Broken Mirror

A/N: Nächstes Kapitel: Es tut mir leid, dass es etwas länger gedauert hat. Wie gesagt ich war mit Klausuren beschäftigt und dann wurden mir auch noch Weisheitszähne rausgenommen. Alles ziemlich unerfreulich.

Naja, trotzdem gehört mir weder Harry Potter noch die dazugehörige Welt und ich verdiene auch hiermit nicht das Geringste.

Die Übersetzung ins Englische hat begonnen, ich habe auch Hilfe erhalten, aber ich fürchte das wird eine Weile dauern und den Fortschritt der deutschen Version verzögern.

Aber nun, los geht's:


Arthur Weasley saß im Büro des Schulleiters von Hogwarts, Albus Dumbledore. Fawkes, der Phoenix, saß wie immer auf seiner Stange, beobachtete und hörte zu und machte den Eindruck, sehr viel intelligenter zu sein, als man erwarten würde. Das restliche Büro war ein Durcheinander an Geräten, Büchern, und unbenennbaren Dingen, Chaos für den, der nicht hier wirkte, und Ordnung für den, der wusste, was er tat. Normalerweise wurde hier den meisten Besuchern klar, wie wenig sie wussten und wie weit der Geist Dumbledores den ihren übertraf.

Nun aber gärten Zweifel in Arthur, Zweifel ob der Unfehlbarkeit seines Gegenüber, denn in einem hastigen Treffen vor wenigen Stunden hatte dieser eine Voraussage gewagt, die nicht weniger hätte eintreffen können.

Das Oberhaupt der Weasley-Familie hatte gerade die Nachricht vom Fund des Körpers seiner Tochter erfahren, da wurde er zu einem Notfall-Treffen in Hogwarts beordert. Dumbledore hatte die Nachricht anscheinend zeitgleich bekommen und schien sich nun darum zu sorgen, wie Harry mit der Nachricht des Todes seiner Freundin fertig werden würde. Er hatte Arthur von Harrys Reaktion auf den Tod Sirius' erzählt, wie sein Büro von ihm verwüstet wurde und viele lächerlich teure Gerätschaften zerstört wurden. Dann hatte er Arthur davor gewarnt, was Harry im Zorn tun könnte, und dass er vorsichtig sein solle, wie und wo er ihm von Ginny berichte.

Nun saß er schon wieder im selben Büro, um dem Schulleiter Harrys überraschende und für ihn ein wenig beängstigende Reaktion zu beschreiben:

Er stand einfach da und hat für einen flüchtigen Beobachter überhaupt nicht reagiert. Aber wenn man sein Gesicht genau betrachtet hat, sah man, dass die Muskeln verkrampft waren und er ein wenig bleicher geworden ist. Und seine Augen… seine Augen waren wirklich furchterregend. Es waren nicht mehr Lilys sanfte, smaragdgrüne Augen, sondern fremde, die ich bei Harry noch nie gesehen habe! Sie waren völlig kalt und tot, als ob keine Seele mehr in ihnen wohnen würde und doch leuchteten sie, aber nicht in einem warmen einladenden Grün, sondern eher in dem leblosen Leuchten dieser Dinger, die Muggel benutzen, um Licht zu schaffen. Neonlampen, genau. Oder wie das seelenlose Leuchten des Avada Kedavra..."

Die letzten Worte flüsterte er nur noch, jetzt selbst in Erinnerungen an diese Erfahrung vor wenigen Stunden versunken. Erst das Räuspern Dumbledores brachte ihn wieder in das Hier und Jetzt zurück und er fuhr hastig fort:

Sein Gesicht war völlig ausdruckslos, künstlich, wie eine Maske. Aber das erstaunlichste war die Aura der Magie, die ich um ihn herum fühlte. Es fühlte sich an wie ein kaltes Brennen. Du, Albus, bist der einzige, bei dem ich bisher etwas Vergleichbares gespürt habe, aber nie so grausam und wütend."

Es scheint wohl, dass Harry seine Okklumentik-Übungen endlich ernst nimmt. Wir haben schon lange daran gearbeitet, seine Emotionen zu kontrollieren, aber bisher konnte man ihn noch leicht aus der Fassung bringen."

Nach kurzem Zögern führ Dumbledore fort:

Es tut mir Leid, mein Freund, ich weiß, wie sehr Ginevras' Tod dich treffen muss. Aber so wie er reagiert hat, sieht es nicht so aus, als ob er sie geliebt hätte. Sirius hat er erst kurze Zeit gekannt und er war nur ein Ersatz fuhr eine Vaterfigur und trotzdem hat er völlig die Kontrolle verloren."

Hör mal Albus, seine Reaktion war sehr viel schlimmer, als Sachen rumzuwerfen. Ich wünschte das hätte er getan… Nein, ich hatte das erste Mal wirklich Angst vor Harry. Du solltest diese Angelegenheit nicht unterschätzen, glaube ich!"

Ich bin mir sicher, deine Sinne haben dich ein wenig getäuscht, aber das ist ja verständlich nach dem Verlust deiner Jüngsten, Arthur. Ich kenne Harry, er ist zwar mächtig, das möchte ich nicht bestreiten, aber er ist einfach nicht der Typ für diese Art Reaktion. Er war sein Leben lang ein Gryffindor und hat sein Herz immer auf der Zunge getragen. Außerdem, ein wenig Spaß und ein wenig von dem, was die jungen Leute für Liebe halten, hat der Junge doch bestimmt verdient, oder? Er hatte in seinem bisherigen Leben ja nicht viel davon und die Wahrscheinlichkeit, dass er das in der Zukunft erleben wird, ist nicht hoch."

Du denkst, die Beziehung mit Ginny war für Harry nur ein wenig Spaß?" Jetzt verlor Arthur doch ein wenig die Fassung. „Hast du nie gesehen, wie er sie angesehen hat? Es war herzzerreißend. Ich will nicht wissen, was die Muggel ihm angetan haben, dass er so auf Zuneigung und Liebe reagiert. Noch nach Monaten hat er jedes Mal ungläubig geschaut, wenn sie ihn umarmt oder geküsst hat. Weißt du, was in seiner Kindheit passiert ist? Kein Kind sollte so von der eigenen Wertlosigkeit überzeugt sein!"

So schlimm wird das schon nicht gewesen sein. Ich bin sicher, Petunia hat den Sohn ihrer Schwester nicht schlechter behandelt, als ihren eigenen Sohn. Immerhin gehört er zu ihrer Familie und ist das einzige, was von ihrer Schwester übrig ist."

Aber er war immer so dünn und klein! Und wenn Molly ihn umarmt hat, ist er jedes Mal ganz steif geworden und hat nicht reagiert!"

Ist das nicht normal in dem Alter? Aber ich habe dich nicht eingeladen, um über Harrys Kindheit zu sprechen. Ich glaube, wir müssen uns um Harry keine Sorgen machen."

Arthur sah aus, als ob er noch ein paar Dinge zu sagen hätte, knickte aber unter dem strengen Blick Dumbledores ein und nickte.

Ich glaube immer noch, dass wir Harry genau beobachten sollten. Er ist jetzt allein in Sirius' Haus und lässt niemanden hinein. Er sagt, er müsste alleine mit den Toden fertig werden."

Arthur, lass es gut sein. Er hat es die letzten Jahre auch geschafft, er wird jetzt nicht zusammenbrechen."

Man sah Arthur an, dass er anderer Meinung war, ihm aber auch bewusst war, dass er Dumbledore nicht würde umstimmen können. Der müde und besiegt wirkende Mann, trat zum Feuer des Büros und verabschiedete sich:

Na gut, wie du willst. Ich muss mich immerhin um eine Beerdigung kümmern..."


Zu sagen, dass Bellatrix Black von dieser Enthüllung, deren einzige Zeugin sie war, überrascht und vor allem geschockt war, wäre eine heillose Untertreibung gewesen. Sie blickte Harry eine dermaßen lange Zeitspanne mit offenem Mund und mit überquellenden Augen an, dass ein eventueller Beobachter wahrscheinlich die Heiler St. Mungos gerufen hätte, aus Sorge gerade Zeuge des Ausbruchs einer psychischen Krankheit geworden zu sein.

Glücklicherweise aber sorgten die Kobolde von Gringotts in ihren den besten, und damit reichsten, Kunden vorbehaltenen Konferenzräumen für maximale Privatsphäre und verhinderten jede Form der Spionage. So war Harry Potter der einzige Zeuge des denkwürdigen Anblicks einer völlig überwältigten und sprachlosen Bellatrix: Dieser Anblick, der in einer anderen Situation zu gnadenlosen Sticheleien geführt hätte, war jetzt ein solch ernster Grund zur Sorge für die Ursache des Phänomens, dass er schon darüber nachdachte, Bellatrix' Gedächtnis zu verändern und dieses Geheimnis niemals wieder auszusprechen.

Aber eine außergewöhnliche Situation verlangt Verhaltensmuster, die erst neu entwickelt werden müssen, und je wichtiger einem die Folgen der eigenen Reaktion sind und je weiter die möglichen Reaktionen auf das eigene Gebaren auseinander liegen, desto länger dauert es die Informationen zu verarbeiten und sich zu einer Entscheidung durchzuringen.

Die für die, sowohl für ihre Fähigkeiten im Kampf, als auch ihre messerscharfe Zunge, gefürchtete Bella naheliegendste Antwort, wäre eine gleichzeitig spöttische und zynische Entgegnung, wie: „Von einem Dunklen Lord zum nächsten. Ich scheine die anzuziehen" gewesen. Sie war kurz davor gewesen ihr Gedächtnis um einige Stunden ärmer zu machen, als ihr der Gedanke kam, dass sie damit exakt die Furcht und die Schuldgefühle ihres einzigen Freundes und Wohltäters, treffen und bestätigen würde und deshalb verzweifelt versuchte, einmal nicht ihrem typischen mitleidslosen Verhalten zu folgen.

Dieser anspruchsvolle innere Kampf, mündete dann nach für Harry ewiger Zeit in die typische Lückenfüller-Reaktion nach völlig unerwarteten Informationen: Die Wiederholung, in einem ungläubigen, fassungslosen Tonfall, der zwar sehr überzeugend die Verblüffung des Betreffenden darstellt, aber in diesem Fall der Vermutung, dass die jahrelange Furcht und Qual in Azkaban zu einer beträchtlichen Verringerung der Intelligenz der Häftlinge führen kann, Vorschub leistete.

Dann aber riss Bellatrix sich zusammen und konnte endlich die vernünftigen Fragen stellen:

„Ein Horcruxe? Ich weiß nur, dass der Dunkle Lord mehrere geschaffen hat, dass sie die Ursache seines Überlebens des Avada Kedavra waren und dass dazu eins der dunkelsten Rituale existent durchgeführt werden muss. Aber ist es nicht die Intention, die hinter der Magie steht, die Entscheiden sollte, ob es eine böse Tat war? Du hast doch auch andere Zauber ausgeführt, die vom Ministerium als Dunkel klassifiziert sind."

Harry antwortete erleichtert: „Grundsätzlich bin ich deiner Meinung. Beispielsweise sind die Unverzeihlichen – wenn man vom juristischen Standpunkt absieht – eine willkürliche Zusammenstellung von Zaubern. Der Grund hinter der Dämonisierung dieser bestimmten Drei liegt in der Geschichte und der Gefährlichkeit für die Regierung:

Beim Imperiusfluch ist das selbsterklärend, ihr habt damit ja insbesondere im Ersten Krieg das Ministerium völlig ins Chaos gestürzt und Angst verbreitet. Alle können Verräter werden, Sicherheitsrisiken gibt es überall: Das ist der Albtraum jedes kriegführenden Staates. Die Tatsache, dass man ihn im Nachhinein nicht mehr nachweisen kann, hat zusätzlich eine Menge Todesser vor Azkaban bewahrt. Er ist die perfekte Ausrede, insbesondere da so viele Ministeriumsangehörige nicht dazu fähig waren, gegen ihn anzukämpfen: Wenn du einen mutmaßlichen Todesser hättest beschuldigen wollen, nicht genug gegen den Fluch angekämpft zu haben, hättest du dem halben Ministerium dasselbe vorwerfen müssen. Obwohl die Tatsache, dass so viele Leute anscheinend auch von recht schwachen Zaubereren dominiert wurden, schon an der Charakterfestigkeit und Willensstärke der Ministeriumsangestellten zweifeln lässt."

Beim Cruciatus-Fluch ist es eine schwierigere Angelegenheit: Zum einen wurde er im Mittelalter bei der Strafverfolgung genutzt, um Geständnisse zu erreichen. Darin unterscheidet sich die Geschichte der Zauberer eigentlich nicht von der Muggelvergangenheit. Durch dieses generelle Verbot und die Sonderstellung des Fluches soll dementsprechend verhindert werden, dass er jemals wieder von Auroren im Dienst des Ministeriums genutzt wird. Zum anderen ist der Gedanke der Folter heutzutage allgemein verpöhnt, und zwar sowohl bei den Muggeln, als auch bei den Zauberern. Nimmt man dazu die in der Geschichte immer wieder auftretenden Extremfälle, wie als letztes die Longbottoms, die bis zu psychischen Schäden gefoltert wurden, versteht man auch dieses Verbot.

Beim Avada Kedavra ist es wieder anders: Er wurde nie vom Ministerium genutzt, obwohl es in der Vergangenheit die Todesstrafe gab. Damals hat man sie durch den Vorhang des Todesbogens in der Mysteriumsabteilung des Ministeriums gestoßen, obwohl man im Grunde keine Ahnung hat, ob man dabei Schmerzen empfindet. Und in letzter Zeit ist der Kiss der Dementoren in Mode gekommen, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob das wirklich besser als die Todesstrafe ist.

Dagegen ist der Todesfluch völlig schmerzfrei, man ist praktisch in einem Moment lebendig und im nächsten Tod, ohne irgendeine Zwischenstufe. Ursprünglich wurde er auch nicht zum Morden entwickelt, sondern um Leidenden einen schnellen Tod zu gewähren. Dass ein Zauber, der nur zum Töten verwendet werden kann, verboten ist, ist ja zu erwarten, aber um auf die Liste der Unverzeihlichen zu kommen, muss noch mehr dahinter sein: Die Tatsache, dass es keine magische Barriere dagegen gibt, ist ein Teil, da diese Eigenschaft den Avada Kedavra zum perfekten Werkzeug für Attentate macht. Für normale Zauberer ist es sehr viel einfacher ein Protego zu beschwören, als einen Gegenstand in die Laufbahn des Fluches zu bringen! Deshalb geht davon eine Gefahr für das Ministerium aus.

Ein weiterer Punkt ist das Ermorden von Muggeln mithilfe des Todesfluchs! Es gibt keine offensichtliche, von Muggeln feststellbare Todesursache, wie, sagen wir, bei einem Feuer. Somit wird das oft mit Herzversagen oder so was erklärt und die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Todesfall einem Zauberer, geschweige denn dem Ministerium für Zauberei zu Ohren kommt, ist unheimlich gering. Somit wurde er auch verboten, um die Muggel vor willkürlich mordenden Zauberern zu schützen.

Außerdem ist der Avada Kedavra einer der wenigen Zauber, die Einfluss auf die Seele des Wirkers nehmen, auch wenn man das noch nicht sehr lange weiß: Mit jedem Benutzen wird die eigene Seele instabiler, was auch die Persönlichkeit und Charakter verändert und zwar nicht zum Positiven. Das ist ein Kennzeichen der rein bösen Zauber: Es gibt auch einige Rituale und auch andere Zauber und Flüche, die ähnliche Auswirkungen haben und somit das Benutzen solcher Werkzeuge immer weiter vereinfachen, wie bei einer Anpassungsreaktion."

„Ich glaube, du bist ein wenig abgeschweift. Was hat das alles mit Horcruxen zu tun?"

Nun, zum einen benötigt das Ritual, für die Erschaffung eines Horcruxe, einen Mord mit dem Avada Kedavra und unter weiteren bestimmten Bedingungen. Und zum anderen ist eben dieses Ritual ein perfektes Beispiel für rein finstere Magie. Ich habe allerdings währenddessen nur die Anweisungen aus einem Buch befolgt, und kenne mich in der Theorie dahinter kaum aus, da Rituale in Hogwarts nicht gelehrt werden. Aber als Black solltest du doch mehr darüber wissen, oder?"

Bellatrix überlegte kurz und schlug dann vor: „Lass uns doch in den Black Vault gehen. Da sind Schriftrollen mit uralten Ritualen, da haben wir also gleich Beispiele. Außerdem kann ich dir vielleicht bei manchen Artefakten, die schon lange im Besitz unserer Familie sind, helfen. Einige Dinge wurden uns als Kinder erklärt, auch wenn dieser Teil der Ausbildung in meinem Fall nicht zu den Prioritäten gehörte, weil ich eine Frau bin."

Harry stimmte zu: „Ja, gute Idee, bei manchen Sachen habe ich keine Ahnung, was das sein soll."

Er läutete eine Glocke neben der Tür, worauf sofort ein Goblin die Tür öffnete und fragte:

„Was wünscht ihr, mein Herr?"

Harry erwiderte freundlich: „Guten Tag, Gobbledock! Wir würden gerne in den Black Vault, und zwar ohne durch die Eingangshalle zu müssen."

„Natürlich, das lässt sich einrichten. Wenn ihr mir bitte folgen würdet?"

Nach der üblichen, schwindelerregenden Fahrt in die tiefsten Bereiche der Bank, der Black Vault ist einer der größten und ältesten Gringotts, stiegen sie aus dem Karren aus und standen vor dem gewaltigen Steintor, das den Eingang darstellte. Es war so hoch, dass ein Riese hätte hindurch gehen können und der Torbogen war verziert mit Bildern der britischen Geschichte, bei denen die Familie Black ihre Hände im Spiel hatte. Ganz oben war das Wappentier abgebildet, der Rabe und unter ihm stand in Gold das Motto: „Toujours pur".

„Aussichtloses Unterfangen", kommentierte Harry. „Es gab schon immer in der Familie, Personen, die nicht standesgemaß geheiratet haben und deshalb ausgestoßen wurden. Und wohin hat das die Familie gebracht? Ein Potter ist das Oberhaupt, und die Blacks sind fast ausgerottet. Und wenn Sirius mich kurz vor seinem Tod nicht adoptiert hätte, wäre die Linie schon ausgestorben. Jetzt geht die Macht auf die Potter-Familie über: Das hätten sie sicherlich genauso wenig gewollt."

„Vielleicht verhilft das den Familien ja wieder zur Größe. Wenn das jemand schafft, dann du", ermutigte Bella ihn. „Du musst deine Hand einritzen und ein wenig Blut auf den Stein reiben. So wird sichergestellt, dass nur Familienmitglieder den Vault betreten können. Es kann nämlich immer nur einer auf einmal durch das Tor treten."

Nach kurzem Zögern folgte Harry ihren Anweisungen und ritzte sich mit einem schwachen Zauber die Handfläche. Sofort tropfte Blut heraus und er drückte seine Hand schnell auf die Steintür, die vor ihm aufragte. In den Moment in dem sein Blut in Kontakt mit dem Stein kam, knackte es laut und langsam schwang das gewaltige Tor auf. Vorsichtig trat Harry durch die Öffnung und verschwand, als sich der Stein hinter ihm wiederum mit einem lauten Knacken versiegelte.

Im Inneren blieb Harry direkt hinter der Tür stehen und blickte überwältigt um sich. Er stand nicht in einer Höhle, wie er erwartet hatte, sondern in einem kleineren Höhlensystem! Der Teil, den er von seiner Position am Eingang sehen konnte, war ein Gang mit Bildern und brennenden Fackeln, die für ein flackerndes, aber warmes Licht sorgten, an den Wänden. Außerdem standen die ganze Länge des Ganges entlang Vitrinen mit alten Büchern, noch älteren Schriftrollen und magischen Artefakten.

Alle paar Meter war eine hölzerne Tür, die wohl in weitere Räume führte, und an den Türen waren kleine Plaketten mit Bezeichnungen der dahinterliegenden Räume und deren Inhalt. Allein die Menge an Wissen, die hier vergessen und vergraben sein musste, war gewaltig und Harry konnte es kaum erwarten die Bücher in seinem Geist wieder zum Leben zu erwecken.

Während er noch mit offenem Mund auf seine Umgebung starrte, trat Bellatrix hinter ihm ein.

„Früher wollte ich hier immer mal alleine rumstöbern dürfen. Aber als Kinder durften wir hier nie ohne unsere Eltern hinein und später war ich keine Black mehr", erklärte sie wehmütig.

„Deine Heirat hat verhindert, dass du in den Black Vault kamst? Warst du nicht trotzdem noch ein Kind deiner Eltern?", fragte ein überraschter Harry Potter.

Eine ebenso überraschte Bellatrix antwortete: „Natürlich, aber diese Familienmagie hat nichts mit dieser DNA zu tun, die die Muggel für so wichtig bei Familien halten! In dem Moment in dem ich getraut war, hat die Black-Magie begonnen mich zu verlassen und ich wurde langsam zur Lestrange. Das ist der Grund, warum die Braut den Nachnamen ihres Mannes annimmt: Sie verlässt ihre eigene Familie und ihre Magie verändert sich. Sogar die Muggel folgten lange Zeit diesem Brauch, erst in letzter Zeit haben sie anscheinend bemerkt, dass es in ihrem Fall völlig bedeutungslos ist."

„Ich dachte immer, dieser Brauch wäre nur einer dieser Überbleibsel von alten Traditionen, ein weiterer Beweis der Rückständigkeit der magischen Welt", gestand Harry verblüfft.

„Hinter vielen dieser Traditionen steckt in Wirklichkeit etwas. Nur haben die Muggel sie vor Jahrhunderten übernommen und jetzt begonnen den fehlenden Sinn dahinter zu suchen. Deshalb denken so viele Muggelstämmige, dass Zauberer rückständig sind."

„So etwas sollte man den Muggelstämmigen vielleicht beibringen, wenn sie plötzlich in die magische Welt geworfen werden. Man verlangt von ihnen sich an alle möglichen überholt erscheinenden Riten und Gesetze zu halten, aber erklärt ihnen nicht den Sinn dahinter, und grenzt sie auch noch wegen ihrem Unwissen aus!", stieß Harry zornig heraus. „Das ist doch lächerlich!"

„Sind wir hergekommen, um über die Behandlung von Muggelstämmigen zu diskutieren? Ich dachte, ich sollte dir die Grundlagen der Ritualmagie erklären?"

Harry stieß ein tiefes Seufzen aus und nickte.

„Also gut, dann gehen wir am besten in den Ritualraum, das ist der dritte auf der rechten Seite. Da drin sind die von Blacks im Laufe der Jahrhunderte gesammelten Rituale, manche beschrieben in Büchern, Schriftrollen oder Steintafeln, andere in Form von Erinnerungen. Außerdem enthält der Raum Werkzeuge, wie bestimmte Messer, Farben und Schalen und zu guter Letzt eine kleine Nebenkammer, in der man ungestört Rituale durchführen kann.

Ich wünschte ich hätte Zeit hier mal alles gründlich zu durchsuchen."

Daraufhin grinste Harry doch tatsächlich und erwiderte: „Nun, Bella, ich erinnere dich ja nur ungerne daran, aber du bist die meistgefürchtete Frau des Landes und in lebenslanger Haft in Azkaban: Wenn jemand Zeit im Überfluss hat, dann du."

Sie antwortete nachdenklich: „Das stimmt. Denkst du ich kann hier meine Zeit verbringen? Hier hätte ich immerhin etwas Sinnvolles zu tun."

„Natürlich, es wird dich niemand in Azkaban vermissen. Ich wünschte nur ich könnte dasselbe tun und müsste nicht meine Tage alleine mit Verbrechern und Dementoren verbringen."

Bellatrix lachte kurz traurig auf und erwiderte: „Wenn man deine Geschichte hört, könnte man meinen sie stammt aus einem sehr, sehr tragischen Buch. Du besitzt alles, was die meisten Leute sich wünschen: Ruhm, Beliebtheit, mehr Galleonen, als du ausgeben kannst und zusätzlich bist du auch noch wahrscheinlich magisch die mächtigste Person Großbritanniens. Du hast einen Krieg gewonnen, obwohl es lange unmöglich erschien! Doch was die meisten Leute für selbstverständlich halten, blieb dir oft versagt: Eine Familie, Freunde, Liebe, ein glückliches, sorgenfreies Leben."

„Das war es, was mich immer angetrieben hat", sagte Harry mit rauer Stimme, „Ich dachte mit dem Tod Voldemorts würden sich alle meine Probleme lösen. Ich hätte niemanden mehr hinter mir her, der alle in meiner Umgebung töten und foltern würde, ich wäre nicht mehr der Junge-der-überlebte, ich hätte keine Verantwortung mehr."

Bella fuhr fort: „So wäre es in jedem guten Märchen sein. Der Held erfüllt den Zweck seines Lebens und lebt ab da glücklich. Nur leider bist du kein Charakter eines Buches und wir sind nicht in einem Märchen; du hast mit 18 schon geschafft, was die meisten Menschen nie in ihrem Leben schaffen: Ihr Leben mit einem Sinn zu erfüllen und ihre Aufgabe zu erfüllen!

Es gibt zwei Arten von Menschen: Die einen meinen, sie könnten ihr Leben verbessern, indem sie nach Reichtum oder Ruhm streben und vernachlässigen dafür Familie, Freunde und Liebe. Die anderen haben dafür nur Verachtung übrig und sind mit einem durchschnittlichen Leben, dafür aber einer Familie zufrieden.

Du dagegen fällst in keine der Kategorien: Du hattest keine Familie, Liebe hast du nur kurz gekannt. Du wolltest immer normal sein, bist aber voller Fähigkeiten und die Taten deines Lebens werden nur von Merlins übertroffen. Du hast getan, was du tun musstest, und bist dadurch berühmt geworden: Das ist es etwas ganz anderes, als etwas zu tun, um berühmt zu werden! Und doch… was hat es dir persönlich gebracht? Immer noch hast du nicht das Leben, was du immer wolltest, und das obwohl es das normalste Leben ist, was du dir wünscht! Das ist so absurd, dass der Leser dieser Geschichte nicht wüsste, ob er lachen oder weinen soll. Und darin liegt die Tragik in deinem Leben."

Der letzte Schultag war angebrochen, als Bellatrix Black mit ihren Schwestern und ihrem Bruder Regulus zum Frühstück am Slytherin-Tisch saßen. Es war so früh, dass erst wenige andere Schüler in der Halle waren, selbst einige Lehrer waren noch nicht erschienen. Andromeda las wie jeden Morgen die Zeitung und fasste die wichtigsten Artikel für ihre Geschwister zusammen, während die anderen dasaßen und versuchten nicht zu gähnen.

Regulus führte gerade eine Toastbrot zu seinem Mund, als Andromeda vor Überraschung keuchte. Sie wussten sofort alle, dass sie etwas wichtiges entdeckt hatte und beugten sich gespannt zu ihr herüber.

„Unser Verteidigung-gegen-die-Dunklen-Künste-Lehrer ist schon wieder tot aufgefunden worden! Hier steht:

Der ehemalige Auror Hardwin Rigdwin wurde gestern tot in seiner Wohnung aufgefunden. Obwohl das Ministerium noch keine offizielle Stellungnahme abgeben wollte, lassen Insider-Information vermuten, dass der Ex-Auror, ausgezeichnet Krieg gegen Grindelwald, in seiner Wohnung ermordet wurde. Im letzten Jahr unterrichtete Rigdwin Verteidigung gegen die Dunklen Künste in Hogwarts und allein diese Ehre spricht für seine herausragenden Fähigkeiten. Wir vom Tagespropheten hoffen, das Ministerium untersicht diesen Fall äußerst gründlich und fasst diesen zweifellos immens gefährlichen Verbrecher.

Dieser Tod ist nur einer von einer langen Reihe an Todesfällen, die die DADA-Lehrer von Hogwarts in den letzten Jahrzehnten heimsuchte. Kein Lehrer dieses Faches hielt sich länger als ein Jahr in Hogwarts auf: Manche hatten Unfälle, einige wurden ermordet oder verschwanden, und andere wurden von anderen Umständen gezwungen zurückzutreten. Es scheint, dass dieser Platz verflucht ist und wir hoffen, dass der Schulleiter von Hogwarts Albus Dumbledore diese Gerüchte erst untersucht bevor er einer weiteren Person diesen tödlichen Posten anbietet. Wir raten hiermit jedem Zauberer und jeder Hexe davon ab sich für diese Stelle zu bewerben, solange nicht geklärt ist, was für diese tragischen Vorkommen verantwortlich ist.

Andromeda wirkte nachdenklich als sie weiter über den Text sinnierte: „Es stimmt, wir hatten nie einen DADA-Lehrer länger als ein Jahr und es sind wirklich viele gestorben."

Regulus warf ein: „Das heißt wohl wir werden kein DADA-Unterricht die nächsten Jahre haben. Wer wäre denn so dumm, sich nach so einem Artikel auf diese Todesfalle zu bewerben?"

Narcissa nickte nur zustimmend: „Wenn sie bisher nichts dagegen tun konnten, warum sollten sie jetzt plötzlich einen Weg finden? Ich meine, dass Dumbledore doch schon längst etwas bemerkt haben muss, immerhin muss er jedes Jahr neue Bewerber begutachten. Aber wer würde ein Arbeitsplatz als DADA-Lehrer verfluchen?"

Bellatrix antwortete langsam: „Jemand, der nicht will, dass die nächste Generation sich verteidigen kann…"

Regulus warf ihr ein schelmisches Lächeln zu: „Zum Glück kann unsere große Schwester ja auf uns aufpassen. Sie duelliert ja zum Glück für uns alle."

Alle vier wandten sich um und blickten zum Gryffindor-Tisch, genauer gesagt zu den drei rosafarbenen Schöpfen, die so schön herausstachen. Bei dem Anblick heulten sie zum dritten Mal an diesem Morgen vor Lachen los, was erstaunte Blicke nicht nur von anderen Slytherins, sondern von allen anderen Häusern auf sie zog: Nicht jeden Tag sah man Schüler des Schlangenhauses so offen ihre Freude kundtun.

„Das war ein genialer Einfall, meine liebe Schwester!", sagte Regulus, atemlos vor Lachen, nachdem sie sich alle ein wenig beruhigt hatten.

„Ja!", stimmte eine keuchende Narcissa zu: „Erinner mich daran, nie auf einer anderen Seite als du zu stehen. Ich mag meine Haare so wie sie sind!"

„Wir sind Geschwister! Was sollte uns trennen? Aber keine Sorge, ich werde dich ab und zu dran erinnern.", erwiderte Bellatrix lächelnd.

In dem Moment stand Dumbledore von seinem thronartigen Stuhl in der Mitte des Lehrertisches auf und langsam erstarb das Wispern und Flüstern bis alle Augen auf den Schulleiter gerichtet waren. Einen Moment lang war in der Halle kein Laut zu hören als das Atmen der Schüler und Lehrer, dann aber lächelte Dumbledore sanft und erklärte:

„Viel zu selten genießen wir in all der Hektik des Lernens und anderer wichtiger Aktivitäten" – hierbei schienen seine Augen kurz zum Gryffindor-Tisch hinüber zu blitzen und seine Mundwinkel sich noch weiter zu einem schelmischen Grinsen zu heben – „die simple und doch nicht zu unterschätzende Wohltat der Stille und des Friedens. Lasst uns dieses Geschenk noch einmal herbeirufen, diesmal zum Gedenken an den verstorbenen Lehrer und Kollegen Professor Rigdwin."

Einmal mehr senkte sich das Tuch der Stille über die gewaltige Halle, als alle Schüler und Lehrer in Gedanken bei dem Lehrer waren, der gerade einmal ein Jahr unterrichtet hatte.

Nach einer Minute fuhr der Schulleiter mit sanfter Stimme fort:

„Dies ist wieder einmal der letzte Tag eines Schuljahres. Die, die ihr erstes Jahr hier verbracht haben, entlassen wir nun nach Hause, um ihre Eltern wieder zu sehen und um nächstes Jahr mit frisch gestärkter Kraft weiterarbeiten zu können. Die, die ihr letztes Jahr beendet haben, verabschieden wir hiermit und wünschen ihnen viel Glück, denn, obwohl sie ihren ersten Schritt ihres Lebens nun getan haben, liegen hoffentlich noch viele vor ihnen. Alle anderen: Vergesst in den Ferien möglichst viel von dem Gelehrten wieder, auf dass ihr mit geleerten Kopf weiterlernen könnt."

Damit setze er sich wieder hin und sofort erschien das Essen auf den Tellern vor ihnen. Trotzdem hielt sich der Applaus einige Momente, bis sich der Fokus der Schüler auf die Nahrungsaufnahme verschob.

Während die Gryffindors sofort begannen alles, was nicht festgenagelt war, in sich hineinzuschlingen, bewahrten die Slytherins ein wenig mehr Würde und aßen langsam und mit Stil. Aber auch hier brachen augenblicklich hitzige Diskussionen aus, was Professor Rigdwin wirklich passiert sein könnte.

„Habt ihr gehört, dass Pettigrew immer noch im Krankenflügel ist? Er liegt da jetzt schon zwei Wochen, angeblich wollte er die Animagus-Transformation schaffen und hat während der Verwandlung Panik gekriegt.", sagte Narcissa.

„Das erklärt, warum er in letzter Zeit nicht mehr Potter hinterherdackelt. Kann nicht sagen, dass ich ihn vermisst habe.", erwiderteAndromeda.

„Denkst du die anderen waren erfolgreicher?", fragte Bellatrix unsicher. „Ich meine, wenn Pettigrew die Hälfte der Transformation geschafft hat, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass Sir…, äh Black, Potter und Lupin erfolgreich waren. Immerhin sind sie, auch wenn ich es verabscheue das sagen zu müssen, weit weniger dumm, als Pettigrew. Wenn sie weniger Zeit für ihr kindisches Pranken verwenden würden, könnten sie auch annehmbare Ergebnisse in ihren Klausuren bekommen."

„Oh nein!", stöhnte Narcissa. „Kannst du dir vorstellen, was für ein Chaos die mit ihren Animagus-Formen anrichten könnten? Stell dir vor einer von ihnen, wäre ein kleines Tier, eine Maus bespielsweise… Was hindert sie in die Mädchenduschen zu spazieren?"

Während Regulus, wenn seine leicht erröteten Wangen ein Indiz war, diesen Gedanken - und insbesondere wohl der Vorstellung –wenigstens interessant fand, erbleichten die Mädchen und begannen sofort Ideen auszutauschen, wie man diese Möglichkeit verhindern könne.

Plötzlich stand einer der Jungen aus Andromedas Jahrgang, also dem 6. Jahr, auf und lief mit einem unheilverkündenden Grinsen auf sie zu.

„Lestrange!", sagte Bellatrix voller Abscheu. „Was willst du hier?"

„Von dir nichts", erwiderte er mit seinem abscheulichem Grinsen, „allerdings bin ich in deine Schwester interessiert."

Damit drehte er sich von Bellatrix weg und blickte Andromeda an:

„Was willst du denn von mir?", fragte diese erstaunt.

Sein Grinsen wurde noch breiter, allerdings keinesfalls liebenswürdig. Eher hatte sein Gesicht jetzt einen grausamen Zug an, als ob er an irgendetwas ein perverses Vergnügen hätte:

„Hat euch die fröhliche Nachricht etwa noch nicht erreicht? Naja, eure Eltern werden euch schon irgendwann einweihen. Nur Schade, dass ich so keinen… Vorgeschmack bekomme. Obwohl, vielleicht ja doch, wir werden sehen."

Mit dieser beunruhigenden Äußerung drehte er den Schwestern seinen Rücken zu und schritt zurück zu seinem Platz.

„Von was hat dieser Schwachkopf gesprochen?", spuckte Narcissa aus.

Während Bellatrix und Regulus sich ihr mit weiteren Beleidigungen anschlossen, schaute Andromeda ihm besorgt hinterher und schwieg.

Als Bellatrix das bemerkte, unterbrach sie sich und sprach sie vorsichtig an:

„Weißt du wovon er gesprochen hat?"

Darauf antwortete Andi: „Ich bin mir nicht ganz sicher, aber …" Sie schluckte laut und sprach angestrengt weiter, als müsste sie Tränen unterdrücken: „Meint ihr unsere Eltern haben eine Hochzeit organisiert? Mit einem Vertrag?"

Ihr antwortete nur geschocktes Schweigen, als den anderen klar wurde, dass ihre Annahme, so schrecklich sie auch war, durchaus im Bereich des Möglichen war. Vertragshochzeiten waren immer noch üblich unter den alten Reinblüter-Familien, insbesondere in Zeiten politischer Krisen.

Allen vier Geschwister der Black-Familie war der Appetit und auch die Freude der gelungenen Rache an den Maraudern vergangen und sie hingen ihren eigenen düsteren Gedanken nach. Aber besonders Andromeda fühlte sich einsam in der großen Masse an anderen Schülern und selbst in Gesellschaft ihrer Geschwister, als sie sensüchtig zu Ted Tonks am Hufflepuff-Tisch hinüberblickte.


A/N: So, damit ist das dritte Kapitel beendet. Es tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat, aber ich war sehr beschäftigt und war mir nicht sicher, wie ich weiter machen wollte. Ich hoffe es gefällt euch bisher, bis es richtig los geht dauert es wohl noch eins-zwei Kapitel. Dann endlich kommen die Szenen, die ich anfangs vor Augen hatte.

Wenn jemand eine wirklich überwältigende Story lesen will, sollte er „Prisoner's Cipher" ausprobieren. Das ist ein Hammer!

Bis zum nächsten Mal und viel Spaß beim Lesen!

Marczeg Szar