Die Strafarbeit
Der Rest des Wochenendes, an dem ihr kleines Zwischenspiel im Bad der Vertrauensschüler stattfand, verging wie im Flug und es war wieder Montag. Eine neue Woche voller Unterricht, Hausaufgaben und Lernen lag vor Ihnen.
In Zaubertränkeunterricht war Snape so ätzend wie eh und je. Seine bissigen Bemerkungen, wie immer, ganz besonders zu den Gryffindors, waren legendär und hatten, auch nach dem Fall Voldemorts, in keinster Weise nachgelassen.
Ginny und Hermine hegten die stille Hoffnung, dass zumindest sie beide etwas weniger getriezt werden würden, nachdem was am Samstag passiert war, aber das stellte sich schnell als Trugschluss heraus. Hermine hatte direkt am Montagmorgen eine Doppelstunde Zaubertränke, Ginny am Nachmittag des gleichen Tages, und als sie Abends in einer ruhigen Ecke des Gemeinschaftsraumes saßen, bestätigten sie sich gegenseitig, dass sich nichts am Verhalten des Tränkemeisters, ihnen gegenüber, geändert hatte.
Hermine war betrübt über den Gedanken, dass sie trotz des gemeinsamen Erlebnisses, weiterhin für ihren Professor nichts weiter war, als die nervtötende, besserwisserische Streberin und sah etwas traurig auf ihre im Schoß gefalteten Hände.
„Versuch es doch mal so zu sehen", sagte Ginny zwinkernd zu ihrer Freundin, „ wenn er dir wieder einmal krumm kommt, stellst du ihn dir einfach nackt vor, dass sollte doch kein Problem mehr sein. Bei mir funktioniert es."
„Ja, stimmt! Allerdings ist es nicht gerade förderlich für meine Noten, wenn ich so oft vom Unterricht abgelenkt bin." Trotz ihrer ständigen Angst um ihre Noten, hatte Ginnys Vorschlag sie aufgemuntert und ihre Augen glänzten verräterisch. „Hättest Du gedacht, dass ES so sein würde mit ihm?"
„Hermine! Du wirst dich doch wohl nicht in Snape verknallt haben? Es war nur Sex und auch nur einmal." Ginny schaute ihre Freundin halb entsetzt, halb amüsiert an.
„Natürlich nicht!", antworte die Ältere entrüstet. „Es war nur Sex, aber es war großartiger Sex." Ihr Gesichtausdruck wandelte sich wieder von bestürzt zu verzückt, was Ginny ein weiteres Kichern entlockte.
„Ja, es war tatsächlich großartig, er hat ja auch etwas wirklich ‚Großartiges' zu bieten." Die Rothaarige musste sich fest zusammenreißen, um nicht laut los zu lachen und so alle Aufmerksamkeit auf sich und ihre Freundin zu lenken.
„Mensch Ginny! Darauf kommt es doch gar nicht an", versuchte Hermine ihre Freundin zu überzeugen, was durch ihre Art wie sie es aussprach aber nicht sehr überzeugend klang.
„Oh doch, das kommt es", und dabei klang Ginny, im Gegensatz zu Hermine, sehr überzeugt.
Diese gab klein bei und etwas verschämt erwiderte sie: „Okay, du hast ja Recht, aber das allein macht noch keinen guten Liebhaber aus. Es kommt auch darauf an wie wohl man sich fühlt und wie sicher, ob man sich fallen lassen kann und ob man Vertrauen hat. Ich habe mich sehr geborgen gefühlt, als er mich so gehalten hat und vorher als er…, du weißt schon, er hat mich wirklich begehrt, das konnte ich spüren."
Diese Offenbarung von ihrer besten Freundin hatte Ginny die Sprache verschlagen und so schwiegen sie beide und hingen jeder für sich ihren Gedanken nach.
oooooooooo
Snape saß in seinen privaten Räumen vor seinem Kamin, ein geöffnetes Buch auf den Beinen und ein Glas Rotwein in der Hand, starrte ins Feuer und versuchte seine wirren Gedanken zu sortieren.
Den Unterricht hatte er heute, wie immer, mit nötiger Strenge geführt und auch zwei besonders entzückenden Schülerinnen hatte er nicht mit seinem, ihm so typischen, bissigem Spott, verschont. Das Weasleygör war nur kurzfristig überrascht, als er sie aus ihren, ganz offensichtlich, vom Unterrichtstoff abschweifenden Tagträumen riss.
Bei Granger lag die Sache allerdings etwas anders, sie schien fahrig und als er sie darauf hinwies, die Ingwerwurzeln nicht vollkommen zu Brei zu zerschneiden, zuckte sie zusammen und machte für den Rest der Stunde einen schuldigen aber auch verletzten Eindruck.
Wie konnte das nur geschehen? Wie hatte er sich nur dazu hinreißen lassen, diesen beiden Schülerinnen, das zu geben, was sie auf so überaus verführerische Weise von ihm verlangten? Er war immerhin ihr Lehrer und auch wenn er sich geschworen hatte, nach dem Fall des dunklen Lords sein Leben zu genießen, hier hatte er eindeutig eine Grenze überschritten.
Über ihr Alter machte er sich keine Gedanken, schließlich waren beide volljährig, ein Jahr älter als die meisten ihrer Mitschüler, weil sie während des Krieges ein Jahr an der Schule verloren hatten, welches sie jetzt wiederholten. Aber er würde ihnen noch fast ein halbes Jahr täglich über den Weg laufen und diese Vorstellung ließ ihn zweifeln.
Auf der anderen Seite stand natürlich diese absolut erregende Situation. Zwei junge, überaus ansehnliche, gut entwickelte Frauen wollten ihn, verführten ihn, durch ihr aufreizendes Liebesspiel, daran teilzunehmen. Allein der Gedanke daran ließ seine Hose wieder eng werden, wie so oft in den vergangenen Tagen, wenn er wieder dieses Bild vor Augen hatte, daran dachte, wie sie sich zuckend um seinen Schwanz verkrampft hatten als sie ihren Höhepunkt erreichten. Welcher Mann würde da widerstehen können? Lockhardt fiel ihm ein, der würde vor lauter Panik die Flucht ergreifen, hatte er doch vor alles und jedem Angst, was ihm auf irgendeine Weise ans Leder wollte, insbesondere wenn, wie in diesem Fall, die Gefahr aus sexhungrigen Schülern bestand, die auch noch dem weiblichen Geschlecht angehörten. Er schnaubte belustigt über diesen Gedankengang, atmete tief durch um seinen leicht erhöhten Puls wieder auf Normalmaß zu bringen und nahm einen tiefen Schluck von seinem Wein.
Er überlegte, wie er sich am Freitag verhalten sollte. Der Gedanke sich ein weiteres Mal in diesen engen, heißen Schößen zu versenken war überaus verlockend, aber er hatte keinerlei Interesse an irgendwelchen weitergehenden Affären, oder gar Beziehungen. Die Frauen mit denen er sonst zusammen war, sah er entweder einmal und nie wieder, oder aber es waren reine Fickbeziehungen, ohne irgendwelche Verpflichtungen. Wie sich weitere sexuelle
Tet â Tets mit den beiden Gryffindors entwickeln würden, war ihm zu ungewiss und er entschloss sich, es gar nicht soweit kommen zu lassen.
„Also Strafarbeiten!" Er dachte, das diese beiden Sirenen, wenn sie in seine Kerker kamen, es schwer hätten ihn zu becircen, diesmal war er vorbereitet und er würde es nicht soweit kommen lassen, in eine Situation manövriert zu werden, der er nicht widerstehen könnte.
Snape legte sein Buch auf einen kleinen Beistelltisch ab und trank den Rest Rotwein mit einem Schluck, bevor er auch sein Glas abstellte. Jetzt würde er eine kalte Dusche brauchen, oder sollte er etwa selbst…. Nein, das würde ihn nur wieder auf schlüpfrige Gedanken bringen und er hatte seinen Entschluss gefasst. Strafarbeiten! Also doch die Dusche.
oooooooooo
Hermine ging in ihrem Zimmer auf und ab, sie wartete auf Ginny, um gemeinsam mit ihr zu überlegen, was sie heute Abend tun würden. Sie hatte als Schulsprecherin einen eigenen Schlafraum mit einem daran angeschlossenen kleinen Büro. Hier würden sie ihn Ruhe und ohne lästige Störungen reden können.
Es klopfte und Hermine hastete zur Tür, wobei sie beinah über Krumbein gestolpert wäre, riss diese auf und schrie mit fast schon hysterischer Stimme: „Wo bleibst du denn?"
„Nicht so laut", sagte Ginny extra leise, „willst du das alle auf uns aufmerksam werden?"
Sie sah über das Geländer runter in den Gemeinschaftsraum, wo sich die meisten Mitschüler ihres Hauses aufhielten, ganz normal für einen Freitagabend, niemand schaute herauf, also hatte auch keiner etwas gehört. „Lass uns rein gehen", damit schob sie Hermine zurück in ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich.
„Was sollen wir jetzt bloß tun?" Hermine schritt wieder die gleiche Strecke in ihrem Zimmer ab wie vor ein paar Minuten. „Hat er zu dir nach dem Unterricht noch etwas gesagt, das wir kommen sollen?"
„Jetzt beruhige dich erst einmal", sagte Ginny, packte ihre Freundin am Arm und zog sie zu sich aufs Bett, wo sie sich gesetzt hatte. „Du steckst mich noch an mit deiner Nervosität und dem hin und her Gerenne. Und, nein! Zu mir hat er nichts mehr gesagt wegen der ,Strafarbeit'."
„Zu mir auch nicht. Was machen wir denn jetzt? Was erwartet er von uns?", verzweifelt sah Hermine in Ginnys Gesicht.
„Ich weiß es auch nicht. Du bist doch hier die Analytikerin, sag du mir, was wir jetzt tun sollen." Ginny war vollkommen überfordert mit dieser nervösen Art Hermines, so kannte sie ihre Freundin gar nicht, handelte sie doch sonst immer wohlüberlegt.
„Ach, das ist ja wieder mal typisch. Du fängst schon an wie Ron und Harry, liegt der Karren erst im Dreck, Mine wird es schon richten. Wer hatte den die glorreiche Idee mit ,wir brauchen einen Mann'?" Trotzig war Hermine aufgestanden und wanderte wieder umher.
„Jetzt lass uns nicht streiten, das hilft uns auch nicht weiter", versuchte Ginny zu beruhigen.
„Du hast Recht. Wir haben jetzt noch eine Stunde, wir werden wohl oder übel in die Kerker müssen, egal was uns dort erwartet. Sollten wir nicht gehen, kriegen wir erst richtig Ärger, das ist sicher. Es war noch nie gut sich seinen Anweisungen zu widersetzten und eins ist ganz klar, seine Anweisung vom Samstag ist unmissverständlich."
Die Jüngere war froh, das Hermine wieder zu ihrer alten Form zurück gefunden hatte. Mit so einem nervösen Wrack, welches sie eben noch war, wäre der Abend von vorn herein zum Scheitern verurteilt. „Also wir gehen, das ist Fakt, wir lassen uns einfach überraschen was er vorhat. Im schlimmsten Fall müssen wir eben Kessel schrubben oder Flubberwürmer ausnehmen, im besten Fall wären wir über eine interessante Erfahrung reicher." Mit glänzenden Augen und einem verschmitzten Grinsen sah sie Hermine an.
„GINNY!"
„Was denn? Ist doch wahr!"
„Wir sollten auf jeden Fall unsere Schuluniformen anlassen, schließlich gehen wir zu einer Strafarbeit", erwiderte Hermine bestimmt, ging in ihr kleines Bad, um sich noch etwas frisch zu machen und ihre Haare zu bändigen.
Ginny musste sich ein Lachen verkneifen, als sie Hermines forschen Auftritt verfolgte. Sie hoffte der Abend würde noch um einiges anregender werden.
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Snape versuchte sich in seinem Büro so gut wie möglich abzulenken, indem er Aufsätze der Drittklässler korrigierte. Seine Laune hatte sich jedoch dadurch nur noch verschlechtert und sein Blick wanderte immer wieder zur Tür. Sollten die beiden es wagen nicht zu erscheinen würde er ihnen Nachsitzen geben bis zum Ende des Schuljahres, einschließlich des Abschlußballabends.
Er hatte zwar nicht vor ein weiteres Stelldichein mit den beiden zu befürworten, doch sollten sie nicht kommen, wäre es eine Missachtung seiner Autorität, und dies konnte er in keinem Fall dulden.
Er fragte sich, ob er von den zahlreichen kalten Duschen so gereizt war, oder davon, dass diese eisigen Güsse nur kurzfristig halfen in auf andere Gedanken zu bringen. Wahrscheinlich beides, es ärgerte ihn ungemein, dass er in Bezug auf die beiden Gryffindors so heftig reagierte. Es war doch sonst nicht so, wenn er an seine anderen Gespielinnen dachte, reagierte er eindeutig weniger und hatte sich und seinen Körper im Griff. Er vermutete, dass es der Reiz des Verbotenen war, schließlich hatte er lange nichts Verbotenes mehr getan, seit dem Fall des Lords.
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Als die beiden Freundinnen durch den Gemeinschaftsraum gingen und auf den Ausgang zu, versuchten sie sich so unauffällig wie möglich zu verhalten, trotzdem wurden sie von Harry und Ron entdeckt und prompt gefragt, was sie denn vorhätten.
„Mine hat ein Buch im Zaubertränkeklassenzimmer vergessen und ich gehe mit es holen, als moralische Unterstützung sozusagen", hatte Ginny geistesgegenwärtig geantwortet, wissend, dass die beiden Jungs sie dorthin nicht begleiten würden.
Auf dem Gang zog Ginny einen kleinen gläsernen Flakon aus ihrem Umhang. „Warte mal!", sagte sie zu Hermine und sprühte sie und sich selbst mit dem Inhalt ein.
„Was war das?", fragte die Brünette überrascht und roch an ihrer Kleidung.
„Das, liebe Mine, ist eine Eigenkomposition bestehend aus den gleichen Duftnoten die wir letztens im Bad ausgewählt hatten, Rosmarin und Sandelholz. Ich dachte wir könnten seinem Erinnerungsvermögen ein bisschen auf die Sprünge helfen", hinterlistig grinste Ginny.
„Du durchtriebenes Biest. Ich glaube der Sprechende Hut hat einen gewaltigen Fehler begangen, als er dich nach Gryffindor schickte." Hermines Augen waren zu Schlitzen geworden, doch Ginny griff nach ihrem Arm und zog sie lachend hinter sich her.
Als sie an der Tür zu Snapes Büro angekommen waren, klopfte Ginny ohne zu zögern an. Sie wollte es nicht riskieren, das Hermine, so kurz vor ihrem gemeinsamen Ziel, es sich anders überlegte und einen Rückzieher machte.
„Miststück!", zischte diese leise an ihre Freundin gerichtet.
Snape öffnete, zog die Tür direkt hinter sich wieder ins Schloss und sagte nur ein Wort: „Mitkommen!" Dann ging er mit großen Schritten voran, öffnete das Zaubertränkeklassenzimmer und ließ sie eintreten, bevor er schwungvoll und mit einem lauten Krachen auch diese Tür schloss. Er rauschte an ihnen vorbei Richtung Pult, kurz davor wies er mit einer Armbewegung auf den Arbeitstisch vor seinem Platz und sagte in einem Befehlston: „Setzen!"
Hermine und Ginny, die noch kein Wort gesprochen hatten, setzten sich an den Tisch. Enttäuschung machte sich auf Ginnys Gesicht breit, Hermine schien eher entsetzt über die schlechte Laune ihres Lehrers, die neue Höhen erreicht zu haben schien.
Mit einem Schwenk seines Zauberstabs erschienen Federn und Pergament an ihrem Arbeitsplatz.
„Sie werden einen Aufsatz schreiben, über den Verfall der Moral unter pubertierenden Teenagern. Ich erwarte mindestens drei Rollen von jeder von Ihnen. Fangen sie an und ich will kein Wort von ihnen hören", sprach er leise und mit eiskalter Stimme.
Er schritt durch den Raum und holte ein paar Mal tief Luft. Es ging doch - in wenigen Stunden hätte er es hinter sich gebracht und diese ganze Farce hatte ein Ende. Auf dem Weg zurück zu seinem Schreibtisch ging er hinter den beiden Hexen entlang, um kurz über deren Schulter zu schauen, ob sie auch ihrer Arbeit nachgehen würden, als ein bekannter Duft sein sensibles Riechorgan traf.
Das durfte doch nicht wahr sein, diese beiden Gören besaßen die Dreistigkeit ihm unterschwellig den letzten Samstag in Erinnerung zu rufen? Sofort waren sie wieder da, die Bilder in seinem Kopf, aber er wehrte sich dagegen, diesmal würden sie es nicht schaffen, dafür reichte so ein billiges Duftwässerchen nicht aus, auch wenn er den Versuch anerkannte.
Er setzte sich schnell hinter seinen Schreibtisch, um sich keine Blöße zu geben und nahm sich vor, während der Zeit die sie hier sein mussten, weitere Arbeiten von untalentierten, hohlköpfigen Schülern zu korrigieren.
Hermine und Ginny sahen sich vorsichtig und aus den Augenwinkeln an. Ginny zog immer noch enttäuscht eine Schnute und zuckte ganz leicht mit den Schultern, was soviel heißen sollte wie,kann man nichts machen'. Hermine erwiderte durch ein tiefes Durchatmen,hätte schlimmer kommen können'.
Snape hatte den kleinen Austausch natürlich bemerkt, sagte aber nichts dazu, er hielt es für besser nicht weiter Öl ins Feuer zu gießen, das ganz offensichtlich immer noch loderte. Die Stille im Klassenzimmer war schon als unheimlich zu bezeichnen, es war nur das Kratzen der Federn zu hören und es lag eine Spannung die in der Luft die fast greifbar und von allen drei Personen war genommen wurde.
Ein Klopfen ließ Ginny und Hermine erschrocken herumfahren und zur Tür sehen. Snape blickte genervt, er schwankte zwischen Verärgerung und Erleichterung, grundsätzlich hasste er Störungen, bei was auch immer, aber in dieser speziellen Situation könnte ein unangemeldeter Besucher durchaus die Lage entschärfen. „Herein!", bellte er durch den Raum.
Die beiden Hexen konnten es nicht fassen wer da zur Tür herein kam, mit großen Schritten und seiner typisch arroganten Haltung durch die Bankreihen auf Snapes Schreibtisch zuging.
„Severus, mein Freund, ich hoffe doch sehr du kannst etwas deiner kostbaren Zeit für mich erübrigen."
Das darf doch nicht wahr sein, dachte der Meister der Zaubertränke, es konnte tatsächlich noch schlimmer kommen. Er stand von seinem Stuhl auf und ging mit verschränkten Armen auf den Mann zu. „Lucius, wie du siehst bin ich beschäftigt, ich würde es begrüßen, wenn du ein anderes Mal wieder kommst."
„Severus, warum so unfreundlich?" Der Blonde ging um den Tränkemeister herum, der sich vor ihm aufgebaut hatte, um ein weiteres Vordringen zu verhindern, und ging auf die beiden Schülerinnen zu.
Ginny und Hermine hatten den kurzen Dialog zwischen den Männern verfolgt, doch als Malfoy auf sie zukam, wandten sie sich rasch wieder ihren Strafarbeiten zu. Er blieb hinter ihnen stehen und beugte sich etwas nach vorn, um auf die Pergamente sehen zu können, genauso wie Snape es kurze Zeit zuvor getan hatte.
„Tz Tz, die liebe Moral. Aber Severus, ist es denn so verwerflich die Moral von Zeit zu Zeit mal beiseite zu lassen? Es entgeht einem eine Menge Vergnügen, wenn man die Moral zu hoch hält." Er beugte sich noch ein Stück tiefer und zog zweimal kurz, dann einmal tief den Duft ein, der die beiden Frauen umgab.
Das sah gar nicht gut aus, dachte der Tränkemeister und war wieder näher heran getreten. „Es wird besser sein du gehst jetzt", sagte er drohend mit zu Schlitzen verengten Augen. „Und das nächste Mal, bevor du hier erscheinst, solltest du dich auf deine Umgangsformen besinnen und dich vorher anmelden."
„Ach ja, meine Umgangformen. Deine lassen aber auch zu wünschen übrig. Du hast mich den beiden Damen bisher noch nicht vorgestellt." Auffordernd und mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen sah er zu Snape.
„Das wird nicht nötig sein, da du jetzt gehen wirst" sagte der Tränkemeister düster und machte eine Handbewegung zur Tür.
Der Blonde runzelte die Stirn, irgendetwas irritierte ihn, er hätte damit gerechnet, das Severus ihn kurz in sein Büro begleitet hätte, um dort mit ihm zu sprechen, stattdessen war es offensichtlich, dass er ihn so schnell wie möglich los werden wollte. Letzten Samstag, als er hier gewesen war, um einige Dinge mit dem Tränkelehrer zu besprechen, war er auch verändert gewesen, allerdings anders als heute, irgendwie entspannter.
Dann fiel es ihm wieder ein, dieser Duft, er hatte ihn schon einmal wahrgenommen und sich darüber gewundert wieso Snape so anders roch. Die Puzzleteile setzten sich zusammen und sein Gesicht hellte sich auf, nahm ein hinterhältiges Grinsen an.
Sie kannten sich zu gut und zu lange, so dass Snape auf dem Gesicht seines Freundes ablesen konnte, was ihm gerade durch den Kopf ging. Nein, dachte er, er weiß es. Er sagte nichts, sondern schüttelte nur leicht den Kopf und seine senkrechte Stirnfalte erreichte neue Tiefen.
Malfoy reagierte mit einer hoch gezogenen Augenbraue, drehte sich auf dem Absatz um, ging auf das Pult zu und setzte sich dahinter, um zu demonstrieren, dass er keinesfalls die Absicht hatte zu gehen.
Der Tränkemeister schnaubte entnervt, schaute dann aber gespielt gleichgültig auf seine Hand, als würden seine Fingernägel im Moment seine ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Der Blonde verstand, dass sein Freund ihm eben mitteilte, dass er ihm noch etwas schuldig war, da er ohne seine damalige Aussage in seinem Prozess, jetzt wohl kaum hier sitzen würde. Er zog eine Schnute und gab ihm so zu verstehen, dass er enttäuscht von ihm war, diese Tatsache gegen ihn zu verwenden, unterbrach dann aber diese nonverbale Kommunikation und sagte: "Das ist nicht fair."
„Ausgerechnet du redest von Fairness, das ist ja mal etwas ganz Neues." Snapes Augenbrauen nahmen schwindelerregende Höhen an. „Das hier ist weder die richtige Zeit, noch der richtige Ort für DAS, was dir da durch den Kopf geht."
„Mein lieber Freund", Malfoy hatte sich in seinem Stuhl zurück gelehnt und die Hände verschränkt in seinen Schoß gelegt, „die Zeit für die wirklich angenehmen Dinge im Leben muss man sich nehmen und was den Ort angeht - wir sollten vielleicht die Räumlichkeiten wechseln, ein anderes Ambiente", dabei sah er angeekelt über diverse Gläser mit darin umher schwimmenden Trankzutaten, „wäre ohnehin sehr zu begrüßen. Und wenn ich noch etwas hinzufügen darf, dieser Duft aus Sandelholz und…was war noch das andere?" Er überlegte gespielt angestrengt, wobei er seinen behandschuhten Zeigefinger an seine Lippen legte.
„Rosmarin!", platzte es aus Ginny raus.
Snape und Hermine stöhnten gequält auf und schlossen für einen Moment die Augen.
Malfoy schien erfreut über den Einwurf der Rothaarigen, erhob sich und ging auf die beiden Schülerinnen zu. „Rosmarin, sie haben Recht. Miss Weasley, nehme ich an?", sagte er charmant und reichte ihr seine Hand.
Ginny nickte kurz, immer noch etwas erschrocken über ihren verbalen Ausbruch, nahm sie seine angebotene Hand. Als er ihr einen Kuss auf ihren Handrücken hauchte und dabei tief in die Augen blickte, war es um sie geschehen, sie lächelte ihn an.
Die zarte Hand immer noch in seiner und ohne den Blick von der Hexe vor ihm abzuwenden, sagte er: „Wie mir scheint Severus, habe ich hier eine Verbündete gefunden."
Hermine löste sich von dem Anblick neben sich und sah entsetzt, aber auch in Erwartung wie dieser jetzt reagieren würde, zu ihrem Professor.
Snape atmete noch einmal tief durch, die ganze Situation drohte ihm zu entgleiten, wenn jetzt jemand das Klassenzimmer betreten würde, kämen mit absoluter Sicherheit eine Menge unangenehmer Fragen auf in zu. Und wie er Lucius kannte, würde er jetzt keinen Rückzieher mehr machen, sondern die Dinge so schnell wie möglich vorantreiben.
Er fasste einen Entschluss, in der stillen Hoffnung so mehr Zeit zu gewinnen, um diese ganze Farce zu beenden. „Wir werden jetzt rüber gehen, in meine privaten Räume, dort werden wir uns wie zivilisierte Menschen hinsetzen und reden und dann, Lucius, werde ich die beiden Schülerinnen von ihrer Strafarbeit entlassen und sie gehen beide zurück in ihren Turm."
„Das ist doch mal ein Anfang", sagte der Blonde erfreut, half Ginny, deren Hand er immer noch hielt, von ihrem Stuhl und bot ihr seinen Arm an. „Miss Granger, darf ich sie auch hinüber begleiten, oder wenden sie sich lieber an ihren Professor?"
Hermine sah fragend zu ihrem Professor, der diesen Blick mit grimmiger Mine erwiderte.
Sie war hin und her gerissen, wusste nicht wie sie Malfoy in dieser Lage einschätzen sollte. Ginny schien mit den neuesten Entwicklungen sehr zufrieden und so beschloss sie, die weiteren Ereignisse auf sich zukommen zu lassen. Sie war sich sicher, dass ihr Professor eingreifen würde, sollte die ganze Sache aus dem Ruder laufen. Zwar wusste sie nicht woher sie diese Zuversicht nahm, doch vertraute sie hierbei auf ihr Bauchgefühl.
„Ich werde alleine gehen. Danke, Mr. Malfoy."
„Also gut!" Äußerst mies gelaunt schritt Snape durch den angrenzenden Vorratsraum, gefolgt von Malfoy und Ginny und abschließend Hermine. Sie durchquerten sein Büro und er blieb dann vor der Tür, die scheinbar in seine privaten Räume führte, stehen.
„Miss Granger, Miss Weasley, sollte mir zu Ohren kommen, dass sie, wem auch immer, erzählen, dass sie diese Räume betreten haben, werden sie es bitter bereuen", knurrte er in einem Tonfall, der keinerlei Zweifel an die Ernsthaftigkeit seiner Worte ließ.
Als sie in Snapes Wohnzimmer standen, waren Ginny und Hermine sichtlich verblüfft. Der Raum war recht hell und modern eingerichtet und er war riesig. Den Mittelpunkt bildete der große Kamin vor dem sich eine gemütliche graue Couch in U-form befand und Platz für mindestens zehn Personen bot.
Malfoy schien sich gleich wie zu Hause zu fühlen, zog seinen Umhang und Handschuhe aus, warf sie auf einen der Stühle in der Essecke und ließ sich dann auf die Couch fallen, beide Arme ausgebreitet auf die Rückenlehne legend. „Setzen sie sich doch, meine Damen."
Ginny folgte der Aufforderung ohne zu zögern und setzte sich mit etwas Abstand neben Malfoy. Hermine sah wieder zu Snape, als der jedoch nichts erwiderte, setzte sie sich ebenfalls, über Eck in die Nähe ihrer Freundin.
„Severus, willst du den beiden jungen Frauen nichts zu Trinken anbieten?"
Snapes Vorsätze begannen zu bröckeln, seit sie seine Räume betreten hatten, tauchten wieder diese Bilder in seinem Kopf auf und er fragte sich, was es schon ausmachen sollte diesen Erinnerungen einige weitere hinzuzufügen. Er ging zu einem Schrank und holte eine Flasche Rotwein und einen Korkenzieher heraus, setzte sich dann, ein Stück neben Hermine, auf die Couch und öffnete die Flasche per Hand. Als dies geschehen war zauberte er vier Gläser herbei und füllte diese mit dem Wein.
Malfoy ergriff als erster sein Glas und sagte: „Auf einen schönen Abend!", dann nahm er einen Schluck und die Anderen taten es ihm gleich. „Etwas Musik wäre doch nett", und mit einem Wink seines Zauberstabes ertönte leise die Melodie eines Tangos im Hintergrund.
Snape gab ein verächtliches Brummen von sich, was Hermine dazu brachte ihn unauffällig von der Seite zu mustern. Sie stellte fest, dass ihr Lehrer wohl einen Teil seines Widerstandes aufgegeben hatte, doch wirklich froh schien er darüber nicht zu sein. Ein Teil ihres Selbst bedauerte dies.
Malfoy schien währenddessen ein reges Interesse an Ginny zu finden und forderte sie zum Tanzen auf, was diese, wie Hermine überrascht feststellen musste, lächelnd begrüßte. Naja, bei Ginny sollte sie sich wohl über nichts mehr wundern, dachte sie bei sich und nahm noch eine großen Schluck von ihrem Wein.
Snape beobachtete abwechselnd Hermine und dann wieder dieses skurrile Paar, welches untypisch für einen Tango, sich langsam auf der Stelle bewegte und flüsterte. Die Hände des Blonden wanderten über den Körper der Rothaarigen, strichen ihr sanft über Rücken und Po. Immer wieder hörte man ein Kichern Ginnys, gefolgt von einem Nicken, dann flüsterte sie wieder, woraufhin Lucius sie charmant anlächelte und ihr etwas ins Ohr raunte.
Hermine drehte nervös ihr Weinglas zwischen ihren Fingern, beobachtete gebannt wie ihre Freundin die Berührungen Malfoys genoss und wünschte sich insgeheim auch so berührt zu werden. Sie wagte es nicht Snape noch einmal anzusehen, eine sarkastische Bemerkung würde sie jetzt nicht ertragen können.
Lucius schob jetzt eine Hand unter Ginny Rock der Schuluniform und zog sie so näher an sich heran, während er ihren knackigen Po fest packte. Er knabberte ihren Hals entlang zu ihrem Ohr und von dort über ihre Wange zu ihren vollen Lippen. Sie küssten sich hingebungsvoll und Ginny umschlang mit ihren Armen seinen Hals, um sich noch näher an ihn heran zu ziehen.
Ein Wortfetzen drang herüber zur Couch. „…was du mit mir machst", und die Bewegung Malfoys die darauf folgte, war unmissverständlich, er presste und rieb seinen Unterleib an den Ginnys. Die Vorstellung, was ihre Freundin dort gerade zu spüren bekam, löste bei Hermine eine Reihe körperlicher Reaktionen aus, ihr Schoß kribbelte verlangend und sie fühlte wie Feuchtigkeit ihren Slip durchnässte. Unbewußt presste sie ihre Schenkel zusammen und es entfuhr ihr ein sehnsüchtiger Seufzer.
An Snape ging das Schauspiel der beiden ,Tanzenden' auch nicht spurlos vorüber, aber Grangers Reaktion auf das Offensichtliche, was dort passierte, setzte ihm noch mehr zu.
Sie war eindeutig erregt, soviel wusste er mit Bestimmtheit, aber er war neugierig, ob sie sich weiter zurück halten würde, oder ob sie in die Offensive ging, noch konnte er selbst sich beherrschen, wenn auch seine Hose unbequem spannte.
Malfoy löste den Kuss mit Ginny und sah sie mit einem Lächeln an, er nickte einmal mit dem Kopf, was wohl soviel heißen sollte wie ,bereit'. Die Rothaarige lächelte verschmitzt zurück, nickte auch einmal kurz, um ihm zu bedeuten dass sie einverstanden war.
Hermine hatte auch diese nonverbale Konversation mitbekommen und glaubte jetzt Zeuge zu werden wie Ginny mit Lucius Malfoy Sex haben würde, doch es kam anders.
Snape hingegen hatte es wohl richtig gedeutet, denn sein ungläubiges Schnauben ließ darauf schließen, dass er genau wusste was auf ihn zukommen würde.
„Severus, da du scheinbar nicht gewillt bist dich um Miss Granger zu bemühen, werde ich sie wohl zum Tanzen auffordern müssen. Ich hoffe du bist wenigsten so freundlich dich in der Zwischenzeit um Miss Weasley zu kümmern." Bestimmt lenkte er Ginny um die Couch herum bis sie direkt vor dem Schwarzhaarigen zu stehen kam.
Ginnys Blick streifte über Snape blieb etwas länger an seiner Mitte hängen, dann fragte sie keck: „Darf ich", dabei machte sie eine Handbewegung in Richtung seiner Beine und fügte dann noch an, „Sir?"
„Sind sie sicher, dass der Sprechende Hut sie in das richtige Haus gesteckt hat?" Snapes Stimme war so dunkel als käme sie aus seinem tiefsten Innern.
„Das höre ich heute schon zum wiederholten Male, aber ich nehme es dann mal als ein ,Ja'", sagte sie vergnügt und setzte sich rittlings auf seinen Schoss. Sofort gab sie ein schnurrendes Geräusch von sich als sie seine harte Männlichkeit an ihrer Scham spürte und nahm dies als eine weitere Bestätigung. Sie ließ ihre Hände über den rauen Stoff seiner Robe gleiten und begann dort die unzähligen Knöpfe zu öffnen. „Eindeutig zu viele Knöpfe", murmelte sie.
Der Tränkemeister hatte seine Hände unter den Rock geschoben und streichelte langsam aufwärts. „Sollten sie damit nicht fertig werden, noch ist Zeit dem hier ein Ende zu setzen", bedeutungsvoll blickte er sie an, ihr zu verstehen gebend, das dies letzte Möglichkeit war sich zurück zu ziehen.
„Niemals!", hauchte sie ihm entgegen, und um ihre Worte zu unterstützen küsste sie ihn verlangend und bewegte ihr Becken in eindeutiger Weise vor und zurück.
Malfoy hatte sich in der Zwischenzeit neben Hermine gesetzt und beobachtete zunächst, ob sein Plan funktionierte, als er diesbezüglich keine Bedenken mehr hatte, widmete er sich der anderen Hexe. Hier würde er vorsichtiger vorgehen müssen, schließlich waren die Granger und er in der Vergangenheit nicht gerade Freunde gewesen. „Miss Granger, könnten sie sich vorstellen, wir beide würden unsere ….Diskrepanzen der letzten Jahre vergessen und so etwas wie Freunde werden?", dabei wickelte er immer wieder ihre braunen Locken um seinen Finger und ließ sie spielerisch hindurch gleiten.
„Ich weiß nicht Mr. Malfoy", und sie schaute immer wieder auf das Paar neben sich, „ich wage zu behaupten, dass ich nicht besonders nachtragend bin", inzwischen erkundeten seine Finger ihren Nacken und strichen dort mit sanftem Druck die Muskelstränge entlang, „ aber bei ihnen bin ich mir nicht sicher, wie eine ,Freundschaft' aussehen würde", fragend schaute sie in sein Gesicht.
Er hob die andere Hand und legte sie an ihre Wange. „Es käme auf einen Versuch an", flüsterte er, näherte sich ihrem Gesicht und küsste sie schließlich.
Überrascht nahm Hermine zur Kenntnis, wie einfühlsam dieser sonst so arrogante, kalte Mann sein konnte. Ihr war natürlich klar, dass er ein Ziel verfolgte, aber sollte sie sich entschließen in dieser Sache das gleiche Ziel zu haben, könnte es eine durchaus befriedigende Erfahrung werden. Sie würde es tatsächlich auf einen ,Versuch' ankommen lassen und öffnete ihre Lippen, um ihm Einlass zu gewähren.
Als sie seinen Kuss erwiderte wurde er fordernder, zog sie mit beiden Händen näher an sich heran und begann ihre weiblichen Formen zu erkunden. Mit einer Hand streichelte er über ihren Busen, erfreut über die kleinen festen Nippel, die sich willig in seine Handfläche drückten. Er öffnete ihre Bluse und ließ eine Hand unter dem Stoff verschwinden. Hermine tat es ihm gleich und zog ihm das Hemd aus der Hose, um ihn gleich darauf davon zu befreien.
Lucius war sich sicher, dass sie keinen Rückzieher mehr machen würde, packte sie und zog sie mit sich, bis sie beide auf der Couch zu liegen kamen, die Brünette halb unter ihm begraben.
Hermine hatte aufgehört zu denken, es fühlte sich gut an, was Malfoy mit ihr tat. Er küsste sich ihren Hals hinunter, über ihr Dekollete zu ihrem Busen, zog den Stoff ihres BHs zur Seite und umkreiste ihre erhärteten Spitzen mit seiner Zunge. Sie spürte wie er seine Erektion an ihrem Bein rieb und versuchte sich unter ihn zu schieben, damit sie ihn an ihrer Scham fühlen konnte, die vor Verlangen pochte.
Er verstand und legte sich jetzt zwischen ihre schlanken Beine und wurde mit einem tiefen Seufzer belohnt. Es war einfach zu verführerisch; diese willige, vor Lust stöhnende Hexe unter sich zu spüren brachte ihn fast dazu seinen Plan aufzugeben und sich tief in sie zu versenken, doch es war jetzt an der Zeit sein Vorhaben durchzuführen.
„Miss Granger?", er sah sie an, hörte aber nicht auf seinen Unterleib an ihrem zu reiben. Als sie die Augen öffnete fragte er sie: „Wen willst du?", und er sah rüber zu Snape und Ginny, die mittlerweile einige störende Kleidungsstücke entfernt hatten, aber noch immer in der gleichen Position dort saßen, in ihr Liebesspiel vertieft.
Hermine war verwirrt, was erwartete Malfoy von ihr, jetzt küsste er wieder ihren Hals, schien aber auf eine Antwort zu warten. Sie sah rüber zu ihrer Freundin und ihrem Lehrer und das Bild das sie dort sah, versetzte ihr einen Stich, der sie noch mehr verwirrte. Dann schaute Snape zu ihnen herüber und sah mit seinen tiefschwarzen Augen direkt in Ihre, sie hielt diesem Blickkontakt für einige Sekunden aufrecht, wandte sich dann aber wieder ab.
Malfoy unterbrach seine Küsse an ihrem Hals und knetete sanft ihren Busen, er sah ihr in die Augen. „Wen von uns willst du fühlen? Wer von uns soll sich in dir versenken und spüren wie sich deine Muskeln zuckend zusammenziehen wenn du kommst?" Ihre Augen zuckten rüber zu Snape. „Sieh es als eine Art Freundschaftsdienst an. Für dich, für ihn, wer weiß? Ich werde es dir nicht nachtragen, obwohl ich mich im Augenblick kaum zurückhalten kann, mich tief in dich zu bringen. Und mach dir keine Gedanken, deine Freundin wird damit einverstanden sein."
Wieder sah sie zu Snape, der aufgrund des Wisperns auch wieder zu ihr sah. „Ich…"
Malfoy küsste sie noch einmal hingebungsvoll und zog sie dann mit sich hoch.
Ohne ein weiteres Wort zu sagen, stellte der Blonde sich hinter Ginny und fuhr mit seinen Händen über ihre nackten Schultern und runter zu ihren Armen. Sie reagierte sofort, drehte ihren Kopf und lächelte das andere Paar wissend an, reichte eine Hand Hermine, zog sie näher zu sich heran und küsste sie auf den Mund. „Viel Spaß, Mine!", sagte Ginny, zwinkerte ihrer Freundin noch einmal zu, erhob sich von Snapes Schoß und schmiegte sich in Lucius Arme.
Snape schaute von Malfoy zu Ginny und schließlich zu Hermine, die dort etwas verlegen und mit gerötetem Gesicht stand. Er griff nach ihrer Hand und bedeutete Ihr so, zu ihm zu kommen. „Bist du einverstanden?", fragte er leise. Sie nickte nur zur Antwort. Er fasste sie bei den Hüften und brachte sie so in die gleiche Position wie zuvor Ginny. Langsam strich er die bereits geöffnete Bluse von ihren Schultern und fuhr dann mit seinen Fingerspitzen die Konturen ihres BHs nach, wobei seine Augen dieser reizenden Spur folgten.
Hermine hatte ihre Hände locker um seinen Nacken gelegt und spielte dort mit seinen schwarzen Haaren, beobachtete fasziniert wie Snape scheinbar jeden Zentimeter ihres Körpers erkunden wollte und zwar langsam Stück für Stück.
Dann fasste er ihren Hinterkopf, um ihre Lippen den seinen näher zu bringen, küsste sie zunächst vorsichtig und erkundend, ihr Zungenspiel wurde aber schnell fordernder und sie umschlangen sich mit ihren Armen, um sich noch intensiver fühlen zu können. Mit einer Hand öffnete er ihren BH und Hermine half ihm, das lästige Stück Stoff zu entfernen, ohne den Kuss zu unterbrechen.
Lucius und Ginny hatten sich auf der gegenüberliegenden Seite der Couch zurückgezogen, von wo aus sie auf das andere Paar blicken konnten, was ihnen einen zusätzlichen Reiz gab.
Ihre restliche Kleidung lag, auf dem Weg dorthin, verstreut am Boden und der Blonde bewegte sich gerade küssender weise über Ginnys Bauch in tiefere Regionen, als sie ihn stoppte. „Warte, ich möchte etwas ausprobieren, wenn ich darf?"
Malfoy lachte. „Du bist wirklich ein selten dreistes Biest, aber bitte, tu dir keinen Zwang an." Er setzte sich auf, den Rücken angelehnt und breitete demonstrativ die Arme aus.
Ginny lächelte ihn spitzbübisch an, wenn es ihr an etwas nicht mangelte, dann war es wohl Mut. „Du sagst mir wenn ich etwas falsch mache?", und kniete sich vor ihm auf den Boden, zwischen seine Beine.
Er legte den Kopf schief und sagte: „Worauf du dich verlassen kannst."
Sie strich mit beiden Händen seine Oberschenkel hinauf, über seinen flachen, festen Bauch und wieder zurück, bis sie an seinem Schwanz angekommen war. Ginny stellte aus nächster Nähe fest, dass er, was die Größe anging, ähnlich gut ausgestattet war wie Snape. Sie tastete vorsichtig mit den Fingerspitzen über seinen Schaft, umfasste ihn dann und zog seine Vorhaut ein Stück zurück, bevor sie mit ihrer Zunge erforschend seine Eichel umspielte. Dann umschloss sie, so weit es ihr möglich war, seine Härte mit ihren Lippen und mit Mund und Hand vollführte sie auf und ab führende Bewegungen.
Snape und Hermine ließen sich von dem Geschehen auf der anderen Seite nicht stören. Er fasste fest um ihre Taille, drehte sich mit ihr auf seinem Schoss zur Seite, legte sie vorsichtig ab und brachte sich selbst neben sie. Sein Zauberstab lag noch griffbereit in der Nähe und so wurden noch schnell die restlichen Kleidungsstücke entfernt.
Sie küssten sich wieder, immer drängender wurde das Verlangen in Hermines Schoss und sie fühlte deutlich, wie die Feuchtigkeit zwischen ihren Beinen weiter zunahm. Snape streichelte sie mal zart, dann wieder verlangender, knetete ihre Brüste und zwirbelte ihre Nippel zwischen seinen Fingern. Seine Hand suchte sich einen Weg über ihren Bauch, umrundete einige Male ihren Nabel und glitt dann tiefer. Auch Hermine wollte die Erforschung seines Körpers weiter ausdehnen und tat es ihm gleich, sie erreichte seine Erregung, tastete erkundend seine gesamte Länge ab und ließ ihren Daumen immer wieder über seine empfindliche Spitze streichen. Als seine Finger endlich ihre Scham erreichten und dort langsam durch ihre feuchten Falten glitten, seufzte sie und spreizte ihre Beine weiter, fasste aber auch gleichzeitig seinen Schwanz fester und begann mit leichtem Druck ihn zu stimulieren.
Er zog scharf die Luft ein und als er sie wieder ausstieß hatte sich seine Atmung rapide beschleunigt. „Vorsicht!" raunte er mit heiserer Stimme gegen ihre Lippen. Hermine öffnete die Augen, im ersten Moment dachte sie, sie hätte etwas falsch gemacht. Doch als sie in seine Augen sah, die vor Lust glänzten und so dunkel waren wie schwarze Spiegel in denen sie sich selbst sehen konnte, verstand sie, löste ihre Hand von ihm und zog ihn wieder in einen intensiven Kuss.
„Bei Merlin, verdammt!", keuchte Malfoy und zog Ginny vom Boden hoch auf seinen Schoß.
„Ein Naturtalent", sagte Lucius mit rauer Stimme, „oder wo hast du das gelernt?"
„Es war mein erstes Mal, obwohl, die Zungenfertigkeit habe ich bei Hermine erprobt."
„Du kleines Miststück, pflanzt mir auch noch solche Phantasien ins Hirn." Er wirbelte mit ihr herum und pinnte sie unter seinem Körper mit dem Rücken auf die Couch. „Wenn ich Dich nicht gestoppt hätte", er brachte sich mit seinem Schwanz an ihrer glitschigen Öffnung in Position, „könnte ich dies hier jetzt nicht mit dir machen", und mit einem kräftigen Stoß drang er tief in sie ein.
Sie stöhnten beide laut auf und Malfoy hielt einen Moment inne, um sich dem Gefühl dieser wunderbaren heißen und nassen Enge um ihn herum zu ergeben. Ginny aber umschlang seinen Körper mit ihren Beinen und drängte ihn, sich weiter zu bewegen, was er dann auch tat, allerdings langsam und unter großer Anstrengung jetzt noch nicht zu kommen, dieser vorangegangene Blow-Job hatte ihn bereits bis kurz vor die Klippe gebracht.
Er zog sich aus ihr zurück und Ginny wollte schon protestieren, als Malfoy sie ein Stück weiter nach oben schob, ihre Beine weiter spreizte und seinen Kopf in ihrem Schoß versenkte.
Ginny fühlte wie er ohne umschweife direkt über ihre kleine Perle leckte und saugte, dann brachte er auch noch zwei Finger in sie und bewegte sie dort schnell vor und zurück. In kürzester Zeit hatte sie so einen Level erreicht, der sie wimmern ließ und sie brachte nur noch ein, „Jetzt, …BITTE!", heraus.
Malfoy zog sie hoch und drehte sie so, dass sie mit ihrem Oberkörper auf der Rückenlehne zu liegen kam. Er stellte sich hinter sie und drang wieder mit einer fließenden Bewegung in sie ein, wobei er diesmal sofort einen schnellen, tiefen Rhythmus aufnahm. Er hatte sich etwas erholt, doch die Hexe vor ihm brachte ihn noch um den Verstand, er spürte schon wieder wie er das Plateau erreichte und griff mit einer Hand um die Rothaarige herum, um ihre Klitoris zu reiben. Es dauerte nur Sekunden und er spürte, wie sie begann unregelmäßig zu zucken. Das reichte, er konnte los lassen, legte noch mehr Kraft in seine Stöße und auch als sich die Muskeln der Hexe fest um ihn zusammenzogen hörte er nicht auf bis er sich heiß in ihr ergoss.
Hermine genoss die Küsse die Snape auf ihrem Körper hinterließ, mal zärtlich wie ein Hauch dann wieder fordernder und gierig, neckte mit seiner Zunge ihre harten Spitzen leckte an ihrem Brustansatz entlang und zog dann eine Spur aus feuchten Küssen runter zu ihrem Bauchnabel. Seine Hand war schon die ganze Zeit zwischen ihren Beinen verschwunden und reizte mal das kleine Knötchen, dann wieder drang er mit zwei Fingern in sie ein. Sie versuchte nicht zu laut zu werden, obwohl er sie fast um den Verstand brachte, immer wieder zuckte ihr Becken ihm verräterisch entgegen. Als er mit seinen Küssen an ihrer Scham angekommen war, ihren Oberschenkel noch etwas zur Seite drückte, um sich mehr Platz zu verschaffen und dann schließlich mit seiner Zunge durch ihre Falten fuhr, war es um sie geschehen. Sie stöhnte laut und krallte ihre Finger in seine Haare, sie konnte und wollte es nicht unterdrücken, es war einfach zu gut, dieses Gefühl, dass sich immer weiter in ihrem Körper ausbreitete.
Nach einer Weile glitt eine Hand aus seinen Haaren und er spürte einen festen Griff an seinem Oberarm, der versuchte ihn nach oben zu ziehen. Er folgte der Aufforderung, stützte sich auf einem Ellenbogen ab und wollte sie gerade wieder küssen, als er hörte wie sie sagte: „Ich muss dich jetzt spüren, bitte. Ich werde verrückt, wenn ich jetzt nicht fühlen kann wie du tief in mir bist und dich bewegst." Er hatte ja schon eine Menge gehört in solchen Situationen, von einem ,Bitte!' bis zu ,Fick mich!' war so ziemlich alles dabei gewesen, aber diese Worte, die ihm gerade so drängend ins Ohr gehaucht wurden, hatten eine immense Wirkung auf ihn und seine Lenden.
Er legte sich über sie, ein Kissen schob er unter ihr Becken, dann drückte er auch schon mit seinem Penis an ihren Eingang und schob sich langsam in sie hinein. Er beobachtete sie und Hermine hielt tatsächlich die Augen geöffnet, es schien als würden ihre Pupillen mit jedem Stück, dass er weiter in sie brachte größer und auch er wurde von diesem Gefühl warmer, feuchter Enge überwältigt.
Langsam nahm er einen stetigen Rhythmus auf, doch das Stöhnen Hermines und ihr ihm entgegen drängendes Becken, bewirkten, dass er einfach schneller werden musste und tiefer und fester in sie stieß. Atemlos raunte er in ihr Ohr: „Du riechst so gut, und damit meine ich nicht diesen Duft der an deiner Kleidung haftete, sondern deinen, ganz eigenen Geruch."
Seine dunkle, samtige Stimme war das Letzte was sie brauchte und sie fühlte wie sich alles in ihr zusammen zog, sie hatte den Gipfel erreicht. Sie klammerte sich an ihn, als ihr Körper sich aufbäumte und ihr ein lautes Stöhnen entfuhr, das schon fast an einen Schrei erinnerte. Einige wenige Stöße später war es, als würde sie ein Echo hören, dass an ihrer Halsbeuge seinen Ursprung hatte, kurz darauf erhielt sie genau dort einen Kuss und heißer, schneller Atmen strömte über ihre Haut am Hals und über ihr Dekollete.
TBC
