Hallo alle zusammen. Hier ist das dritte Kapitel.
Ueber Reviews wuerde ich mich sehr freuen.
Mir gehoert hier dran immer noch nichts, ich verdiene hiermit kein Geld (leider ;), und ich hoffe es gefaehlt euch.
Ein Fenster verschwindet" Las Lily.
…Nichts in dem Zimmer lies ahnen, dass in diesem Haus auch noch ein anderer Junge lebte.
"Vielleicht ist er gar nicht mehr dort!" sagte Sirius froehlich "Vielleicht haben ich, Moony oder Wurmschwanz ihn weggeholt!"
"Ich hoffe es."
James seufzte.
Doch Harry Potter war immer noch da.
"Verdammt" riefen Sirius und James.
…Aber nicht mehr lange. Seine Tante Petunia war schon wach und ihre schrille Stimme durchbrach die morgendliche Stille.
"Aufstehen! Aber dalli!"
"Ich bin schon von dieser Stimme geweckt worden." Meinte Lily und verzog das Gesicht. "Es ist nicht schoen…"
…Es war ein guter Traum. Ein fliegendes Motorrad war darin vorgekommen. Er hatte das merkwuerdige Gefuehl, den Traum schon einmal gtraeumt zu haben.
"Das war kein Traum!" Sirius huepfte vor Aufregung auf und ab. "Es war mein Mottorrad!"
Remus schuttelte den Kopf ueber seinen Hunde-Animagus Freund.
"Beeil dich! Ich moechte, dass du auf den Schinken aufpasst. Und lass ihn ja nicht anbrennen, an Duddys Geburtstag muss alles tip top sein."
"Sie zwingen ihn zu kochen?" sagte Lily mit einem gefaehrlichen Unterton in der Stimme.
"Er ist grade mal zehn Jahre alt!" knurrte James und ballte die Haende zu Faeusten.
Harry stoehnte.
"Was hast du gesagt?" keiffte seine Tante durch die Tuer.
"Er hat gar nichts gesagt, du Pferdegesicht!" raunzte Sirius.
…Harry war an Spinnen gewoehnt, weil es im Schrank unter der Treppe von Spinnen wimmelte und in diesem Schrank schlief Harry.
"WAS?" schrie Lily und ihre Augen funkelten zornig.
James sprang auf und schlug brutal auf die Wand ein, waehrend er leise vor sich hinfluchte.
Sirius und Remus hatten einen moerderischen Blick aufgesetzt.
…offenbar hatte Dudley den neuen Computer bekommen, den er sich gewuenscht hatte, und der Rede gar nicht wert auch noch den zweiten Fernseher und das Rennrad.
"Warum zum Teufel will so ein fetter Idiot ein Rennrad?"
"Sirius." Ruegte Lily, auch wenn sie dabei ziemlich traurig aussah.
Warun Dudley eigentlich ein Rennrad haben wollte, war Harry ein Raetsel, den Dudley war sehr dick und verabscheute Sport —
"Schau! Harry stimmt mir zu!"
Ausser natuerlich, wenn es darum ging, anderen eine reinzuhauhen. Dudleys Lieblingsopfer war Harry.
James fluchte leise und Lily schloss ihre Augen, waehrend sie versuchte ihre Wut zu kontrollieren, bevor sie weiterlas.
Doch den bekam er nicht so oft zu fassen. Man sah es Harry zwar nicht an, aber er konnte sehr schnell rennen.
"Gut" sagten die Rumtreiber unison.
Vielleicht hatte es damit zu tun, dass er in einem dunklen Schrank lebte, jedenfalls war Harry fuer sein alter immer recht klein und duer gewesen.
Sirius fing an zu lachen und James starrte ihn finster an.
"Sorry Harry" frotzelte er. "Aber dein Vater war genauso, als er noch juenger war."
…Harry hatte ein schmales Gesicht, knubbelige Knie, schwarzes Haar und hellgruene Augen.
"Genau wie Lily" sagte James und schaute sie vertraeumt an.
Lilys Wangen wurden leicht rosa, doch sie bewahrte Haltung und las weiter.
Er trug eine Brille mit runden Glaesern, die, weil Dudley ihm auf die Nase geschlagen hatte, mit viel Klebeband zusammengehalten wurden.
James sah schon wieder muerrisch aus und Sirius murmelte all die Dinge, die er diesem 'fetten Idioten' gerne antun wuerde.
…"Durch den Autounfall, bei dem deine Eltern starben," erwiderte sie.
"Sie hat ihm erzaehlt wir waeren bei einem Autounfall gestorben?" zischte Lily, ihre normalerweise froehlichen, gruenen Augen veraengten sich zu gefaehrlichen Schlitzen.
…"Kaemm dir die Haare!", bellte er als Morgengruss.
"Funktioniert nicht. Das ist das unzaehmbare Potter Haar." James fuhr sich selbstbewusst mit der Hand durch seine eigenen Haare.
Lily rollte leicht die Augen und Sirius lachte.
…doch es half nichts. Sein Haar wucherte einfach vor sich hin, wie ein wilder Garten.
"Genau wie sein Vater." Grinste der Hunde-Animagus und Remus lachte leise.
…Dudley sah Onkel Vernon auffaellig aehnlich. Er hatte ein breites rosa Gesicht, nicht viel Hals, kleine, waessrige blaue Augen und dichtes blondes Haar, das glatt auf seinem runden, fetten Kopf lag.
"Was fuer eine schmeichelhafte Beschreibung." Meinte James sarkastisch.
Tante Petunia sagte oft, dass Dudley aussaehe, wie ein kleiner Engel — Harry sagte oft, Dudley saehe aus, wie ein Schwein mit Peruecke.
Es entstand eine kurze Pause, bevor alle in Gelaechter ausbrachen.
"Dein Sohn ist brilliant." Erklaehrte Sirius mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht.
…Dudley, zaehlte unterdessen seine Geschenke. Er zog eine Schnute.
"Sechsunddreissig," sagte er und blickte auf zu Mutter und Vater. "Das sind zwei weniger als letztes Jahr."
"Merlin. Ich kenne NIEMANDEN, der so viel bekommt!" rief James.
"Du bekommst nicht so viel?" fragte Lily. Frueher an diesem Tag haette sie ihn als eine der Personen erachtet, die so viele Geschenke bekamen, doch jetzt war sie sich nicht mehr so sicher.
"Nee. Ich meine, ja sicher, meine Eltern sind ziemlich vermoegend… aber ich werde nicht verzogen oder sowas. Ich bekomme von ihnen ein paar Geschenke an meinem Geburtstag, zusammen mit denen von meinen Freunden und das ist genug fuer mich."
Lily laechelte ihn an.
"Liebling, du hast Tante Marges Geschenk nicht mitgezaehlt, schau, es ist hier unten, unter dem grossen von Mummy und Daddy."
Sirius schnaubte.
…fuer den Fall das Dudley den Tisch umkippte.
"Und das in seinem Alter." Seuftzte Remus und schuettelte den Kopf.
…"Und heute, wenn wir ausgehen, kaufen wir dir noch zwei Geschenke. Was sagst du nun, Spaetzchen?"
Bitter sagte James; "So, er kriegt neununddreisigund ich frage mich, wie viele Harry bekommt? Keine, vermutlich."
Die anderen nickten traurig.
Dudley dachte einen Augenblick nach und es sah wie Schwersarbeit aus. Schlieslich sagte er langsam: "Dann hab ich achtund… achtund"
"Oh komm schon!" rief Remus. "Selbst Sirius kann sich das ausrechnen!"
"Yeah" stimmte Sirius zu. Dann stockte er, verwirrt. "Warte…was?"
Lilys Lippen zuckten und James lachte.
…Schlechte Nachrichten, Vernon," sagte sie. "Mrs. Figg hat sich ein Bein gebrochen. Sie kann ihn nicht nehmen."
"Er hat einen Namen, Petunia" fauchte Lily ungehalten.
…und Mrs. Figg bestand darauf, dass er sich die Fotos aller Katzen ansah, die sie je besessen hatte.
Sirius schauderte.
"Armer Harry. All diese Katzen… ugh."
…Harry wusste, es sollte ihm eigentlich Leid tun, dass sich Mrs. Figg ein Bein gebrochen hatte, doch fiel ihm das nicht leicht bei dem Gedanken, sich Tibbles, Snowy, Mr. Paws, und Tufty erst wieder in einem Jahr angucken zu muessen.
Sirius nickte zustimmend.
Lily verschraenkte ihre Arme ueber der Brust und ihre Augen verengten sich kaum merklich.
"Alles klar. Was ist los?"
"Erm…was meinst du, Evans?"
"Ich meine, dass du jedesmal komisch reagierst, wenn auf Hunde angespielt wird oder wenn Katzen erwaehnt werden. Warum?"
"Um…Naja uh…"
"Er wurde mal von einer Katze angegriffen. Deswegen hasst er sie jetzt alle." Sagte James schnell.
Lilys Augen veraengten sich noch mehr und obwohl sie ihnen diese Geschichte offensichtlich nicht abkaufte, las sie weiter.
…Die Dursleys sprachen oft ueber Harry, als ob er gar nicht da waere — oder vielmehr, als ob er etwas ganz widerwaertiges waere, dass sie nicht verstehen konnten, eine Schnecke vielleicht.
Lily blickte finster, wengleich auch ein bisschen traurig.
"Oh Tuney…warum…?" wisperte sie.
…"Ihr koenntet mich einfach hier lassen.",schlug Harry hoffnungsvoll vor (dann konnte er zur Abwechslung mal Fernsehen, was er wollte und sich vielleicht sogar einmal ueber Dudleys Computer her machen).
"Eher nicht." Sagte James bitter.
Tante Petunia schaute, als haette sie soeben in eine Zitrone gebissen.
"Und wenn wir zurueck kommen liegt das Haus in Truemmern, mh?" raunzte sie.
"Er wird das Haus schon nicht in die Luft jagen!" schrie James.
"Sollte er aber." Sagte Sirius mit einem boesen Grinsen.
"Ich werde das Haus schon nicht in die Luft jagen.", sagte Harry, aber sie hoerten ihm nicht zu.
James sah ueberrascht aus, doch laechelte leicht.
…"Mein kleiner Duddydums,
James und Sirius schauten einander an und brachen ploetzlich in jolendes Gelaechter aus. Remus erlaubte sich selbst ein kurzes, stilles Lachen und Lily grinste rachsuechtig.
"Wie typisch fuer Petunia" schnaubte sie und rollte die Augen.
…"Er macht immer alles kaputt!" Durch die Arme seiner Mutter hindurch warf er Harry ein gehaessiges Grinsen zu.
James und Lilys Augen verengten sich.
…und schon marschierte Dudleys bester Freund Piers Polkiss in Begleitung seiner Mutter herein...
…Sofort hoerte Dudley auf mit seinem falschen Weinen.
"Ja, ich wette, dass hat er getan." Sagte Remus angewidert.
…"Ich mach ueberhaup nichts." ,sagte Harry, "ehrlich…"
Doch Onkel Vernon glaubte ihm nicht. Nie glaubte ihm Jemand.
"Mein armes Baby…" sagte Lily sanf.
…nur ueber der Stirn hatte sie noch etwas uebriggelassen um "diese schreckliche Narbe zu verdecken."
Lily verzog das Gesicht und James Augen funkelten zornig.
Dudley hatte sich dumm und daemlich gelacht bei diesem Anblick und Harry machte in dieser Nacht kein Auge zu, beim Gedanken, wie es ihm am naechsten Tag in der Schule ergehen wuerde, wo sie ihn onehin schon wegen seiner ausgebeulten Sachen und seiner zusammengeklebten Brille haenselten.
Lily runzelte traurig die Stirn.
Am naechsten Morgen jedoch, wachte er auf und fand sein Haar genauso lang vor, wie es gewesen war, bevor Tante Petunia es ihm abgesaebelt hatte.
"Das ist mein Sohn" James lachte.
Dafuer hatte er eine Woche Schrank bekommen obwohl er versucht hatte zu erklaehren, dass er sich nicht erklaehren konnte, wie das Haar so rasch gewachsen war.
"Er hat es nicht absichtlich getan!" heulte Lily.
Ein andermal hatte Tante Petunia versucht ihn in einen ekligen, alten Pulli von Dudley zu zwaengen (braun mit orang-roten Bommeln).
"Ugh!" sagte Lily angekelt. Die Rumtreiber sahen genauso aus und fuehlten eine grosse Sympathy fuer Harry.
Je verzweifelter sie sich muehte ihn ueber Harrys Kopf zu ziehen, je enger schien er zu werden, bis er am Ende vielleicht noch einer Baby Puppe gepasst haette aber sicher nicht Harry.
Tante Petunia gab sich schliesslich mit der Erklaehrung zufrieden, er muesse wohl beim waschen eingelaufen sein und zu Harrys grosser Erleichterung bestrafte sie ihn nicht.
"Gut." James nickte.
…Dudleys Bande hatte ihn wie ueblich gejagt, als er auf einmal und zwar ebenso verdutzt wie alle anderen auf dem Kamin sas.
"Whoa... Er ist geflogen!" James grinste.
"Ich wuerde sagen, er ist appariert." Hielt Sirius dagegen.
"Geflogen"
"Appariert"
"Geflogen"
"Haltet die Klappe!" blaffte Remus.
…Vielleicht, ueberlegte Harry, hatte ihn der Wind mitten im Sprung erfasst und hochgetragen.
"Siehst du wohl? Er ist geflogen!"
Remus seufzte.
Doch heute sollte nichts schiefgehen. Um den Tag blos nicht in der Schule, seinem Schrank oder in Mrs. Figgs nach Kohl riechendem Wohnzimmer verbringen zu muessen, nahm er sogar die Gesellschaft von Dudley und Piers in Kauf.
Lily seuftzte. "Warum denke ich bloss, dass irgendwas gleich fuerchterlich schief laeuft?"
Sirius zuckte die Schultern, doch James sah aus, als wuerde Lily zustimmen.
…Er beklagte sich gern: Die Leute im Buero, Harry, der Staadtrat, Harry, die Bank und Harry waren nur einige seiner Lieblingsthemen. Heute morgen waren es die Mottorradfahrer.
"Hmm…Ich frage mich worueber er sich wohl am liebsten beschwert?" meinte James sarkastisch.
"Kann ja auf keinen Fall Harry oder so sein." Fuhr Sirius fort.
…"Ich habe von einem Mottorrad getraeumt," sagte Harry, der sich ploetzlich wieder daran erinnerte. "Es konnte fliegen."
"Oh Harry…" stoehnte Lily.
"Nicht unbedingt klug, dass zu sagen, Sohn." Merkte James an.
…"MOTTORRAEDER FLIEGEN NICHT!"
Dudley und Piers wieherten.
"Das weiss ich," sagte Harry. "Es war ja nur ein Traum."
"War es nicht" schmollte Sirius.
…kauften sie ihm ein billiges Zitroneneis am Stiel.
"Besser als nichts, nehm ich mal" seufzte James.
Das war auch nicht schlecht, dachte Harry und lutschte vor sich hin, waehrend sie einem Gorilla zuschauten, der sich am Kopf kratzte und der, auch wenn er nicht blond war, Dudley erstaunlich aehnlich sah.
Alle lachte besonders heftig darueber.
…Sie assen im Zoorestaurant und als Dudley einen Wutanafall bekam, weil sein Eisbecher Haway nicht gross genug war, bestellte ihm Onkel Vernon einen neuen und Harry durfte den ersten aufessen.
"Was fuer ein Balg!"
Das war des Guten zuviel, und im nachhinein hatte Harry das Gefuehl, er haette es wissen muessen.
"Oh nein" stoehnte Lily leise.
…"Wie langweilig," klagte Dudley und schlurfte davon.
"Genau wie du." murmelte Sirius.
…Es war schlimmer als einen Schrank als Zimmer zu haben, wo der einzige Besucher Tante Petunia war, die an die Tuer haemmerte um einen aufzuwecken. Doch zumindest bekam er den Rest des Hauses zu sehen.
Remus und Lily konnten darueber nur den Kopf schuetteln.
Die Schlange oeffnete ploetzlich ihre kleinen Perlaugen. Langsam, ganz allmaehlich hob sie den Kopf , bis ihre Augen auf einer Hoehe mit den Harrys waren.
Sie zwinkerte.
"Wie bitte…?" sagte James langsam.
"Sie…zwinkerte…?" Lily runzelte die Stirn.
Harry starrte sie an. Rasch blickte er ueber die Schulter ob Jemand zusah. Niemand. Er drehte sich wieder zu der Schlange um und zwinkerte zurueck.
"Neeeiiin…" rief James. "Ermutige sie nicht auch noch!"
Die Schlange sties mit dem Kopf in Richtung Onkel Vernon und Dudley und rollte die Augen nach oben. Sie sah Harry mit einem Blick an, der eindeutig sagte:
"Sowas muss ich den ganzen Tag ertragen."
"Ich kann nicht glauben, dass er mit einer Schlange sprechen kann." Meinte James resgniert.
"Wie kommt es, dass er ein Parselmund ist?" fragte Lily, doch sie bekam keine Antwort.
"Ich weiss," murmelte Harry durch das Glas, wenn er auch nicht sicher war, ob die Schlange ihn hoehren konnte. "Es muss dich wirklich auf die Palme bringen."
Die Schlange nickte lebhaft.
"Woher kommst du eigentlich?" fragte Harry.
Die Schlange sties mit ihrem Schwanz an ein kleines Schield nahe dem Fenster. Harry spaehte auf die Inschrift.
Boa Constrictor, Brasilien.
"War es schoen dort?"
Wieder sties die Schlange mit dem Schwanz gegen das Schield und Harry las weiter: Dieses Exemplar wurde im Zoo ausgebruehtet. "Oh, ich verstehe — du warst nie in Brasilien?"
"Ich kann es einfach nicht glauben…" murmelte James seufzend. "Naja…es ist nicht weiter tragisch… solange es niemand in Hogwarts herausfindet. Menschen koennen wirklich sehr uh…Vorurteilslastig sein."
…"Aus dem Weg, Mann," sagte er und sties Harry in die Rippen. Harry von dem Schag ganz ueberrascht, fiel hart auf den Betonboden.
"FASS IHN JA NICHT AN DU FETTER BASTARD!" schrien James, Sirius und zur Ueberraschung aller auch Lily.
Was nun kam, passierte so schnell, dass niemand sah, wie es geschah — Einen Moment lang drueckten sich Piers und Dudley ganz dicht gegen das Glas und im naechsten Moment sprangen sie unter Schreckgeheule zurueck.
"Koennte gut werden." Sirius grinste sueffisant.
Harry setzte sich auf und nun stockte ihm der Atem. Die Glasscheibe am Terarium der Boa Constrictor war verschwunden.
"WAHNSINN!" bruellten Sirius und James.
"Beeindruckende Magie fuer einen zehnjaehrigen." Sagte Remus laechelnt.
…erzaehlte ihnen Dudley die Schlange haette ihm fast das Bein abgebissen, waehrend Piers schwor sie haette versucht ihn tot zuquetschen.
"Ich wuenschte sie haette." Grummelte Sirius.
Doch am schlimmsten fuer Harry war, dass Piers, als er sich ein wenig beruhigt hatte, sagte: "Harry hat mit ihr gesprochen, nicht wahr Harry?".
"RATTENGESICHTIGER IDIOT!"
"Sirius!" blaffte Lily, die selbst nicht allzu gluecklich aussah.
… "Geh — Schrank — bleib — kein Essen,"
"Du gibst ihm besser etwas zu Essen, Dursley" warnte Lily mit gefaehrlicher Stimme. James nickte wuetend.
…und er war sich nicht sicher, ob die Dursleys schon schliefen. Bis es soweit war, konnte er es nicht riskieren in die Kueche zu schleichen und sich etwas zu Essen zu holen.
James laechelte stolz.
"Ein wahrer Rumtreiber in Ausbildung."
"Merlin steh uns bei…" murmelte Lily.
…Er konnte sich nicht erinnern in diesem Auto gewesen zu sein, als der Unfall passierte. Manchmal, wenn er sich waehrend der langen Stunden im Schrank ganz angestrengt zu erinnern versuchte, tauchte ein unheimliches Bild vor seinen Augen auf: Ein blendend heller Blitz aus gruenem Licht und ein brennender Schmerz auf seiner Stirn.
"Er…Er hat den Todesfluch ueberlebt?" fluesterte Lily, ganz weiss im Gesicht.
James war genauso weis im Gesicht und stand offensichtlich unter Schock.
"Hoert sich ganz so an…"
"Whoa.." sagte Sirius mit leicht geoeffnetem Mund.
"Mein armes Baby" fluesterte Lily mit Traenen in den Augen.
Das musste der Unfall gewesen sein, obwohl er sich nicht erklaehren konnte, wo all das gruene Licht herkam. Er konnte sich ueberhaup nicht an seine Eltern erinnern.
Lily und James schauten traurig zu Boden.
…Als Harry noch juenger gewesen war, hatte er immer und immer wieder von einem unbekannten Verwandten getraeumt, der kommen und ihn mitnehmen wuerde. Aber das war nie Wirklichkeit geworden;
"Ich versteh das nicht!" brach es aus Sirius heraus. "Wo sind ich, Wurmschwanz und Moony?"
"Wurmschwanz, Moony und ich, Sirius" korrigierte Remus automatisch und runzelte dann die Stirn.
"Ich weiss es nicht."
…In der Schule hatte Harry niemanden. Jeder wusste, dass Dudleys Bande diesen komischen Harry Potter mit seinem ausgebeulten alten Klamotten und seiner zerbrochenen Brille nicht ausstehen konnte. Und niemand mochte Dudleys Bande in die Quere kommen.
"Das ist das Ende des Kapitels." Sagte Lily und gab das Buch an James weiter.
James oeffnete es und began: "Kapitel 3. Briefe von Niemandem…"
