Hallo!
Und da bin ich wieder mit dem nächsten Kapitel. Es ist mir richtig schnell
von der Hand gegangen. Das könnte aber auch an meinem freien Tag liegen.
Wünsche euch viel Spaß damit. Danke für die Kommis bei den letzten beiden
Kapiteln und viele Grüße an meine Kommentarschreiber.
Bra-sama
"......" - gesprochenes ...... - Gedanken (........) - blödes Gelaber meinerseits, das ihr aber überspringen könnt
Dragonis - Die Wahrheit über die Malfoys Untertitel: Das erste Erwachen und der Tod Draco Malfoys
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- Rückblick Kapitel 2 -
"DRACO! (Übrigens ausgesprochen wie geschrieben. Es gibt zwei Dracos. Nur als kleiner Hinweis.)" Kaum das Draco das gesagt hatte, da verschwanden die Augen und er blieb allein zurück.
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Dragonis - Die Wahrheit über die Malfoys Untertitel: Das erste Erwachen und der Tod Draco Malfoys
Die Stille machte sich wieder breit. Draco sah noch immer nach draußen. Nach einigen Minuten drehte er sich weg. Langsam ging er zu seinem Bett zurück. Er wußte nicht, wie er auf den Namen gekommen war. Fragend kletterte er ins Bett zurück. DRACO! Er wußte einfach nicht wie er auf den Namen gekommen war. Er konnte sich auch nicht vorstellen, wer dieser DRACO sein sollte. Es wunderte ihn nur, das er anscheinend den selben Namen hatte wie er. Langsam ließ er sich nach hinten gleiten, so daß sein Kopf das Kissen berührte. Sein Blick schweifte in dem sich erhellenden Zimmer umher. Doch es gab hier nichts ungewöhnliches. Müde kuschelte sich Draco wieder ins Bett. Nach einigen Sekunden war er eingeschlafen.
Draco erwachte, da neben ihm ein unglaublicher Lärm losbrach. Ruckartig setzte er sich auf. Fremde Stimmen drangen an sein Ohr. Einige dieser Stimmen kamen ihm bekannt vor. Er konnte sie nur nicht einordnen. Er nahm einige Gesprächsfetzen wahr. "Klasse Harry, wie du den Schnatz gefangen hast! Das macht dir niemand nach!" "Ja, Slytherin hat ziemlich alt ausgesehen gegen uns." Draco konnte es nicht glauben. Anscheinend hatte ein Quidditch - Spiel stattgefunden und er war nicht dabei. Dabei warf sich ihm aber eine Frage auf. Wie lange liege ich denn jetzt schon hier?
Doch Draco wurde aus seinen Gedanken gerissen. Erneut nahm er Gesprächsfetzen wahr. "Ohne Malfoy sind die Slytherins nichts!" "Bah, Malfoy! Hat den irgend jemand gesehen? Ich nicht! Der ist doch der größte Idiot, den es gibt." Alle brachen in Gelächter aus. Draco spannte die Hände zu Fäusten. Seine Knochen in den Händen begannen zu knacken. Niemand machte sich auf seine Kosten lustig! "Malfoy ist doch ein Schwächling! Immerhin hat er sich von einer kleinen Grippe umwerfen lassen und mußte Hogwarts verlassen." Erneut brachen alle in Gelächter aus. Das war jetzt zu viel. Wie konnten die es wagen, sich über ihn hinter seinen Rücken lustig zu machen. Das würden sie bereuen.
Eine unglaubliche Wut brach in Draco hervor. Und dann passierte es. Die Paravents (Das ist der Blickschutz neben den Betten. Hat mich ne unglaubliche Zeit gekostet, auf dieses Wort zu kommen.) flogen in alle Richtungen. Erschrocken starrten die anderen auf diese. Draco saß in Hockstellung auf seinem Bett. Dabei hatte er die Arme zwischen den Beinen und berührte mit den Händen das Bett. Er saß da, ähnlich wie die Sitzstellung bei einem Frosch. Den Kopf hatte er nach unten geneigt und seine Augen waren geschlossen. Dann fing er an zu sprechen. Aber seine Stimme hatte sich verändert. Sie war jetzt bei weitem tiefer als seine normale Stimme. "Wie könnt ihr es wagen, euch über mich lustig zu machen?" Erschrocken sahen sich die jungen Gryffindors an. Niemanden war aufgefallen, das sie nicht allein in dem Raum waren und an Draco Malfoy hatten sie an wenigsten gedacht. "Wie kann das sein?! Wir dachten alle, das du nicht mehr auf Hogwarts wärst." Erneut antwortete die fremde, tiefe Stimme. "Wer hat gesagt, das du denken sollst Wood!" "Na hör mal, wie redest du denn mit mir?" Zu mehr kam Wood nicht mehr. Ein Blitz warf ihn gegen die Wand. Die anderen liefen zu ihm, wurden dann aber durch einen Luftwirbel in alle Richtungen geworfen. Harry, Ron und Hermine hechten hinter ein umgefallenes Bett. Ron zog seinen Zauberstab. Doch Hermine hielt ihn davon ab. "Nicht! Irgendetwas stimmt nicht mit Malfoy. Seine Aura hat sich total verändert und hör dir seine Stimme an. Als wäre er nicht er selbst." Ron sah Hermine nur an und stieß dann ihren Arm von seinen. "Laß mich! Malfoy ist ein Ungeheuer und wenn ich nichts mache, dann wird er uns noch alle umbringen." Damit richtete er sich auf und sprang hinter dem Bett hervor. Harry und Hermine versuchten ihn noch aufzuhalten. Doch es war zu spät. "Stupor! (Der Zauberspruch läßt sein Gegenüber erstarren.)" Ron Zauberstab warf einen Strahl aus Licht auf Draco. Aber der Strahl sollte ihn nicht treffen. Denn bevor er Draco erreichte, da hob dieser den Kopf ruckartig und öffnete seine Augen. Ron erstarrte. Das war nicht Dracos normale Augenfarbe. Sie waren weiß geworden. Man konnte nicht mal mehr die Umrandung der Iris erkennen, geschweige denn die Pupille. Vollkommen weiß waren seine Augen.
Der Zauberspruch prallte auf eine undurchsichtige Barriere vor Draco und verpuffte. Draco rührte sich nicht mehr. Ron atmete tief durch. Harry und Hermine schauten hinter dem Bett hervor. Wood und die anderen Gryffindorspieler erhoben sich. "Super Ron! Du hast Malfoy erstarren lassen." sagte Georg.
Doch sie sollten sich zu früh gefreut haben. Denn kaum das Georg das gesagt hatte, da leuchteten Dracos Augen hell auf. Alle zuckten zusammen. "Das kann nicht sein. Der Fluch hat nicht gewirkt!" sagte Ron. Hermine starrte Draco an. "Der Fluch hat nicht gewirkt, weil er zu stark ist. Er hat Malfoy nur verlangsamt." Kaum das Hermine dies gesagt hatte, da entstand erneut ein Luftwirbel. Alle wurden gegen die Wände gedrückt. Die Erde begann zu beben.
Durch den Lärm wurden die Lehrer und anderen Schüler aufmerksam. Professor Snape und Professor McGonagall erreichten vor allen anderen Lehrern den Krankenflügel zuerst. Sie erstarrten an der Tür zum Krankenzimmer. Die Betten lagen wild herum. Die Gryffindorspieler waren alle an die Wand gedrückt. Alles bebte und die Steine lösten sich aus dem Boden. Professor McGonagall erschrak zu tiefst. Dann sah sie auf Draco.
Draco hatte sich inzwischen erhoben und stand jetzt auf seinem Bett. Professor Snape verengte die Augen. Er konnte einfach nicht glauben was er da sah. Schnell erfaßte er alles. Dann griff er beherzt nach McGonagalls Zauberstab und nahm ihr den Weg. Minerva McGonagall schaute Severus Snape bitterböse an. "Was soll das Severus!" Dann wollte sie nach dem Zauberstab greifen, aber Snape zog seine Hand vor ihrer Weg. "Laß den Blödsinn Severus! Mister Malfoy ist von einem Dämon besessen. Wir müssen die anderen schützen!" "Es ist ihr Fehler, das er erwacht ist." Sagte Snape darauf nur. Minerva sah Severus Snape verständnislos an. Aber ihre Augen sprühten nur so vor Entschlossenheit. Dann holte sie mit der rechten Hand aus und verpaßt Snape eine schallende Ohrfeige und dann entriß sie ihm den Zauberstab. Sie erhob ihn. Kam aber nicht mehr dazu, einen Spruch zu sagen. Denn hinter Draco erschienen zwei leuchtend gelbe Auge.
Snape, der sich von der Ohrfeige erholt hatte, riß Minerva McGonagall nach rechts zu Seite. Dann gab es eine gewaltige Explosion. Dumbledore und die anderen Lehrer erreichten gerade den Krankenflügel. Madame Pomfrey war geschockt. Aus dem Krankenzimmer stoben große Staubwolken. Snape lag auf McGonagall. Er hatte sie vor der Explosion hinter die Mauer gerettet. Seine linkes Bein blutete stark. Doch das war jetzt nicht so wichtig. Er richtete sich mühevoll auf. Minerva McGonagall konnte es nicht fassen, was gerade passiert war. Sie schaute auf die großen Staubwolken, die aus dem Zimmer kamen. Dann weiteten sich ihre Augen. "Oh mein Gott, die Kinder! Sie sind noch da drin!"
Dumbledore lief zur Tür. Aber er konnte nichts erkennen. Die dichten Staubwolken vernebelten ihm die Sicht. Minerva stand jetzt neben ihm. "Mister Potter, Mister Weasley!" rief sie in die Staubwolken. Doch es kam keine Antwort. Erneut versuchte sie es. "Miss Granger, Mister Wood, Mister Potter, Mister Ronald Weasley, Mister Georg Weasley, Mister Fred Weasley!" Doch es kamen erneut keine Antworten. Dumbledore griff zu seinem Zauberstab und er wollte gerade einen Zauberspruch sprechen, als sie ein starkes Husten vernahmen. Das Husten kam aus mehreren Richtungen. "Es.... hust..... ge..... hust, hust..... geht uns..... hust...... gut!" "Mister Ronald Weasley sind sie das!" rief Dumbledore in die Staubwolke. "Nein, ich..... hust, hust..... bin hier." Kam eine Antwort aus einer anderen Richtung. "Machen sie sich keine Sorgen! Wir werden sie da raus holen." Sagte Dumbledore. "Meine Augen.... hust..... brennen so... hust!" hörte man Hermines Stimme. Professor McGonagall sagte ihr, sie solle sich etwas vor die Augen und die Nase halten. Dann begannen die Lehrer, die Steine wegzuräumen.
Doch ein Lehrer half nicht mit. Er hatte sich bei dem Tumult abgeseilt und war nach draußen gelaufen. Professor Severus Snape lief humpelnd um das Gebäude. Auf der anderen Seite prangte ein riesiges Loch im Mauerwerk Hogwarts. Auch von hier stoben riesige Staubwolken raus und große Steine lagen auf der Erde. Überall standen Schüler und starrten mit entsetzten Augen auf das Loch in der Wand. Darunter waren auch einige Quidditchspieler. Snape borgte sich von ihnen einen Besen aus und flog hoch zum Loch. Er landete geschickt auf dem Mauersims. Die Steine gaben unter ihm nach und er sprang in das zerstörte Krankenzimmer. Der Staub verdeckte ihm die Sicht und brannte in der Lunge.
Snape griff in seine Tasche und zog eine großes Taschentuch hervor, welches er sich über Mund und Nase band. Dann zückte er seinen Zauberstab und rief "Lumos!". Die Spitze des Stabs fing an zu leuchten und erleuchtete etwas die Umgebung. Aber Snape konnte niemanden erkennen. Langsam tastete er sich vor. Der Staub legte sich langsam und er konnte schon mehr erkennen. Er sah umgestürzte und verbrannte Betten. Hinter einem Bett konnte er eine Bewegung feststellen. Langsam ging er darauf zu. Die Bewegung stellte sich als Georg und Fred Weasley heraus. Er packte beide ziemlich unsanft am Arm und zog sie zum Loch der Wand. Dort konnten sie besser atmen. Dann ging er zurück und suchte nach den anderen Kindern.
- inzwischen vor dem zerstörten Krankenzimmer -
Die Lehrer räumten noch immer Steine aus dem Weg. Etliche Schüler waren hinzugekommen und halfen tatkräftig mit. Schnell war der Eingang geräumt. Einige Lehrer zogen Taschentücher aus ihren Taschen und verbanden sich damit den Mund, um keinen Staub einzuatmen. "Gehen sie nach hinten. Anscheinend wurde auch ein Loch in die Außenmauer gerissen." Sagte Dumbledore zu einigen Lehrern. Madame Pomfrey hingegen lief in ein anderes Zimmer und bereite Betten vor. Einige Schüler wie Percy Weasley oder Marcus Flint blieben vor der Eingangstür stehen und warteten darauf, das man ihnen Verletzte rausbrachte. Hagrid tauchte hinter ihnen auf und hielt etliche Decken in den Armen. Dumbledore kam mit Oliver Wood wieder heraus. Dieser hustete sehr stark und mußte gestützt werden. Percy griff ihm unter den Arm und zog ihn aus dem zerstörten Zimmer. Kurz danach erschien Professor McGonagall mit Harry Potter. Flint griff nach Harry und zog ihn heraus.
- inzwischen auf der anderen Seite des Zimmers -
Snape hatte einige der Quidditchspieler nach oben gerufen. Sie hatten die beiden Weasley - Zwillinge nach unten gebracht. Dort wurden sie von den anderen Lehrern empfangen. Nach den Weasley - Zwillingen wurde noch ihr Bruder Ron und Hermine rausgeflogen.
Snape traf Dumbledore in dem zerstörten Raum. Er berichtete ihm kurz von den anderen Schülern, die inzwischen draußen waren. Fehlte also nur noch einer ..... Draco Malfoy. Doch dieser konnte einfach nicht gefunden werden. Selbst Stunden später, als der Staub sich gelegt hatte und man wieder alles klar erkennen konnte, wurde er nicht gefunden. Traurig kam man schließlich zu der Erkenntnis, das Draco Malfoy die Explosion nicht überlebt haben konnte.
Tage waren seit der Explosion vergangen. Traurige Tage. Die verletzten Schüler erholten sich auf der improvisiert eingerichteten Krankenstation. Lucius Malfoy war über den Vorfall informiert worden. Geschockt tauchte er in Hogwarts auf. Die sonst so blasse Haut war noch blasser geworden. Tiefe Augenringe zierten die Augen. Müde sah er aus. Sein Gesicht war nicht mehr so verhärmt, sondern es war sehr traurig. Die Nachricht über den Tod seines Sohnes hatte ihn nah an den Nervenzusammenbruch gebracht. Seine Frau Narcissa war auch dabei. Hingegen zu ihrem Mann sah sie noch sehr Gesund aus. Ihre Gesichtsfarbe war normal. Sie lächelte sogar. Anscheinend hatte sie die Nachricht über den Tod ihres Sohnes sehr gelassen aufgenommen.
Dumbledore begrüßte die Malfoys und führte sie in sein Büro. Auf der Treppe zu Dumbledores Büro trafen sie Professor Snape, der mit ihm sprechen wollte. Sie gaben sich die Hände und sprachen kurz miteinander. Mit verengten Augen sah Severus Snape aber Lucius Frau entgegen. Er mochte diese Frau nicht. Warum, das konnte er nicht sagen. Sie ist so distanziert und kühl allem und jedem gegenüber. So würde keine Frau über ihren Sohn trauern. Lächeln begrüßte sie ihn. Snape konnte nur den Kopf leicht schütteln und beobachtete wie die Malfoys in das Büro gingen.
Minuten vergingen, die Snape nicht von der Treppe ging. Er wartete einfach.
Eine Halbe Stunde später ging die Tür wieder auf und Lucius Malfoy kam heraus. Seine Frau folgte ihm. Snape ging mit ihm die Treppe runter und sie unterhielten sich dabei. Mißtrauisch folgten den beiden die Augen von Narcissa Malfoy. Lucius blieb am Treppenabsatz stehen und sah zu seiner Frau. "Warte bitte hier!" sagte er zu seiner Frau. Diese zog plötzlich ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter. (Ich mag diese Frau nicht. Keine Ahnung warum.) Mißmutig blieb sie aber bei Dumbledore.
Snape und Malfoy (senior) gingen in die Kerker nach unten. Bis sie in Professor Snapes Büro waren, redeten sie kein Wort. Kaum das die Tür sich geschlossen hatte, da brach es aus Lucius heraus. "Severus, denkst du das er noch lebt? Sag mir bitte die Wahrheit!" Severus Snape sah ihn mit traurigen Augen an. Dann legte er ihm beschwichtigend die Hand auf die Schulter. "Mach dir keine Sorgen! Wenn ich ehrlich bin, dann denke ich, das Draco noch lebt!" "Bist du dir sicher!" Snape seufzte tief. "Ich weiß es leider nicht genau. Aber kurz vor der Explosion, da habe ich gelbe Augen hinter Draco gesehen." Lucius hob überraschend den Kopf. "Aber das würde ja bedeuten!" Snape nickte nur.
Fortsetzung folgt!
Ob Draco wirklich noch lebt und wem die gelben Augen gehören, das erzähl ich euch das nächste Mal. Bitte schreibt mir ein paar Kommentare. *Bitte!* Bra-sama
"......" - gesprochenes ...... - Gedanken (........) - blödes Gelaber meinerseits, das ihr aber überspringen könnt
Dragonis - Die Wahrheit über die Malfoys Untertitel: Das erste Erwachen und der Tod Draco Malfoys
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"DRACO! (Übrigens ausgesprochen wie geschrieben. Es gibt zwei Dracos. Nur als kleiner Hinweis.)" Kaum das Draco das gesagt hatte, da verschwanden die Augen und er blieb allein zurück.
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Dragonis - Die Wahrheit über die Malfoys Untertitel: Das erste Erwachen und der Tod Draco Malfoys
Die Stille machte sich wieder breit. Draco sah noch immer nach draußen. Nach einigen Minuten drehte er sich weg. Langsam ging er zu seinem Bett zurück. Er wußte nicht, wie er auf den Namen gekommen war. Fragend kletterte er ins Bett zurück. DRACO! Er wußte einfach nicht wie er auf den Namen gekommen war. Er konnte sich auch nicht vorstellen, wer dieser DRACO sein sollte. Es wunderte ihn nur, das er anscheinend den selben Namen hatte wie er. Langsam ließ er sich nach hinten gleiten, so daß sein Kopf das Kissen berührte. Sein Blick schweifte in dem sich erhellenden Zimmer umher. Doch es gab hier nichts ungewöhnliches. Müde kuschelte sich Draco wieder ins Bett. Nach einigen Sekunden war er eingeschlafen.
Draco erwachte, da neben ihm ein unglaublicher Lärm losbrach. Ruckartig setzte er sich auf. Fremde Stimmen drangen an sein Ohr. Einige dieser Stimmen kamen ihm bekannt vor. Er konnte sie nur nicht einordnen. Er nahm einige Gesprächsfetzen wahr. "Klasse Harry, wie du den Schnatz gefangen hast! Das macht dir niemand nach!" "Ja, Slytherin hat ziemlich alt ausgesehen gegen uns." Draco konnte es nicht glauben. Anscheinend hatte ein Quidditch - Spiel stattgefunden und er war nicht dabei. Dabei warf sich ihm aber eine Frage auf. Wie lange liege ich denn jetzt schon hier?
Doch Draco wurde aus seinen Gedanken gerissen. Erneut nahm er Gesprächsfetzen wahr. "Ohne Malfoy sind die Slytherins nichts!" "Bah, Malfoy! Hat den irgend jemand gesehen? Ich nicht! Der ist doch der größte Idiot, den es gibt." Alle brachen in Gelächter aus. Draco spannte die Hände zu Fäusten. Seine Knochen in den Händen begannen zu knacken. Niemand machte sich auf seine Kosten lustig! "Malfoy ist doch ein Schwächling! Immerhin hat er sich von einer kleinen Grippe umwerfen lassen und mußte Hogwarts verlassen." Erneut brachen alle in Gelächter aus. Das war jetzt zu viel. Wie konnten die es wagen, sich über ihn hinter seinen Rücken lustig zu machen. Das würden sie bereuen.
Eine unglaubliche Wut brach in Draco hervor. Und dann passierte es. Die Paravents (Das ist der Blickschutz neben den Betten. Hat mich ne unglaubliche Zeit gekostet, auf dieses Wort zu kommen.) flogen in alle Richtungen. Erschrocken starrten die anderen auf diese. Draco saß in Hockstellung auf seinem Bett. Dabei hatte er die Arme zwischen den Beinen und berührte mit den Händen das Bett. Er saß da, ähnlich wie die Sitzstellung bei einem Frosch. Den Kopf hatte er nach unten geneigt und seine Augen waren geschlossen. Dann fing er an zu sprechen. Aber seine Stimme hatte sich verändert. Sie war jetzt bei weitem tiefer als seine normale Stimme. "Wie könnt ihr es wagen, euch über mich lustig zu machen?" Erschrocken sahen sich die jungen Gryffindors an. Niemanden war aufgefallen, das sie nicht allein in dem Raum waren und an Draco Malfoy hatten sie an wenigsten gedacht. "Wie kann das sein?! Wir dachten alle, das du nicht mehr auf Hogwarts wärst." Erneut antwortete die fremde, tiefe Stimme. "Wer hat gesagt, das du denken sollst Wood!" "Na hör mal, wie redest du denn mit mir?" Zu mehr kam Wood nicht mehr. Ein Blitz warf ihn gegen die Wand. Die anderen liefen zu ihm, wurden dann aber durch einen Luftwirbel in alle Richtungen geworfen. Harry, Ron und Hermine hechten hinter ein umgefallenes Bett. Ron zog seinen Zauberstab. Doch Hermine hielt ihn davon ab. "Nicht! Irgendetwas stimmt nicht mit Malfoy. Seine Aura hat sich total verändert und hör dir seine Stimme an. Als wäre er nicht er selbst." Ron sah Hermine nur an und stieß dann ihren Arm von seinen. "Laß mich! Malfoy ist ein Ungeheuer und wenn ich nichts mache, dann wird er uns noch alle umbringen." Damit richtete er sich auf und sprang hinter dem Bett hervor. Harry und Hermine versuchten ihn noch aufzuhalten. Doch es war zu spät. "Stupor! (Der Zauberspruch läßt sein Gegenüber erstarren.)" Ron Zauberstab warf einen Strahl aus Licht auf Draco. Aber der Strahl sollte ihn nicht treffen. Denn bevor er Draco erreichte, da hob dieser den Kopf ruckartig und öffnete seine Augen. Ron erstarrte. Das war nicht Dracos normale Augenfarbe. Sie waren weiß geworden. Man konnte nicht mal mehr die Umrandung der Iris erkennen, geschweige denn die Pupille. Vollkommen weiß waren seine Augen.
Der Zauberspruch prallte auf eine undurchsichtige Barriere vor Draco und verpuffte. Draco rührte sich nicht mehr. Ron atmete tief durch. Harry und Hermine schauten hinter dem Bett hervor. Wood und die anderen Gryffindorspieler erhoben sich. "Super Ron! Du hast Malfoy erstarren lassen." sagte Georg.
Doch sie sollten sich zu früh gefreut haben. Denn kaum das Georg das gesagt hatte, da leuchteten Dracos Augen hell auf. Alle zuckten zusammen. "Das kann nicht sein. Der Fluch hat nicht gewirkt!" sagte Ron. Hermine starrte Draco an. "Der Fluch hat nicht gewirkt, weil er zu stark ist. Er hat Malfoy nur verlangsamt." Kaum das Hermine dies gesagt hatte, da entstand erneut ein Luftwirbel. Alle wurden gegen die Wände gedrückt. Die Erde begann zu beben.
Durch den Lärm wurden die Lehrer und anderen Schüler aufmerksam. Professor Snape und Professor McGonagall erreichten vor allen anderen Lehrern den Krankenflügel zuerst. Sie erstarrten an der Tür zum Krankenzimmer. Die Betten lagen wild herum. Die Gryffindorspieler waren alle an die Wand gedrückt. Alles bebte und die Steine lösten sich aus dem Boden. Professor McGonagall erschrak zu tiefst. Dann sah sie auf Draco.
Draco hatte sich inzwischen erhoben und stand jetzt auf seinem Bett. Professor Snape verengte die Augen. Er konnte einfach nicht glauben was er da sah. Schnell erfaßte er alles. Dann griff er beherzt nach McGonagalls Zauberstab und nahm ihr den Weg. Minerva McGonagall schaute Severus Snape bitterböse an. "Was soll das Severus!" Dann wollte sie nach dem Zauberstab greifen, aber Snape zog seine Hand vor ihrer Weg. "Laß den Blödsinn Severus! Mister Malfoy ist von einem Dämon besessen. Wir müssen die anderen schützen!" "Es ist ihr Fehler, das er erwacht ist." Sagte Snape darauf nur. Minerva sah Severus Snape verständnislos an. Aber ihre Augen sprühten nur so vor Entschlossenheit. Dann holte sie mit der rechten Hand aus und verpaßt Snape eine schallende Ohrfeige und dann entriß sie ihm den Zauberstab. Sie erhob ihn. Kam aber nicht mehr dazu, einen Spruch zu sagen. Denn hinter Draco erschienen zwei leuchtend gelbe Auge.
Snape, der sich von der Ohrfeige erholt hatte, riß Minerva McGonagall nach rechts zu Seite. Dann gab es eine gewaltige Explosion. Dumbledore und die anderen Lehrer erreichten gerade den Krankenflügel. Madame Pomfrey war geschockt. Aus dem Krankenzimmer stoben große Staubwolken. Snape lag auf McGonagall. Er hatte sie vor der Explosion hinter die Mauer gerettet. Seine linkes Bein blutete stark. Doch das war jetzt nicht so wichtig. Er richtete sich mühevoll auf. Minerva McGonagall konnte es nicht fassen, was gerade passiert war. Sie schaute auf die großen Staubwolken, die aus dem Zimmer kamen. Dann weiteten sich ihre Augen. "Oh mein Gott, die Kinder! Sie sind noch da drin!"
Dumbledore lief zur Tür. Aber er konnte nichts erkennen. Die dichten Staubwolken vernebelten ihm die Sicht. Minerva stand jetzt neben ihm. "Mister Potter, Mister Weasley!" rief sie in die Staubwolken. Doch es kam keine Antwort. Erneut versuchte sie es. "Miss Granger, Mister Wood, Mister Potter, Mister Ronald Weasley, Mister Georg Weasley, Mister Fred Weasley!" Doch es kamen erneut keine Antworten. Dumbledore griff zu seinem Zauberstab und er wollte gerade einen Zauberspruch sprechen, als sie ein starkes Husten vernahmen. Das Husten kam aus mehreren Richtungen. "Es.... hust..... ge..... hust, hust..... geht uns..... hust...... gut!" "Mister Ronald Weasley sind sie das!" rief Dumbledore in die Staubwolke. "Nein, ich..... hust, hust..... bin hier." Kam eine Antwort aus einer anderen Richtung. "Machen sie sich keine Sorgen! Wir werden sie da raus holen." Sagte Dumbledore. "Meine Augen.... hust..... brennen so... hust!" hörte man Hermines Stimme. Professor McGonagall sagte ihr, sie solle sich etwas vor die Augen und die Nase halten. Dann begannen die Lehrer, die Steine wegzuräumen.
Doch ein Lehrer half nicht mit. Er hatte sich bei dem Tumult abgeseilt und war nach draußen gelaufen. Professor Severus Snape lief humpelnd um das Gebäude. Auf der anderen Seite prangte ein riesiges Loch im Mauerwerk Hogwarts. Auch von hier stoben riesige Staubwolken raus und große Steine lagen auf der Erde. Überall standen Schüler und starrten mit entsetzten Augen auf das Loch in der Wand. Darunter waren auch einige Quidditchspieler. Snape borgte sich von ihnen einen Besen aus und flog hoch zum Loch. Er landete geschickt auf dem Mauersims. Die Steine gaben unter ihm nach und er sprang in das zerstörte Krankenzimmer. Der Staub verdeckte ihm die Sicht und brannte in der Lunge.
Snape griff in seine Tasche und zog eine großes Taschentuch hervor, welches er sich über Mund und Nase band. Dann zückte er seinen Zauberstab und rief "Lumos!". Die Spitze des Stabs fing an zu leuchten und erleuchtete etwas die Umgebung. Aber Snape konnte niemanden erkennen. Langsam tastete er sich vor. Der Staub legte sich langsam und er konnte schon mehr erkennen. Er sah umgestürzte und verbrannte Betten. Hinter einem Bett konnte er eine Bewegung feststellen. Langsam ging er darauf zu. Die Bewegung stellte sich als Georg und Fred Weasley heraus. Er packte beide ziemlich unsanft am Arm und zog sie zum Loch der Wand. Dort konnten sie besser atmen. Dann ging er zurück und suchte nach den anderen Kindern.
- inzwischen vor dem zerstörten Krankenzimmer -
Die Lehrer räumten noch immer Steine aus dem Weg. Etliche Schüler waren hinzugekommen und halfen tatkräftig mit. Schnell war der Eingang geräumt. Einige Lehrer zogen Taschentücher aus ihren Taschen und verbanden sich damit den Mund, um keinen Staub einzuatmen. "Gehen sie nach hinten. Anscheinend wurde auch ein Loch in die Außenmauer gerissen." Sagte Dumbledore zu einigen Lehrern. Madame Pomfrey hingegen lief in ein anderes Zimmer und bereite Betten vor. Einige Schüler wie Percy Weasley oder Marcus Flint blieben vor der Eingangstür stehen und warteten darauf, das man ihnen Verletzte rausbrachte. Hagrid tauchte hinter ihnen auf und hielt etliche Decken in den Armen. Dumbledore kam mit Oliver Wood wieder heraus. Dieser hustete sehr stark und mußte gestützt werden. Percy griff ihm unter den Arm und zog ihn aus dem zerstörten Zimmer. Kurz danach erschien Professor McGonagall mit Harry Potter. Flint griff nach Harry und zog ihn heraus.
- inzwischen auf der anderen Seite des Zimmers -
Snape hatte einige der Quidditchspieler nach oben gerufen. Sie hatten die beiden Weasley - Zwillinge nach unten gebracht. Dort wurden sie von den anderen Lehrern empfangen. Nach den Weasley - Zwillingen wurde noch ihr Bruder Ron und Hermine rausgeflogen.
Snape traf Dumbledore in dem zerstörten Raum. Er berichtete ihm kurz von den anderen Schülern, die inzwischen draußen waren. Fehlte also nur noch einer ..... Draco Malfoy. Doch dieser konnte einfach nicht gefunden werden. Selbst Stunden später, als der Staub sich gelegt hatte und man wieder alles klar erkennen konnte, wurde er nicht gefunden. Traurig kam man schließlich zu der Erkenntnis, das Draco Malfoy die Explosion nicht überlebt haben konnte.
Tage waren seit der Explosion vergangen. Traurige Tage. Die verletzten Schüler erholten sich auf der improvisiert eingerichteten Krankenstation. Lucius Malfoy war über den Vorfall informiert worden. Geschockt tauchte er in Hogwarts auf. Die sonst so blasse Haut war noch blasser geworden. Tiefe Augenringe zierten die Augen. Müde sah er aus. Sein Gesicht war nicht mehr so verhärmt, sondern es war sehr traurig. Die Nachricht über den Tod seines Sohnes hatte ihn nah an den Nervenzusammenbruch gebracht. Seine Frau Narcissa war auch dabei. Hingegen zu ihrem Mann sah sie noch sehr Gesund aus. Ihre Gesichtsfarbe war normal. Sie lächelte sogar. Anscheinend hatte sie die Nachricht über den Tod ihres Sohnes sehr gelassen aufgenommen.
Dumbledore begrüßte die Malfoys und führte sie in sein Büro. Auf der Treppe zu Dumbledores Büro trafen sie Professor Snape, der mit ihm sprechen wollte. Sie gaben sich die Hände und sprachen kurz miteinander. Mit verengten Augen sah Severus Snape aber Lucius Frau entgegen. Er mochte diese Frau nicht. Warum, das konnte er nicht sagen. Sie ist so distanziert und kühl allem und jedem gegenüber. So würde keine Frau über ihren Sohn trauern. Lächeln begrüßte sie ihn. Snape konnte nur den Kopf leicht schütteln und beobachtete wie die Malfoys in das Büro gingen.
Minuten vergingen, die Snape nicht von der Treppe ging. Er wartete einfach.
Eine Halbe Stunde später ging die Tür wieder auf und Lucius Malfoy kam heraus. Seine Frau folgte ihm. Snape ging mit ihm die Treppe runter und sie unterhielten sich dabei. Mißtrauisch folgten den beiden die Augen von Narcissa Malfoy. Lucius blieb am Treppenabsatz stehen und sah zu seiner Frau. "Warte bitte hier!" sagte er zu seiner Frau. Diese zog plötzlich ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter. (Ich mag diese Frau nicht. Keine Ahnung warum.) Mißmutig blieb sie aber bei Dumbledore.
Snape und Malfoy (senior) gingen in die Kerker nach unten. Bis sie in Professor Snapes Büro waren, redeten sie kein Wort. Kaum das die Tür sich geschlossen hatte, da brach es aus Lucius heraus. "Severus, denkst du das er noch lebt? Sag mir bitte die Wahrheit!" Severus Snape sah ihn mit traurigen Augen an. Dann legte er ihm beschwichtigend die Hand auf die Schulter. "Mach dir keine Sorgen! Wenn ich ehrlich bin, dann denke ich, das Draco noch lebt!" "Bist du dir sicher!" Snape seufzte tief. "Ich weiß es leider nicht genau. Aber kurz vor der Explosion, da habe ich gelbe Augen hinter Draco gesehen." Lucius hob überraschend den Kopf. "Aber das würde ja bedeuten!" Snape nickte nur.
Fortsetzung folgt!
Ob Draco wirklich noch lebt und wem die gelben Augen gehören, das erzähl ich euch das nächste Mal. Bitte schreibt mir ein paar Kommentare. *Bitte!* Bra-sama
