Da ich Chap zwei schon fertig hatte, dachte ich mir dass ich es einfach auch gleich mal on stelle g Bitte reviewt fleißig. Für Verbesserungsvorschläge bin ich jederzeit offen. Wie schon gesagt, es ist ja auch erst meine 1. Fanfiction. Ich hoffe das nächste Kapitel gefällt euch!

Kapitel 2 Gefühl oder Verstand

Sie war so unglaublich schön gewesen und die Möglichkeiten die sie ihm gestellt hatte, waren trotz anfänglicher Verachtung, mit einmal so

verlockend. Immer wieder musste Harry sich die Fragen stellen, konnte er Marianna vertrauen, hatte sie ihn angelogen, war dies alle nur eine Falle, ein ausgefuchster Plan Voldemorts?

Wenn logisch darüber nachdachte musste er sich dafür entscheiden dass das alles nur ein Abgehkatertees Spiel war. Eine Gruppe von

Kids die einen ernsthaften Widerstand gegen Voldemort darstellen wollten? Das war doch lachhaft! Aber doch... Er erinnerte sich an den

Moment, als sie von ihrer Mutter gesprochen hatte. Diese Trauer in ihren Augen und dieser Hass, wenn sie von diesem "Psycho" Tom s

prach, sein Gefühl sagte ihm das es einfach nicht gelogen sein konnte!

Harry wusste nicht wie lange er da gelegen und gegrübelt hatte, aber irgendwann wachte er wie aus einer Trance auf und traf eine

Entscheidung. Er holte drei Blatt Pergament heraus.

Liebe Hermiene

Ich bin gerade von Dementoren angegriffen und von der Schule suspendiert worden! Ich will endlich wissen vor sich geht und wann ich hier rauskommen werde! Sag das ruhig auch Dumbledore, denn ich hab' jetzt endgültig die Nase voll. Ich möchte bis morgen mittag eine schön ausführliche Antwort haben!

Gruß Harry

Das gleiche schrieb er noch an Ron und Sirius. "So, wenn ich biss morgen Mittag keine zufriedenstellende Antwort habe, rufe ich Ann!",

dachte er und ging sich ins Bett. Morgen würde sich alles ändern, entweder er würde endlich erfahren was Dumbledore machte und wo

Ron und Hermiene waren oder er würde mit Ann gehen, was zum einen in den Tod führen konnte, wenn sie für Voldemort spielte oder

dazu das er sich wenigstens wieder nützlich vorkam und endlich was gegen den dunklen Lord tun konnte und so schlief er mit diesen, mehr oder weniger beruhigenden, Gedanken ein.

Am nächstem Morgen wachte der Junge, obwohl er so spät ins Bett gekommen war, schon um 8.00Uhr auf. In diesem Moment

klapperte es an seiner Tür. Die Durslays mussten wohl mitbekommen haben das er wach geworden war, denn durch die Katzenklappe

an seiner Tür wurde ein spärlich Frühstück, so wie Harry es bei Onkel und Tante gewohnt war, geschoben.

Erst jetzt merkte er, wie hungrig er eigentlich war. Als Harry sich endlich gesättigt fühlte, schaute er sich hoffnungsvoll nach seiner Hedwig

um, doch sie war noch nicht da. Weil Mittag bei Zauberern normalerweise zwischen 12.00Uhr und 13.00Uhr hieß und es grade mal

gegen neun war legte Harry sich noch mal ins Bett und versuchte wieder einzuschlafen, aber immer wieder schweiften seine Gedanken ab,

zu seinen Freunden, Sirius, Dumbledore und... zu ihr.

Hatte er irgendwas getan, das sein großer Mentor ihm nicht mehr traute, wollte er Harry deshalb nicht bei seinem Widerstand gegen

Voldemort dabei haben? Und was war mit seinen „besten Freunden"? Er hätte es geschafft sie mit den nötigsten Informationen zu

versorgen, aber sie schienen sich auch keine besondere Mühe zu geben. Das Gleiche galt für Sirius, was hatte er nur falsch gemacht? Und

dann traten wieder ihre Augen in seine Gedanken und dazu die Frage ob er ihr vertrauen konnte!

Während er da so auf seinem Bett lag merkte er nicht das Hedwig mit einem Brief erschienen war. Erst als ihn wieder die Katzenklappe

aus seinen Gedanken hochschrecken ließ, sah er seine Eule. Langsam nahm der junge Zauberer seine Eule auf den Arm und streichelte ihr

Gefieder. Er wagte es nicht den Brief zu öffnen. Zu groß war die Angst vor einer Enttäuschung. Also nahm er ihr die Briefe ab, brachte

seine Hedwig in ihren Käfig, wo sie was trinken konnte und wand sich erst mal seinem kargen Mittag zu. Er aß schon besonders langsam,

doch schließlich hatte er seinen Suppenteller geleert und begann nun mit zitternden Händen den Brief zu öffnen. Mag sein das es etwas

übertrieben schien, aber immerhin hing davon ab, ob er es riskieren musste mit dem fremden Mädchen mit zu gehen, wo er doch nichts

weiter als ihr Wort hatte, als Grund um ihr zu vertrauen. Und doch hatte er ganz fest beschlossen keine weiter Nacht im Ligusterweg zu verbringen.

Er öffnete den Brief.

Lieber Harry

Wie wir dir nun schon tausend mal erklärt haben, können wir in Briefen keinerlei wichtige Sachen schreiben. Aber es ist alles in Ordnung und von der Schule können sie dich nicht verweisen. Wir haben gelesen, das es ein Gesetzt gibt, dass man in Notsituationen zaubern darf. Also mach dir mal keine Sorgen. Wir holen dich schon bald da raus, genaues wissen wir noch nicht, aber es dauert bestimmt nicht mehr lange, ganz sicher! Wir wissen wie schwer das für dich sein muss. Professor Dumbledore konnten wir deine Briefe leider nicht zeigen, da wir ihn noch nicht wieder gesehen hatten.

Und Harry, egal was geschieht, ZAUBER AUF KEINEN FALL NOCH MAL! Du wirst immer beschattet, ab jetzt von zuverlässigeren Leuten.

In der Hoffnung dich bald zu sehen.

Gruß

Ron, Sirius und Hermiene

Das war jetzt ein Scherz, er schaute sich im Zimmer gründlich um, ob nicht doch irgendwo ein Brief herum lag den er übersehen hatte.

Aber da war nichts! Dieser Brief ist ja wohl das Letzte! Seine tollen Freunde waren also zusammen, während er hier fest saß und dann

schrieben sie ihm auch noch so vollkommen sinnloses Zeug, ja sogar Ermahnungen „Zauber auf keinen Fall" was bildeten die sich eigentlich ein!

Harry kochte jetzt vor Wut. Er begann seine Sachen zu packen. Da er nicht sonderlich viel hatte, war innerhalb von einer viertel Stunde

fertig. Er Räumte noch den Müll, der herum lag weg, damit Ann auch ja nicht dachte das er ein Schlamper sein könnte.

Und dann, er zögerte noch ein mal kurz, rief er sie: „Marianna! Ann! Ich hab's mir anders überlegt. Ich will doch mit kommen! Ann!"

Und schon nach ein paar Sekunden kam sie in sein Zimmer appariert. Ihr Gesicht strahlte vor Freude. „Ich hab's doch gewusst! Du lässt

uns nicht hängen!", jubelte sie begeistert. „Wann können wir los?", fragte Harry sie grinsend. „Sobald du gepackt hast!" „Na dann,

worauf warten wir denn noch?" Wieder strahlte sie. Mit einem Schlenker ihres Zauberstabes, verkleinerte sie Harrys Gepäck. „Du bist

doch noch minderjährig! Da kannst du doch nicht einfach zaubern!", rief Harry entgeistert. „Wir haben einen Zauber der uns vor dem

Ministerium abschirmt. Das hatte ich dir doch aber schon erzählt, oder?", fragte sie verwundert. „Ja, aber ich dachte das geht nur über

Gebäuden! Aber so ist das ja praktisch!" Er grinste. Sie lachte zurück: „Allerdings. Wollen wir dann los?" Harry dem jetzt alle bedenken

verschwunden waren, meinte noch: „Aber ich will mich noch von meinen Verwandten verabschieden!" Er rannte zu Tür, riss sie auf und

rief: „Tschüss Leute, ich geh dann!" Lachend ging er zurück zu Ann, hakte sich bei ihr ein und sie desapparierten. Harry konnte grade

noch erkennen wie die Durslays völlig verdattert ins Zimmer gestürzt kamen, bevor alles schwarz wurde und es seine Seiten sehr heftig

gegen ihn presste, er konnte nicht atmen, eiserne Bände schlossen sich um seine Brust, die Augäpfel wurden ihm in den Kopf getrieben,

die Trommelfelle tiefer in seinen Schädel hinein gedrückt und dann-