Guten Tag...
Hiiier kommt ein neues Kapitel ich hoffe es gefällt :D
Ich danke Shizu-san und aurora98 für die Favo-Einträge! :D
One Piece gehört mir...nicht.!
Viel Spaß!
*Chips und Cola hinstell*
Der kommt in meine Crew
Garp ging mit erhobenen Haupt einen langen Gang entlang, ein stolzes Grinsen auf dem Gesicht und um das ganze ehrwürdige Bild zu zerstören bohrte er dabei fröhlich in der Nase.
Neben ihm ging seine gelangweilte Enkelin und schaute sich desinteressiert in dem kahlen, weiß gestrichenen Gang um, während sie ihrem Großvater - der gerade in höchsten Tönen von der Marine schwafelte - nicht zuhörte.
Als sie dann leise, aber dennoch deutlich hörbar anfing‚ ‚Binks Sake' zu singen, kassierte sie gleich eine Megakopfnuss und eine Ultraschimpftirade von Garp, was sie jedoch herzlich wenig kümmerte.
Nach einem 10-minütigem Fußmarsch, der Yuuki wie Stunden vorkam, kamen sie endlich in einem großen Raum an. Die Wände des Raumes waren in dem gleichen langweiligen Weiß gestrichen, wie zuvor schon die Gänge und der Boden war aus penibel sauber gehaltenem Stein. In der Mitte des Raumes stand ein großer runder Tisch mit unbequem aussehenden Holzstühlen drumherum.
Als die beiden Monkeys hereinplatzten wurden sie von allen Anwesenden wütend, desinteressiert und ungeduldig angeglotzt, denn sie waren – Yuuki sei Dank – die letzten, was weder den Marinehelden, noch die kleine, freche Rotznase sonderlich zu stören schien.
Garp schrie ein munteres „Guten Morgen! Sind wir etwa zu spät? Schande, Schande!" durch den Raum und lachte dabei wie ein kleines Kind vor der Geburtstagstorte, oder wie ein Monkey D. der sich nichts dabei dachte.
Doch seine Begleitung benahm sich in diesem Moment ziemlich ‚unmonkeyhaft' und starrte wie gebannt fasziniert in ein stechendes, gelbes Augenpaar.
Erst als ihr Großvater sie am Ohr packte und zu einem der unbequem aussehenden Stühle schleifte erwachte sie aus ihrer Trance und schrie Garp empört an. „AUA LASS MICH LOS! BAKA-OJICHAN!"
Als sich ein Streit zwischen den beiden anbahnte und Garp fast wieder anfing den Raum auseinander zu nehmen, wurden sie von einem lauten Krach und einem gebrüllten „RUHE!" unterbrochen.
Die beiden Streithähne schauten erstaunt in die Richtung aus der der Ruf kam und Yuuki sah einen Mann im roten Anzug und Marinekappe, der mit seiner Hand aus Magma fast den Tisch zerstört hätte. ‚Moment, Hand aus Magma?' Irgendetwas in Yuuki machte ‚Klick' doch sie konnte es nicht greifen, erst als ihr Großvater mit wütendem Gesicht und spottendem Ton „Tut mir leid, Großadmiral Sakazuki" sagte, ging ihr ein Licht auf.
Bebend vor Zorn wollte sie gerade auf den Mörder ihres Bruders losgehen, als eine gelangweilte Stimme vom anderen Ende des Tisches fragte ob sie nun endlich anfangen könnten, er hätte nicht den ganzen Tag Zeit.
Yuuki sah in die Richtung und sah, wiedermal, in zwei bohrende, gelbe Augen, doch es waren nicht die selben wie vorhin und sie mochte dieses Paar Augen auf Anhieb nicht.
Als sie sich setzten – die Stühle waren wirklich so unbequem wie sie aussahen – fing der Mörder ihres Bruders – Akainu – zu sprechen an. „Ich habe heute alle Admiräle, Vizeadmiräle und die Shibukai zusammengerufen um….."
Mehr hörte Yuuki schon nicht mehr sondern wendete sich interessanteren Dingen zu. Sie musterte alle Leute die im Raum saßen und nicht nach blöden, langweiligen Hampelmännern von der Marine aussahen.
Der eine Typ im pinken Mantel war ein schräger Vogel, die schwarzhaarige Frau war ihr zu überheblich und Yuuki fand sie sofort unsympathisch, dann war da noch dieses große, dicke Monstrum mit der Bibel in der Hand den fand sie so witzig, dass sie sich die Hände vor den Mund schlagen musste um nicht laut los zu lachen.
Und dann war da noch dieser große schwarzhaarige mit Bart und Hut. Sie sah ihm in die gelben Augen und erschrak fast gleich wie beim ersten Mal als sie dieses Augenpaar sah, so unsympathisch und und.. sie konnte es gar nicht in Worte fassen.
‚Das gibt's doch nicht!' dachte sie ‚Das muss ein anderer sein als der erste. Die ersten Augen waren anders.'
Als sie das dachte glitt ihr Blick neben den unsympathischen Mann und dort sah sie einen ca. 13 jährigen Jungen, mit silbernen Haaren mit einem Bandana darinnen, sitzen. Sie hatte sie wieder gefunden! Diese Augen die sie beim betreten des Raumes so fasziniert hatten, sie gehörten diesem Jungen und für sie stand fest: ‚Der kommt in meine Crew!'
Kurz trafen sich ihre Blicke und nach einigen Sekunden schaute er wieder weg, doch Yuuki könnte schwören Verwirrung und etwas Freude in seinem Gesicht gesehen zu haben.
In diesem Moment wurde eine Pause der Besprechung angesagt und bevor Garp auch nur Anstalten machen konnte mit Yuuki zu sprechen, war die Kleine schon von ihrem Sessel gerutscht und aus dem Raum geflitzt.
10 Minuten später irgendwo auf der Basis
„Wo bin ich?! Ahh ich hab mich verlaufen!" rief Yuuki während sie wahllos durch die vielen Gänge der Basis irrte.
Als sie plötzlich zwei aufgebrachte Stimmen hörte hielt sie still und lauschte.
„Was soll das heißen du pfeifst auf mich?" sagte eine tiefe Männerstimme die Yuuki sofort dem unsympathischen, gelb äugigen Mann zuordnen konnte.
„Das was es eben heißt! Wegen dir schaut mich jeder an als wäre ich ein Monster, wegen dir muss ich immer auf der Hut sein, wegen dir bin ich auf dieser gottverdammten, trostlosen Insel eingesperrt, auf der du dich lieber mit dem Trainig von diesem 3-Schwerterheini abgibst als mit meinem! Ich brauche deinen Shibukaischutz nicht ich will leben! Frei sein und tun was ich will!" sagte eine Jungenstimme zwar ruhig aber dennoch ziemlich aufgebracht.
Yuuki spähte gerade um die Ecke als der Hutmann mit dem fetten Schwert am Rücken zu dem Jungen mit den faszinierenden Augen sagte: „Wenn es das ist was du willst, so sei es. Aber komm mir hinterher nicht angerannt und beschwer dich sonst wird ich dich eigenhändig der Marine ausliefern, verstanden mein Sohn?"
„Verstanden Vater!"
„Gut du hast bis zum Ende der Pause in 10 Minuten Zeit um zu verschwinden, dann werde ich bekannt geben, dass du dich gegen die Marine gewendet hast und sie werden dich jagen."
Mit diesen Worten drehte er sich um und ging. Der Junge stand noch etwas da und sah seinem Vater nach, während sich seine rechte Hand um die zwei Katanas krampften die an seinem Gürtel hingen.
Dann machte er kehrt und ging in die andere Richtung als sein Vater – direkt auf Yuukis Versteck zu.
Als er um die Ecke kam blieb er wie angewurzelt stehen und wieder einmal starrten sich die beiden eine Minute lang in die Augen.
Dann rannte er an ihr vorbei und lies sie einfach so stehen. Nicht wissend was sie jetzt machen sollte, sah sie ihm noch lange nach bis der Gong zum Ende der Pause ertönte. Kurz darauf war Getrampel vieler Soldatenfüße, die in Richtung Ausgang liefen, zu hören.
Die Jagt auf den gelb äugigen hatte begonnen.
Sooo das wars wieder für heute! :D
Mir persönlich gefällt das Kapitel gar nicht... Hat es euch gefallen?
Kritik und sooo ist wie immer seeehr erwünscht ;DDD
Bis zum nächsten Mal! :D
Peace! :)))
