ohne viel Worte, da ich ja leider auch kein Feedback kriege: Kapitel Nr. 3

Durch eine Ohrfeige erwachte sie wieder. Sie hielt sich gerade so auf den Beinen, gehalten durch einen harten Griff an ihrem Oberarm. Zuerst erblickte sie den stahlharten Blick von Professor Snape, der sie warnend ansah. Hermine trieb es erneut die Tränen ins Gesicht und sie nahm die Trauungszeremonie nur verschwommen wahr. Erst als Professor Snape ihr ein Messer in die Hand drückte, sah sie entsetzt auf und blickte ihn flehend an, doch er schaute sie noch immer ausdruckslos an, nahm ihr das Messer weg und ergriff ihre Hand.
„Nicht.", flehte Hermine und schluchzte im nächsten Augenblick, als er die Klinge durch ihre Handfläche zog, bevor er es bei sich auf die gleiche Weise machte, ohne nur ansatzweise die Miene zu verziehen.

„Nun Severus nimm ihre Hand und sssssprich mir nach, mein getreuer Diener.", sagte Voldemort und Hermine spürte erstmalig ein Zögern seitens Snape, der jedoch entschlossen ihre Hand nahm und ihr direkt in die Augen sah.

„Ich Severus Tobias Snape, Sohn eines Muggelvaters und einer Reinbluthexe, nehme dich, Hermine Jean Granger, Schlammblut, zu meiner Frau. Ich gelobe keine andere Frau in mein Bett zu holen und dir einen Sohn zu schenken, bevor sich dieser Tag zum ersten Mal jährt.", sprach Snape Voldemort nach und Hermine spürte wie er nach jeder Pause die Hand weg ziehen wollte, als er hörte, was er zu schwören hatte. Hermines Stimme zitterte während ihres Eides und sie musste immer wieder abbrechen vor lauter Schluchzen.

„Ich…Hermine Jean Granger…", sie zuckte zurück, sie würde sich sicher nicht als Schlammblut bezeichnen.

„Tochter, der besten Eltern der Welt.", sagte sie kämpferisch und ein Zischen ging durch den Saal und Hermine zuckte zusammen, als sie Snapes warnenden Blick spürte und wie er ihre Hand quetschte.

„Nehme dich, Severus Tobias Snape, Sohn des Tobias Snape und von Eileen Prince zu meinem Mann.", sagte sie jedoch kämpferisch und sie sah ein Blitzen in Snapes Augen, während Voldemorts seinen Zauberstab an Hermines Kehle drückte und sie anzischte: „Du sssssollsssst mir nachssssprechen, du dummesssss SSSSSchlammblut."

„Ich gelobe dir treu ergeben zu sein und dir bis zu dem Tage, an dem sich der heutige Tag jährt, einen Sohn zu gebären." Die letzten Worte waren kaum noch zu verstehen, da sie am ganzen Leib zitterte. Sie spürte sofort wie ein Schauer sie durchfuhr, als die alte Blutmagie sie beide aneinander band und es den Anschein hatte, als würden sich rote Blutspuren über ihre Hände winden und einen Knoten bilden.

Tränen liefen ihr stumm über die Wangen und sie schluchzte, als er sie flüchtig auf die Stirn küsste. Mit verschwommenem Blick nahm sie wahr, wie Professor Snape sie durch die Reihen der Todesser durch eine Flügeltür in einem großen Saal in dem eine Tafel aufgebaut war führte. Sie konnte sich nicht erklären, wie ihre Beine dazu in der Lage waren sie zu tragen oder sich auch nur zu bewegen. Sie war überrascht, als Professor Snape ihr den Stuhl zu Recht schob und sie bat, sich zu setzen, bevor er sich neben sie setzte, um ihr den Ablaufplan zu erklären.

„Zunächst wird gegessen, danach erfolgten die Gratulationen, bevor wir den Hochzeitswalzer tanzen werden. Sie werden etwa eine Stunde durchhalten müssen, bevor es nicht mehr unhöflich ist und wir die Feier verlassen können.", sagte Snape kühl und hob sein Glas, als der dunkle Lord ihm zuprostete. Hermine war froh, dass von ihr nicht verlangt wurde gute Miene zum bösen Spiel zu machen und hielt den Blick gesenkt. Sie bekam keinen Bissen herunter und ihr wurde fast schlecht, als die gesamten Todesser nacheinander vor sie traten um zu gratulieren. Mit großer Verwunderung bemerkte Hermine, dass nicht nur sie sondern auch Professor Snape mit großer Verachtung betrachtet wurde. Sie brachte den Tanz hinter sich, der nicht so schrecklich war wie sie erwartet hatte und noch immer im Schockzustand folgte sie Professor Snape eine Stunde später die Treppe hinauf, um in den privaten Flügel der Malfoys zu gelangen. Professor Snape begleitete sie bis zu ihrem Zimmer und erstaunlicherweise verabschiedete er sich von ihr.