Kapitel 2
Galactica – 7 Monate vor den Ereignissen in Kapitel 1
Bill Adama wachte mit schrecklichen Kopfschmerzen auf, er fühlte sich als hätte er 2 Nächte gefeiert mit seinem Freund Whiskey. Er machte nicht die Augen auf, das Licht würde seinen Kopfschmerz nur verschlimmern. Er drehte sich mit das Gesicht ins Kissen und seufzte.
‚Was für eine Nacht, verdammt ich weiß nicht einmal wie ich ins Bett kam.'
„Bill? Bill, möchtest du einen Kaffee? Ich habe noch einen Rest von unseren alten Vorräten gefunden, also keinen Algenkaffee. Komm schon steh auf, sonst werde ich ihn allein trinken."
Bills Herz schien einen Moment still zu stehen. Er öffnete die Augen und setzte sich aufrecht hin. Er war in seinem Quartier, er war tatsächlich wieder auf der Galactica.
‚Das muss ein Traum sein.'
„Bill, wo bleibst du?"
Wie in Trance stand Bill auf und folgte der Stimme, die ihn rief. Wie von Donner getroffen blickte Bill, auf die Frau die er so sehr vermisst.
‚Laura.'
Laura drehte sich zu Bill und lächelte ihn strahlend an.
„Guten Morgen, ich dachte schon du würdest gar nicht mehr aufstehen."
‚Ich träume, ich träume.'
Doch etwas war anders. Dieser Traum war nicht wie die anderen. Lauras Stimme war klar und deutlich und der Duft ihres Parfüms lag in der Luft.
„Geht es dir nicht gut Bill? Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen. Soll ich Dr. Cottle rufen?"
Doch statt Laura zu antworten, ging er auf sie zu und schlang seine Arme um sie. Er hoffte so sehr, dass sie nicht einfach wieder verschwinden würde wie in seinen Träumen.
„Oh Laura, Laura ich habe dich wieder." Bill verstärke seinen Umarmung, er musste Laura spüren.
Laura sah Bill mit einer Mischung aus Verwunderung und Sorge an.
„Was hast du Bill?" sie wollte sich aus Bills Umarmung befreien, doch er hielt sie fest.
„Nein, bitte Laura! Gib mir diesen Moment. Ich kann nicht glauben das du wieder bei mir bist."
Laura wusste nicht was mit Bill los war, sie hatte ihn nie so gesehen. Behutsam gab sie ihn einen Kuss auf die Wange. „Ich war nie weg Bill."
Endlich löste sich Bill von seiner Geliebten und sah sie mit Tränen in den Augen an „Doch,du weißt nicht wie lange du mich allein gelassen hast."
Er nahm ihr Gesicht in beide Hände und gab ihr einen langen liebevollen Kuss. Wie sehr hatte Bill das Gefühl ihrer weichen wundervollen Lippen vermisst.
„Ich werde dich nie mehr gehen lassen Laura. Wir werden zusammen sein."
Etwas stimmte nicht mit Bill, dessen war sich Laura sicher. Als sie gestern Abend zusammen ins Bett gingen, war Bill der der er immer war. Der große Admiral Adama und nun wirkte er so verletzt.
„Du musst einen schrecklichen Traum gehabt haben, ich werde.."
„Nein Laura, ich habe nicht geträumt! Ich….warte!"
‚Das Buch! Wo ist das Buch?'
Bill ging schnell zurück zu seinem Bett und warf alles umher was er in die Hände bekam und schließlich fand er es auf dem Boden liegen.
„Laura, komm her! Setz dich zu mir."
Wie sollte er Laura nur alles sagen, konnte er das? Würde sie ihm glauben? Aber er musste es tun, er hatte keine Zeit. Besser gesagt Laura hatte keine Zeit mehr. Ihre Zeit lief ab und in Gedanken hörte Bill die Uhr ticken.
Zögerlich setzte sich Laura neben Bill auf sein Bett und sah ihn verwundert an.
„Hör zu Laura, was ich dir nun sage klingt verrückt aber bei den Göttern, es ist die Wahrheit. Bitte unterbrich mich nicht." er wartete auf ihrer Zustimmung und begann dann zu erzählen „Ich komme aus der Zukunft Laura, genau 7 Monate aus er Zukunft. Ich bin hier um das was geschehen wird zu ändern."
Er reichte Laura das Buch, welches er von Baltar bekam und begann zu erzählen. Von der Entdeckung der neuen Erde bis hin zu der Begegnung mit Baltar. Das was er nicht erzählte, war das Laura kurz nach Ankunft auf der neuen Erde starb. Er wusste sie sollte es wissen, doch er konnte es nicht sagen. Im Moment war nur eines wichtig, er hatte sie wieder und bei den Göttern, nie wieder würde er sie gehen lassen. NIEMALS
Vielen Dank fürs lesen
