Violet lugte hinter einer Hecke hervor, hinter der sie ihr Fahrrad versteckt hatte.

Das Gebäude, in das immer mehr Blitze einschlugen, trug ein großes gelbes „C", doch es gab keine Beleuchtung um den Firmennamen lesen zu können.

Grünschwarze Wolken rotierten über dem Gebäude, wie ein elend langsamer Wirbelsturm.

Das war nicht normal.

Vi, die glücklicherweise ihren Superheldenanzug unter ihren normalen Sachen trug, aktivierte mit einem Druck auf den Punkt des „i", in dem auch der Peilsender untergebracht war, den Kommunikator.

„Mom, Dad! Hier ist Vi! hier geht irgendetwas Seltsames vor sich!"

Normalerweise meldeten sich ihre Eltern sofort, oder mindestens einer von ihnen, aber jetzt kam keine Antwort.

„Mom! Dad! Dash?... Ich bin im Gewerbegebiet! Hier passiert irgendwas!"

Plötzlich hörte sie etwas, was wie eine hydraulische Presse klang. Violet versteckte sich hinter der Hecke.

Auf einmal öffnete sich das Dach des Gebäudes. Eine gigantische Laserkanone wurde aus einem Inneren empor gehoben, an deren hinteren Teil sich ein unheilvolles grünes Glühen befand, in das die Blitze nach wie vor einschlugen.

Vi schluckte.

„Mom! Dad! Dash!!! Irgendjemand! Hier ist eine 30 Meter lange Laserkanone! Jetzt antwortet doch endlich!"

Aber niemand antwortete.

Vi wurde innerlich zerrissen. Entweder so schnell wie möglich nach Hause fahren und die anderen holen – dann könnte es aber bereits zu spät sein - oder alleine reingehen… dieses Ding würde bestimmt nicht lange unbemerkt bleiben… die anderen würden sicher noch kommen…

„Okay Vi, nicht in Panik geraten, du hast es im Blut, du hast es im Blut… Ganz ruhig… Logisch denken."

Violet bezwang ihre Angst und musterte das Gebäude. An der einen Seite gab es eine Tür, die allerdings offensichtlich mit einer Alarmanlage ausgestattet war. Auf dem Gelände entdeckte sie mehrere Überwachungskameras, deren rotes Licht darauf hindeutete, dass sie eingeschaltet waren. Wachen waren keine zu sehen.

Sie atmete ein paar Mal tief durch, als wollte sie in kaltes Wasser springen. Dann zog sie ihre Hose und ihren Pulli aus, setzte sich die Maske auf und rannte unsichtbar an den Kameras vorbei.

Sie lief um das Gebäude herum bis sie ein halb offenes Fenster fand. Ihr Herz raste.

Ein wenig unbeholfen quetschte sie sich hindurch und fand sich auf der Herrentoilette wieder.

Sie wollte eine kurze Verschnaufpause einlegen, doch plötzlich hörte sie Schritte. Sie hoffte inständig die Person würde vor rüber gehen, aber nein.

Ein kräftig gebauter Mann mit einer Art futuristischer Uniform trat ein. Violet bekam einen furchtbaren Schreck, obwohl sie unsichtbar war und nichts zu befürchten hatte. Der Mann war bewaffnet, also gab es doch Wachen in diesem Bau. Das würde die Sache nicht gerade einfacher machen.

Langsam, darauf bedacht leise zu sein, bewegte sie sich in Richtung Tür, die noch einen Spalt offen stand.

Der Mann lehnte seine Waffe an der Wand an und stellte sich an das Pissoir.

Vi kniff die Augen zusammen, sie wollte das nicht sehen. Plötzlich rammte sie einen Mülleimer, der krachen umfiel.

Der Mann drehte sich um und schien sie direkt anzusehen.

Violet glaubte ihr letztes Stündchen hätte geschlagen.

Doch dann zuckte der Kerl mit den Schultern und verrichtete sein Geschäft.

Violet stieg vorsichtig über den Mülleimer und drückte sich behutsam durch den Türspalt.

Draußen stand sie auf deinem langen Flur der rot-gelblich beleuchtet war. Sie hatte keine Ahnung, welchen Weg sie einschlagen sollte.

Während sie noch überlegte, in welche Richtung sie gehen sollte, kam plötzlich die Wache heraus und rannte sie fast über den Haufen. Plötzlich schien es der Kerl furchtbar eilig zu haben.

Vi zuckte mit den Schultern und rannte ihm nach.

Von Innen machte dieser Schuppen einen ganz gewöhnlichen Eindruck. Sie passierten einige Gänge mit Büros und Konferenzsälen. Langsam glaubte Vi, dass sie ins falsche Fenster eingestiegen war. Sie erreichten eine unscheinbare Tür, die genauso aussah, wie jede andere Türe hier, mit dem Unterschied, dass der Wachmann sie mit einer Chipkarte öffnen musste. Dahinter befand sich ein kleiner Raum mit einer großen metallenen Schiebetür. Sobald der Wachposten durch die unscheinbare Tür getreten war, schloss sie sich vollautomatisch. Violet schaffte es gerade noch sich hindurchzuquetschen.

Für die Metalltüre verwendete die Wache eine andere Chipkarte und Violet wurde langsam unruhig. Schließlich würde sie den Weg auch wieder zurück müssen… Sie müsste es irgendwie schaffen diesem Kerl die Karten abzunehmen.

Die Tür schob sich zischend auf…

…Jetzt war Violet davon überzeugt, dass es kein normales Gebäude war.

Vor ihr erstreckte sich ein mehrere Stockwerke tiefes Loch in die Tiefe. Und mehrere Stockwerke über ihr thronte die Laserkanone.

Vielleicht war das doch eine Nummer zu groß für sie allein.

„Nr. 16, wo sind Sie gewesen?!"

Ein breitschultriger Kerl in der gleichen Kluft kam auf den Wachposten zugestiefelt.

„Erm - austreten, Sir!"

„Verdammt! Die Startsequenz hat begonnen! Alle Mann bleiben auf ihren Posten, haben sie das kapiert?!"

„Ja, Sir!"

„Dann machen sie sich wieder an die Arbeit!"

Der Vorgesetzte zog den Wachposten in einen Gitterkäfig.

Vi bemerkte gerade noch rechtzeitig, dass es sich dabei um einen Aufzug handelte und schlüpfte hinein.

Bei der rasanten Fahrt hinunter schloss sie die Augen, hielt sie sich mit beiden Händen an einem der Gitterstäbe fest und hoffte inständig nicht entdeckt zu werden.

Unten angekommen suchte sie sich zunächst eine Deckung und musterte die Umgebung.

Sie mussten mindestens 20 Stockwerke unter der Erde sein. Überall standen Gerätschaften und Maschinen mit blinkenden Anzeigen und Lichtern herum.

Violet wagte sich ein Stück weiter hervor.

In der Mitte des unterirdischen Areals war eine Art Podest mit einem großen Schalpult aufgebaut. Diesem Podest gegenüber hing ein riesiger, flackernder Bildschirm, der den fast gefüllten Energiestatus anzeigte. Die Laserkanone wurde womöglich von diesem zentralen Schaltpult aus gesteuert…

„Energiestatus: 91 Prozent" schallte eine Computeransage durch das Gewölbe.

Violet schlich sich an mehreren Wachposten vorbei, die die Bildschirme überwachten, auf denen die Bilder der Überwachungskameras angezeigt wurden. Die Männer schienen angespannt und blickten konzentriert und doch nervös zwischen den Überwachungsschirmen und der Energieanzeige hin und her. Darum bemerkte keiner von ihnen, wie Violet einem der Männer den Bund mit den Chipkarten vom Gürtel zog.

„95 Prozent…"

Anscheinend hatte Violet nicht mehr viel Zeit.

Ein maskierter Mann mit einem gelben Cape und schwarzem Anzug, auf dessen Brust ein gelbes C prangte, betrat das Podest.

„Habt ihr die Waffe justiert?" rief er seinen Gehilfen über ein Funkgerät zu, die weit oben dabei waren die Waffe zu befestigen.

„Noch nicht ganz, Sir! Hier oben ist es langsam wirklich ungemütlich…"

Der Schurke verdrehte genervt die Augen.

„Auf Menschen kann man sich einfach nicht verlassen…" murmelte er.

„Energiestatus: 98 Prozent"

Der Schurke drückte einen der Knöpfe und der Bildschirm über dem Podest wechselte das Bild.

Zu sehen war der Präsident der Vereinigten Staaten.

„Halloooo Mr. President!"

„Wer zum Teufel sind Sie und was wollen Sie?!"

„Ah, ah, ah… Redet man so mit einem Geschäftspartner? Aber Sie haben Recht, ich sollte mich erst einmal vorstellen… Mein Name ist Cobra"

„Es interessiert mich einen feuchten Dreck wer Sie sind! Die U.S. Regierung verhandelt nicht mit Terroristen wie ihnen, Mr. Cobra!"

„Oh, ich möchte niemanden terrorisieren… Ich möchte ihnen ein Geschäft vorschlagen. Ich habe hier diese überaus tödliche Laserinduktionswaffe. Sie ist geladen und schussbereit. Ich kann damit von hier aus jede beliebige Großstadt der U.S.A vernichten, wenn ich will. Kennen Sie sich mit Atomphysik aus, Mr. President? Das Kristall ist gefüllt mit Energie. Es wird sich entladen, die Frage ist nur wann und… wo?"

Energiekristall? Violet blickte nach oben. Hoch über ihr blitzte es immer noch, so dass grünliches, flackerndes Licht in die Tiefe fiel.

Sie hatte eine Idee.

Der Aufzug setzte sich in Bewegung nach unten. Die Gehilfen, die die Maschine oben mit Kabeln und Leitungen mit der Zentralschaltung in dem Podest verbunden hatten, fuhren nun nach getaner Arbeit nach unten.

Das war Violets Chance. Sie hielt sich an den Gegengewichten des Aufzugs fest und ließ sich nach oben ziehen.

„Energiestatus: 99 Prozent"

„Was wollen sie?!"

Der Präsident war blass geworden.

„250mrd $ auf ein Schweizer Bankkonto. Wir lassen ihnen die Daten gerade zukommen…"

„250mrd? Das übersteigt unseren Haushalt!"

„Wenn sie es nicht innerhalb der nächsten 10 Minuten überwiesen haben, wird es keinen Haushalt mehr geben!"

Violet war auf der obersten Ebene angekommen. Die Laserkanone thronte auf einem Gerüst. Die Wolken rotierten schneller über dem Gebäude, der Wind frischte auf. Die letzten Gehilfen verließen diese Zone. Sie traute sich recht nah an die Kanone heran, da die Blitze sich lediglich auf das Kristall zu richten schienen.

Im hinteren Teil der Kanone strahlte das grüne Kristall. Blitze und zuckten laut knisternd darum, als könnte es kaum noch abwarten sich zu entladen.

Wenn Vi richtig lag, dann wurde die Energie des Kristalls in der Kanone gebündelt und als konzentrierter Laserstrahl abgefeuert.

Noch einmal versuchte sie ihre Familie zu kontaktieren, aber sie hörten sie immer noch nicht.

Dann musste sie ihren Plan wohl alleine durchziehen.

„Sie bluffen!" rief der Präsident.

„Wie Sie meinen"

Cobra wendete sich ab und begann ein paar Knöpfe zu drücken.

„Energiestatus:… 100 Prozent! Waffe einsatzbereit!"

„Was tun Sie da?"

„Ich habe Washington noch nie besonders gemocht…" sagte er gehässig.

„Leben sie wohl, Mr. Präsident!"

„Nein! Nein, warten Sie!"

Aber Cobra schaltete den Bildschirm einfach ab und drückte danach auf einen roten Schalter.

Im selben Moment schlugen keine Blitze mehr in das Kristall ein und die Kanone begann sich in Zielrichtung zu bewegen.

Als die Kanone sich zu bewegen begann, generierte Violet aus ein paar Metern Entfernung ein Kraftfeld um das Kristall.

Der Kontakt zu den Energieleitungen der Kanone war plötzlich unterbrochen, es gab einen Rückkopplungseffekt und die Kanone explodierte.

Durch ihr Kraftfeld war Violet geschützt, doch das Gerüst brach unter ihren Füßen weg und sie stürzte in die Tiefe.

~*~*~

„Was – Was ist da oben los?!" rief Cobra entsetzt.

Es dauerte eine Sekunde, bis er und seine Männer merkten, dass die Kanone zusammen mit dem Gerüst auf sie niederzustürzen drohte.

Erst als jemand rief „Raus hier!" ergriffen sie die Flucht.

Donnernd und scheppernd, Stahlseile, Metallträger und Trümmerteile hinter sich her reißend, stürzten mehrere hundert Tonnen Stahl zu Boden und zerschmetterten das Kontrollpult.

„Nein! NEIN!" brüllte Cobra als der Staub sich gelegt hatte und das ganze Ausmaß der Zerstörung offensichtlich wurde.

„Wie konnte das – Warum ist – Es war doch alles perfekt durchgeplant! Warum - "

In diesem Moment rappelte sich Violet vom Boden auf. Dank ihres Kraftfeldes war sie unverletzt geblieben. Trotzdem war sie nach diesem Sturz paralysiert und konnte sich nur darauf konzentrieren nicht anzufangen zu weinen.

Als sie sich erhob war sie eigentlich der Meinung unsichtbar zu sein.

„Invisigirl!"

Violet fuhr herum und blickte in Cobras hassverzerrtes Gesicht! Dann blickte sie an sich herunter und sah, dass sie über und über mit Staub bedeckt war.

„Schnappt sie! Bringt sie um! Nun feuert schon!!!"

Die Männer standen nach diesem Vorfall ebenfalls noch unter Schock und feuerten nicht sofort. Violet versuchte so gut es ging den Staub abzuklopfen und rannte in Richtung des Aufzugs davon.

Schüsse knallten gegen die Metallträger und Trümmer.

Violet sprang hinter einen Haufen Schutt und suchte dort Deckung.

„Keine Panik! Keine Panik! Logisch denken! Wie kommst du jetzt auf dem schnellsten Weg hier raus?"

Hatte sie auch gehofft mit dem Aufzug dort wegzukommen, hatte sie sich getäuscht. Als die Kanone mit dem Gerüst hinuntergestürzt war, hatten die Trümmer die beiden Aufzüge zerstört.

Aber auf der anderen Seite entdeckte sie auf der nächsten Etage eine offen stehende Tür, durch die schwach grünes Licht fiel.

Anscheinend hatten schon einige der Gehilfen die Flucht ergriffen.

„Haben wir sie erwischt?"

„Nein, ihr Vollidioten! Sie ist noch hier! Sorgt dafür, dass sie nicht lebend hier rauskommt!" Schnautzte Cobra und stapfte durch das Trümmerfeld als ob er etwas suchte…

„Der Kristall!" rief Violet in Gedanken.

Plötzlich gab es eine Explosion weit oberhalb von ihnen und noch eine! Der Boden begann zu rütteln und Steine und Bauteile fielen von oben herab krachend zu Boden.

„Der Laden stürzt ein!"

„Raus hier! Lauft!"

„Wagt es nicht, ihr feigen -"

Doch die Wachen stießen Cobra um und rannten einfach über ihn hinweg. Ihre Angst vor dem Tod war größer als die Angst vor ihm. Sie kletterten hastig die Leitern in den nächsten Stock hinauf und flüchteten durch die offene Türe.

„Das werdet ihr mir büßen!"

Violet ergriff ebenfalls die Flucht, jetzt wo sich niemand mehr für sie zu interessieren schien. Wenn sie noch 20 Stockwerke die Treppe hinauflaufen musste, bevor das Gebäude in sich zusammenstürzte, musste sie sich beeilen!

Sie lief los, jedoch hielt sie inne.

Cobra hockte auf dem Boden und grub mit den Händen im Schutt. War es ihm egal, wenn er hier unten bei lebendigem Leib begraben würde?

Plötzlich entdeckte Vi etwas leuchtend grünes im Schutt. Das Kristall!

Im selben Moment bemerkte Cobra Violet.

Ihre blicke berührten sich, dann fixierten beide das Kristall und wieder sahen sie sich an. Dann machte Cobra einen Satz nach vorn, doch Violet trat das Kristall weg wie einen Fußball. Er packte sie am Handgelenk, sie schlug ihm mit der Faust gegen die Nase, er verpasste ihr eine schallende Ohrfeige. Daraufhin gab Violet ihm einen heftigen Tritt zwischen die Beine. Cobra keuchte auf und ließ ihr Handgelenk los.

Die Erde bebte, das Gebäude war kurz davor zu kollabieren.

Violet rannte davon, schnappte sich das Kristall und wollte zu der Türe zurück. Doch als sie sich umdrehte war Cobra ihr schon dicht auf den Fersen.

Sie lief zur nächst besten Leiter und kletterte hastig hinauf. Cobra war jedoch schneller, packte sie am Fuß und versuchte sie runter zu zerren.

Irgendwie schaffte Violet es, sich festzuhalten und ihm mit dem Absatz ihres anderen Stiefels mitten ins Gesicht zu treten. Cobra schrie vor Schmerzen und ließ sie ein weiteres Mal los.

Sie rannte über wackelige Gitterböden – Cobras schritte direkt hinter ihr!

Die Räume waren in blutrote Notbeleuchtung getaucht, die Rohre und Leitungen hielten der Dynamik, die von dem Komplex Besitz ergriffen hatte, nicht stand. Überall barsten und platzten die Rohre, Dampf und Funken erfüllten die Gänge. Violet konnte kaum sehen wohin sie rannte, sie betete nur dass sie eine Treppe fand, die nach oben führte.

Ein Rohr platzte genau neben ihrem Kopf, sie sprang reflexartig zur Seite. Im gleichen Moment packte Cobra sie am Arm. Sie riss sich ruckartig los und verlor dabei ihr Gleichgewicht.

Sie fiel rückwärts gegen einen Widerstand und sah dabei in Cobras entsetztes, blutüberströmtes Gesicht.

Dann kälte…

…und dunkelheit.

~*~*~

„Nein! Nein!!! Das darf nicht wahr sein!!!" Cobra hämmerte mit aller Macht gegen die Kryostasekapsel, in die Invisigirl gefallen war. Er riss an der Türe, obwohl er genau wusste, dass sie sich nicht öffnen ließ, schließlich hatte er sie selbst entwickelt.

Er hämmerte wutentbrannt gegen das kleine Sichtfenster und fokussierte seinen ganzen Hass auf Invisigril, die ihm an diesem Tag gleich zweimal einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte! Sie hatte das Kristall UND seine Kapsel!

Das Gebäude wurde von einer heftigen Erschütterung gepackt.

Er musste gehen… oder er würde hier unten sterben.

Ein letztes Mal blickte er durch das Sichtfenster in das junge maskierte Gesicht.

„Wir sehen uns wieder, Invisigirl!" sagte er hasserfüllt.

Dann verschwand er.

Das Gebäude stürzte wenige Minuten später ein und begrub Violet tief unter sich.