„Ihr Vortrag war fantastisch, Dr. House. Wir wissen Ihren Einsatz wirklich zu schätzen." Mr. Gentrys Begeisterung kennt keine Grenzen. Was für eine erbärmliche Nervensäge. House setzt ein künstliches Lächeln auf in der Hoffnung, dass die Lobeshymnen bald ein Ende haben mögen.

„Es wäre wirklich großartig, wenn Sie an der Telefonkonferenz teilnehmen würden. Wir werden sie auf eine Zeit legen, die für beide Seiten des Atlantiks erträglich ist."

House nickt und schüttelt Hände und grinst und seufzt erleichtert, als sich die Herren endlich verabschieden. Der Vortrag ist überstanden, und jetzt warten noch zwei Tage in London auf ihn, die ihm frei zur Verfügung stehen. „Aber was zum Kuckuck ist SMEV?", murmelt er halblaut zu sich selbst und sieht sich nach seinem Mantel um, den er über einen der Sessellehnen in der Eingangshalle des Kongresszentrums gelegt hat.

„Ein Telefonieprogramm."

House dreht sich um und sieht direkt in das Gesicht seiner Hotelzimmertauschpartnerin. Erstaunt darüber, sie hier zu treffen, fehlen ihm einen Moment die Worte.

„Sehr praktisch für Telefonkonferenzen.", fügt sie hinzu.

„Verfolgen Sie mich?" House hatte gehofft, verärgert zu klingen, aber es gelingt ihm nicht, sein Erstaunen zu verbergen. Nachdem sie ihm gestern Abend die Pillendose überreicht hat, hat er nicht damit gerechnet, sie jemals wieder zu sehen.

„Was tun Sie hier?", fragt er.

„Na ja, große Konferenz. Ich arbeite hier!" Sie sieht tatsächlich ziemlich professionell aus in ihrem dunkelgrauen Kostüm. Ihr Outfit erinnert ihn ein wenig an Cuddy, wenn auch ohne Ausschnitt bis kurz vorm Bauchnabel und ohne die cuddytypischen extrem hohen Absätze.

„Aha. Also Pharmaziebranche?"

„Oh, ganz und gar nicht."

„Ganz und gar nicht? Ärztin?"

„Genauso kalt."

„Soll ich weiter raten?"

„Wenn Sie wollen. Sie könnten mich auch einfach fragen."

„Sie könnten es auch einfach von sich aus erzählen." Er zwinkert ihr zu und lächelt charmant. Irgendetwas in ihren Augen erweckt seine Aufmerksamkeit, doch er kann sich nicht erklären, was es ist. Sie sind nicht bahnbrechend schön, eher gewöhnlich: Mittelgroß, mittelblau, mittellange Wimpern mit mittelbrauner Wimperntusche, kein Lidstrich, kein Lidschatten. Allerdings bekommen sie die lustige Form kleiner Rundbögen, wenn sie lacht, wie jetzt. Sie deutet auf die mit Flaggen geschmückte Pappmappe, die sie in der Hand hält.

„Ich bin mehr im sprachlichen Bereich tätig."

„Dolmetscherin?"

„Nicht wirklich. Ich koordiniere die Einsätze der Dolmetscher. Springe nur im Notfall ein."

„Im Notfall?"

„Für jede Sprachkombination muss eine Notlösung vorhanden sein. Könnte ja jemand krank werden."

„Okay, Mrs. Notlösung. Sie erwähnten da vorhin etwas von einem Telefonieprogramm, dieses SWOF oder so ähnlich."

„SMEV."

„Wie auch immer. Was ist das für ein Programm?"

„Es ermöglicht einem, über das Internet Telefongespräche zu führen, sofern man über einen Rechner mit Mikrofon und Lautsprechern verfügt."

„Kann man sich das runterladen?"

„Ja, es ist kostenlos im Internet erhältlich. Eignet sich sehr gut für Telefonkonferenzen."

House nickt und starrt ihr in die Augen.

„Was ist?", fragt Mrs. Notlösung.

„Nichts." Es ärgert ihn, dass er nicht weiß, was seine Aufmerksamkeit erregt hat.

„Übrigens, was haben Sie eigentlich heute Morgen meinem Kollegen erzählt? Er schien zu glauben, dass... na ja, Sie wissen schon." Ihr Lachen verrät, dass sie es ihm nicht übel zu nehmen scheint.

House setzt seine Unschuldsmiene auf. „Es könnte schon sein, dass ich vergaß zu erwähnen, dass wir die Zimmer getauscht haben."

Nach einem kurzen Blick auf ihre Armbanduhr verabschiedet sie sich eilig und lässt House allein zurück, der zu seinem Erstaunen kurz davor gewesen war, sich bei ihr noch einmal für den Zimmertausch vom Vorabend zu bedanken.

---

„Wie war London?" Chase schraubt seine Wasserflasche zu und stellt sie zurück in den Kühlschrank, als House das Konferenzzimmer betritt.

„Wo sind die anderen?", fragt House, ohne auf die Frage des Kollegen einzugehen.

„Foreman hat heute seinen ersten Urlaubstag und Cameron ist gerade nach Hause. Sie war die Nacht über hier."

„Wieso?"

„Kritischer Nierenversagenpatient."

„Ich weiß – ich meine wieso hat Foreman Urlaub?"

„Weil es... in seinem Vertrag steht?"

„Wieso gerade jetzt?"

„Wieso nicht? Ich vermute doch, dass Sie den Urlaubsschein unterschrieben haben."

„Ich unterschreibe viel, wenn der Tag lang ist."

„Wie war London?" Chase unternimmt einen zweiten Versuch.

„Es ist alles noch da: Big Ben, St. Paul's, rote Doppeldecker und Polizisten mit lächerlichen Hüten."

„Ich meine..."

„Ich weiß, was Sie meinen. Ich habe eine 10-Minuten-Rede gehalten und dann drei Tage London-Urlaub hinten dran gehängt. Das heißt, ich bin bestens erholt und nahezu arbeitswillig. Haben wir einen Fall?"

Chase überreicht ihm drei Patientenakten, die Cuddy am Morgen vor House' Eintreffen vorbeigebracht hatte. Mit den Mappen unter dem Arm verschwindet er in sein Büro. Bevor er einen ersten Blick in die Unterlagen wirft, braucht er zunächst eine Vicodin. Sein Bein bringt ihn um heute Morgen.

---

„Hab ich's dir nicht gesagt?"

„Es liegt nicht am Flug!"

„Ach nein? Woran liegt es dann, House?"

„Der Flug ist eine Woche her."

„Soll das ein Argument sein?"

„Hätte ich gewusst, dass du derartig nervst, hätte ich Cuddy gebeten, mich nach Hause zu fahren."

„Du wusstest, dass ich nerven würde." Wilson sieht sich erfolglos nach einer Parklücke möglichst nah am Eingang von House' Appartement um.

„Es ist nichts frei. Die da hinten ist die nächste." Er zeigt auf einen freien Parkplatz etwa 30 Meter vom Eingang entfernt.

„Halt einfach nur kurz vor der Tür an. Ich hüpf schnell raus."

Hinter ihnen hupt jemand, und Wilson sieht genervt in den Rückspiegel. „Ja, klasse Idee, House. Dein ‚schnelles Hüpfen' vermag ich mir gerade nicht wirklich vorzustellen."

„Warnblinker! Wozu gibt's die Dinger schließlich?" House öffnet die Tür, obwohl Wilson noch nicht angehalten hat.

„Bist du verrückt?" Wilson bremst, schaltet den Warnblinker ein und gibt sich alle Mühe, das Gehupe hinter sich zu ignorieren.

„Sag bloß, das hast du noch nicht... ahh." House wusste, dass ein Krampf im Oberschenkel unterwegs war, hatte aber gehofft, er würde bereits zu Hause auf dem Sofa liegen, wenn es soweit war. Wenn Wilson ein bisschen schneller gefahren wäre...

„House? Was ist?"

Keine Antwort.

„Glaubst du nicht, das Atmen so allmählich eine ganz gute Idee wäre?" Wilson versucht unbekümmert zu klingen, aber kann nicht anders, als sich Sorgen zu machen. Als er ihm eine Hand auf die Schulter legt, kann er fühlen, wie angespannt House' ganzer Körper ist.

„Ich mein' es ernst, House. Du kannst nicht ewig die Luft anhalten."

House' Taktik, den Schmerz zu überstehen, geht über von erstarrt die Luft anzuhalten in erstarrt zu keuchen. Es ist eine ganze Weile her, seit Wilson seinen Freund in so großen Schmerzen gesehen hat. Nichts um sich herum scheint er wahrzunehmen. Durch die halb geöffnete Autotür regnet es herein, doch House vermag seinen eisernen Griff um den rechten Oberschenkel nicht zu lösen, um die Tür wieder zu schließen. Wilson überlegt, was er tun kann. Er beschließt, noch fünf Minuten abzuwarten. Wenn bis dahin nichts passiert, wird er zurück ins Krankenhaus fahren, und House dort als Patient abliefern. In seinem jetzigen Zustand wäre House sowieso nicht in der Lage, dagegen zu protestieren.

An der Atmung hört Wilson jedoch, dass der Krampf endlich nachlässt. House sinkt zurück in den Sitz und schließt die Augen. Zwei Tränen bahnen sich ihren Weg hinunter in seine Ohren, und Wilson ahnt, wie sehr House es hasst, dass jemand Zeuge der letzten Minuten gewesen ist. Auch wenn es nur Wilson war.

„Bereit zum Aussteigen?", fragt Wilson leise, nachdem ein paar weitere Minuten verstrichen sind. House nickt, und Wilson steigt aus, geht um den Wagen herum, wirft den genervten Autofahrern einen trotzigen Blick zu und öffnet die Beifahrertür weiter. Er wartet, bis House sich abgeschnallt hat, und reicht ihm dann seinen Stock. House' rechtes Hosenbein und der rechte Ärmel vom Hemd sind vollkommen durchnässt vom Regen. In gewohnter Weise hebt er sein rechtes Bein aus dem Wagen, um dann mit Hilfe des Stocks und der Autotür langsam zum Stehen zu kommen. Wilson schnappt sich den Rucksack von der Rückbank. Es ist schwierig genug für House, sich selbst auf den Beinen zu halten, auch ohne Gepäck. Es sind nur wenige Schritte bis zum Eingang, doch dort warten die beiden Stufen auf ihn. Er zögert kurz, doch dann ist Wilson neben ihm, und ohne zu fragen oder großes Aufhebens legt er sich House' Arm um die Schultern. House stützt sich auf ihn, erklimmt die beiden Stufen und nimmt seinen Arm zurück. Wilson benutzt seinen Schlüssel und lässt sie beide in House' Appartement. Schnurstracks hinkt House auf die Couch zu, lässt sich vorsichtig hinabsinken und lässt den Stock neben sich auf den Boden fallen. Er hebt sein Bein hinauf und legt sich hin, die Augen geschlossen. Unschlüssig steht Wilson an der Tür. Schließlich stellt er den Rucksack auf House' Schreibtischstuhl ab und geht hinüber zur Couch.

„Nimm eine Vicodin, House."

House nickt, die Augen noch immer geschlossen. Nachdem er einen Moment abgewartet hat, beugt Wilson sich über ihn, holt eine Tablettendose aus der Hosentasche, öffnet sie und fischt eine weiße Vicodintablette heraus.

„House. Hier."

House nimmt die Tablette und schluckt sie trocken.

„Was sagst du zu trockenen Klamotten?"

Keine Antwort.

Wilson holt ein Sweatshirt und eine Trainingshose aus dem Schlafzimmer. Er legt sie neben House auf den Couchtisch.

„Heiß oder kalt, House?"

Keine Antwort.

Wilson verschwindet erneut und kehrt etwas später mit einer Wärmflasche und einem Eispack zurück. Ein weiterer Gang, und auf dem Couchtisch stehen ein Glas Wasser und ein Erdnussbutterbrot.

„Soll ich hier bleiben, House?"

House schüttelt den Kopf.

„Soll ich gehen?"

House zögert, nickt dann aber.

„Okay."

Wilson stockt den Couchtisch noch mit der Fernbedienung und dem Telefon auf, überlegt kurz und schüttelt dann eine Vicodintablette aus der Dose und legt sie neben das Wasserglas. Die Dose selbst stellt er ins Bad.

„Ich geh dann, House. Ruf mich an wenn es dir schlechter geht... Ruf mich auch an, wenn's dir besser geht.", fügt er nach kurzer Überlegung hinzu.

---

Die folgende Woche verläuft fast normal. Foreman ist aus dem Urlaub zurück, keiner der drei Diagnostikkollegen muss Nachtschichten schieben, Wilson hat endlich aufgehört, ihn zu bemuttern, Cuddy nervt mit Sprechstunden, und die Krämpfe werden weniger. Leider sind im Moment nur langweilige Fälle zu haben, die meisten sind innerhalb von ein bis zwei Stunden diagnostiziert. Als House am Rechner sitzt und ein wenig im Internet unterwegs ist, fällt ihm auf einmal die Telefonkonferenz wieder ein, an der er in London versprochen hat teilzunehmen. Er sieht auf den Kalender. Morgen schon! Wie hieß jetzt dieses Programm? SPIF? SLUV? Es fällt ihm nicht mehr ein. Aber wozu gibt es Suchmaschinen? Telefonieprogramme gibt es nicht allzu viele, und schnell ist er auf der Seite von SMEV gelandet. Verärgert klickt er sich durch die Seiten. Wie soll ein Normalsterblicher wissen, welche dieser vielen Versionen die ist, die er herunterladen muss, um morgen an dieser dämlichen Konferenz teilzunehmen? Auf einem Stapel Unterlagen findet er die Visitenkarte von Mr. Gentry, auf der er den Benutzernamen „Gen3582" notiert hat. Keine Information darüber, welche Version er braucht. Ob es egal ist? Er könnte einfach irgendeine nehmen? Sein Pieper geht los, und er greift nach seinem Stock. Wenn der Lungenentzündungspatient tatsächlich gerade einen Schlaganfall gehabt hat, handelt es sich womöglich doch nicht um eine stinknormale langweilige Lungenentzündung.

---

Es ist bereits 18 Uhr, als er endlich sein Motorrad vor dem Haus abstellt. Er wirft die Post in den Müll, holt sich ein Bier aus dem Kühlschrank und setzt sich auf die Couch, um General Hospital zu gucken. Die Episode kann er schon fast mitsprechen, und seine Gedanken schweifen immer wieder ab. Auf einmal kommt ihm eine Idee, die ihn zu einem breiten Grinsen veranlasst. Er holt sich seinen Laptop und geht ins Internet.

---

„Ha... Hallo?"

Die Stimme am anderen Ende sagt etwas unverständliches, und sie kämpft mit sich, um wach zu werden. Die Stimme redet weiter, und sie begreift immerhin, um welche Sprache es sich handelt. Englisch, du musst auf Englisch umschalten, denkt sie.

„Ich äh... tschuldigung, können Sie das noch mal... Wer ist da eigentlich?"

„Greg House."

„Wer?"

„Denken Sie London. Hotelzimmertausch. Pharmakongress. Krüppel."

„Oh." Sie erinnert sich. Da war dieser Typ mit dem Gehstock im Hotel. Die Fahrstühle waren ausgefallen. Amerikaner. Hatte Christian glauben lassen, sie hätte die Nacht mit ihm verbracht. Silja schmunzelt, zieht dann aber die Stirn in Falten. Woher hat der Kerl ihre Telefonnummer? Und was wollte er von ihr mitten in der Nacht?

„Was ist los? Haben Sie wieder irgendwo Ihre Pillen vergessen?"

„Ich hatte sie nicht vergessen. Sie hatten sie beim Einpacken unterschlagen!"

„Richtig, wie konnte ich das nur vergessen. Was ist los?"

„Ich muss wissen, welche Version von SMEV ich herunterladen muss, um an der Telefonkonferenz teilzunehmen."

Silja setzt sich im Bett auf. Das hier kann nur ein Scherz sein. „Und deswegen rufen Sie mitten in der Nacht an? Wieso rufen Sie eigentlich mich an?"

„Sie hatten mir das Gefühl vermittelt, Sie würden sich mit dem Programm auskennen."

Sie weiß nicht, was sie sagen soll. Soll sie lachen oder sauer werden? Sie ist zu müde für solche Überlegungen.

„Hallo, sind Sie noch da?"

„Ich bin noch da. Woher haben Sie überhaupt meine Nummer?"

„Nur ein bisschen Detektivarbeit. Kein Problem. Helfen Sie mir nun oder was? Ich muss morgen früh an dieser Konferenz teilnehmen, und ich hab keinen Plan."

„Okay. Warten Sie." Silja überlegt einen Moment. „Rufen Sie in 10 Minuten noch mal an. Ich muss meinen Rechner hochfahren, und ich brauche einen Kaffee." Ohne einen weiteren Kommentar dieses Amerikaners abzuwarten legt sie den Hörer auf und tastet nach der Nachttischlampe und dem Kontaktlinsendöschen. Was mach ich hier eigentlich?

---

„Fertig zum Anfangen?", ist die erste Frage des Amerikaners, als er 10 Minuten später wieder anruft.

„Fertig. Sind Sie schon auf der Hauptseite von SMEV?"

„Bin ich."

„Okay. Klicken Sie auf den vierten Downloadlink von oben. Version 3.2"

„Ich klicke. Von dieser Version gibt's ja wieder 2 Unterversionen."

„Nehmen Sie die erste. Das ist die mit den Grundeinstellungen. Reicht vollkommen aus für eine Telefonkonferenz."

„Okay. Es lädt."

„Gut. Soll ich Ihnen eine Kurzeinführung geben?"

„Ist es kompliziert?"

„Überhaupt nicht. Sagen Sie Bescheid, wenn Ihr Rechner das Programm runtergeladen hat." Silja trinkt einen Schluck Kaffee und geleitet den Amerikaner schließlich durch die Installation, das Einrichten eines Benutzerkontos und das Anmelden. „Jetzt probieren wir kurz, ob es funktioniert. Ich ruf Sie an."

„Anruf von linssoppa. Ist das Finnisch?"

„Nein. Klicken Sie auf ‚linssoppa zu meinen Kontakten hinzufügen'."

„Okay."

„Gut. Dann klicken Sie auf ‚Gespräch annehmen'."

„Okay."

„Gut, ich kann Sie hören. Sie können jetzt den Telefonhörer auflegen."

House legt den Hörer auf und betrachtet seinen Bildschirm. ‚Telefonat zwischen linssoppa und G-Man' steht dort als Überschrift, und sie unterhalten sich tatsächlich über das Internet miteinander. Es funktioniert!

„Wie funktionieren Konferenzen?"

„Die sind genauso einfach. Sie werden einfach angerufen."

„Die anderen haben gar nicht meinen Benutzernamen."

„Aber Sie haben einen von denen, oder?"

„Ja."

„Gut, dann rufen Sie den einfach an. Er integriert Sie dann in die Konferenz. Sie müssen gar nichts weiter tun."

„Klingt einfach."

„Es ist einfach."

„Gut, dann vielen Dank für die Hilfe, linssoppa."

Silja lacht und bringt ihm die richtige Aussprache bei.

„Was bedeutet linssoppa?"

„Linsensuppe. Ganz einfach."

„Wieso Linsensuppe?"

„Hat keinen besonderen Grund. Mir fiel kein guter Name ein, also hab ich den erstbesten genommen, der mir einfiel."

„Linssoppa war der erstbeste?"

„Nur kein Neid. G-Man ist auch nicht gerade kreativ."

„Ich werde mir einen besseren für Sie aussuchen.", beschließt er und unterbricht die Verbindung.