Hallo meine lieben!~
Nun, ich hab euch nun ein klein wenig warten lassen was das nächste Kapitel betrifft, aber es kam immer viel dazwischen und ich weiß auch nicht wann ich dazu kommen werde die anderen Kapitel abzutippen... aber nun ja, wenn ich's fertig habe hab ich's halt fertig.
Ist schließlich auch nicht mein einzigstes Projekt.
Okay, genug Gelaber und viel Spaß beim lesen!
*~*G POV*~*
Ich konnte es immer noch nicht glauben.
Da wurde ich erst von diesem Flötenheini belästigt, sodass ich Giotto aus den Augen verlor und dann finde ich diesen mitten im Wald mit Minikopien von uns!
Und dann darf ich diese Gören auch noch mit zurück zum Anwesen tragen!
Okay, um es fair zu machen, Giotto trug ebenso viele der Gören wie ich auch, dafür hatte ich allerdings auch die Gruseligsten...
Ein Mini-Alaude und dazu noch ein Mini-Daemon-Doppel... sehr toller Tag, wirklich.
Ich konnte von Glück reden das das Anwesen nicht zu weit von unserem Standpunkt aus entfernt war, allerdings recht unzugänglich... warum musste Giotto auch genau zusammen mit den Kleinen an dem Ort sein, wo das meiste Gebüsch war?!
Als das Anwesen sich schließlich direkt vor uns aufbaute, war ich glücklich und erst Recht darüber, das uns keine Menschenseele über den Weg lief, als wir uns auf den Weg zu den Krankenzimmern machten.
Der Grund warum uns wohl keine Menschenseele über den Weg lief, war wohl der das wir erstens nicht all zu viele Leute angestellt hatten und zweitens bestand auch die Möglichkeit und das war wirklich der plausibelste Grund, das mal wieder ein Kampf ausgebrochen war... wenn ich Wetten dürfte, dann zwischen dem Skylark und dem Melonenkopf.
Oh man, war mir sicher irgendwann würde Giotto mich noch umbringen, weil ich die arme Sau war die ihm seine Papierarbeit bringen durfte... wobei, es war schon irgendwo amüsant ihn leiden zu sehen, vor allem wenn er zuvor meinen Lieblingskuchen, den ich mir zurück gelegt hatte, aufgegessen hatte.
Rache Leute, Rache.
„G, leg die Kinder bitte hier in die Betten und such nach Knuckle, damit er ihnen ein kleines Check-up geben kann. Nur für den Fall. Danach glaube ich sollten wir ein Treffen einberufen...", begann Giotto mit einem Mal und sah zu mir rüber, holte mich somit aus meinen Gedanken heraus.
Während er die Kinder zu den Betten getragen und in diese gelegt hatte, stand ich einfach nur blöd im Türrahmen.
Na toll.
Schnellen Schrittes folgte ich dem Beispiel meines besten Freundes und Boss und legte die Kinder auf die Betten, ehe ich dem blonden zu nickte.
Trotz dessen schweifte mein Blick noch einmal zu den silberhaarigen Jungen, welcher mir so ähnlich sah.
Oh man, da würden die anderen ja Augen machen.
-o-
Während Giotto bei den Knirpsen blieb und sie im Auge behielt, streifte ich durch das Anwesen auf der Suche nach einen gewissen schwarzhaarigen, mehr als nur etwas lautem, Priester.
Es war echt mein Glück, das ich ihn schnell in seinem Zimmer fand, wo er gerade über ein Buch gebeugt war und dieses las, aller Wahrscheinlichkeit nach die Bibel.
Der andere sah schnell auf, sobald ich die Zimmertür öffnete und musterte mich kurz.
„Ah, G! Was kann ich extrem für dich tun?", erkundigte Knuckle sich ruhig und schloss seinen Lesestoff, welcher wie erwartet die Bibel war.
Genervt seufzend fuhr ich mir durch die Haare und brannte förmlich darauf einfach eine meiner Kippen rauszuholen und anzustecken.
Aber nein, Giotto dieser verdammte Idiot hat ja ein öffentliches Rauchverbot im Anwesen ausgesprochen und jeder der es brach musste zahlen, heftigst.
Zum Glück gab es ausnahmen zu dieser Regelung, aber er wusste ganz genau das ich Kettenraucher war!
Aber zurück zum eigentlichen Punkt.
„Komm einfach mit. Giotto hat im Wald ein paar bewusstlose Kinder aufgelesen und diese ins Krankenzimmer verfrachtet. Ich soll dich für ein Check-up der Knirpse holen.", sagte ich einfach und durfte mit nicht wenig Belustigung aber auch Anerkennung zusehen, wie Knuckle schon nach der Hälfte des gesagten auf den Beinen und mit ernster Miene an meiner Seite war.
„Was stehen wir dann noch hier, G? Los!", gab der schwarzhaarige von sich, ehe er dann auch schon im Gang verschwand.
Augen verdrehend folgte ich ihm, obwohl, ein klein wenig sorgte ich mich ja auch schon... nicht das ich das je laut sagen würde.
-o-
Das Bild das sich mir bot, kaum das ich das Krankenzimmer betreten hatte, schaffte es meine Lippen zu einem Grinsen verziehen zu lassen und ich musste mich ehrlich zusammenreißen nicht wegen Knuckles Gesichtsausdruck einfach so laut drauf los zu lachen.
Der schwarzhaarige stand mit weit aufgerissenen Augen und Mund mitten im Raum, sah fast aus wie ein Fisch mit seinem Ausdruck, während vor ihm Giotto auf dem Bett neben seiner kleinen, braunhaarigen Kopie saß, während die anderen Betten allesamt von den anderen Kindern belegt waren.
„G-giotto... G... wie-? Was?!", entkam es dem ehemaligen Boxer, das Bild vor sich ungläubig betrachtend.
Mit vor der Brust verschränkten Armen trat ich nun neben den blonden und sah dem sich mir bietenden Spektakel weiter zu, wirklich, es war irgendwo witzig.
Giotto kratzte sich ein wenig nervös lächelnd am Kopf.
„Nun Knuckle... ich kann verstehen wenn du verwirrt bist, ich bin es ja selber auch, aber darüber können wir später reden. Ich habe eh vor ein Meeting mit allen Wächtern zu halten, aber ich glaube jetzt ist erst einmal die Gesundheit der Kinder vorrangig.", versuchte unser lieber, idiotischer Boss den anderen wieder zu beruhigen, welcher für einen Moment ziemlich hin und hergerissen aussah.
Im nächsten Moment allerdings wurde seine Miene wieder ernster, nickte und ging auf das erste, ihm am nächsten liegende Kind zu, dem Mini-Ugetsu.
Die nächsten Minuten in welchen Knuckle die Kinder sowohl auf herkömmliche Weise als auch mit Hilfe seiner Sonnenflammen untersuchte, sagte keiner von uns ein Wort.
Die ganze Zeit über hatte ich mich ans nächst beste Fenster begeben und geraucht, denn jetzt mal ehrlich, Kinder zu finden die einem so verdammt ähnlich sehen war nicht normal und dann kam noch die Sorge um deren Gesundheitszustand mit dazu.
Keine gute Kombi, also her mit der Kippe!
-o-
„Und Knuckle? Ist alles in Ordnung mit ihnen?", holte Giottos Stimme mich schließlich wieder aus meinen Gedanken und ich richtete meinen Blick wieder auf ihn.
Mein bester Freund saß derweil besorgt aussehend neben seiner kleinen brünetten Kopie.
Knuckle lächelte leicht und ich konnte nur meinen Kopf schütteln, Giotto hatte schon begonnen den Kleinen ins Herz zu schließen.
„Soweit ich feststellen kann, fehlt ihnen nichts. Ein paar Kratzer hier und da vielleicht, aber das war es dann auch schon. Das einzige das mich ein wenig besorgt sind die einzelnen Narben die jeder von ihnen zu besitzen scheint. Aber diese scheinen schon lange verheilt zu sein... Nun, ich glaube es ist besser wenn ich erst einmal die anderen suche und informiere, das wir später ein Meeting haben werden. Die übliche Zeit?", kam es von dem schwarzhaarigen, worauf er ein nicken seitens Giottos als Antwort erhielt, ehe er auch schon wieder den Raum verließ.
Für einen Moment blieb es noch mal ruhig, ehe ich mich auf das Bett meines kleinen silberhaarigen look-alikes setzte, welches zufälligerweise genau das rechte neben Giottos war.
Der blonde warf mir ein leichtes grinsen zu.
„G, du bist heute oder eher seit vorhin richtig ruhig. Machst du dir sorgen um die kleinen?", begann der blonde, während er seinen Kopf mit seiner rechten Hand abstützte, einen leicht sanften Ausdruck in den Augen habend... jap, den hatte es erwischt.
Meine Augen verengten sich bei diesen Worten ein wenig und ich sah mit verschränkten Armen und einer noch nicht angezündeten Zigarette im Mund zur Seite.
„Tch, von wegen. Warum sollte ich mir um die Bengel denn sorgen machen?", entkam es mir trotzig und vielleicht auch ein klein wenig zu laut, was ich daran bemerkte das ein paar der Kinder sich zu bewegen begannen, anzeigten das sie aufwachten.
Unter anderem oder allen voran der kleine braunhaarige Mini-Giotto und der silberhaarige Bengel.
„Huh? Was...", hörte ich den Jungen neben mir grummeln und sah kurz darauf auch schon in ein paar grüner Augen, welche mich ein wenig verwirrt und orientierungslos ansahen.
Ich sah einfach zurück, wartete auf eine richtige Reaktion des Jungen, welche auch gleich einen Moment später eintraf, als der Junge den Mini-Giotto neben diesem im Bett die Augen aufschlagen sah.
Augenblicklich saß der silberhaarige, mit den für ihn viel zu großen Klamotten, im Bett auf und versuchte zu dem braunhaarigen zu gelangen.
Jedoch konnte ich schnell genug reagieren und den Jungen an den Schultern zurück ziehen, ehe dieser aus dem Bett fallen konnte, doch die Stärke mit der der Junge versuchte sich zu befreien war für jemanden seines Alters überraschend .
„Tsuna-sama! Hey du Bastard, lass mich gefälligst los verdammt! Was habt ihr mit Tsuna-sama gemacht?!", begann der Junge zu rufen, während er sich mit aller Macht versuchte aus meinen Griff zu befreien und sogar die Frechheit besaß zu versuchen mich zu beißen!
Giotto sah dem ganzen dabei nur leicht fassungslos zu, während mir langsam begann der Geduldsfaden zu reißen, als der Kleine weiter begann mich zu beleidigen mit Wörtern die kein 8 jähriger je wissen sollte und in überraschend vielen Sprachen noch dazu.
Wirklich, der machte ja fast schon mi- ich meine einem Seemann Konkurrenz!
Und damit war Giottos Politik, Kinder nicht zu beleidigen und anzuschreien, vergessen.
„Hey Knirps! Halte verdammt noch einmal deine Fresse und achte gefälligst noch mal auf deinen Ton! Falls du es nicht bemerkt hast, wir befinden uns hier in einem verdammten Krankenzimmer!", wies ich den tobenden Jungen zurecht und schnippte diesen gegen die Stirn.
Mit einem bösen Blick sah der Knirps mich an und wollte gerade seinen Mund erneut aufreißen, als Giottos Stimme dazwischen schnitt.
„G! Sei leise und achte gefälligst auf deine Aussprache, hier sind Kinder anwesend! Und ich glaube nicht, das du diesem... bunten Vokabular weiter hilfst wenn du weiter so redest.", kam es von meinem besten Freund und Boss, welcher mich nun auffordernd aus blass orangen Augen ansah.
Genervt seufzend ließ ich von den silberhaarigen ab, welcher die Chance nutzte, um an das andere Bett zu gelangen, von welchem der braunhaarige, Tsuna anscheinend, ihn müde ansah und leicht anlächelte.
Der silberhaarige Knirps sah ihn nun mit großen besorgten Augen an und schien ihn auf Verletzungen abzusuchen.
Auch wenn ich zugeben musste, das der Junge mich jetzt schon nervte, musste ich innerlich doch schon ein klein wenig auf das Verhalten hin grinsen.
Es erinnerte mich ehrlich gesagt ein wenig an... mich selber in der ein oder anderen Situation in der Vergangenheit, doch ich versuchte diesen Gedanken so schnell wie möglich wieder los zu werden.
„Tsuna-sama! Geht es dir gut, bist du irgendwo verletzt? Hat dieser pinkhaarige alte Sack dir etwas angetan?", hörte ich ihn nun wieder sagen, dieses Mal jedoch zu meiner Überraschung nicht in italienisch wie zuvor, sondern in japanisch.
Die Überraschung die ich fühlte allerdings, wurde schnell wieder zu Wut als ich die Worte des Bengels registrierte, wie er mich genannt hatte.
Leider schlug mir Giotto in dem Moment als ich meinen Mund zum sprechen beziehungsweise argumentieren öffnen wollte, seine Hand darüber und bedachte mich mit einem seiner bösen Blicke.
Demnach blieb mir nichts anderes übrig als die beiden Kinder stillschweigend zu beobachten.
Ich sah wie Tsuna den Kopf schüttelte und versuchte sich aufzusetzen, ehe Giotto sich von mir entfernte und Anstalten machte den kleinen zu helfen, doch der silberhaarige kam ihn zuvor und bedachte uns mit einem misstrauischen Blick.
„Mir geht es gut Hayato-kun, ich bin nur ein wenig erschöpft... was ist überhaupt passiert? Ich dachte... waren wir nicht...?", begann Tsuna, ehe er den anderen verwirrt ansah und sich an den Kopf fasste als würde dieser ihm weh tun.
„Hayato-kun, ich kann mich nicht erinnern...", murmelte der braunhaarige, ehe sein fragender Blick auf uns fiel.
