Als Mamoru die Tür öffnete, fiel Bunny auch schon in seine starken Arme. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und ihre Lippen trafen die seinen. Sie im Arm haltend schloss Mamoru die Tür.
„Jetzt sind wir allein" seufzte sie in den Kuss hinein
„Hoffentlich" sagte er, sie noch im Arm haltend schaltete er die Klingel ab.
Sie legte ihre kleinen Hände in seinen Nacken und zog ihn noch dichter an sich. Sie wollte ihn spüren, ihm nahe sein. Er küsste sie stürmisch und seine Hände wanderten zu ihrem Po, den sie sanft massierten. Bunny seufzte und fing an sein Hemd zu öffnen, als sie es offen hatte, streichelte sie über seine Muskeln. Sie kicherte glockenhell als er sie hochhob und in sein Schlafzimmer trug.
Er setzte sie ab und öffnete den Reisverschluss von ihrem Rock, der dann an ihren langen Beinen hinab glitt. Seine Hände wanderten wieder zu ihrer Hinterseite. Bunny zog ihm stürmisch sein Hemd komplett aus und machte sich an seiner Hose zu schaffen. Als sie dabei unbeabsichtigt leicht über seine nun schon doch geschwollene und schmerzende Erektion fuhr, stöhnte er leise auf. Seine Hose fand den Weg zum Boden, sodass er nur noch in Boxershorts da stand.
So sehr in ihrer Trance gefangen bemerkte sie gar nicht, dass er ihr schon die Bluse und den BH ausgezogen hatte und nun anfing ihren Hals zu liebkosen. Mit seiner rechten Hand streichelte er leicht ihre linke Brust und fuhr mit seiner linken wieder zu ihrem Po. *Gott er macht mich so wahnsinnig* dachte sie und es breitete sich in ihrem inneren eine unbändige Hitze aus, die in ihrem Schoß gipfelte.
Sie küsste ihn heiß und innig, mit zitternden Händen fuhr sie an seinen Bauchmuskeln hinab, runter zu seiner Boxershorts die sie ihm vom Körper streiften wollte. Doch bevor sie auch nur einen Finger an seine Shorts legen konnte, zog er ihr zärtlich den String aus. Er hob sie hoch wie eine Braut und legte sie sanft aufs Bett.
Mamoru legte sich neben sie und fing an, an einer ihrer Brustwarzen zu saugen. Seine rechte Hand wanderte über ihren Bauch, über ihrem Venushügel hinunter zu ihrer intimsten Stelle. Sie hatte das Gefühl, ihr gesamter Körper würde unter seinen Berührungen regelrecht verglühen
„Mamo-chan" stöhnte sie lustvoll auf und fuhr mit ihren Fingernägeln seinen Rücken entlang.
Er schob einen Finger in sie nur um festzustellen das sie mehr als bereit für ihn war. Ihre Hände griffen nach seinem Gesicht und zogen ihn zu ihrem. Er löste so viele wunderbare Gefühle in ihr hervor, dass sie drohte daran zu zerbrechen, wenn sie ihn jetzt nicht spüren würde. Sie küsste ihn mit all ihrer Leidenschaft die sie in sich Hatte und schmiegte sich an seinen starken Körper.
*Gott wie lange will er mich denn noch quälen, ich brauche dich, ich will dich, bitte, liebe mich* schrie sie in Gedanken.
Mamoru streifte sich seine Boxershorts von den Hüften und angelte nach einem Kondom. Er hörte jedoch nicht auf Bunny zu küssen und mit seiner Zunge ihre zu necken. Als er es endlich hatte, streifte er es sich über und schob sich zwischen ihre Beine.
Als sich ihre verklärten Blicke wieder trafen drang er Sanft in sie ein. „Oh Usako" stöhnte er auf. *sie fühlt sich so gut an*
Sie zog sein Gesicht zu sich herunter, während er anfing, sich in ihr rhythmisch zu bewegen und küsste ihn leidenschaftlich. In ihrem inneren Brodelte es wie wild. Sie wollte ihn, sie brauchte ihn, jede Faser ihres Körpers und ihrer Seele schrie regelrecht nach ihm.
Mamoru rollte sich mit ihr auf den Rücken, sodass sie nun auf ihm saß. Instinktiv richtete sie sich ganz langsam auf, sie spürte ihn tiefer in sich als zuvor, sie musste sich erst an seine Größe gewöhnen. *Gott ist das intensiv* dachte er. Er umschloss ihre Hüften mit beiden Händen und hob sie etwas an um sie wenige Sekunden wieder zu senken.
„Oh mein Gott" stöhnte sie laut und drückte ihren Rücken durch. Mehrere Wellen des Glücks erfassten ihren Körper.
Langsam fing sie an ihr Becken selbst zu bewegen und steuerte selbst das Tempo. Seine Hände glitten Hoch zu ihren Brüsten und streichelten sie. Bunny hielt seine Hände mit ihren, an ihren Brüsten fest, zu schön war das Gefühl dort von ihm berührt zu werden.
Sie fing an schneller zu werden und steigerte somit ihrer beider Lust ins unermessliche. *Gott sie macht mich Wahnsinnig*dachte er. Ihrer beider Sinne vernebelte sich, sie waren gefangen in ihrer animalischen Lust. Sie stöhnten beide um die Wette. Sich immer weiter hochschaukelnd in ihren Gefühlen bis sie schließlich in einem gemeinsamen Höhepunkt gipfelten.
Erschöpft viel Bunny neben ihn, immer noch nach Luft ringend, kuschelte sie sich an ihn. Mamoru hieß sie in seinen Armen willkommen und küsste ihre Stirn als sie ihren Kopf an seine Brust legte und seinem noch wild schlagenden Herzen lauschte.
„Das war so…." er suchte nach Worten
„unbeschreiblich" sagte sie lächelnd und sah ihn mit ihren hellblauen Augen an.
Er lächelte und küsste sie „ja" flüsterte er zärtlich.
Eine Zeitlang lagen sei aneinander gekuschelt da, bis Bunnys Magen verdächtig knurrte. Mamoru musste lachen.
„Hey das ist nicht lustig!" maulte sie und sah ihn gespielt böse an
„Doch ist es" meinte Mamoru
„Oh du" zog sie einen Schmollmund und wollte sich aus seiner Umarmung winden.
Er lachte herzhaft auf, zog sie wieder an sich und küsste sie. „Auf was hast du Hunger?" fragte er.
Sie überlegte eine Weile „Hm was hältst du von Pizza?"fragte sie.
„Ich liebe Pizza" sagte er grinsend *Und dich* fügte er gedanklich hinzu und küsste sie innig.
„Ich auch" meinte sie, *Wenn du wüsstest wen ich noch liebe* dachte sie traurig. Sie küsste ihn schnell, krabbelte über ihn aus dem Bett und zog sich mit noch zitternden Beinen ihren Tanga an.
Mamoru bewunderte ihren schlanken, zierlichen und perfekten Körper. Sie war so schön dass es ihm glatt die Sprache verschlug und er dankte dem Schicksal das er sie so sehen durfte. Bunny schnappte sich sein, für sie viel zu großes, Hemd und zog es an *Mein Hemd steht ihr gut* dachte er als er sah wie sie es anzog und dann im Bad verschwand.
Er stieg nun auch aus dem Bett und zog sich eine neue Boxershort an und holte sich eine Jogginghose aus dem Schrank. Seine Alten Klamotten schmiss er in die Wäschebox, und legte Bunnys Sachen ordentlich zusammen auf einen Stuhl der neben dem Schrank stand. Bunny kam aus dem Bad, lehnte sich gegen den Türrahmen und beobachtete das Ganze.
„Mamoru Chiba du bist ja ein Ordnungsfreak" lächelte sie ihn an
Er drehte sich um und lächelte etwas verlegen. „Es stört mich halt wenn alles umherfliegt" entschuldigte er sich. Mamoru ging lächelt auf sie zu, packte sie an den Hüften und zog sie zu sich ran, beugte sich zu ihr und küsste sie sanft. „So jetzt werden wir uns mal was zu essen organisieren" flüsterte er sanft und schob sie vor sich her in den Flur bis sie beim Telefon ankamen.
Bunny lehnte sich gegen die Wand und sah ihm zu wie er eine Nummer ins Mobiltelefon eintippte.
„Hallo ich würde gerne zwei Pizzen bestellen, eine mit Salami, Schinken, Champions und Peperoni und eine mit Salami, Champions und viel Käse" sagte Mamoru und gab seine Adresse durch.
*Woher weiß er, wie ich meine Pizza am liebsten mag?* fragte sie sich und sah ihn mit großen fragenden Augen an.
„Das ist ein Geheimnis" lachte er, beugte sich leicht zu ihr hinunter und tippte ihr mit dem Zeigefinger auf die Nasenspitze. Mit immer größer werdenden Augen sah sie ihn an, sie wollte etwas darauf antworten, doch bevor sie auch nur einen Ton heraus bekam, lagen seine weichen Lippen wieder auf den Ihrigen.
Er zog sie zu sich ran und seine großen Hände wanderten unter sein Hemd, das sie trug. Langsam und zärtlich schlichen sie sich ihren Rücken hinauf. Wohlige schauer liefen ihren Rücken hinab. Sie löste sich aus seiner Umarmung, brachte ein tadelndes vorwurfsvolles „Mamoru" hervor, schob sich an ihm vorbei und ging ins Wohnzimmer
Mamoru sah ihr lächelnd hinterher, stellte die Klingel wieder an und folgte ihr ins Wohnzimmer, wo sie es sich schon auf der Couch bequem gemacht hatte.
„Bekomme ich auch noch einen Platz auf meiner Couch?" fragte er
„Hm, das muss ich mir aber noch ganz scharf überlegen." meinte sie kess und alte sich provokant noch mehr auf der Couch und grinste ihn herausfordernd an.
Er lachte „So so, und was muss ich tun um auf meine Couch zu dürfen" fragte er
Sie rappelte sich auf, setzte sich auf ihre Knie und lächelte ihn süffisant an „Ich bestimme über das Fernsehprogramm"
Mamoru lachte aus voller Kehle „Kleiner Krümel von mir aus darfst du gern über das Fernsehprogramm bestimmen."
„Au fein" freute sie sich und machte ihm nun Platz.
Mamoru setzte sich ans Ende der Couch, Bunny nahm die Fernbedienung und schaltete den Fernseher ein. Sie kuschelte sich an ihn, er umarmte sie und seine rechte Hand lag auf ihrem Bauch. Bunny zappte durchs Programm bis sie schließlich auf einen Film der Bettgeflüster hieß hängen blieb.
Sie seufzte, dieser Moment hätte für sie ewig dauern können. Sie lag hier auf seiner Couch, eng aneinander gekuschelt bei ihm und sie schauten sich gemeinsam einen Liebesfilm an. Es war perfekt.
Die Tür Klingelte. Mamoru küsste ihre Stirn, erhob sich und ging zur Tür. Er öffnete dem Pizzaboten die Tür und nahm die Pizza entgegen. Mit einem strahlenden Lächeln, brachte er die dampfenden, duftenden Pappschachteln ins Wohnzimmer.
Mit leuchtenden Augen sah sie ihn an „Oh wie Toll. Ich war schon total am verhungern" sagte sie und richtete sich auf.
Er lachte, sie konnte sich an den simpelsten Dingen des Lebens erfreuen. Noch nie in seinem Leben hatte er jemanden kennengelernt der so war wie sie. Sie allein schaffte es ihn glücklich zumachen nur durch ihre Präsens. Nur sie schaffte es dass sein Herz quasi überquoll mit Freude und purem Glück. Noch immer konnte er es nicht fassen, dass er dieses zarte Wesen, küssen und berühren durfte.
Bunny nahm ihm die Schachteln aus den Armen und zog genüsslich den Duft durch ihre Nase. Sie stellte die Pappschachteln auf den Kleinen Couchtisch, sodass dieser nun voll war.
„Hm" grummelte sie „Die sind ja gar nicht vorgeschnitten"
Mamoru holte aus der Küche für sie beide Besteck. Bunny teilte ihre Pizza geschwind in zwölf einigermaßen gleichgroße Stückchen auf. Er jedoch schnitt sich ein kleines Mundgerechtes Stückchen ab und schob es sich mit der Gabel in den Mund.
„Mamoru! So isst man doch keine Pizza! Jedenfalls nicht zu Hause, so macht das doch nur halb so viel Spaß." meinte Sie entsetzt
Er verstand erst gar nicht was sie meinte, er aß seine Pizza immer so, fragend sah er sie an. Sie konnte über seinen fragenden Blick nur den Kopf schütteln, sie nahm ein Stück zwischen ihre Finger, rollte es seitlich ein wenig ein und biss genüsslich ein Stück ab. Der Käse zog lange Fäden die sie sich in den Mund zurücksaugte.
Vollkommen fasziniert beobachtete er sie dabei, bis sie es vollkommen verputzt hatte.
„Probier es aus!" forderte sie „glaub mir es schmeckt hundert Mal besser, wenn du sie so isst."
„Aber" wollte er wiedersprechen, doch als er ihren fordernden Blick sah, der keine Wiederrede duldete, gab er sich geschlagen, sprang über seinen Schatten und tat was sie wollte.
Sie sah seinen überraschten, aber begeisterten Blick und war zufrieden und machte sich nun über ihre Pizza her.
Er war begeistert sie schmeckte tatsächlich auf diese Art besser, obwohl das ja eigentlich gar nicht möglich sein konnte.
Sie kuschelte sich zufrieden an ihn, die Beine hatte sie hoch auf die Couch gelegt und verfolgte weiter den Film. Nach und Nach nahm jedes Pizzastück in ihrem Magen seinen Platz ein.
„Mamoru" fragte sie lieblich
„Hm?" brummte er und streichelte weiter ihren Arm
„Ich nehme nicht an das du irgendwo was süßes hast?" fragte sie
„Doch in der Kommode wo der Fernseher draufsteht. Wieso?" meinte er immer noch etwas geistesabwesend.
„Darf ich?" fragte sie
„Du darfst alles" meinte er, nicht darauf gefasst dass sie sich aus seiner Umarmung sofort löste.
Bunny kniete am anderen Ende der Couch und angelte nach dem Griff der obersten Schublade. Egal wie sehr sie sich streckte sie kam immer nur mit ihren Fingerspitzen dran. Mamorus Hemd rutschte ihr leicht vom Körper, sodass Mamoru nun vollen Ausblick auf ihren Hintern hatte.
*Macht sie das mit Absicht* fragte er sich und ehe er wirklich begriff was er tat, hatte er ihren Hintern in seine Hände genommen und fing an ihn zu küssen.
„Mamoru!" klagte sie, jedoch gefielen ihr seine Berührungen
Während er sich küssend ihren Rücken hinaufarbeitete, wanderten seine Hände ihrer Teile entlang zu ihren Brüsten und umschlossen diese. Sie spürte seine hart pulsierende Erektion zwischen ihren Schenkeln und stöhnte auf. Mamoru war wie von Sinnen vor Verlangen nach ihr, seine Hände wanderten wieder zu ihrer Hüfte, langsam streifte er ihr ihren Tanga hinunter. Seine rechte Hand streichelte über eine ihrer Pobacken und fuhr hinab zu ihrer intimsten Stelle, zu ihrem Kitzler auf den er leichten Druck ausübte.
Was stellte er nur immer mit ihr an, das sie dermaßen die Kontrolle über ihren Körper verlor. Ihr Körper reagierte so heftig auf seine Brührungen das sie auf der einen furchtbare Angst davor hatte, es aber auf der Anderen Seite das schönste Gefühl war, das sie je gespürt hatte.
Er begehrte sie, sie und ihren Körper. Nein er vergötterte sie viel eher, sie raubte ihm den Atem und machte ihn willenlos.
„Mamo-chan" stöhnte sie als er an ihrem Ohr knabberte „Oh Gott…..uhhhhh….kannst du….dich nicht…..mhhhh…beherrschen?"
„Nein" raunte er „soll ich aufhören" fragte er eher automatisch und saugte weiter an ihrem Hals.
„Ja…Nein…" brachte sie hervor „Gott….Nein nicht aufhören" stöhnte sie als sie spürte wie sie ihrem Höhepunkt immer näher kam.
Es geschah alles so schnell, ehe sie sich versahen verschmolzen sie auch schon miteinander. Sie spürte ihn so intensiv wie noch nie, es war fast so als ob sie ihn das erste Mal überhaupt richtig spürte. Ihre Gefühle überrannten sie, zitternd klammerte sie sich an die Couchlehne, immer heftigere Wellen durchflossen, in immer kürzeren Abständen ihren Körper.
Mamoru dachte an rein gar nichts mehr, nicht mal an Verhütung. Er war wie von Sinnen, seine Hände packten ihre Hüfte und er drang sachte aber hart in sie ein. War er erst noch sanft, so wurde er immer kräftiger in seinen Stößen, die sie beide an den Rand des Wahnsinns trieben.
Durch die gesamte Wohnung drangen ihre Lustbekenntnisse, die schließlich in einem lauten, aber Kraftvollen Schlussakkord endeten. Warm ergoss er sich in ihr, beugte sich wieder über sie, schlang seine Arme um ihren Körper und liebkoste ihren Hals wieder. Sie richtete sich ein wenig auf und drehte ihren Kopf leicht sodass sie ihn küssen konnte. Einige Minuten verharrten sie atemlos in dieser Position, bevor er sich von ihr zurückzog.
Erst jetzt bemerkte er seinen Fehler, als er das Kondom entfernen wollte, war keines da. Leichenblass sah er zu Bunny die sich gerade wieder richtig anzog und auf dem Weg zu ihrer Schultasche war. Als sie seinen Blick bemerkte, fragte sie besorgt „Was hast du? Geht es dir nicht gut?"
„Kein Kondom" stammelte er *okay wenn sie schwanger werden würde, wäre das echt…toll…irgendwie. Aber sie ist noch so jung. Gott sie hasst mich jetzt schon und dann auch noch ein Kind, von mir? Wie konnte ich nur so die Kontrolle verlieren. *
Bunny sah wie es in seinem innersten Arbeitete, sie lachte lauthals los, was ihn dazu bewegte sie schockiert anzusehen.
„Du könntest schwanger werden!" meinte er schockiert
„Das glaub ich nicht" meinte sie Kühl *Der Gedanke gefällt ihm anscheinend überhaupt nicht. Klar er liebt mich ja nicht und wir sind nicht zusammen und dann ein Kind. Ob er überhaupt Kinder mag?* überlegte sie traurig.
Mamoru war baff, er verstand einfach nicht wie sie das so einfach abstreiten konnte*Kann sie vielleicht keine Kinder bekommen? Das wäre echt Schade, irgendwie hat mir der Gedanke gefallen, lauter kleine Usakos durch die Gegend rennen zu sehen*.
„Mamoru ich nehme seit meinem vierzehnten Lebensjahr die Pille, sei also unbesorgt" sagte sie und kramte in ihrer Schultasche.
„So lange schon? Warum hast du mir das nicht gesagt?" fragte Mamoru
„Du hast nicht gefragt" maulte sie leicht zurück „hm… weißt du meine Mutter hat damals darauf bestanden" meinte sie und zog aus ihrer Tasche ein Nachthemd und eine Bürste heraus.
„Was machst du da eigentlich" fragte er sich langsam wieder erholend
„Ich will mich Bettfertig machen gehen" meinte sie „Machst du sowas nicht?" fragte sie ihn
„Nein, eigentlich nicht. Ich schlafe meistens nur mit Boxershorts" sagte er grinsend
Bunny lächelte leicht zurück, noch immer hing sie ihren Gedanken nach. Sie ging ins Bad, zog sich ihr Nachthemd an und öffnete ihre Haarknoten, sodass ihr nun ihre gesamte Haarpracht über den Rücken floss. *Möchte er überhaupt irgendwann Kinder? Bei seiner Familiengeschichte sicherlich nicht* sie seufzte, Motoki hatte ihr seine ganze Geschichte, nachdem sie nach einem Streit mit Mamoru in Tränen ausgebrochen war erzählt, um sie zu trösten und zu zeigen das Mamoru eine schwere Kindheit hatte und deshalb manchmal ein Idiot war. Es tat ihr auch leid für ihn, aber ihr war aufgefallen, dass er immer nur sie ärgerte und das wollte sie sich nicht gefallen lassen.* Möchte ich überhaupt Kinder? Ja auf alle Fälle.* sie seufzte und kämmte ihr langes Haar das ihr bis zu den Kniekehlen reichte.
Sie versuchte ihre traurigen Gedanken abzuschütteln, sie wusste zwar schon vorher dass sie nie eine Beziehung oder Zukunft haben würden. Aber jetzt war sie sich hundertprozentig sicher, nicht nur das er sie nicht liebte, nein selbst wenn, er würde keine Kinder haben wollen. Bei diesem Gedanken zersprang ihr fast das Herz, denn sie liebte diesen Mann inzwischen sehr und hätte sie einen Wunsch frei, dann würde sie sich Wünschen mit ihm zusammen zu sein. Nicht nur für kurze schöne Momente, nein für immer, bis an ihr Lebensende.
Bunny seufzte und schob ihre Gedanken beiseite *Wie blöd bist du eigentlich! Du bist ja selbst noch ein Kind! Genieße lieber die Momente im hier und jetzt und denk nicht jetzt schon an die Zukunft! Du wirst sowieso kein normales Leben führen dürfen! Du bist Sailor Moon, die auserwählte Kriegerin für Liebe und Gerechtigkeit, du hast eine Pflicht zu erfüllen und die beinhaltet nun mal kein kleines Haus am Meer, mit umherspringenden kleinen Kindern.*
Nach einer halben Stunde allein mit sich und ihren Gedanken kam sie aus dem Bad und fand Mamoru schon im Schlafzimmer im Bett sitzend vor.
Mamoru verschlug es die Sprache bei ihrem Anblick. Glaubte er schon vorher, sie sei ein Engel wurde er gerade eines besseren Belehrt. Sie sah mit ihrem weißen, kleinen Nachthemd, das ihre Figur locker umspielte und ihren offenen Haaren die sich an ihren Körper schmiegten, wie flüssiges Gold, aus wie eine Göttin.
Sie grinste als sie seinen Blick auffing und drehte sich provokant einmal um die eigene Achse „Gefall ich dir" fragte sie.
Er konnte beim besten Willen keinen Ton hervorbringen, er nickte jedoch heftig. *Sie ist Aphrodite persönlich, die Göttin der Liebe und Schönheit*
Bunny ging langsam auf das Bett indem Mamoru saß zu, gab ihm einen flüchtigen Kuss, vorauf hin er sie an sich zog und sie mit seiner ganzen Leidenschaft Küsste. Sie krabbelte unter seine Decke und kuschelte sich an ihn. Immer wieder küssten und streichelten sie sich leidenschaftlich.
Es dauerte nicht lange und Bunny war im Traumland versunken. Zuerst bemerkte Mamoru nicht das sie schläft erst als sie „Oh ja ich hätte gerne noch eine Portion" murmelte, wurde ihm bewusst das sie eingeschlafen war.
„Schlaf schön meine Prinzessin" flüsterte er sanft und streichelte sie leicht „ich liebe dich" fügte er noch leiser, kaum hörbar hinzu.
Mamoru war an diesem schönen Tag schon um fünf Uhr Wach. Mit einem Lächeln auf den Lippen sah er neben sich, wo Bunny immer noch friedlich in seinen Armen schlief. *Mein hübscher Engel* dachte er sich während er ihr sachte eine Strähne aus dem Gesicht strich. Er stieg langsam und fast geräuschlos aus dem Bett um sie nicht zu wecken, schnappte sich seine Joggingklamotten und ging ins Bad wo er sich Kurz frischmachte. Nachdem er sich vergewissert hatte das Bunny noch tief und fest schlief, verließ er die Wohnung und ging wie jeden Wochentag joggen.
Als er um kurz vor sechs Uhr, wieder in seiner Wohnung war, schlief Bunny immer noch seelenruhig. *Sie hat echt einen festen Schlaf* dachte er bei sich und ging ins Bad um sich kalt abzuduschen. Bunny rieb sich verschlafen die Augen und schaute zur Uhr *Oh ist das Zeitig, schnell auf Toilette und noch eine halbe Stunde schlafen*dachte sie sich während ihre Beine sie automatisch ins Badezimmer trugen.
Mamoru stand gerade unter der Dusche, als Bunny die Tür öffnete und mit einem Mal schlagartig wach war. Sie schlug die Hände vor ihr Gesicht „Tut…mir leid….ich …oh Gott…tut mir leid." stammelte sie. Er lachte, öffnete die durchsichtige Tür der Dusche und nahm ihr ihre Hände vom Gesicht „Das hast du alles schon gesehen" meinte er.
*Wenn er wüste, eben nicht* dachte sie sich rotwerdend *Aber anscheinend scheint ihn das gar nicht zu stören*. Mutig geworden sah sie ihm in die Augen, knallrotwerdend wanderte ihr Blick schnell nach unten und sah zum ersten Mal seine Erektion, die er in dem Augenblick bekam als er sie durch die Tür herein kommen sah an.
„Gott ist der groß.." rief sie geschockt aus und schlug sich sofort die Hand vor den Mund, wurde karminrot und sah geschockt in Mamorus lachende Augen.
*Das ist doch gut ^^ oder?* dachte er sich und zog sie in seine Arme.
Damit hatte sie nicht gerechnet „Ah…Mamo-chan! Du bist doch nass!" quiekte sie auf.
„Na ich nahm an, weil du doch ins Bad gekommen bist das du auch duschen willst" grinste er sie frech an.
„Nein, eigentlich wollte ich was anderes" stammelte sie
„Eigentlich?" hackte er nach, zog ihr eilig ihr Nachthemd aus und wanderte mit seinen Händen über ihren Körper.
Sie legte ihre Hände in seinen Nacken und zog ihn an sich, um ihn leidenschaftlich zu küssen.
Im nächsten Augenblick standen beide unter dem warmen Wasserstrahl der Dusche. Seine Hände fuhren leidenschaftlich ihren Körper entlang. Bunny winkelte ein Bein an und legte es um seine Hüfte, sodass nun seine Erregung sich an ihrer intimsten Zone rieb. Er hielt ihren Oberschenkel, damit sie bei dieser Position nicht umkippte. Stürmisch Küsste er ihren Hals und knabberte an ihrem Ohr. Sie krümmte ihren Rücken und streckte ihm ihren Oberkörper entgegen, seine Lippen wanderten von ihrem Hals hinunter zu ihren harten Brustwarzen, an denen er lustvoll knabberte. Bunny stöhnte hemmungslos auf.
Es war einfach unglaublich, das warme Wasser umschloss beide und prasselte sachte auf ihre nackten nassen Körper. Es perlte von ihrer Haut und bildete vereinzelte Wassertropfen die wie kleine Perlen auf ihrer Haut schimmerten. Mamoru leckte die Wassertropfen auf seinem Weg zu ihrem Hals auf. Ihre beiden Lippen trafen sich zu einem leidenschaftlichen Kuss. Sie küssten sich fast atemlos, als sie den Kuss beendeten, trafen sich ihre Blicke und sahen in von Lust errötete Gesichter.
Er hob sie hoch und drückte sie leicht an die Wandfliesen, die inzwischen erwärmt waren vom warmen Wasser. Mit einem leisen stöhnen drang er in sie ein und bewegte sich immer schneller werdend in ihr. Bunny konnte nicht mehr sie krallte sich in Mamorus Rücken und schrie vor Lust auf. Er erstickte ihre Laute mit einem langen leidenschaftlichen Kuss. Gemeinsam kamen sie zum Höhepunkt wobei sich Bunny auf seinem Rücken verewigte.
Nachdem sie voneinander abgelassen hatten, stiegen sie aus der Dusche und Mamoru umwickelte Bunny mit einem riesigen Handtuch und gab ihr einen Kuss auf die Nase. Sie kicherte fröhlich auf als er das tat und kuschelte sich noch tiefer in das flauschige Handtuch das nach seinem Parfüm roch ein. Als er sich umdrehte, um sich nun auch ein Handtuch aus dem Regal zu nehmen, sah sie auf seinem muskulösen Rücken acht lange rote Striemen.
Sie berührte sachte seinen Rücken und schluchzte „Das tut mir so leid"
„Was tut dir leid?" fragte er verwirrt, als sie mit Tränen in den Augen auf seinen Rücken tippte und er in den Spiegel sah, lächelte er „Findest du nicht dass die mir stehen?"
„Aber tut das nicht weh?" fragte sie verwirrt und sah ihn mit großen Augen an.
Er lachte noch mehr und Bunny sah ihn noch verwirrter an „Jetzt kann ich behaupten das ich mit einer Raubkatze gerungen habe"
Augenblicklich wurde Bunny feuerrot „Mamoru!" meinte sie schockiert.
„Was denn, ist doch so!"lachte er und als sie sich wegdrehen wollte umarmte er sie von hinten und küsste sie am Hals kurz unter ihrem Ohrläppchen „Aber jetzt sollten wir dich abtrocknen sonst erkältest du dich noch" meinte er und half ihr sich abzutrocknen.
Als sie im Badzimmer stand und sich ihre langen Haare föhnte, bereitete Mamoru liebevoll das Frühstück für die beiden vor. Während er die Teller auf den Tisch stellte, pfiff er ein Lid vor sich her. Er konnte nicht aufhören zu grinsen. Dieser Tag begann einfach wundervoll. Noch immer brauchst vom Glück, setzte er sich am Kopfende des Tisches auf einen Stuhl und trank gedankenverloren seinen Kaffee.
Bunny kam fertig angezogen aus dem Bad und gesellte sich mit einem Lächeln an den schon vorbereiteten Frühstückstisch. Schweigend aßen sie und grienten beide um die Wette und tauschten verliebte Blicke.
Um viertel acht erhob sich Bunny, kam auf ihn zu und setzte sich auf seinen Schoss, die Arme um seinen Hals geschlungen. Sofort hielten sie seine Arme an ihrer Hüfte fest.
„Ich muss jetzt los" sagte sie und gab ihm einen langen innigen Kuss.
Seine Hand noch an ihrer Wange haltend fragte er „Soll ich dich zur Schule begleiten?" im nächsten Augenblick hätte er sich für diese Frage auch schon Ohrfeigen können.
Sie lächelte ihn lieb an „Ich denke das es besser ist wenn ich allein gehe" *ich könnte mich nicht beherrschen und dich küssen zum Abschied*
Mamoru nickte und sie teilten noch einen langen innigen Kuss „Wann sehen wir uns wieder?" fragte er.
„Heut wahrscheinlich nicht mehr, ich muss erst mal nach Hause, sonst werden meine Eltern doch noch irgendwann stutzig." meinte sie *ich wünschte ich könnte hier bleiben*
*Ich wünschte du könntest für immer bei mir bleiben* dachte er sich traurig, er zwang sich jedoch zu einem Lächeln „Na dann los kleines Häschen sonst kommst du noch zu Spät" sagte er und ließ sie los.
Bunny stand auf und gab ihm noch einen flüchtigen Kuss „Bis bald" hauchte sie.
Bevor sie aus der Tür war sagte er noch „Viel Glück bei deinem Test", sie drehte sich nochmal um und zwinkerte ihm zu und war auch schon aus der Tür verschwunden.
Mamoru fühlte eine innere lehre als sie aus der Tür war. Er konnte es nicht erklären, aber immer wenn sie in seiner Nähe war fühlte er sich besser. Erfüllter. Sie machte ihn einfach komplett.
Bunny fuhr mit dem Fahrstuhl nach unten und vermisste seine Nähe und wärme jetzt schon. Sie wusste nicht was er mit ihr angestellt hatte, das sie sich ohne ihn auf einmal wie ein halber Mensch fühlte. *War das vorher auch schon so?* fragte sie sich. Alles erschien so viel besser in seiner Gegenwart. Die Welt bestand nicht mehr nur noch aus Pflicht und daraus dieser Krampfhaft entkommen zu wollen, da waren jetzt noch so viele andere Gefühle, Liebe, Sehnsucht, vollkommenes Glück und Hoffnung. Ja sicher diese Gefühle waren vorher auch schon in ihr, aber nie so intensiv wie jetzt. Vorher hatte ihre auf gebürgte Pflicht alle anderen Empfindungen geschmälert. Sie hasste es so sehr zu kämpfen und gerade sie wurde dazu auserwählt, was sie nicht verstehen konnte und wollte.
Aber jetzt da sie die Liebe kennengelernt hatte, übernahm dieses Gefühl die Oberhand. Sie war so glücklich, sie liebte Mamoru Chiba und in den Momenten mit ihm, war sie so glücklich wie noch nie in ihrem Leben, sie war sich sicher diese würde reichen um ein Leben lang davon zu zehren.
Als sie Lächelnd, zehn Minuten vor Unterrichtbeginn den Klassenraum betrat, schien es fast so als würde sie vor Glück nur so strahlen. Alle drehten sich unwillkürlich zu ihr um und konnten dieses strahlende Geschöpf nur bewundern wie es auf seinen Platz zu schwebte.
Bunny winkte ihren Freundinnen kurz, drehte sich wieder zurück und holte aus ihrer Schultasche ihre Schreibunterlagen hervor. Sie entdeckte ein gemachtes Stullenpäckchen an dem ein Zettel hing. Überrascht öffnete sie den Zettel heimlich so das ihn keiner Lesen konnte außer sie.
Hallo kleiner Krümel,
tut mir leid das ich an deine Tasche gegangen bin, aber ich dachte du könntest vielleicht irgendwann in den nächsten zwanzig Minuten Hunger bekommen und damit du sie nicht gleich auf deinem Schulweg verputzt, dachte ich das es sicherer wäre sie in deine Tasche zu packen.
Kuss M.
Sie musste während sie las schmunzeln *in den nächsten zwanzig Minuten? Na warte du, dafür werde ich dich wenn wir uns das nächste Mal sehen, zappeln lassen^^.Er ist so süß wie kann man sich da nicht in ihn verlieben, ob er das bei allen Frauen gemacht hat die bei ihm übernachtet haben?*fragte sie sich.
Frau Haruna betrat das Klassenzimmer und Bunny verstaute den zettel schnell in ihrer Tasche. Jetzt musste sie sich konzentrieren. Die Lehrerin verteilte den Mathetest und hatte auf alle während sie schrieben ein Auge, besonders auf Bunny die sie genau mit ihrem Blick fixierte.
Bunny hingegen freute sich riesig, sie konnte diese Aufgaben, jedenfalls dachte sie es und machte sich konzentriert an die Arbeit. Nach und Nach löste sie eine Aufgabe nach der anderen und wendete die Eselsbrücken an die ihr Mamoru eingetrichtert hatte.
Nach der Schule im Crown.
Ami, Makoto und Minako saßen im Crown an einem der hintersten Tische und flüsterten aufgeregt. Immer wieder sahen sie sich um, als ob sie Angst hatten ausspioniert zu werden.
„Ob sie bei ihm übernachtet hat?" fragte Minako leise, woraufhin Ami und Makoto feuerrot im Gesicht anliefen.
„Nein, das glaub ich nicht…das werden sie doch nicht…oder?" fragte Ami
„Nein, quatsch Bunny würde doch sowas nie tun…außerdem sind sie ja noch nicht offiziell zusammen." meinte nun Makoto
„Naja aber das wäre auch nicht Gesund für die Beiden…ich meine so wie Rei drauf ist…der trau ich alles zu" meinte Minako
Makoto und Ami nickten zustimmend.
„Aber die beiden würden so süß zusammen aussehen" schwärmte Makoto
„Ja und die verliebten Blicke, es war einfach nur zu putzig immer hat einer den anderen Angeschmachtet" stimmte Minako mit ein.
„Das Problem ist, wie bringen wir sie dazu es offen zuzugeben, ich meine klar Rei wird sicher am Boden zerstört sein, aber Liebe kann man nun mal nicht erzwingen." Sagte Ami
„Naja aber irgendwie kann ich Rei ja auch verstehen, immerhin wusste Bunny ja das Rei Mamoru liebt und ihn dann ihr einfach so weg zu nehmen. Das ist echt nicht fair" Sagte Makoto
„Ach komm Makoto, hast du nicht gesehen wie die sich immer gegenseitig angeschmachtet haben seit dem sie sich das erste Mal begegnet sind? Ihre Streitereien waren doch nur Tarnung, weil sie beide nicht zugeben wollten dass es gleich gefunkt hat. Rei hatte nie eine Chance, denn Mamoru liebte schon vom ersten Augenblick an Bunny und sie ihn." meinte Ami
„Naja aber Bunny hat sich immer über ihn aufgeregt und über ihn geschimpft. Sie hat gesagt sie hasst ihn. Wer denkt denn da an sowas wie Liebe? Ich habe ihr geglaubt dass sie ihn hasst, ich hab sogar eine Wette wegen ihr verloren. Meine Schönen angesparten 1000 Yen…" schniefte Minako
„Ja, Mina hat recht und sie hat ja immer gesagt sie liebt Tuxedo Kamen und das sie mit ihm ein unsichtbares Band verbindet" ergänzte Makoto
„Aber Mamoru liebt sie mehr, habt ihr Mal in ihre Augen gesehen, ich mein Bunny hatte ja schon immer eine warme Aura, aber heute hat sie regelrecht gestrahlt vor Glück. Ich finde sie hat es verdient Glücklich zu sein, seien wir doch mal ehrlich, jede von uns ist glücklich Bunny begegnet zu sein und eine Kämpferin für Liebe und Gerechtigkeit zu sein, vorher waren wir alle allein und einsam, bis wir sie kennenlernten. Bunny liebt uns als ihre Freundinnen, aber sie kämpft nicht gerne, sie hasst es, sie ist eigentlich ein friedvolles Wesen." meinte Ami
Minako und Makoto sahen sich kurz an „Ja du hast recht, aber wie können wir ihr helfen?" fragte Makoto.
„Wir halten ihr und Mamoru, so gut es geht Rei vom Hals. Und wir könnten sie nur zum kämpfen rufen wenn es wirklich nicht anders geht" meinte Ami nachdenklich
„Ja, das klingt gut." sagte Minako und Makoto nickte zustimmend.
Die Schiebetüren des Crown öffneten sich surrend und ein fröhlich strahlender Mamoru Chiba ging zum Tresen wo er mit einem breiten glücklichen Grinsen seinen Freund Motoki der ihn verwundert hinterm Tresen musterte begrüßte.
Die Mädchen beobachteten ihn und tauschten vielsagende Blicke, eine sprach aus was alle dachten „So glücklich habe ich ihn noch nie gesehen" meinte Minako.
„Hey Kumpel, das gleiche wie immer?" fragte Motoki
„Ja" meinte er freudestrahlend
Motoki schüttelte den Kopf „Muss Liebe schön sein" meinte er, stellte eine Tasse vor Mamoru und schenkte ihm schwarzen Kaffee ein.
„Motoki ich Habs dir schon mal erklärt!" zischte Mamoru
Dieser hob beschwichtigend die Hände „Ja Ja schon gut" meinte Motoki *Und wieder kommt der alte Griesgram zum Vorschein*fügte er gedanklich hinzu.
Bunny ging an diesem Tag nach der Schule gleich nach Hause. Sie überlegte die ganze Zeit hin und her wie sie es anstellen könnte, dass sie noch einmal diese Woche bei ihm übernachten könnte.
Zuhause angekommen begrüßte sie auch schon ihre Mutter „Hallo Bunny, wie geht es dir? Wie ist der Test gelaufen?" fragte Ikuko sie gleich aus bevor Bunny überhaupt ihre Schuhe ausgezogen hatte.
„Er ist gut gelaufen, ich glaube ich konnte ein paar Aufgaben richtig lösen" meinte sie stolz
„Wann bekommst du ihn denn wieder?" fragte Ikuko
„Übermorgen wahrscheinlich" antwortete Bunny
„Na dann, komm erst mal rein, das Abendbrot dauert aber noch eine Stunde" meinte Ikuko und ging vorraus in die Küche.
Bunny trottete ihr hinterher und setzte sich an den großen Esstisch, sie sah zu wie ihre Mutter in der Küche umher wuselte bis es ihr zu langweilig wurde.
„Mama ich geh nach oben in mein Zimmer. Rufst du mich wenn es Abendbrot gibt?" fragte Bunny.
„Ja geh nur Schatz" sagte ihr Mutter fröhlich.
Sie ging in ihr Zimmer und holte ihr Tagebuch aus seinem Versteck das sich hinter dem Kleiderschrank befand. Mit ihren Fingern stricht sie liebevoll über den Bucheinband, öffnete mit einem Schlüssel das Schloss und klappte es auf. Als sie ihre Erlebnisse der vergangenen Tage hineingeschrieben hatte, legte sie behutsam den Zettel von Mamoru zwischen die Seiten.
„Bunny Essen!" ertönte es von unten
„Ich komme!" schrie sie zurück, verschloss ihr Tagebuch und versteckte es wieder.
Ihr Vater Kenji und ihr Bruder Shingo saßen schon am großen Esstisch und aßen Gyōza (mit Fleisch gefüllte Teigtaschen).
„Oh Hallo Bunny wie war es bei deiner Freundin Naru?" fragte ihr Vater
„Ganz gut" sagte Bunny leicht errötend
Kenji gefiel diese aufsteigende Röte in Bunnys Gesicht gar nicht „Ihr habt euch doch nicht etwa mit Jungs getroffen!" schrie er aufgebracht
Bunny wurde kreidebleich und schüttelte den Kopf „Nein" stotterte sie.
„Kenji lass das Kind zufrieden! Sie ist alt genug für eine…" weiter kam Ikuko nicht
„Für Was! Einen Freund! Kommt gar nicht in Frage! Sie ist erst sechzehn!" ereiferte er sich
Bunny war kreidebleich *Kann der Gedankenlesen?*. Shingo lachte sich halb tot und hielt sich den Bauch krampfhaft fest.
„Shingo! Was findest du so lustig" herrschte ihn Kenji an
„Papa, allein der Gedanke, dass jemand so eine zu seiner Freundin haben will ist einfach abwegig. Sie ist sone Heulsuse, schlecht in der Schule und tollpatschig bis zu geht nicht mehr!" meinte Shingo lachend
„Boah Shingo du Idiot!" schrie ihn Bunny an, komischerweise beruhigte es aber ihren Vater, denn er setzte sich wieder ruhig an den Tisch und aß weiter.
*Waren denn alle in ihrer Familie außer ihrer Mutter irre? Wie kann man nur von null auf hundert und wieder von hundert auf null innerhalb von wenigen Sekunden sein* fragte Bunny sich.
Nach dem Essen verzog sich Bunny wieder in ihr Zimmer und schmiss sich auf ihr Bett. Sie sehnte sich höllisch nach Mamorus Armen, ihre eigene Familie hielt sie für einen Trampel der nichts auf die Reihe bekommt. Naja so ganz unrecht hatten sie ja nun auch nicht und Mamoru würde sicherlich auch nicht so eine Heulsuse haben wollen. *Gott ich bin so erbärmlich. Ich sehne mich nach ihm und er will mir nur helfen, wie er es versprochen hat. Dabei will ich jetzt nur noch ihn! Ach scheiße Usagi warum hast du dich auch in ihn verliebt!*dachte sie betrübt. Das Telefonklingeln neben sich ließ sie aus ihrer starre erwachen.
„Ja?" fragte sie
„Wie ist der Test gelaufen?" fragte eine ihr sehr bekannte männliche Stimme
„Mamoru?" fragte sie überrascht, sie hatte mit allem gerechnet aber nicht dass er in dem Augenblick anrufen würde, an dem sie an ihn dachte.
„Wer sonst oder steht dein Telefon vor lauter Verehrern nicht still" neckte er sie
„Quatschkopf!" lachte sie
„Nun erzähl schon! Wie ist der Test gelaufen!"drängelte Mamoru
„Nun ich bekomme das Ergebnis erst Übermorgen" meinte sie „Aber ich glaube ich konnte ein paar Aufgaben richtig lösen, sicher bin ich mir aber nicht. Ich habe aber so gut es ging an dich gedacht" plapperte sie weiter.
Mamoru grinste „Du hast also an mich gedacht" stellte er fest
„Nein! Ja! Ach Mann! Du hast mir doch diese Eselsbrücken beigebracht und an die habe ich gedacht!" versuchte sie sich zu erklären.
Er lachte „Das ist doch fast das gleiche! Sag denkst du gerade auch an mich?" fragte er kess
„Mamoru wir reden doch gerade?" sagte sie, sie verstand nicht vorauf er hinaus wollte.
„Denkst du an heute Morgen? An meine Berührungen?" fragte er
„Mamoru!" sagte sie schockiert
„Ja so lautet mein Name. Los sag schon! Denkst du an meine Berührungen. Daran wie ich deinen Körper streichle?" bohrte er weiter
„…Vielleicht" sagte sie verlegen und wurde rot
„Sag mir wie ich dich das nächste Mal berühren soll" forderte er
„Mamoru! Was versuchst du damit zu bezwecken?" fragte sie
„Telefonsex" meinte er trocken
„Mamoru! Also wirklich…ich weiß nicht …ich kann das nicht…wenn du hier wärst dann…aber…nein ich kann das nicht." stotterte sie.
Sie hörte nur noch ein Besetztzeichen in der Leitung. *Er hat aufgelegt einfach so. Na toll, was er jetzt wohl von mir denkt* fragte sie sich.
Bunny beschloss dass ihr eine heiße Dusche gut tun würde und ging ins Badezimmer. Nach einer Stunde ausgiebigem Pflegeprogram, was so viel hieß wie duschen, Haare föhnen und ihren Körper mit Rosenmilch eincremen, ging sie nur mit ihrem Nachthemd bekleidet in ihr Zimmer.
Sie setzte sich auf ihr Bett und wollte gerade ihre Nachttischlampe ausmachen, als irgendwas gegen ihre Fensterscheibe flog. Zuerst dachte sie das es nur ein Zufall war, aber es viel immer wieder etwas gegen ihr Fenster. Bunny ging zu ihrem Fenster und öffnete es, sie schaute nach unten und wollte es schon wieder schließen als Mamoru sich aus dem Baum, der genau gegenüber ihrem Fenster stand meldete.
„Was machst du hier" flüsterte sie
„Du hast doch gesagt dass ich kommen soll! Hier bin ich" maulte er leise zurück
„Wenn mein Vater dich hier sieht!" erwiderte sie leise ängstlich
„Lässt du mich jetzt rein!" brummte er
„Sch! Beeil dich!" flüsterte sie und trat vom Fenster weg. *Ein Glück das Luna bei Artemis ist* dachte sie sich.
Mamoru stieg durch das Fenster in ihr Zimmer, das sie sofort wieder schloss und zog sie in seine Arme.
„Was machst du hier?" flüsterte sie aufgebracht
Er grinste sie frech an „Du hast gesagt wenn ich hier bei dir wäre dann würdest du…und ich bin gekommen um herauszufinden was du gerne würdest" flüsterte er und küsste ihren Hals.
„Wenn dich mein Vater hier erwischt dann bringt er dich um" flüsterte sie ängstlich
„Du machst dir also doch Sorgen um mich" raunte er ihr ins Ohr zu
„Nein aber er wird mich wahrscheinlich gleich mit umbringen" erwiderte sie ihm flüsternd
„Sch! Solange du bei mir bist wird dir niemand etwas antun und nun sei still sonst erwischt man uns doch noch" raunte er ihr zu, Küsste sie leidenschaftlich und ließ sich mit ihr auf ihr Bett fallen.
Seine linke Hand wanderte an ihrem Bein nach oben, schob sich unter ihr Nachthemd und fuhr langsam ihren Oberschenkel herauf. Sie hielt seine Hand auf „Wir sollten das nicht hier tun, wir könnten erwischt werden" wimmerte sie halb.
Er ließ von ihr leicht ab „Das macht es doch nur noch spannender, soll ich wirklich aufhören?" fragte er.
Bunny war hin und her gerissen, seine Berührungen fühlten sich so gut an. Aber wenn sie erwischt werden, würde Mamoru einen Kopf kürzer sein und sie würde man, mit ziemlicher Sicherheit ins Internat schicken. Sie seufzte leicht, sie wollte definitiv nicht dass er aufhörte seine Berührungen machten sie einfach süchtig. Ihre Hände die sich noch in seinem Nacken befanden, zogen ihn zu einem leidenschaftlichen Kuss zu sich.
„Nein, hör nicht auf" flüsterte sie in sein Ohr, was ihm einen wohligen Schauer den Rücken runter laufen ließ.
Mamoru ließ von ihr ab und kniete sich plötzlich vor sie. Sie verstand zuerst nicht warum er das tat, aber als er versuchte sein Hemd zu öffnen, rappelte sie sich ebenfalls hoch und half ihm mit zitternden Händen dabei. Immer wieder vereinigten sich ihre Lippen zu einem leidenschaftlichen und doch innigen Kuss. Sein Hemd fand endlich den Weg zum Boden, als sich Bunny schon an seiner Hose zu schaffen machte. Hastig öffnete sie den Gürtel und öffnete den obersten Knopf seiner Hose. Er stieg vom Bett und zog sie sich aus und war binnen Sekunden wieder bei ihr und küsste sie leidenschaftlich.
„Warum hast du nicht gleich alles ausgezogen" maulte sie flüsternd als er ihren Hals liebkoste
„Du bist doch auch noch angezogen" maulte er flüsternd zurück.
Bunny löste sich aus der Umarmung, stieg aus dem Bett, streifte sich ihr Nachthemd vom Körper und zog ihren Slip aus. Süffisant lächelte sie ihn an als sie seinen lüsternen Blick sah. Mamoru der nun automatisch auch aus dem Bett stieg, zog sie an sich und raunte in ihr Ohr „Du bist so wunderschön" und knabberte an ihrem Hals.
Sie konnte nicht mehr zu sehr wollte sie ihn spüren, ihre Hände wanderten zu seinen Hüften und sie zog ihm die Boxershorts aus, was ihm ein Stöhnen entlockte.
Bunny nahm sein Gesicht in ihre kleinen Hände und küsste ihn innig und doch sehr zärtlich. Mamoru hob sie liebevoll hoch und legte sie aufs Bett. Er legte sich zu ihr und fing an ihre Rundungen zärtlich zu streicheln während er ihren Hals mit leichten sanften küssen bedeckte.
Als sie anfing lustvoll aufzustöhnen, bedeckte er ihren Mund mit seinem. Sie zog ihn auf sich und umschlang seine Hüfte mit ihren Beinen. Sachte, sich nicht von ihrem Mund lösend, drang er in sie ein und bewegte sich langsam rhythmisch in ihr.
Bunny wurde fast Wahnsinnig, er war so zärtlich, so liebevoll und doch bestimmt. Es war so ein unbeschreibliches Gefühl das sich in ihr ausbreitete, es war fast so als würden sie auf einer Wolke schweben. Einer Wolke aus purem Glück, unendlich viel Zärtlichkeit und Liebe.
Wellen des Glücks durchfuhren ihre beiden Körper und beide kamen gemeinsam zum Höhepunkt. Noch eine Zeitlang lag Mamoru auf ihr und küsste sie zärtlich, bevor er sich von ihr runter rollte und zufrieden seine Augenschloss. Bunny warf ihre Decke über sie beide und kuschelte sich an Mamorus Brust, zufrieden seufzend schlief sie ein.
Shingo stand, mit einem nassen Waschlappen vor Bunnys Tür und hatte schon eine Hand an die Türklinke gelegt. Er konnte sich ein böses Grinsen nicht verkneifen. *Diesmal wird sie hundertprozentig pünktlich aufstehen* dachte er sich und öffnete die Tür und wollte gerade den Waschlappen schmeißen, als er vor Schock erstarrte. Schnell schloss er die Tür hinter sich. Es verschlug ihm die Sprache. Ein Engel, dessen blonde Haare wie pures Gold im Sonnenschein schimmerten, lag in Bunnys Bett zusammen mit einem großen gut gebauten schwarzhaarigen Adonis. *Scheiße! Muss sie immer Unsinn bauen?* fragte er sich. Was sollte er jetzt tun? In weniger als Zehn Minuten würde garantier seine Mutter in Bunnys Zimmer gehen und die beiden so vorfinden. Sein Vater würde die beiden entdecken und beide umbringen, naja Bunny würde er wahrscheinlich in ein Internat stecken. Wollte er das? Nein sie war zwar eine Heulsuse und ein Tollpatsch, aber sie war immer noch seine Schwester. Er ging auf das Bett zu und rüttelte Bunny.
„Bunny! Wach auf!" flüsterte Shingo
Bunny lag friedlich an Mamorus nackter Brust und schlummerte Seelig als sie unsanft geweckt wurde. Sie brabbelte unverständliches Zeug vor sich her, doch dann öffnete sie schlagartig ihre vor Schock geweiteten Augen.
Sie sah von Mamoru zu Shingo und wieder zurück bis sie die Situation begriff. „Bitte Shingo verrate ihn nicht!" bettelte sie flüsternd.
Shingo sah sie überrascht an „Schaff ihn einfach nur hier raus! Was hast du dir nur dabei gedacht! Wenn euch unsere Eltern erwischen!" fauchte er leise, als sie ihn immer noch ansah „Worauf wartest du! Beeil dich!"
„Ja Ja ich habe es verstanden! Würdest du jetzt vielleicht die Güte haben und mein Zimmer verlassen. Ich bin nackt!" fauchte sie zurück
Er verdrehte die Augen. Als Shingo endlich ihr Zimmer verlassen hatte, wendete sie sich Mamoru zu.
„Mamo-chan!..Mamoru…BAKA!" flüsterte sie als sie ihn versuchte wachzurütteln.
Mamoru brummte nur zufrieden und schlang seine Arme automatisch enger um ihren Körper. Bunny war am verzweifeln. Wie sollte sie ihn nur Wachbekommen ohne so viel Krach zu machen. Sie sah auf seine weichen Lippen *Nur noch einmal bevor sie uns erwischen*dachte sie sich und legte ihre Lippen verzweifelt mit Tränen in den Augen auf die seinen.
Er hatte so einen schönen Traum, er lag mit seiner Usako auf einer Wiese und sie hatte ihre kleinen zarten Hände in seinem Nacken und sah zu ihm auf mit ihren strahlenden blauen Augen. Sie trug ein wunderschönes weißes Kleid, das ihrer zierlichen Figur schmeichelte und aus ihrem kleinen weichen Mund kamen die wohl schönsten Worte die sie je zu ihm sagen könnte. Die die ihn zum Glücklichsten Mann im Universum machten. „Ich liebe dich Mamoru Chiba!" hauchte sie. Er schlang sofort die Arme um sie und Küsste sie innig „Ich liebe…"
„…Dich auch Usako" flüsterte er
Eine Träne rann Bunny von der Wange und landete in Mamorus Gesicht. Keine Sekunde später öffnete er die Augen und sah in ihre tränenbenetzten Augen.
„Was!.." stammelte er, jedoch kam er nicht weiter denn Bunnys Hand legte sich sofort auf seinen Mund.
„Gott sei dank du bist wach! Du musst sofort gehen! Meine Mutter könnte hier jeden Augenblick auftauchen!" flüsterte sie, schlang sich ihre Decke um den Körper und kletterte aus dem Bett. Mamoru lag nun völlig verdattert nackt auf ihrem Bett und starte sie einfach nur an.
„Mamoru!" zischte sie leiste „Beweg deinen Knackarsch aus meinem Bett und zieh dich gefälligst an!"flüsterte sie, schmiss ihm seine Unterhose zu und sammelte eifrig seine Klamotten auf und warf sie ihm zu.
Er wusste nicht wie ihm geschah, sie schmiss ein Kleidungsstück nach dem anderem nach ihm, so schnell konnte er sich gar nicht anziehen. Als er jedoch fertig angezogen war dirigierte sie ihn zum offenen Fenster.
„Sei ja vorsichtig beim runter klettern. Und achte darauf dass dich keiner sieht!" flüsterte sie besorgt als er schon halb aus dem Fenster war hielt er inne.
„Du machst dir also doch Sorgen um mich!"flüsterte er siegessicher und grinste sie wie ein Honigkuchenpferd an.
Bunny konnte sich ein schmunzeln nicht verkneifen, küsste ihn schnell und schob ihn aus dem Fenster.
In Windeseile hatte sie sich angezogen und ihr Bett gemacht, als auch schon ihre Mutter in ihr Zimmer gestürmt kam „Bunny aufst…" der Rest blieb Ikuko im Hals stecken als sie Bunny angezogen vorm Spiegel stehen sah.
„Oh du bist schon wach?"fragte Ikuko verwundert
Bunny grinste sie an „Ich konnte schlecht schlafen und außerdem habe ich einen riesen Hunger!"und ging an ihrer Mutter vorbei.
Ikuko stand noch eine Weile in Bunnys Zimmer, irgendwas war anders, es roch auch so komisch, aber sie konnte es nicht genau definieren. Sie schüttelte den Kopf und folgte ihrer Tochter in die Küche.
Gemeinsam verließ sie mit ihrem Bruder Shingo das Haus, der ihr nachdem sie um die erste Ecke gebogen waren auch schon eine Moralpredigt hielt.
„Sag mal hast du sie noch alle! Was hast du dir dabei gedacht! Himmel! Wenn euch unsere Eltern erwischt hätten! Du bist echt blöder als ich dachte! Wer war der Typ überhaupt!" schimpfte er mit ihr.
Sie wurde immer kleiner, was sollte sie dazu auch sagen er hatte ja mit allem Recht. „Shingo ich…"
„Wer war der Typ!" fragte er
„Mamoru…" sagte sie und erblickte diesen, der lässig an der Wand lehnte und sie nun bemerkte. Ihre Blicke trafen sich und elektrisierten die Luft.
Langsam gingen sie auf ihn zu und blieben vor ihm stehen. Mamoru fixierte Bunny mit seinen Augen. „Was machst du hier?" fragte sie leise
„Sichergehen das alles in Ordnung ist" meinte er und zuckte mit den Schultern und starte weiterhin in ihre Augen.
Shingo verdrehte die Augen „Das ist ja kaum zum aushalten. Ich geh lieber bevor mir schlecht wird!" meinte er.
„Shingo! Warte." sagte Bunny und sah ihn flehend an. Angesprochener drehte sich lässig um „Ich werde niemanden was erzählen" meinte er und sah in das nun erleichterte Gesicht seiner Schwester „Ich bin doch nicht so blöd wie du." sagte er und wand sich von ihr wieder ab „außerdem würde mir eh keiner das Glauben" ergänzte er für sich selbst und bog um die nächste Ecke.
„War das dein kleiner Bruder?" fragte Mamoru und sah ihm nach
„Ja und ab heute werde ich bestimmt nur noch von ihm gequält werden ohne das ich mich wehren kann." seufzte Bunny
„Warum?" fragte Mamoru verwundert
„Vielleicht weil er uns zusammen Nackt in meinem Bett vorgefunden hat!" zischte sie leise
Mamoru wurde blas „Oh das …tut mir leid" entschuldigte er sich ehrlich und nahm sie in den Arm.
*Was ist wenn sie jetzt nichts mehr mit mir zu tun haben will? Oh bitte nicht, alles nur das nicht*dachte Mamoru
„Mamoru" seufzte sie und sah ihm in seine dunkelblauen Augen und versank darin. Sanft legte er seine weichen warmen Lippen auf ihre und zog sie noch dichter an sich. Aus ihrer Trance erwachend wand sie sich aus seiner Umarmung und stellte wieder ein wenig Abstand zwischen ihnen her.
„Ich sollte mich jetzt auf den Weg machen, sonst komm ich zu spät" meinte sie, auf der einen Seite schmerzte es sie nicht in seiner Nähe zu sein, aber jedes Mal wenn sie in seiner Nähe war setzte auch ihr Verstand aus und das war in der Öffentlichkeit einfach zu gefährlich.
Er machte ihr den Weg frei „Sehen wir uns nachher?" fragte er, sein Blick haftete auf dem Boden, er konnte ihr nicht in die Augen sehen.
Sie sah sich um, *keiner zu sehen* schnell gab sie ihm einen dicken Kuss auf seinen Mund „Ja" hauchte sie „nach der Schule bei dir ja?" und sah ihm dabei in seine Augen.
Mamoru grinste übers ganze Gesicht und nickte. Bunny lächelte ihn an, drehte sich dann um und lief los, sie musste sich jetzt beeilen sonst kam sie wirklich noch zu spät. „Bis dann" rief sie ihm noch zu ehe sie auch schon in der nächsten Seitenstraße verwunden war.
Es läutete zur ersten Unterrichtsstunde und Bunny kam hechelnd in ihrem Klassenzimmer an. Schnell setzte sie sich auf ihren Platz und kramte ihre Sachen aus ihrer Tasche.
Frau Haruna verteilte in der ganzen Klasse Aufgaben die sie alle erst einmal still lösen sollten. Immer wieder glitt ihr Blick zu Bunny. *Ich kann nicht glauben das Usagi in der letzten Mathearbeit so gut abgeschnitten hat* dachte sie bei sich. Sie kontrollierte immer zuerst Bunnys Arbeit, weil sie schnell mitbekommen hatte das diese meistens in Mathematik die Schlechteste Arbeit war und die anderen Arbeiten wesentlich besser für ihr Ego waren. Lange konnte sie sich nicht damit abfinden so bei Bunny zu versagen, sie dachte schon dass sie eine schlechte Lehrerin war. Wie oft hatte sie deshalb und weil sie keinen Mann an ihrer Seite hatte, in ihre Kissen geweint. *Anscheinend hat Mamoru einen guten Einfluss auf sie. Vielleicht hat er ihr auch geholfen. Wie sonst ist es Möglich das sie sich von einer fünf auf eine zwei bessert.* sie schüttelte leicht den Kopf *Geschummelt hat sie jedenfalls nicht, dazu habe ich sie zu genau beobachtet*
Große Mittagspause
Bunny und ihre Freundinnen saßen wie fast jeden Schultag unter einem großen Baum der ihnen Schatten bot.
„Hey was haltet ihr davon wenn wir nächste Woche wenn die Ferien anfangen, uns zusammen ein Ferienhaus am Strand oder so mieten? Das wäre doch toll!" meinte Minako
*Was nächste Woche beginnen die Ferien? Die habe ich total vergessen*
„Ja das wäre toll, ein wenig Entspannung würde uns gut tun und ich könnte meine Karateübungen am Strand machen und täglich früh morgens joggen gehen." stimmte Makoto begeistert mit ein.
Ami die in ihr Buch vertieft war, schenkte ihnen nun Beachtung uns sah von ihrem Buch hoch. „Ja ein bisschen Entspannung würde uns wirklich gut tun" meinte sie
„Ich weiß nicht" meinte Bunny *Am liebsten würde ich die ganzen Ferien mit Mamoru verbringen*
„Hm, vielleicht könnten wir Motoki und noch ein paar andere Jungs, überreden mitzukommen" meinte Minako und sah Bunny an.
*Mamoru zum Beispiel* dachte Bunny
„Oh das klingt echt lustig" meinte Bunny „Aber ich glaube nicht dass mir das meine Eltern erlauben würden" fügte sie traurig hinzu.
