1.Kapitel: The day of decision and the follows (zu dt. : Tag der Entscheidung und die Folgen)
"Shindou-kun behave strange in the last time, liegt das an den Hatern?" fragte K, dem das seltsame Verhalten in letzter Zeit öfter aufgefallen war Hiro, da dieser mit Fujisaki zu den Pünktlichen zählte und bereits auf einen der Stühle im Konferenzraum der Band saß. "Nein, er ist seit kurz nach der Filmaufführung schon so. Keine Ahnung was los ist. Ah wenn man vom Teufel spricht." entgegnete dieser mit einem Schulter zucken, obwohl es ihn mehr als wurmte nicht zu wissen was mit seinen kleinen Freund los ist und blickte zur Tür zu der Shuichi gerade hineintrat. Er hatte rote verquolene Augen und schniefte, als ob er noch bis vor kurzem geweint hätte. Als er die Beiden ansah kamen ihn wieder Tränen.
"What´s wrong with you?"
"Was ist denn los Shu-chan?"
fragten K und Hiro im fast unverständlichem Chor. irgendwie sah er so verweint doch ganz niedlich aus.
Zumindest verstanden sie jetzt, warum Eiri ihn so gern zum heulen brachte.
"Ähm, Shu-chan? Wir haben uns entschieden das K-san dein Bodyguard wird." sagte Hiro, der Shuichi eine Packung Taschentücher hinhielt.
"O.K.", war Shu´s einzige Reaktion, mit einem genuschelten "Arrigatou." Besorgt musterten Manager und jahrelanger Freund den sonst so lebensfreude versprühenden Jungen. Fujisaki konnte es nur recht sein, endlich benahm sich der Pinkhaarige mal eher seinem Alter entsprechend und so machte sich dieser eher weniger draus und machte sich daran weiter die Arrangements für den neuen Song zu perfektionieren. Und so nahm der Arbeitstag seinen Lauf bei dem Shuichi nicht wirklich bei der Sache war. "It´s terrible!" sagte K und stoppte somit die Aufnahme des neuen Songs. Sakano hatte angefangen den Raum mit seinen Tränen zu fluten. "Shindou-kun wenn es wieder wegen irgendeinem Streits mit Yuki-san ist, dann geh nach Haus und klär es, aber so können wir nicht weiter machen! Am besten du beeilst dich, lange Zeit haben wir nicht mehr bis zur Veröffentlichung und das Photoshooting nähert sich auch und dann noch die Tournee..." K stoppte den unter Niagarafällen gehaltenen Redeschwall Sakanos in dem er ihm seine Magnum in den Mund hielt. "Shut up! And you-" er wandte sich zu Shuichi um.
"Du gehst nach Hause und klärst, was auch immer!" Damit war der Arbeitstag offiziel von K beendet worden. Sie verabschiedeten einander und K ging seiner neuen Tätigkeit als Bodyguard so unaufällig wie möglich nach...
So zogen 2 Tage ins Land ohne das sich Shuichis Stimmung, bzw. Zustand veränderte. Seufzend legte Hiro seine Gitarre beiseite. "Wir sollten für Heute aufhören, es ist eh schon spät und Übermorgen ist das Photoshooting, da solltest du Fit sein." sagte er mit einem leichten Lächeln und wuschelte Shuichi durch die Haare, der wenigstens einen Ansatz eines Lächelns zeigte. "Wo ist eigentlich K-san?! Er sollte doch 24-Stunden auf dich aufpassen!" fragte Hiro und schaute sich im Raum um. Wann war ihr Manager denn verschwunden? Shuichi starrte seinen Freund geschockt an. "24 Stunden? Sag mir aber bitte nicht das er das schon seit 2 Tagen macht?!"
Hiro wusste nicht ob er jetzt erfreut über diese Gefühlsregung des anderen seien sollte oder nicht, so belies er es bei einem einfachen und knappen "Hai"
Ein Schweißtropfen bildete sich an seiner Schläfe, als er sah wie sich das Gesicht des Sängers in ein tomatenrot färbte. Dieser schüttelte leicht den Kopf um die Farbe aus seinem Gesicht zu verdrängen. Wenn K ihn jetzt schon seit 2 Tagen so zu sagen observierte dann beudete das doch praktisch das er auch draußen in der Kälte übernächtigen musste. Das sollte er ändern, beschloss er gedanklich, hatte aber gleich darauf Tränen über seine Wangen laufen. "Was ist den Shuichi? Wieso weinst du den jetzt wieder?" hörte er Hiro neben sich besorgt fragen. Shuichi schniefte nochmal herzzerreißend, bevor er Hiro sein Entschluss mitteilte, dann aber noch mit traurigen Augen hinzusetzte das Yuki davon sicher nicht sehr begeistert sein würde, da ihm der Amerikaner mehr als suspekt war. Shuichi lies sich grad wieder ein Taschentuch reichen, als...
BANG!
Ein lauter knall ertönte. Stücke der ehemaligen Tür rieselten, wie der Schnee im Winter, zu Boden. Ein Blick zu dem Loch, wo einst die Tür war, genügte aus den Grund dafür zu klären, denn K stand inmitten des kleinen Schutthaufens, der lediglich die Schulter zuckte. Hätte sie nicht geklemmt, wär sie auch weitaus älter geworden. Den Bandmitgliedern lief ein Schweißtropfen die Schläfe entlang, während Sakano mal wieder seine Runden durch den Raum drehte und sich chronisch darüber aufregte, das sie zu den anstehenden Terminen jetzt auch noch eine neue Tür finanzieren mussten. K störte sich nicht weiter daran, schnappte sich Shuichi und schliff ihn hinter sich her zum Auto. "Äh... K-san" der Pinkhaarige schaffte sich richtig aufzurichten, den Griff zu entkommen und neben ihren Manager herzulaufen. "Wenn Yuki nichts dagegen hat, können sie das Gästezimmer beziehen." sagte er und schaffte es sogar endlich wieder sein altes Lächeln hervor zu zaubern. "Well, wir werden sehen." entgegnete der Blondhaarige nur, hatte er das Thema doch schon mit seinem geliebten Abhörgerät vorhin belauscht und startete den Motor des Autos, in dem sie mittlerweile saßen.
Eine Viertelstunde und 5 Panikattacken Shuichis, in denen er immer wieder "Fahr langsamer!" oder "Es ist ROT!" schrie und sich in Endeffekt nur noch die Augen zuhielt, später, kamen sie endlich an. Wie ein Pflitzebogen und froh endlich zu Haus zu sein verschwand Shuichi in der Wohnung, während K langsam hinterher lief. Yuki betrachtete den an ihn geklammerten Sänger mit gehobener Augenbraue, woraufhin er aus zwei überdimensional erscheinenden Augen angeglubscht wurde. "Ich hab dich sooo vermisst Yuki" nuschelte der Kleinere und rieb seine Wange am Oberarm des Schriftstellers, der es sich auf der Couch bequem gemacht hatte, in der Hoffnung noch ein wenig abspannen zu können, ehe sein Anhängsel zu Hause war. Falsch gedacht.
"Hello Mitbewohner!" begrüßte K Eiri, der daraufhin den Blick zu dem Manager hob
"Was sagen sie da?" erwiederte dieser nur mies gelaunt. Da schaltete sich Shuichi in den kurzen Dialog "K wird für eine Weile hier wohnen. Er soll mich rund um die Uhr bewachen." erklärte er und dachte noch immer nicht daran seinen Yuki los zu lassen.
"Nein! Der Kerl haut SOFORT wieder ab!" sagte Eiri im verärgerten Ton und versuchte Shuichi abzuschütteln, ohne großen Erfolg. "Aber..." wollte Shuichi ihn beruhigen. "Ich sagte nein! Und das ist mein letztes Wort! Ist er morgen früh nicht weg geh ich zurück nach New York! Und jetzt lass endlich meinen Arm los!" knurrte Yuki, dem der Tag eindeutig zuviel war. Erst wurde er 3 mal gespielt höflich daraufhingewiesen, dass das Manuskript für sein nächstes Buch bald fertig sein musste und dann war da noch diese wildgewordene Horde von liebestollen Frauen gewesen, die unbedingt ein Autogramm haben wollten und sich noch nicht mal durch seinen Verschwindet-oder-es-gibt-Tote-Blick verscheuchen liesen. Nein da brauchte er wirklich nicht noch den bei jeder Gelegenheit um sich ballernden K! Er wollte einfach seine Ruhe! Mit einem Ruck donnerte er seinen Arm samt Shuichi gegen die Wand, der endlich, mit einer großen Beule auf dem Kopf, von ihm abliess. "Nacht!" sagte er noch, warf einen verächtlichen Blick auf K und verschwand im Schlafzimmer.
"Sorry das wollte ich nicht. Wenn du willst dann -" setzte K an, doch unterbrach ihn Shuichi. "Ist schon gut. Sicherheit geht nun mal vor. Außerdem wird er sich morgen beruhigt haben, wenn er seinen Schlaf bekommen hat." Sich die Beule reibend stand der Jüngere auf und zeigte K das Gästezimmer.
"Gute Nacht K-san, bis morgen früh!" verabschiedete sich Shuichi zur Nachtruhe von dem Blonden und schlich auf leisen Sohlen in Yuki und sein Schlafzimmer, wo er beruhigt feststellte das dieser schon schlief. Schnurstraks entledigte er sich seiner Sachen bis auf Boxershort und einem dünnen Hemd und krabbelte unter die Decke. Kurz überlegte er, kuschelte sich dann aber doch todesmutig an den Rücken des Schriftstellers. Wie schön warm der andere doch war. Mit einem leisen und zufriedenen seufzen rückte der Kleinere noch ein Stückchen näher an seine, im Schlaf murrende, Wärmequelle und driftete schon bald ins Land der Träume.
Ein lauter Knall lies ihn samt Kissen in den Armen in die Senkrechte schnellen. Der Träger seines Hemdes war ihm von der Schulter geruscht und noch vollkommen verschlafen blickte sich Shuichi verwirrt um. Feine Betonstückchen rieselten herab und er spähte nach oben zur Decke in der nun ein kleines Loch klaffte, das von einer Pistole oder so stammen musste.
Erschrocken über die Erkenntnis riss Shuichi die Augen auf und schaute auf den Langhaarigen der auch soeben ein lautes
"Stand up! It´s time." ihm entgegen donnerte. Irgendwie sah der Kleine richtig süß aus, so verschlafen und dann noch mit herabhängenden Träger.
Was denkst du da schon wieder Crawd?! Unmerklich schüttelte K leicht den Kopf, um seine Gedanken los zu werden und musste schmunzeln als er in das verdatterte Gesicht des Sängers sah.
Perplex starrte dieser von K zu seinem Kissen und dann auf die leere Bettseite. Wo war überhaupt Yuki? Wie von der Tarantel gestochen rannte Shuichi durch die gesamte Wohnung und rief dabei immer wieder den Namen seines Lovers, bis er sich schließlich geknickt und mit Tränen in den Augen auf die Couch fallen lies. Jezt erst fiel ihm der Zettel in die Augen der die ganze Zeit über auf dem Glastisch lag. Sofort schnappte er sich das Stück Papier und lass es.
Shuichi,
wenn du das liest sitzt ich schon längst im Flieger nach New York und denk erst gar nicht dran mir zu folgen! Ich brauch meine Ruhe und wenn ich in 2 Wochen wieder da bin, möchte ich meine Wohnung ohne den geringsten Schaden und diesen Amerikaner wieder vorfinden!
Yuki
Er war weg! Sein Yuki war weg! Hätte er doch nicht darauf bestanden und K einfach draußen in der Kälte weiter übernachten lassen. Nun gut so kalt war es auch wieder nicht, immerhin war es schon Mitte Frühling, was ihm auch seine Zustand verriet, aber trotzdem konnte er es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren den Manager draußen nächtigen zulassen, zumindest solang er darüber Bescheid wusste. Shuichi begann Sturzbäche zu heulen und K stand daneben und kratzte sich an der Schläfe, wusste nicht so Recht was er jetzt machen sollte. Schließlich stopfte er in üblicher Manier seine Magnum in Shuichis, vom ganzen schluchzen, aufgerissenen Mund und entsicherte seine Waffe. Sofort hefteten sich vor Schreck weit aufgerissene Augen auf den Amerikaner und das Geplärre verstummte mit einem mal.
Der Kleine tat ihm schon leid, aber wieso konnte er das ganze den nicht auch einmal positiv sehen?! Er würde zumindest von Eiri Yuki die nächsten 2 Wochen über keine Beule oder sonstig gleichen verpasst bekommen, obwohl er sich eh fragte wie man einem so niedlichen Welpen so behandeln konnte. Doch etwas verdutzt über seine Gedankengänge, blinzelte K kurz ein paar mal und war dann scheinbar wieder der alte. "Well, wir werden dir erstmal diversion bei NG besorgen!" Shuichi nickte einfach nur hastig und hoffte das K seine heißgeliebte Magnum so schnell wie möglich sicherte.
