„Du verblutest mir noch meine schönen Ledersitze" schnaubte der Dünne entsetzt der Knochenbrecher riss den Wagen um die nächste Kurve. Der Dünne griff nach halt während sein Gewehr über den Rücksitz rutschte. „weshalb fährst du eigentlich wie ein Henker wir haben sie schon lange abgehängt." Fragte er überrascht. Der Knochenbrecher gab keine antwort. „Schalt den Laptop ein ich will wissen wo sie ist." Zischte er stattdessen wütend.
„Ich steige ein." Meinte Helena etwas ausser Atem. Sekunden später zuckte Dinah zusammen als jemand auf dem Autodach landete. „Nicht langsamer werden." Befahl Huntress. „wie du willst." Antwortete sie. Die Seitentür sprang auf und Helena schwang sich auf den Beifahrersitz. „Sie sind irgendwo da vorne. Ein grauer Ford." Helena zeigte mit dem Finger auf die Strasse während sie die Tür zuzog. Dinah trat das Gaspedal nach unten.
„Sie sind hinter uns!" Schrie der dünne überrascht auf als er auf den Computer starrte. Der Knochenbrecher knirschte mit den Zähnen und zog den Wagen ein weiteres mal herum so das dem Dünne fast den Computer aus den Händen rutschte „Shit." Schrie er auf. „halt deine Klappe." Schnauzte der Knochenbrecher „ich bin sonst noch taub bis wir Zuhause sind."
„Da rechts." Meinte Helena „Ich sehe sie." Antwortete Dinah verärgert und Helena suchte am Türgriff nach halt während das Auto um die Biegung schleuderte als sie ihre Hand wieder weg nahm hinterliess sie einen Blutigen Handabdruck am griff. Sie schob den schmutzigen Mantel von ihrer Schulter und tastete nach der Wunde die sie während der Aufregung ganz vergessen hatte. Der Pfeil hatte sich tief ins Fleisch gefressen und einen blutigen Schnitt hinterlassen. Sie fluchte bei dem Gedanken daran das sie Barbara nun doch an ihre Schulter lassen musste das tat meist höllisch weh. „Was ist los?" fragte Dinah und nahm ihren Blick von der Strasse um sie anzusehen. „Nichts." Zischte Helena durch zusammengebissenen zähne. „Pass lieber auf die Strasse auf." „Achtung links." Schrie sie. Dinah reagierte und zog den Wagen herum. Helena reagierte zu spät und krachte mit der verletzten Schulter gegen die Wagentür. „Rechts hier rechts." Schnaufte sie wütend und versuchte den Schmerzt so gut es ging zu ignorieren. „Ich bin nicht blind" antwortete Dinah nun auch etwas verärgert „sie wollen uns abhängen." Stellte Helena fest „Nein wirklich darauf währe ich nie gekommen." Helena schluckte die Übelkeit hinunter die ihr den Hals hoch kroch. Von ihren Fingern tropfte das blut auf das Sitzpolster. Sie öffnete das Handschuhfach um nach einem Stück Stoff oder Papier zu suchen. „Was ist los mit dir wieso bist du so stinkig." Fragte Dinah „weil ich nun mal stinke deshalb bin ich stinkig konzentrier dich auf die Strasse und halt die Klappe." Antwortete Helena und schlug das Handschuhfach frustriert ins Schloss. Als sie hoch sah kamen zwei runde Lichter auf sie zu für einen Moment fragte sie sich ob sie schon Halluzinierte „Achtung Auto." Schrie sie. Erst jetzt trat Dinah auf die Bremse und drehte wie eine wahnsinnige am Steuer. Das Auto schleuderte und verfehlte das entgegenkommende um wenige Zentimeter. Schliesslich kamen sie seitwärts am Strassenrand zu stehen. „Alles unter Kontrolle." Meinte Dinah erleichtert. „Na toll." Zischte Helena und legte sich in ihrem Sitz nach hinten. Mit geschlossenen Augen meinte sie „bringen wir das Auto nach Hause solange es noch heil ist aber das in normalem Tempo."
Helena trat aus dem Lift langsam wurde ihr schwindlig wankend ging sie auf das Sofa zu und liess sich fallen Barbara rollte auf Dinah zu die ebenfalls aus dem Lift trat. „Was ist passiert." Fragte sie „wir haben sie kurz vor dem Hafen verloren." „Dinah du blutest!" Keuchte Barbara entsetzt und rollte auf das blonde Mädchen zu. Dinah sah schockiert an sich hinunter da war tatsächlich blut auf ihrem Shirt „Oh mein Gott." Keuchte sie „die Kugel sie hat mich getroffen." Stotterte sie „wo ist die Wunde?" Barbara tastete mit zitternden Fingern danach. „Das ist nicht ihr Blut." Korrigierte Helena müde sie hatte den Kopf auf die Rücklehne gelegt und die Augen geschlossen ihr Puls hämmerte durch ihre Gedanken. Beide Frauen sahen sie erstaunt an „Dinah geh ins Labor und hohl den Verbandskoffer." Befahl Barbara scharf während sie sich Helena näherte. Helena wusste genau was nun kommen würde doch sie hatte keinen bock sie wollte schlafen. „Wo bist du verletzt?" fragte Barbara erneut diesmal ruhig und konzentriert. Helena hörte wie Alfred die Treppe hinunter kam „Zieh den Mantel aus." Befahl Barbara. Helena gab einen unwilligen Ton von sich, gehorchte jedoch und zog vorsichtig das Leder von ihren Schultern. „Alfred hohl mir sterile Tücher." „Und ein Bier." Fügte Helena hinzu. „Sehr witzig." Antwortete Barbara. Dinah kam mit einem gossen schweren Koffer zurück während Barbara die Wunde untersuchte. „Das muss genäht werden." „Da ist noch eine Überhaschung drin." Meinte Helena sarkastisch. Dinah sah verwirrt auf die Wunde „wir sind der Kugel doch ausgewichen." „Falsch ich bin der Kugel ausgewichen." Korrigierte Helena und hob kurz den Kopf „das kann man ja auch riechen." Meinte Alfred etwas weiter entfernt mit gerümpfter Nase. „Bekommen sie das wieder aus den Kleidern?" fragte Dinah besorgt „was ist das Tomaten." Fragte er und nahm ein rotes etwas von Dinah Jacke. „Nimm das weg ich bin allergisch auf Tomaten." Kreischte Dinah. „Ich bin allergisch auf Mühlsäcke." Antwortete Helena sarkastisch „könnt ihr bitte ruhig sein da hinten." Fauchte sie Barbara an „Helena was ist es?" fragte sie ernst „ein Knochenpfeil." Antwortete Helena sie ahnte was kommen würde „wir müssen ins Labor ich habe hier nicht genügend Licht." Helena stöhnte „hab ich es mir gedacht Alfred wo ist mein Bier?" „helfen sie ihr." Befahl Barbara und rollte davon. Alfred ignorierte die Frage und griff unter Helenas gesunden Arm „kommen sie Miss Helena." Meinte er sanft. Sie fluchte nochmals damit sie etwas erwidert hatte und stand auf, ihre Beine gaben nach als es vor ihren Augen kurz schwarz wurde, Alfred stützte sie. Dinah kam dazu und wollte den andern Arm ergreiffen. „Ich werde dir den Hals umdrehen wen du die Schulter berührst." Fauchte sie Dinah mit mitgenommener Stimme an. Langsam ging sie auf das Labor zu doch Helena verlor irgendwo auf dem Weg das Bewusstsein.
Als sie wider zu sich kam spürte sie ein stechen in ihrer Schulter „Das sieht grausig aus." Meinte Dinah mit bebender Stimme Barbara zog die Nadel heraus und verknöpfte die beiden enden miteinander „du solltest eigentlich schon im Bett sein es ist schon nach eins und ich bin hier fast fertig den Rest geht auch ohne das du daneben stehst." Dinah verliess grummelnd das Labor. Barbara setzte erneut mit der Nadel an Helena zuckte zurück „Ahu!" Barbara griff mit dem Handschuh nach ihrer Schulter und zog sie zurück sie schien wenig überrascht über Helenas plötzliches Wachsein. „Nur noch ein Stich das wirst du auch noch überstehen." Meinte sie sachlich. Helena legte ihren Kopf zurück auf den kalten Metalltisch „Wie geht's jetzt weiter?" fragte sie Barbara. Diese stach nochmals zu Helena zuckte zog ihre Schulter jedoch nicht weg. „Du wirst für die nächsten Tage erst Mals nichts tun. Keine Patroullien. Dann sehen wir weiter" Barbara bandagierte die Wunde. „Was ist wenn sie morgen wieder zu schlagen?" Protestierte Helena. Barbara zog die Handschuhe aus. „Du hast einiges an Blut verloren du musst dich erst mal wieder erholen ich denke New Gottham kann auch zwei oder drei Nächte ohne dich auskommen." Sie wandte sich ab und drehet Helena den Rücken zu diese nutzte die Gelegenheit und schob ihre Schuhe über den Rand des Tisches. Sie richtete sich auf, eigentlich wollte sie etwas erwidern aber ein Schwall schwindelkeit schnürten ihr die kehle zu und sie musste sich darauf konzentrieren nicht über den Rand zu fallen. Barbara hatte sich wieder umgedreht und sah ihr emotionslos zu „was habe ich dir gerade erklärt." Helena rutschte etwas benommen vom Tisch und setzte sich in den ersten Stuhl der in reichweite stand. „Erholen keine grossen Anstrengungen ich habe es begriffen." Barbara räumte einige Dosen zurück in den Schrank und nahm ein kleines Fläschchen mit Tappletten heraus „Davon solltest du eine Nehmen Alfred hat dir ein Bett bereit gemacht damit du heute nicht nach Hausen musst." Helena musste ehrlich zugeben dass ein frisches Bett nicht schlecht klang. Müde griff sie nach den Tappletten und ging zur Tür dort drehte sie sich nochmals und sah zu Barbara die immer noch dabei war einige Sachen zu verstauen. „Ich weiss du bekommst diese Worte wenig von mir zu hören aber auch wenn ich es nicht viel sage danke ich dir trotzdem dafür dass du in den letzten Jahren immer wieder meinen Arsch gerettet hast." Barbara sah verdutzt hoch und die beiden Frauen sahen sich für einen Moment schweigend an. "Vielleicht sollte ich dich doch nochmals durchchecken du benimmst dich nicht wie Helena." Helena winkte ab „das muss die Müdigkeit und der Blutverlust sein." meinte sie mit einem schwachen grinsen und wollte gehen. „Warte." sagte Barbara für einen Moment dachte Helena das sie das mit dem nochmals durchchecken ernst gemeint hatte doch dann meinte sie nur „Danke." Helenas grinsen wuchs etwas „ich dachte nur ich sollte es mal erwähnen." Sie machte kehrt und ging.
Das Auto stand auf der anderen Strassenseite es war dasselbe wie am Vorabend. Zwei Männer sassen darin und beobachteten wie eine Frau Mitte 30 mit ihrem Rollstuhl aus dem Gebäude kam. „Das Signal hat sich seit gestern Abend nicht mehr bewegt." Stellte der Dünne fest. „das ist die Kleine von gestern." Meinte der Breitschulterige der am Steuer sass und deutete hinüber. Die Rollstuhllady wurde von einem blonden Mädchen begleitet sie hatte einige Bücher dabei beide stiegen in den Geländewagen ein. „Wir verfolgen sie mal sehen wo sie hin wollen." Meinte der Knochenbrecher.
Alfred trat in Helenas Zimmer die Schalousinen waren dunkel und verliehen dem Raum eine dämmrige Atmosphäre. Er hatte den schwarzen Ledermantel in den Händen und legte ihn über das Bett wobei ein kleines Gerätchen aus einer der Seitentaschen fiel und unter das bett rutschte. „Wie spät ist es?" fragte Helena schwach „kurz nach eins." Antwortete Alfred „ich habe ihren Mantel etwas gereinigt und genäht." Helena grinste „sie können nähen ich habe zwei par Jeans zuhause die etwas gekürzt werden müssten. Ich werde sie mal rüber bringen." „ich bin Butler nicht Schneider." Protestierte Alfred „ich werde ihnen aber gerne etwas zu essen machen wen sie hungrig sind." Meinte er freundlich „das klingt toll." Antwortete sie „ich komme hoch um es zu essen." Alfred musterte sie skeptisch „es währe empfehlenswert wen sie noch etwas liegen blieben." „Alfred mir machen schon die Knochen weh vom Rumliegen." „wie sie wünschen Miss Helena."
„Na endlich seit ihr wieder zurück." Begrüsste sie Barbara und Dinah als diese durch die Lifttür traten. „Was ist passiert?" fragte Barbara alarmiert „hat das Delphi Programm Alarm geschlagen?" Helena liess die Schultern fallen „nein es ist alles ruhig und das schon den ganzen Tag." Meinte sie deprimiert „ist das etwas ungewöhnliches?" fragte Diana etwas verwirrt Barbara schüttelte den Kopf. „es war so ruhig das ich mich gelangweilt habe und Alfred." Helena warf dem Butler einen bösen blick zu „Er hat den Trainingsraum zugeschlossen und will mir den Schlüssel nicht geben." Sie verschränkte die Arme „dazu kommt noch das es hier im Haus einer der besten und schnellsten Computer gibt aber er hat nicht mal ein blödes Kartenspiel installiert." Barbara rollte zu dem Computer und meinte besorgt „du warst am Computer?" Helena schüttelte den Kopf „kaum zehn Minuten." zischte sie „Alfred hat es mir verboten." Der Butler trat die Treppe hinunter „zu meiner Verteidigung Miss Helena wollte eines dieser albernen spiele installieren." Helena schnaufte „es hätte keiner gemerkt." Maulte sie. „Eindeutig schlimmer als Master Bruce." Sagte Alfred müde als hätte er einer seiner schlimmsten Tage endlich hinter sich gebracht. Helena warf ihm einen verächtlichen Blick hinterher. Barbara lachte „Katzen DNA." Meinte sie amüsiert.
