Kapitel 1: Der Auftrag
„Herr Kommissar die Titans sind da." Kommissar Anderson ließ ein entnervtes Stöhnen hören.
„Ok..ok lasst sie rein." Sagte er zu dem Polizisten während er sich die Stirn rieb.
„Das ist nicht mehr nötig" antwortete eine rauchige Frauenstimme. Der Beamte schaute auf.
„Wie oft hab ich ihnen schon gesagt sie sollen einen Tatort nicht ohne meine Erlaubnis betreten"
„Weiß nicht nach dem 24sten mal hab ich aufgehört zu zählen." Witzelte der grüne Changeling der ebenfalls der Gruppe angehörte.
„So was ist passiert?" fragte der selbsternannte Anführer der Titans, Robin.
„Was es gibt? Was es gibt?" die Gesichtsfarbe des Kommissars änderte sich schlagartig von einem kränklichen grau in ein knalliges Rot was eine Ampel hätte neidisch werden können lassen, „Irgendein Unbekannter Täter ist in die wohl sicherste Firma der Welt eingedrungen und hat das wohl teuerste Elektronikspielzeug mitgehen lassen was es gibt! Dabei hat er noch drei Wachmänner erschossen, ach was sag ich an die Wand genagelt hat er sie." Er zeigte auf einen Wachmann der durch einen Metallpfahl an die Wand genagelt worden war.
„Überlebende?" Fragte Robin unberührt von dem Gefühlsausbruch.
Überlebende?" Rief der Kommissar, „ein Einziger hat dieser Irre am Leben gelassen und es würd mich wundern wenn der jemals wieder aufsteht." Der Anführer der Titans sah ihn fragend an. „er hat ihm einen Teil des Kleinhirns weggeschossen hat mir der Arzt gesagt. Normalerweise überlebt man so etwas nicht aber irgendwie hatte er tierisches Glück und die wichtigen Sachen wie Atmung und Herzschlag sind verschont geblieben sodass er jetzt ‚nur' eine sabbernde Steuerbelastung ist, falls man dass als Glück bezeichnen kann."
„Okay, okay beruhigen sie sich. Können wir uns dann den Tatort ansehen?" Fragte Robin. Der Kommissar nuschelte etwas wie ‚meinetwegen aber macht nix kaputt' und ging wieder an seine Lieblingsbeschäftigung: Polizisten anpflaumen.
Die Titans sahen ihm kopfschüttelnd hinterher. „Also, gut. Cyborg du machst einen Scan des ganzen Raumes ich will wissen wo überall auch nur eine Fliege gelandet ist." Der Halbandroide nickte und fing an Befehle in seine Armkonsole einzugeben. „Starfire und Beastboy sucht nach Hinweisen." Die beiden nickten und schwärmten aus. „Raven du erspürst alles was sich in diesem Raum erspüren lässt." Die Telepatin nickte. Robin schaute seinem Team kurz hinterher und machte sich dann auch an die Arbeit.
„Hi Rick," grüßte Robin den Mann der vor einer der Leichen hockte.
„Oh hi Robin." Der Mann drehte sich um. Er war in den frühen Dreißigern und Pathologe, „wie immer?"
„Ja bitte."
„Okay. Der Einbrecher hat alle der Wachmänner mit diesen Bolzen gepfählt," er zeigte auf den Metallstumpf der aus der Stirn der Leiche ragte. „Das interessante daran ist dass die Bolzen nicht reingeschlagen sonder reingeschossen wurden."
„Eine Nadelwaffe?" fragte der junge Superheld ungläubig.
„Sieht so aus. Du siehst an den Blutspritzern dass der Mann einige Meter von der Wand wegstand. Die Wucht der Nadeln muss ihn nach hinten geschleudert haben."
Robin betrachtete die Blutspritzer die wie eine Mähne um den Kopf des Wachmanns verteilt waren. „Hast du schon die Farbe der Schrift an der Wand über ihm überprüft?" Er zeigte auf einen Schriftzug über dem Wachmann: Der Pfähler war hier 20.11.06
„Ja hab ich. Leider muss ich dich enttäuschen. Das ist keine Farbe sondern das Blut der Opfer." Er schüttelte sich angewidert.
„Unser Mann macht wohl Nägel mit Köpfen."
„Wohl eher Nägel in Köpfen."
„Sonst noch irgendwas was ich wissen sollte?"
„Nope."
„Okay dann lass ich dich wieder deine arbeit machen."
„Mach dass Ciao."
„Hier hast du deinen Scheiß! Und jetzt lass mich frei." Der Pfähler schmiss dem Mann der vor ihm im Schatten stand eine Tüte hin.
„Noch nicht mein lieber, noch nicht. Noch ist deine Schuld nicht eingelöst." Der Mann trat aus dem Schatten sodass man seine orange schwarze Maske sehen konnte.
„Hör auf mit dieser Väterlichen Tour Slade du weißt dass du mich bald freilassen musst."
„Ja das weiß ich aber noch ist es nicht soweit. Noch gehörst du mir." Slade lächelte unter seiner Maske diabolisch.
„Irgendwann wird dich deine Überheblichkeit umbringen." Aus seiner Stimme klang blanker Hass.
„Vielleicht, aber noch nicht jetzt."
„Was willst du noch."
„Einen Auftrag habe ich noch für dich. Eine letzte Aufgabe musst du noch erfüllen bis ich dich frei lasse."
Das Gesicht des jungen Diebes hellte sich etwas auf. „Was soll ich tun?"
„Töte die Titans."
„Ich bin
ein Dieb kein Kämpfer."
"Willst du deine Freiheit etwa
nicht zurück?"
„Ich kann nicht gegen sie kämpfen. Sie sind zu stark."
„Dann hast du wohl ein Problem."
„Das kannst du nicht von mir verlangen!"
Slade beugte sich vor und war jetzt fast auf Augenhöhe mit seinem unfreiwilligem Lehrling: „Oh doch das kann ich und du kannst da nicht das geringste gegen tun."
Der Pfähler biss sich auf die Lippen um seinem Meister nicht an die Kehle zu gehen: „Ich werde sie töten aber danach lässt du mich frei verstanden."
Slade nickte.
„Sie sind so gut wie tot." Mit diesen Worten drehte er sich um und verließ den Raum.
„So was habt ihr herausgefunden." Fragte Robin in die Runde
„Keinerlei Spuren." Antworteten Beastboy und Starfire im Chor.
„Na toll habt ihr was?" fragte er nun an Raven und Cyborg gerichtet
„Oh ja und zwar eine ganze Menge," fing Cyborg an, „Ich habe den ganzen Raum abgescant und etwas recht interessantes gefunden. Es gab Fußspuren der Wachmänner und des Diebes."
„Ja und mach es nicht so spannend." Bettelte Beastboy.
Cyborg lächelte in dem Gefühl etwas zu wissen was nur er wusste: „Die Fußspuren des Einbrechers führten zwar zur Vitrine hin aber nicht mehr von ihr weg. Dann gibt es Fußspuren die aus dem Nichts kamen und wieder gingen. Teilweise sieht findet man sogar nur halbe Fußabdrücke." Er lehnte sich zurück und betrachtete vergnügt die verblüfften Gesichter
„Heißt das der Typ stand die ganze Zeit an der Stelle und du hast uns nichts gesagt." Robin ging ihm fast an die Kehle.
„Nein, nein. Komm mal wieder runter. Er stand nicht mehr da er war weg als wäre er vom Erdboden verschwunden."
„Ok dann müssen wir jetzt nur noch herausfinden wie er das machte."
„Damit kann ich vielleicht dienen." Alle Köpfe drehten sich zu Raven.
„In diesem Raum wurden kürzlich in sehr kurzem Zeitraum Dimensionstore geöffnet."
„Heißt das er reist durch die Dimension um an einen anderen Ort zu kommen?"
„Ja er ist ein Porter"
„Hä?" Beastboy kratzte sich am Kopf.
„Er hat die Fähigkeit ein Dimensionstor zu öffnen in diese Dimension zu reisen um an einem anderen Ort wieder herauszukommen." Erklärte Raven mit einem genervten Gesichtsausdruck.
„Aha" antwortete Beastboy in einer Tonlage die einen vermuten lassen konnte er hätte gar nichts kapiert was wahrscheinlich auch der Fall war: „Und was machen wir jetzt?"
„Warten." Nun schauten alle auf Robin: „So einer belässt es nicht bei einem Einbruch. So einer kommt immer wieder und dann werden wir auf ihn warten."
So hoffe euch gefällt das erste Kapitel. Habt ihr Verbesserungsvorschläge? Schickt sie mir. Ich hab immer ein Ohr offen.
