen Augen lenken. Doch mit einem Mal ertönte wieder die Stimme von eben. Sie war rau und kratzig, eher ein Knurren als eine menschliche Stimme: „Ich hatte dich gefragt, wo du hinwillst. Antworte!" Nun war es wirklich ein Knurren. Ich bekam es mit der Panik zu tun, ich konnte ja schließlich nicht sagen: „Ist mir egal, nur raus hier und weg von dir…" oder so. Aber angesichts der Tatsache, dass ich absolut keinen Plan hatte, wo ich war, wusste ich natürlich auch nicht, was sich hier in der Nähe alles befand und konnte mir auch nicht irgendwas ausdenken. Klar, ich hätte es mit dem Klassiker „Zur Toilette" versuchen können, aber das Risiko war mir zu groß. Moment mal- das Risiko war mir zu groß? Mir, Alicia Johnson, war kein Risiko jemals zu groß! „Zur Toilette", sagte ich ein wenig kleinlaut. Ohne wirklich auf meine Antwort zu reagieren, sagte er, nein befahl er: „Komm her!" Und was jetzt geschah, kam so völlig unerwartet für mich, dass ich einfach nur sprachlos war. Ich hatte erst vor, ihm zu widersprechen und zu gucken, was geschah, aber dazu kam es gar nicht. Mein Körper betrog mich! Er setzte sich ohne zu zögern in Bewegung in Richtung Bett. Mein Kopf sträubte sich dagegen, wollte umkehren, aber meine Beine machten sich ZACK! selbstständig und liefen sprichwörtlich kopflos weiter.
Nun, aber mal wieder siegte die Neugier über den Verstand und auf einmal machte auch der Kopf mit. Jetzt war ich völlig verloren.
Während ich mich so mehr oder weniger in Selbstmitleid ertränkte, merkte ich gar nicht, dass ich am Kopfende des Bettes angekommen war. Ich blickte erneut in seine Augen. Diesmal gefielen sie allerdings deutlich weniger. Sie hatten so etwas, naja, Mörderisches, Wütendes an sich und es lief mir mehr als nur eiskalt den Rücken runter. „Setz dich hin!", kam es harsch von ihm. Diesmal übernahm mein Kopf wieder die Überhand und ließ mich mich weigern. Ich „Setz dich!", sagte er noch einmal etwas nachdrücklicher. „N-Nein", ich begann zu zittern wie so ein Weltmeister. Ich hatte Panik, ganz einfach Panik, konnte mich aber auch nicht vom Fleck bewegen. Er begann rot anzulaufen vor Zorn und richtete sich in eine halbwegs sitzende Haltung auf. Seine Augen waren nun fast schwarz und in ihnen spiegelte sich das wilde Tier wider, das er ja war. Er packte mich am Kragen meines Tops und zog mich zu ihm hinunter auf Augenhöhe, unsere Nasen nur Millimeter voneinander entfernt. Ich schluckte und atmete unwillkürlich seinen Geruch ein; Blut, Schweiß und Schmutz. Aber unter diesen ‚netten' Gerüchen war noch ein anderer, für mich undefinierbarer Geruch und er war…schön!
Er sah mir direkt in die Augen und flüsterte mit seinem tödlichsten Unterton in der Stimme:„ Wiederhole deinen Satz von eben, Schlammblut…!" Ich bekam keinen Ton heraus. Verzweifelt, weil ich keine Worte fand, stiegen mir Tränen in die Augen, doch ich blinzelte sie weg. Sei stark!, sagte ich mir immer wieder gedanklich. Ich nahm meinen letzten Mut zusammen und sagte diesmal lauter:„ Nein!" Mit einem Mal ließ er mich los und mein Oberkörper flog wie eine gespannte Feder nach hinten.
Vollkommen verschreckt sah ich ihn an. Er sah aus, als ob sein Wolf jeden Moment aus ihm herausspringen würde und mich bei lebendigem Leibe verschlingen würde. Ich wollte gerade wegspringen und zur Tür stürmen, da packte er mich grob am Arm und schleuderte mich aufs Bett. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie er aufgestanden war, doch nun war er über mir, eine seiner riesigen Hände hatte er über meinem Kopf und hielt dort meine Arme fest, die andere Hand lief meinen Körper immer wieder auf und ab und schob dabei das Top hoch und entblößte dabei meinen schwarzen C-Cup BH und die vielen Narben, die ich am ganzen Körper trug.
A/N: So, das war das zweite Kapitel, teilt mir doch bitte mit, wie ihr's fandet! Reviews sind seeehr erwünscht!
