AN:

Nachdem ich so liebes Feedback bekommen habe, habe ich erst mich 'repariert', dann meinen Rechner und dann losgetippt. Ich hoffe ihr habt viel Spaß damit.

Es ist so schwierig im Moment auf Deutsch zu schreiben, da ich permanent englische Formulierungen und Wörter im Kopf habe. Zum Beispiel ist es total schwierig eine zufrieden stellende Übersetzung von "adorable" in Kombination von Blaine und Kurt zu finden. Oder die Übersetzung von "boyfriend". Because, let's face it: It sucks in german!

Und ich habe dauernd Zeilen und Sätze aus der Serie im Kopf, die ich gerne benutzen würde. Aber in der Übersetzung verliert es irgendwie. Nichts desto trotz habe ich mich mit Freuden an die Tastatur gesetzt und losgetippt.

Der Titel wurde inspiriert von dem Lied Do it for me now von Angels&Airwaves, wo diese Zeilen vorkommen:

The end of that part of our favorite movie
When the guy grabs the girl and gives her his hand

Kurts Hand lag immer noch auf Blaines Schenkel, als Mr. Darcy und Elizabeth im Film zu tanzen begannen. "Ich werden nie verstehen, wieso die Beiden nicht schon zu diesem Zeitpunkt erkannt haben, dass sie für einander bestimmt sind." Meinte Blaine mit rauer Stimme. "Wahre Liebe sollte doch so offensichtlich sein, dass man sie sofort erkennt, wenn sie da ist."
"Vielleicht wussten sie es ja, aber wollten es sich nicht eingestehen. Manche Menschen faszinieren einen einfach und andere sind gleichzeitig auch noch seelenverwandt."

Blaine hob vorsichtig seinen Kopf von Kurts Schulter, was diesen dazu brachte den Kopf zu drehen, so dass ihre Blicke sich trafen. "Glaubst du daran, dass man einen Seelenverwandten hat?" Kurt errötete auf diese, wie Blaine fand, entzückende Weise und löste den Blickkontakt. "Ja", flüsterte er. "Ja, ich glaube schon daran. Disney hat mich verdorben. Ich finde die Vorstellung schön, dass es für jeden eine spezielle Person gibt, die für denjenigen einfach alles bedeutet. Wie in diesen romantischen Komödien, wo am Ende immer das Mädchen den Jungen kriegt. Auch wenn die beiden vorher nur Probleme hatten. Ich möchte daran glauben, dass alles gut wird. Das keiner allein bleiben muss." Kurts Stimme stockte leicht. "Alleine zu sein ist das Schlimmste."

Blaine atmete langsam aus und drehte sich der Länge nach, so dass er nun komplett Kurt zugewandt war. "Fühlst du dich oft alleine?"

Kurt faltete seine Hände über seinem Bauch und vermied Blaines besorgten Blick. Langsam ließ er seine Daumen umeinander kreisen. "Nicht mehr so oft wie früher." Kurts Mundwinkel zogen sich zu einem leichten Lächeln nach oben. "Ich fühl mich nicht mehr so allein wie früher, weil ich auch nicht mehr so allein bin." Blaine lächelte unweigerlich mit Kurt mit, und legte seine Hand über Kurts. "Du bist auch nicht allein. Du hast mich, und Finn und Mercedes und den restlichen Glee Club."

Kurt schluckte und versuchte die aufsteigenden Tränen zu unterdrücken. "Ich weiß", murmelte er. "Aber ich kann ja nichts dafür, dass ich mich manchmal allein fühle. Oder mir manchmal diese spezielle andere Person wünsche, die für mich da ist. Die perfekt zu mir passt. Ist das zuviel verlangt?"

"Nein", antwortete Blaine. "Das ist nicht zuviel verlangt. Und du wirst irgendwann diese Person finden. Das weiß ich."

"Woher willst du das wissen?"
"Ich weiß es einfach. Vertrau mir." Aufmunternd drückte er Kurts Hände. Sein Gesicht verzog sich zu seinem schiefen, unwiderstehlichen Grinsen, dass Kurts Herz einen Schlag aussetzen ließ. "Auch für dich gibt es jemanden, der dir beim Spaghettiessen das letzte Fleischbällchen zurollt und dich danach küsst."

Kurt fing an zu lachen und schlug Blaine im Spaß auf den Arm. "Du bist unmöglich. Ich dachte du kennst mich besser. Ich würde mich nie von jemandem küssen lassen, der mir ein Fleischbällchen mit der Nase zugerollt hat."

"Aua. Wieso schlägst du mich? Ich habe das überhaupt nicht verdient." Schmollte Blaine und verschränkte die Arme vor der Brust und versuchte beleidigt auszusehen. "Ich kenne dich sehr gut."

"Ach ja?"

Blaine fing an hinterlistig zu grinsen, warf sich plötzlich auf Kurt und fing ihn an den Seiten zu kitzeln. Kurt versuchte ihn davon abzuhalten, aber schaffte es nicht da er so sehr lachen musste. "Blaine, …bitte…aufhören…bitte…."

Kurts Flehen stachelte Blaine nur noch mehr an. "Siehst du", keuchte er auch etwas atemlos. "Ich kenne dich genau. Ich weiß zum Beispiel, dass wenn ich dich genau hier kitzele, du total wehrlos bist."

"Blaine…bitte…"

Breit grinsend schnappte Blaine sich Kurts Hände und hielt diese über seinem Kopf fest. "Sag noch mal so schön bitte und ich überleg es mir."

Schwer atmend und sich plötzlich bewusst, dass Blaine fast komplett auf ihm lag, brachte Kurt nur ein atemloses "bitte" heraus. Daraufhin fing Blaine noch mehr zu grinsen an. "Wer bist du? Und was hast du mit Kurt Hummel getan? Ich dachte immer, Kurt würde nie aufgeben."

Unbehaglich versuchte Kurt Blaine von sich runter zu schieben. Der Körperkontakt war zuviel. Nicht das Kurt es nicht genoss, Blaine so nah an seinem Körper zu spüren, aber diese Position war zu intim. Schließlich waren sie ja nur Freunde. "Blaine, bitte."

Blaine ließ mit einem Blick in Kurts bittende Augen sofort dessen Hände los und rutschte auf seine Seite des Bettes zurück. Er lehnte sich mit dem Rücken an das Kopfende, legte den Kopf zurück und schloss die Augen. "Entschuldige. Es tut mir leid, ich wollte dir keine Angst machen."

Kurts Herzschlag beruhigte sich langsam und er setzte sich ebenfalls auf. Sanft drückte er Blaines Knie. "Du hast mir keine Angst gemacht. Du könntest mir nie Angst einjagen." Blaine öffnete seine Augen und blickte Kurt halbherzig an. "Aber es war dir unangenehm, oder?"

Kurt errötete und senkte seinen Blick.

"Kurt, was ist los? Rede mit mir."

"Es ist nur so, dass ich…dass ich…" Kurt zog die Beine an und legte seinen Kopf auf die Knie.

"Was, Kurt?"

"Ich…ich bin noch nie mit jemanden im Bett gelegen und habe so rumgealbert. Zumindest noch mit niemanden mit dem es gezählt hätte."