Yupa war am schwitzen. Er war so was von in Schwierigkeiten. In wirklich großen Schwierigkeiten. Selbst wenn her hier und jetzt rauskommt, würde er nie verhindern können, das die drei ihn und die anderen bei ihren Eltern verpetzt, das sie sich den verbotenen Film ansehen wollten. Yupa forderte die drei auf sitzen zu bleiben, während er durch den Raum ging um sicherzugehen das alle Türen und Fenster zu waren und alle Vorhänge geschlossen waren. Draußen tobte der Sturm. Vorsichtig zog er Kazuis leeren Körper und Ichikas leeren Gigai, welche beide hier zurückgelassen hatten als sie den Hollow spürten, von den Fenstern weg. Danach forderte er Mayuri und Masaki auf, zurück in seinen Körper bzw. ihren Gigai zurückzugehen. Beide taten wie aufgefordert und setzten sich anschließend wieder auf die Couch.

Yupa stellte die Kerzen auf den Couchtisch zwischen dem Sofa und dem Sessel und ließ sich in ebendiesem nieder.

„Ich bin tot! Ich bin so was von tot!" murmelte er, wohl wissend das Ichika ihm sofort ihr Zanpakutou in die Brust rammen wird, wenn sie herausfindet das jemand über ihr Date im Kino Bescheid weiß.

„Wir haben schon gesagt das wir es wissen wollen... WIR WOLLEN WOLLEN WOLLEN..." schrie Keigo und wedelte wild mit den Armen, genau so wie sein Vater es tun würde.

„Wir erzählen es niemandem, wenn du uns alles erzählst was wir wissen wollen!" sagte Masaki mit einem eiskalten Blick der Yupa zum schaudern brachte.

„Unsere Eltern sagen uns immer, das sie es uns erzählen wenn wir älter sind. Aber wir wollen es jetzt wissen!" murmelte Mayuri mit zittriger Stimme. Seine Schüchternheit war eine seiner größten Schwächen. Aber jetzt war er sehr sicher.

Yupa seufzte unruhig. „Fein... Ich erzähle es euch... Meine Geschichte! Okay! Ich weiß nicht alles. Die Erwachsenen haben mir nicht alles erzählt nachdem sie zurückgekehrt sind. Ich kann euch erzählen was hier in Karakura passiert ist. Wenn ihr mehr wissen wollt, müsst ihr die anderen Fragen."

Das Trio auf dem Sofa nickte. Yupa lehnte sich nach vorne, schloss seine Augen und atmete tief durch...

„Es fing vor genau 10 Jahren an... genau hier in Karakura..."

10 Jahre zuvor...

Kazui Kurosaki öffnete seine Augen als er das nervende piepsen seines Weckers auf dem Beistelltisch neben seinem Bett hörte. Genervt und wütend versuchte er ihn abzustellen, doch er konnte die verfluchte Schlummertaste nicht finden. Er wollte gar nicht aufstehen. Er wollte heute gar nicht zur Schule gehen. Und vor allem vollte er heute seinen Freund Yupa nicht treffen. Wusste er doch genau wie dieser reagieren würde.

Letztendlich verstummte der Alarm als Kazui endlich die Schlummertaste erwischte. Die folgende Stille fühlte sich so schön an. So wundervoll. Doch sie war schlagartig vorbei als seine Mutter anfing von unten zu rufen.

"KAZUI! AUFSTEHEN! FRÜHSTÜCK IST FERTIG!"

Kazui griff sich sein Kissen und presse es sich auf das Gesicht. Natürlich war da noch seine Mutter, die ihm niemals erlauben würde heute die Schule zu schwänzen nur um Yupa aus dem Weg zu gehen. Wenn sie wissen würde was vor sich ging würde sie sich sofort einmischen und versuchen zu Helfen. Aber das durfte er nicht zulassen. Das wäre so peinlich. Er musste selbst damit klar kommen. Selbst wenn es bedeuten würde einige Regeln zu brechen. Aber selbst wenn seine Eltern es herausfänden oder wenn der ganze Plan ein einziger Fehlschlag wird... er musste einfach eine Lösung finden.

Ein lautes Klopfen an der Tür riss ihn aus seinen Gedanken. Sein Vater stand vor seiner Tür. „Kazui?!"

"ICH BIN WACH!" rief Kazui wütend.

Die Tür wurde aufgeschoben und Ichigo Kurosaki, Arzt, Miteigentümer der Kurosaki-Klinik und Aushilfsshinigami mit Hollow-, Quincy- und Fullbring-Kräften, trat mit verdutztem Blick ins Zimmer.

„Kazui? Ist alles in Ordnung?" fragte er als er sah das sein Sohn völlig apathisch gegen die Decke starrte.

Kazui stöhnte nur bejahend.

„Was ist los?"

„Wa..."

„Kazui... Bitte! Ich seh doch das dich etwas bedrückt." sagte Ichigo und schloss die Tür wieder um alleine mit seinem Sohn zu sprechen. „Wenn du nicht willst das seine Mutter sich einmischt und dich blamiert, kann ich es verstehen. Aber es in sich hineinzufressen macht es nicht besser. Glaub mir, ich weiß wovon ich spreche. Also was ist los? Hast du Probleme in der Schule?"

„Nein!" antwortete Kazui lethargisch.

„Deine Kräfte? Hasst du irgendwelche Ausbrüche mit deinem Reiatsu oder so etwas?"

„Nein!" antwortete der Junge immer noch lethargisch, stand aber endlich auf und sah auf den Boden.

„Dann sag mir was los ist!" Ichigo war wirklich besorgt. Er hat seinen Sohn noch nie so gestresst erlebt.

Kazui atmete tief durch und drehte sich endlich zu seinem Vater. „Vater... Hast du jemals... gefühlt das du irgendwie... Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll... Weißt du... ich glaube... Ich... bin irgendwie ansteckend?"

„Ansteckend? Was meinst du damit?" Ichigo verstand nicht worauf er hinauswollte und fühlte Kazuis Stirn um zu prüfen ob er Fieber hatte. „Bist du krank?"

„Nein! Ich das meine ich nicht! Ich meine... Du sagtest, nachdem du deine Shinigami-Kräfte entwickelt hast wurden deine Freunde langsam... auch in der Lage Geister und Hollows zu sehen... und dann..."

„Oh, ich glaube ich weiß worauf du hinaus willst!" sagte Ichigo und sahe seienen Sohn an. „Es geht um Yupa, nicht wahr?"

„Yupa?"

„Ja, Yupa Taramasaki? Dein Klassenkamerad und dein bester Freund seit dem Kindergarten... Bitte sag mir nicht das er in der Lage ist dich zu sehen!" Ichigo sah wirklich besorgt aus. Kazui sah das. Aber als er die schon etwas wütenden Augen seines Vaters sah wurde Kazui ganz kleinlaut.

Wenn er 'Ja' sagt, würden seine Eltern ihm sofort sagen das er es vergessen soll und sich keine Sorgen darüber machen soll. Sie würden die Sache schon handeln. Was heißt, sie würden jemanden im Urahara-Shop anrufen, damit er oder sie Yupa eine Gehirnwäsche verpasst. Aber Kazui würde dies niemals zulassen. Yupa hatte besseres verdient: Die Wahrheit! Aber seine Eltern hatten ihm immer schon aufs schärfste eingebläut das niemals niemand irgendjemand davon erfahren dürfte.

Es war kurz vor dem Beginn der Sommerferien, als Yupa ihn das aller erste mal fragte wie er den so hoch springen konnte, wenn er den Schwarzen Kimono anhat. Natürlich war Kazui erschrocken, folgte aber den Regeln seiner Eltern und leugnete alles. Aber es wurde schlimmer...

In den folgenden Wochen, wuchs Yupas Fähigkeit Geister und Shinigami zu sehen immer schneller. Auch seine Fähigkeit spirituellen Druck zu spüren stieg rapide an. Er hat ihn mehrmals beim Verwandeln beobachtet und verlangte Antworten. Antworten die Kazui ihm nicht geben konnte. Woraufhin sein Freund immer wütender wurde. Gestern, war der schlimmste Streit von allen... während der Mittagspause... vor der ganzen Klasse... Das war der Moment als Yupa schrie: „OKAY, DANN BIN ICH EBEN NICHT MEHR DEIN FREUND!"

Diese Worte hallten die ganze Nacht durchs Kazuis Ohren. Vor seinen Eltern spielte er die Heile Welt, aber als er allein in seinem Zimmer war heulte er. Er wollte Yupa nicht als Freund verlieren. Er war doch sein bester Freund. Schon seit Jahren. Er würde ihm sein Leben anvertrauen. In gewisser weise hat Yupa Kazui immer für seinen Mut und seine Stärke bewundert. Aber er war gezwungen ihn anzulügen. Seine Eltern würden das nie verstehen. Die waren viel zu sehr damit beschäftigt das keiner ihr Geheimnis kennt, was eigentlich schon lächerlich war, wo es doch schon so viele gab die es kannten.

„Und, wenn dem so wäre?" fragte Kazui und tat so als ob alles okay wäre.

„Ah,... ich verstehe! Glaub mir wenn ich dir sage, das es ziemlich viel ärger bringen kann, wenn plötzlich jemand in der Lage ist dich in Shinigami-Form zu shen. Sprich mit deinem Freund! Und wenn du dir sicher bist, das er irgendetwas weiß werden wir uns schon darum kümmern..." Kazui verstand was sein Vater mit 'kümmern' meinte. Er wollte es sich gar nicht vorstellen. „Und jetzt, mach dich fertig. Deine Mutter wartet unten mit dem Frühstück!"

Mit diesen Worten stand Ichigo auf und verließ den Raum. Als Kazui wieder allein war, sah er in den spiegel. Vielleicht war es wirklich das beste das Drama zu beenden bevor es richtig anfängt. Vielleicht war es der beste weg um ihre Freundschaft zu retten, bevor es sie zerstört so wie es fast mit seinem Vater während seiner Oberschulzeit passiert war. Aber war er wirklich bereit dazu? Wie wird Yupa darauf reagieren?

Yupa Taramasaki war ein sehr neugieriger, offenherziger, freundlicher Charakter der es bevorzugte Drama zu vermeiden um ein friedliches glückliches Leben ohne Konflikte, Streit und ähnlichem zu leben. Aber das würde sein ganzes Leben völlig auf den Kopf stellen. Aber Kazui war sich bewusst das dies längst überfällig war. Aber selbst wenn es anders verläuft als gedacht... hatte er immer noch einen Erinnerungs-Austauscher, den Ichika mal aus der Soul-Society vorbeigebracht hatte. Schlimmer als jetzt konnte es ja eh nicht mehr werden.

Wieder in der Gegenwart...

„Wir hatten natürlich keine Ahnung das die Dinge wirklich noch viel Schlimmer werden konnten als zufor. Aber wir waren Jung und Sorgenlos. Völlig blind für das was möglicherweise passieren könnte!" erzählte Yupa. „Kazui hat mir später bestätigt das wir nicht schuld waren. Zumindest als er wieder aus der Soul Society zurückgekehrt war..."

„Was lief da falsch zwischen euch?" fragte Mayuri...

10 Jahre zuvor...

Der Wetterbericht prognostizierte sonniges Wetter für diesen September-Tag 2015, mit Temperaturen über durchschnitt. Aber stattdessen sollte der Tag wolkig und überraschend kühl werden. Das passte perfekt zu Kazuis Stimmung.

Seine Mutter brachte ihn zur Schule, während sie zur Arbeit ging. Natürlich fragte sie warum Yupa nicht, wie sonst auch, mit ihnen geht. Kazui zuckte einfach nur jedesmal mit den Schultern und wurde sie endlich los als sie vor dem Haupttor zum Schulhof ankamen und er sie daran erinnerte das sie spät dran war. Sofort suchte er nach Yupa. Die neugierigen Blicke seiner Mitschüler, die gestern Yupas Wutausbruch miterlebt hatten, ignorierte er erfolgreich. Kazui musste ihn finden. Doch er konnte ihn nirgends wo entdecken. Vielleicht hatte er ja die gleiche Idee und sich entschlossen heute die Schule zu schwänzen um Kazui aus dem weg zu gehen. Er konnte seine Klassenkameraden hören wie sie über ihn tuschelten. Ein Mädchen aus seiner Klasse wies diskret auf ein geparktes Auto am anderen Ende des Schulhofes und passte auf das sie keiner dabei beobachtete. Kazui konnte spüren das Yupa dort war...

Er konnte ihn spüren! Er musste entweder in oder in der nähe des Autos sein. Es war das Auto des Direktors und stand auf seinem vorgesehenen Platz. Den Schülern war es strengstens verboten am oder in der nähe zu spielen. Also war es ein gutes versteck für jemanden der allein sein wollte. Und Kazui sah sofort das er recht behalten sollte...

Yupa saß auf dem Boden. Er hatte Augenringe und seine Augen waren so rot, das es so aussah als ob er tagelang geweint hatte. Seine Schultasche lag zwischen seinen Beinen. Als Kazui näher kam, konnte er sehen das Yupa ihn spüren konnte. Seine Hände ballten sich zu Fäusten und er drehte sich weg um Augenkontakt zu vermeiden...

„Was willst du Kazui?" fragte Yupa wütend.

Kazui erstarrte als er das hörte. Yupa hatte ihn nicht einmal kommen gesehen. Also wie war er in der Lage zu wissen das er es war? „Woher weißt du das ich es bin?"

„Aww... Bitte, ich kann es spüren! Die Luft um dich herum kribbelt..." antwortete Yupa immer noch wütend und verschränkte die Arme. „Also, was willst du? Willst du mir noch mehr Lügen erzählen?"

Kazui senkte den Kopf. „Nein! Ich will dir keine Lügen erzählen!" Diese Worte ließen Yupa neugierig werden und tatsächlich drehte er sich zu Kazui. „Aber... ich kann dir auch nicht die Wahrheit erzählen!"

Sofort drehte sich Yupa wieder beleidigt weg. „Lass mich in ruhe! Ich spreche nicht mehr mit dir!"

„Yupa bitte... Ich... Okay... Ich erzähle es dir! Ich kann alles erklären. Aber du wirst mir nicht glauben!"

Yupa sah ihn wieder an. „Wie willst du erklären das du dich verdoppeln kannst? Oder das du ein Schwert und einen Schwarzen Kimono hast? Und wieso kann dich sonst keiner sehen, wenn ich dich sehe. Genau hier auf dem Hof. Wenn du da in deinem Kostüm stehst und dich keiner sieht. Alle sagen ich bin verrückt!"

„Du bist nicht verrückt! Du bist... begabt!"

„Begabt?" jetzt war Yupa verwirrt.

Yupa erhob sich schließlich vom Boden und setzte seine Schultasche auf während er einen Schritt näher auf Kazui zuging, der ganz blass wurde und so aussah als würde er sich gleich übergeben. Kazui sah auf und sah in voller Scham und schuldbewusst an.

„Meine Eltern haben mir strengstens verboten, es jemals jemandem zu sagen! Also darfst du es niemandem erzählen. Niemanden in der Schule und nicht einmal deinen Eltern!" flehte Kazui.

Yupa sah seinen Freund neugierig an und kam noch einen Schritt näher. „Warum... Warum hasst du es mir nicht schon früher erzählt?"

„Ich... durfte nicht! Und ich darf es immer noch nicht! Aber... Ich will dich nicht als Freund verlieren." sagte Kazui beschämt. Yupa sah ihn mit großen Augen an.

„Also... sagst du es mir weil..."

„Ich sage es dir, weil du mein Freund bist! Und weil ich dir vertraue! Und weil ich begriffen habe das es ein Fehler war dir nicht schon früher davon zu erzählen." erkärte Kazui und ging auch einen Schritt näher auf ihn zu.

Kazui wollte gerade den Mund aufmachen, als er bemerkte das rund um sie herum eine Horde Mitschüler stand um sie zu belauschen. Kazui regte sich auf und wollte gerade losschreien das sie sich verziehen sollen, als es zur ersten Stunde läutete. Die Schüler strömten in das Gebäude. Aber Kazui nahm Yupa am Arm und führte ihn zu den Büschen um mit ihm ungestört sprechen zu können.

„Wir werden ärger bekommen!" sagte Yupa und wies auf die Lehrerin die über den Hof lief um sicherzugehen das auch alle Schüler in ihre Klassen gingen.

„Egal! Das ist jetzt wichtiger!" sagte Kazui und zusammen versteckten sie sich in den Büschen.

Die Lehrer sahen nicht wie die Jungs sich davon schlichen. Als Kazui sicher war das alle fort waren drehte er sich wieder zu Yupa um der immer noch sichtlich wütend war. „Okay... Yupa... Du wirst es mir nicht glauben wenn ich es dir erzähle... also zeige ich es dir!"

„Zeigst mir was?"

Kazui brauchte kein Aushilfsshinigami-Abzeichen oder sonst etwas um sich zu verwandeln. Das war eines seiner besonderen Talente: Einfach aus seinem menschlichen Körper 'herausspazieren' und zum Shinigami werden und den Körper zurücklassen. Diesesmal ging Kazui nur sicher das sein Körper an der Mauer angelehnt war damit er nicht in den Schlamm fiel oder sonst etwas. Und so verließ Kazui seinen Menschlichen Körper um in voller Shinigami-Montur vor seinem besten Freund zu stehen der sofort kreidebleich wurde.

„Ich bin... so eine Art Shinigami!" sagte Kazui mit einem unschuldigen lächeln.

Yupa machte ein Gesicht als wolle er sofort vor Angst losschreien. Sein Gesicht fing an zu Zucken und seine Gesichtshaut wurde so weiß, das er aussah wie weiß angestrichen.

„Sh... Shinigami?" stotterte Yupa. „Du meinst... Shinigami wie in... Shinigami Shinigami?"

„Na ja... So eine Art Shinigami?"

„So eine Art?"

„Es ist schwer zu erklären! Ich bin eigentlich ein Mensch mit Shinigami-Kräften, weil mein Großvater ein Shinigami ist, der in die Welt der Lebenden gekommen ist und meine Quincy-Großmutter getroffen hat und mit ihr zusammen meinen Vater bekommen hat, der zwar ein Mensch ist aber die Kräfte eines Shinigamis, eines Hollows, von einem Quincy und so geerbt hat... weißt du mein Vater hat so viele Kräfte... ich weiß nicht einmal alle."

„Das ist so was von freaky!" sagte Yupa und sah auf den 'toten' Körper hinter dem Shinigami. „Du meinst... du... das ist ein Körper... aber da bist du gar nicht drin... Du bist ein... Toter... ein Todesgott?"

„Na ja... Wie ich schon sagte... Ich bin so eine Art von... Aber im gegensatz zu meinem Vater, brauche ich keine Hilfe um meinen Körper zu verlassen.

„Aber... Aber... Shinigami...?" stotterte Yupa.

Kazui lächelte irritiert. „Ich glaub das wird ein weilchen dauern bis du es gerafft hast..."

Gegenwart...

„Kazui war so glücklich, als er mir endlich alles gestanden hatte. Ich werde das niemals vergessen. Wie wir da hockten und er mir so gut es ging alles was er mir erklären konnte erklärte." erzählte Yupa lächelnd. „Nach all diesen Wochen in denen ich mir vorkam wie der letzte Idiot... Es war so... Es fühlte sich an wie ein Befreiungsschlag!"

„Wie war es?" fragte Keigo.

„Was? Zu lernen das dein bester Freund Superkräfte hat mit denen er Monster bekämpft... Das war unglaublich!" erzählte Yupa mit einem breiten lächeln im Gesicht. „Wir haben Stundenlang da gesessen... und einfach nur geredet... das hat uns aber nicht vor dem Ärger bewahrt den wir bekamen als die Lehrer uns in den Büschen fanden... Aber das war in dem Moment nicht wichtig. Wichtiger war, das wir nicht wussten das wir beobachtet wurden... jemand der alles Zerstören wollte... egal ob wir etwas damit zu tun hatten oder nicht..."

10 Jahre zuvor...

Die Jungs waren über das plötzliche Auftauchen ihrer Lehrerin so überrascht das Yupa versehentlich schrie das Kazui sie sofort hier 'weg-springen' soll. Glücklicherweise verstand die Lehrerin nicht was das bedeuten sollte und tat ihren Job und scheuchte die beiden Schwänzer ins Gebäude und zum Büro des Direktors, wo sie bestraft werden sollten. Weder die Jungs, noch die Lehrerin bemerkten wie eine Frau ihr Versteck verließ. In der Nähe der Stelle, wo die beiden Jungs offen über die ganze Shinigami-, Soul-Society- und Hollow-Sache geredet hatten und schalltet den Kassettenrecorder aus, den sie bei sich hatte. Sie war nur froh einige weitere nützliche Informationen erhalten zu haben, die (wenn sie sie erst einmal umgeschrieben hat) den Kurosakis einen Haufen Ärger einbringen wird. Auch wenn die nicht ihr eigentliches Ziel waren...

Zufrieden, verließ sie den Schulhof ohne gesehen zu werden und lief über die Straße... um mit ihren Schlüsseln das Gesicht auf einer Waschmittel-Werbung zu zerkratzen das an einer nahen Plakatwand angebracht war... Das Gesicht von dem Mann, der auf dem Plakat lächelnd ein weißes Shirt hield, aus dem gerade die Blutflecken raus gewaschen wurden: Keigo Asano!