Hallo ihr Lieben,
das letzte Kapitel für heute, ich bin geistig jetzt ausgebrannt, aber das musste raus.
Hier folgt nun eines der Kapitel, wegen der das Rating so hoch ist, doch ich denke, es ist gar nicht so schlimm, wie es sich im vorherigen Kapitel anhörte.
LG Sil
3. Das erste Mal
Sie ließ die Frau im Raum nicht aus den Augen, wusste Hermine doch, das Bellatrix Lestrange verrückt war und sie somit mit allem rechnen konnte.
Genau das passierte nun auch. Ein Klammerfluch traf sie und sie knallte mit voller Wucht auf den harten Boden. Bellatrix kicherte auf, bevor sie sie mit einem Schwebezauber in die Höhe hob und auf die verspiegelte Wand zuschweben ließ, hinter der Hermine die anderen Todesser vermutete. Ihr war seit betreten des Raumes bewusst gewesen, dass es sich hier um einen Scheinspiegel handelte, durch den man von der anderen Seite durchsehen konnte.
Es wäre sicher absolut demütigend, wenn Hermine Scham empfinden würde, doch so blieb ihr Gesichtsausdruck nicht nur wegen des Fluchs neutral, auch der Trank tat seinen Teil dazu.
Sie spürte, wie Bellatrix ihre Hand nun über ihren Körper gleiten ließ, ihre Brüste knetete, einen der Finger sogar in sie gleiten ließ und dabei ein kehliges Lachen ausstieß. »So eng. Er wird seinen Spaß mit dir haben. Und es wird uns ein Vergnügen sein, euch dabei zu beobachten.«
Sie ließ sie zum Bett schweben und löste den Petrificus Totales. Unsanft landete Hermine auf der Matratze, jedoch war der Aufprall nicht so heftig wie wenige Minuten zuvor.
»Trink das«, befahl ihr Bellatrix und hielt ihr eine kleine Ampulle mit einer rosafarbenen Flüssigkeit hin, die sogar leicht glitzerte.
»Was ist das?«, fauchte Hermine sie ungebrochen an.
»Du sollst keine Fragen stellen, sondern tun, was man dir sagt, Schlammblut!«, zischte die Hexe und ihre Hand landete auf Hermines Wange.
»Aber, aber Bella. Der Lord hat gesagt, du sollst mit ihr spielen, sie jedoch nicht beschädigen«, wurde sie von einer tiefen Stimme unterbrochen, die Hermine auch mit geschlossenen Augen erkennen würde. Ihr Professor hatte den Raum betreten und ihr Blick wurde magisch von ihm angezogen. Severus Snape sah anders aus, als sie ihn kannte. Er trug nur noch eine schwarze Jeans und ein dunkelgrünes Hemd, die mittlerweile schulterlangen Haare zu einem Zopf im Nacken zusammengebunden.
Hermine schluckte, so ungewöhnlich war dieser Anblick. Zum ersten Mal sah er tatsächlich erst wie 36 aus und nicht wie Anfang 50. Nein, er war immer noch kein schöner Mann, dafür dominierte die Hakennase zu sehr das Gesicht, doch die tiefen Falten waren verschwunden, die Kinnlinie wirkte straffer und ein sanftes Lächeln lag tatsächlich um seine schmalen Lippen. Sie fragte sich, ob er sonst einen Glamourzauber trug.
»Trinken Sie, Miss Granger, es wird Ihnen helfen«, erklärte er ihr sanft, bevor er sich an Bellatrix wandte, »Verlass uns, ab hier übernehme ich.«
Sie murrte, warf Hermine die Ampulle zu, tat jedoch dann, was er sagte und schloss die Tür hinter sich.
Hermine sah wieder zu ihrem Lehrer, der sich entspannt gegen die Wand neben der Tür gelehnt hatte, die Arme locker vor der Brust verschränkt.
»Was ist es?«, wiederholte sie.
»Ein leichter Liebestrank. Es wird Ihnen helfen, sich zu entspannen, bevor wir ...«, er brach ab, ein Schatten wanderte über sein Gesicht, doch dieser Moment war so kurz, dass Hermine sich nicht sicher war, ihn wirklich gesehen zu haben.
Noch einmal wanderte ihr Blick über ihn, blieb diesmal in der Mitte seines Körpers hängen, wo die Ausbeulung in der Hose nicht zu übersehen war.
»Sie werden ... es ... tun?«, krächzte sie, bevor ihr Blick auf den Spiegel fiel, »Während die anderen zusehen?«
»Ja.« Nur dieses eine Wort von ihm bestätigte ihr Schicksal.
»Wie wirkt er?«
»Sie werden sich zu mir hingezogen fühlen und es nicht abstoßend finden, wenn ich sie berühre. Sollten Sie vorher andere bewusstseinsbeeinflussende Tränke genommen haben, wird deren Wirkung neutralisiert.«
Hermine zuckte zusammen, gab er ihr doch so zu verstehen, dass sein Trank wirkungslos sein würde. Sie würde wieder empfinden.
»Werden nur Sie oder die anderen auch?«
»Ich glaube es reicht Ihnen, zu wissen, dass ich mich an Ihnen vergangen habe. Die Wirkung des Liebestrankes hält nur für ein paar Stunden. Danach lassen alle Gefühle für mich nach, doch Sie werden sich an alles erinnern, was zwischen uns vorgefallen ist. Er heuchelt Ihnen nichts vor, was nicht ist. Alles, was sie fühlen werden, liegt an dem, was zwischen uns passiert, nicht an dem Trank. Sie werden danach damit leben müssen, Ihr erstes Mal mit mir erlebt zu haben.«
Hermine unterdrückte ein hysterisches Kichern. Das war es, womit Voldemort sie zerstören wollte? Eine nicht gewaltsame Vergewaltigung durch ihren ehemaligen Tränkeprofessor? Durch den Mann, der bei ihr für feuchte Träume sorgte, seit sich ihre Hormone zu Wort gemeldet hatten?
Sie war bereit, der Schlangenfresse und seinen Todessern ein Schauspiel zu liefern, dass sie nie vergessen würden. Oh, er legte sich tatsächlich mit der Falschen an. Es hätte sie viel mehr verletzt, wenn er sie gewaltsam von allen hätte nehmen lassen, vielleicht sogar auch noch selbst Hand angelegt hätte. Mit Severus Snape konnte sie leben.
Rational wusste sie, dass ihre Teenagerschwärmereien darauf zurückzuführen waren, dass dieser Mann das einzige Wesen in einem halbwegs akzeptablen Alter für solche Träumereien gewesen war. Doch sie bewunderte ihn auch für seine Kraft, den Posten des Spions mit allem, was dazu gehörte, zu erledigen. Und wenn das bedeutete, der kleinen Miss Know-it-all die Unschuld zu rauben.
Diesmal konnte sie das Kichern nicht unterdrücken. Um es zu überspielen, griff sie nach der Flasche, um sie zu leeren, obwohl der Trank mit Sicherheit nicht notwendig gewesen wäre.
***SS***
Severus schloss die Augen, als Miss Granger die Ampulle leerte und den Blick dabei nicht von ihm abwandte. Es erstaunte ihn, wie gelassen sie die Neuigkeiten aufnahm. Natürlich wusste er, dass sein Trank noch wirkte, aber trotz der fehlenden Emotionen überraschten ihn ihre Handlungen.
Er wusste nicht, was ihn veranlasst hatte, seinen Glamourzauber für sie von sich zu nehmen, bevor er den Raum betreten hatte, doch er hatte das Gefühl gehabt, ihr in seiner wirklichen Gestalt gegenüber treten zu müssen.
Das, was nun folgen würde, war selbst für ihn eine ungewohnte Situation. Als Teenager und junger Mann hatte er sich nur für Lily interessiert, keine andere Frau war ihm so nahe gekommen. Erst lange nach ihrem Tod war er seinen körperlichen Bedürfnissen erlegen und sein eigenes erstes Mal bei einem Ausflug in die Muggelwelt erlebt. Da war er 25 gewesen. Ein One-Night-Stand mit einer Frau, an die er sich noch nicht einmal mehr erinnern konnte.
Danach folgten weitere One-Night-Stands, immer nur mit Muggelfrauen und Besuche in einem Bordell in der Nokturngasse. Nie hatte er etwas für eine der Frauen empfunden, es war immer nur um die Befriedigung seines Sexualtriebes gegangen.
Und nun sollte er mit einer Frau schlafen, die er in den letzten sechs Jahren beim Erwachsen werden begleitet, sich über ihre ständige Besserwisserei geärgert, sie aber auch für ihren Wissensdurst bewundert hatte. Wenn es ums Lernen ging, dann stand sie ihm in nichts nach. Als Jugendlicher war er ebenfalls so voller Entdeckerfreude gewesen. Leider in der falschen Richtung, wie sein Lebensweg gezeigt hatte.
Vorhin, als Bella ihr die Kleidung genommen hatte, war aus der Schülerin, die er geschlechtsneutral gesehen hatte, eine Frau geworden, die ihn erregte. Das konnte und wollte er nicht länger leugnen. Dafür war noch nicht einmal dieser vermaledeite Potenztrank verantwortlich, der seinen Schwanz nun fast schmerzhaft pochen ließ. Er würde erst Erleichterung verspüren, wenn er sich in ihr vergossen hatte. Wiederholt. Denn beim Lord wirkten nur noch die stärksten Tränke.
Das sie nackt auf dem Bett saß, sorgte nicht unbedingt dafür, einen klaren Kopf zu behalten. Nach Einnahme des Trankes würde sie ihn nun nicht einmal mehr zurückweisen. Im Gegenteil, sie würde alles dafür tun, von ihm berührt zu werden, Befriedigung durch ihn zu erlangen.
Vielleicht sollte er langsam beginnen, denn das Mittel hielt nicht ewig und auch wenn es jetzt egoistisch klang, wollte er bis dahin die Wirkung seines Trankes beseitigt haben. Mit ihr und nicht letztendlich bei einer anderen.
Er trat von der Wand weg, seine Finger griffen nach den Knöpfen seines Hemdes, um sie zu öffnen, da stand sie mit einer fließenden Bewegung vom Bett auf, trat auf ihn zu und strich seine Hände zur Seite.
»Lass mich«, hauchte sie und begann damit, seine Haut freizulegen und jedes Stückchen davon zu liebkosen, dass zum Vorschein kam.
Das hatte er ihr nun doch nicht zugetraut und fast schien er das Gejohle der anderen Todesser aus dem Nebenraum zu hören.
Sie hatte das Ende der Knopfreihe erreicht, ihre Hände strichen über seine Brust, spielten mit dem leichten Flaum, bevor sie ihm das Hemd energisch über die Schultern schob.
Ihr Blick fiel kurz auf das Mal an seinem linken Arm, bevor sie den Kopf hob, ihn aus verschleierten Augen ansah und unhörbar für andere hauchte: »Küss mich, Severus.«
***HG***
Seine Arme umschlangen sie, pressten sie fest an seinen nackten Oberkörper und Stromschläge durchzuckten Hermine, als sie ihn so auf ihrer eigenen Haut spürte. Wie von selbst legten sich ihre Arme um seinen Hals, drückte sich ihr Körper noch näher an ihn heran.
Seine dunklen Augen funkelten vor unterdrückter Begierde, als er den Kopf senkte, seinen Mund auf den ihren presste und seine Zunge sich Einlass in ihren erzwang. Der Kuss war nicht zärtlich, sondern wurde von einer Leidenschaft bestimmt, die ihr Blut zum Kochen brachte. Sie fühlte sich so lebendig in seinen Armen. Fraulich. Anziehend.
Fast völlig blendete sie ihre Zuschauer aus, ließ sich in seine starken Arme fallen, vertraute darauf, dass er ihr nicht weh tat.
Seine Hände glitten über ihren Rücken, kneteten lustvoll ihre Pobacken, drückten ihren Unterleib gegen seinen eigenen, damit sie spüren konnte, wie erregt er war.
Keuchend lösten sie sich voneinander, seine Hände bemühten sich hektisch mit den Knöpfen der Jeans, bis er es endlich geschafft hatte und sie gemeinsam mit der schwarzen Boxershorts über seine Hüften schob, um den Stoff dann herabfallen zu lassen. In einer geschmeidigen Bewegung bückte er sich, um sich von seinen Schuhen und dem Geknäul um seine Beine zu befreien.
Eine gewisse Unsicherheit überkam Hermine bei dem Anblick, der sich ihr bot. Nun, Severus Snape musste sich für seinen Körper nicht schämen. Ausgeprägte Bauch- und Brustmuskeln versteckten sich unter den zahlreichen Schichten seiner Kleidung. Breite Schultern, die zum Anlehnen einluden und eine schmale Hüfte, um die ihn so manche Frau beneiden würde. Und dann war da noch der Grund, der Hermine innehalten ließ – sein Penis, der sich ihr mit seiner geröteten Eichel entgegenstreckte, aus der schon die ersten Lusttropfen quollen.
Hermine war gewiss nicht grün hinter den Ohren, bot doch die Muggelwelt zahlreiches Anschauungsmaterial und wie jeder Teenager hatte sie detailliert beschriebene Liebesromane regelrecht verschlungen, aus lauter Neugierde auf das andere Geschlecht und den eigentlichen Akt.
Der typische Gedanke, den sie schon bei so zahlreichen Roman-Jungfrauen gelesen hatte, durchzuckte sie. Wie sollte er nur in sie hineinpassen, ohne dass er ihr dabei weh tat?
Dann vertrieb die Sehnsucht nach seinen Berührungen all ihre Hirngespinste, sie trat erneut auf ihn zu, ergriff seine rechte Hand, um diese auf ihrer linken Brust abzulegen.
Seine Augenbrauen schossen in der für ihn typischen Manier nach oben und sie rechnete mit einem verletzenden Spruch, doch dieser kam nicht. Stattdessen griff er auch noch ihrer anderen und begann sie sanft zu kneten.
Hermines Beine fühlten sich an, als hätte sie der Wabbelbeinfluch getroffen. Er schien zu bemerken, dass sie mit dem Gleichgewicht kämpfte, daher beendete er seine Liebkosungen ihres Busens und schob sie zum Bett. Dort hob er sie hinein, um sich dann neben sie zu legen. Nur am Rande bemerkte Hermine, dass er dadurch den anderen die Sicht auf sie nahm.
»Alles in Ordnung?«, flüsterte er zwischen sanften Küssen ihres Halses leise, während seine Hand wieder begann, ihre Brustwarze zu necken.
»Jaaaah«, stöhnte sie, zu keinem klaren Gedanken fähig. Sie spürte seinen Unmut darüber, doch sie brachte nicht die Kraft auf, sich gegen das Gebräu zu wehren, dass sie in seinen Händen zu einer willenlosen Marionette werden ließ.
***SS***
Ach verdammt, wieso nur fand er sich in dieser Situation wieder. Seine Schülerin war mehr als willig sich ihm hinzugeben, sein eigener Körper schrie fast nach Erlösung und er dachte darüber nach, was er hätte tun können, um das hier zu verhindern.
Er lief Gefahr, sich selbst zu vergessen, sich in dem was sie hier taten zu verlieren, einfach nur noch zu fühlen. Denn es fühlte sich gut an, verteufelt gut. Ihre warme, weiche Haut zu spüren, erregte ihn auf eine Art und Weise, dass er keinen Potenztrank benötigt hätte. Der Blick aus ihren Augen brachte ihn um den Verstand, denn noch nie hatte ihn eine Frau so angesehen.
Doch es war surreal – hervorgerufen durch einen Liebestrank, der ihre Gefühle verfälschte. Es war und blieb ein Akt der Gewalt, egal wie zärtlich er sich benahm.
Es war ihre Hand, die ihn wieder ins hier und jetzt holte, als sie fast schüchtern nach seinem Schwanz griff, ihre Finger behutsam über die Feuchte auf der Eichel strichen und sie verteilten. Er konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken, nicht verhindern, dass er in ihre kleine Hand stieß, mehr davon wollte. Alles.
Sein Verstand setzte aus, seine Bedürfnisse übernahmen. Seine Finger wanderten nun ebenfalls abwärts, strichen durch die dunklen Locken, suchten sich ihren Weg in die Spalte, zu seiner Überraschung spürte er ihre Feuchtigkeit.
Sanft liebkoste er die Schamlippen, seine Finger suchten den kleinen Punkt, rieben darüber, reizten sie, bis sie sich unter ihm wand, kleine lustvolle Laute ausstieß. Er veränderte seine Position so, dass er nun neben ihr kniete, sie weiter massierte, während ein Finger der anderen Hand sich seinen Weg in sie suchte, um sie zu weiten. Ein weiterer folgte, rhythmisch stieß er leicht in sie, was zur Folge hatte, dass sie mit einem tiefen Lustseufzer kam, sich ihre Muskeln um seine Finger anspannten.
Fast ergoss er sich ebenfalls, doch der Potenztrank verhinderte diese Art der Erlösung. Die fand er nur in ihrem Körper.
Erneut veränderte er die Position, fand sich zwischen ihren Beinen wieder, sein Schwanz zwischen die feuchten Hügel gebettet, während sein Mund den ihren suchte, um sich erneut einen leidenschaftlichen Kuss zu stehlen. Dabei bewegte er sich langsam auf ihr, rieb sich an ihr, bis sie erneut in seinen Mund stöhnte.
Erst jetzt erlaubte er sich in sie zu tauchen, langsam Stück für Stück tiefer, um ihr die Möglichkeit zu geben, sich an ihn und das Gefühl zu gewöhnen. Er spürte die natürliche Barriere und wusste, dass es weh tun würde, egal was er jetzt noch tun würde.
Seine Finger griffen zwischen sie und reizten erneut den kleinen Punkt und als er merkte, wie ihre Muskeln erneut zu zucken begannen, stieß er endgültig in sie hinein.
***HG***
Es tat weh. Nicht so schlimm, wie sie gedacht hatte, der Cruciatus war schlimmer gewesen. Doch es holte sie aus der Ekstase heraus. Ließ sie deutlich spüren, wie stark Severus sie ausfüllte, dehnte.
Er hatte nach diesem Stoß aufgehört, sich zu bewegen, lag völlig ruhig auf ihr und langsam öffnete sie die Augen, nur um in den dunklen Seen zu versinken, die sie anblickten.
Was sie darin erkannte, zerriss ihr Herz. Schuld und Lust kämpften gegeneinander, er hatte getan, was von ihm verlangt wurde, um ihr beider Leben zu schützen. Das wusste sie mit absoluter Sicherheit. Genauso wie sie wusste, das Voldemort noch nicht zufrieden war, mit dem was bis jetzt geschehen war. Als würde er ihre Gedanken erraten, beugte er den Kopf und flüsterte ihr zu: »Es tut mir so leid. Er zwang mich, einen Potenztrank zu trinken, den ich für ihn gebraut habe. Das Zeug ist so stark, das es nicht bei diesem ein Mal bleiben wird und ich befürchte, man wird uns den Raum erst wieder verlassen lassen, wenn der Trank nicht mehr wirkt.«
Sie schloss kurz die Augen. Doch war es tatsächlich so schlimm, sich ihm jetzt und ein weiteres Mal hinzugeben? Bei ihr wirkte der Liebestrank ja ebenfalls noch, auch konnte sie nicht leugnen, dass ihr seine Berührungen gefielen. Das dieser so mürrisch wirkende Mann so viel Zärtlichkeit und Einfühlungsvermögen in sich versteckte, erschien ihr fast magisch. Sie kicherte. Wie albern doch dieser Gedanke war.
Sie öffnete wieder die Augen, griff ihm in seine Haare und zog ihn näher an sich heran, um ihn küssen zu können. Überrascht zeigte er keinerlei Widerstand, als nun ihre Zunge in seinen Mund eindrang und die seine sanft lockte und umspielte.
Sie wusste, dass sie den Anfang machen musste, also bewegte sie langsam ihr Becken, hob sich ihm entgegen und tatsächlich kam er ihr entgegen und sie bewegten sich gemeinsam in dem altbekannten Rhythmus, bis sie sich darin verloren, sich der Druck immer weiter aufbaute, bis er sich keuchend in ihr ergoß und erschöpft auf ihr zusammenbrach.
Sie war nicht gekommen, doch wie utopisch wäre das auch gewesen. Ihr Körper und Geist mussten sich mit diesen ganzen neuen Empfindungen erst einmal auseinandersetzen, bevor sie sich wirklich fallen lassen konnte.
Langsam rollte er sich von ihr herunter, sein Penis ragte trotz der Erlösung immer noch gen Himmel, doch sie sah ihm an, dass er einen Moment Ruhe benötigte. Allerdings fühlte sie sich so einsam ohne sein Gewicht, also kuschelte sie sich an ihn und malte Kreise und Linien auf seine Brust, während er sich erholte.
Träge strich seine Hand sanft über ihren Rücken, doch er wich ihrem Blick aus, starrte nachdenklich an die Decke.
Da öffnete sich die Tür mit einem Ruck und sofort saß er aufrecht, direkt vor ihr, damit er sie beschützen konnte, so kam es ihr vor.
Einer der Lestrange Brüder stand in der Tür, eine Hand in seiner Hose versenkt, sie konnte deutlich erkennen, dass er sich selbst streichelte.
»Der Lord lässt dir ausrichten, dass du sie weiter vögeln sollst, solange dein Ding steht. Du sollst sie richtig wundscheuern. Mach mit ihr, was du willst«, ein dreckiges Lachen erklang, »wenn du jedoch vorher aufhörst, dann gehört sie uns.«
Es war fast spürbar für Hermine wie Severus in seine Rolle als Todesser schlüpfte, bevor er kalt erwiderte: »Keine Angst, ich bin noch lange nicht mit ihr fertig. Das Fohlen muss noch richtig zugeritten werden und das ist kein Job für solche Idioten wie dich, Rabastan.«
Sie zuckte zusammen, obwohl sie wusste, dass er nur schauspielerte. Oder etwa nicht? Doch, so musste es sein, denn wenn er wirklich so denken würde, dann wäre er niemals so einfühlsam gewesen.
Rabastan antwortete nicht, sondern zog sich nur anzüglich kichernd und vor sich hinbrummelnd zurück.
Severus ließ sich wieder auf die Matratze fallen, bevor er sie barsch anherrschte: »Mach deinen Job, Weib. Setz dich auf mich, damit ich mich noch ein wenig ausruhen kann.«
Sie fühlte sich fast, als hätte er sie geschlagen. Doch dann trafen sich ihre Blicke und in den dunklen Augen lag die Entschuldigung für diese Worte, die sie hier nicht von ihm hören würde.
Unsicher, was von ihr erwartet wurde, krabbelte sie über ihn, bis er zwischen ihren gespreizten Schenkeln lag. Was nun? Theoretisch wusste sie, wie es funktionierte, doch ihr fehlte die Praxis. Mit seiner Hilfe schaffte sie es und so starteten sie die zweite Runde.
***11.09.2017***
