Finnlandsaga – oder das etwas andere Tagebuch
© by Morrigan & Rhayne
Disclaimer: Die nachfolgenden Episoden beruhen auf einem gewissen Maß an Fakten mit einem reichlichem Schuss Fiktion. Wie viel bleibt jedem Leser selbst überlassen. Die Jungs von Apocalyptica gehören sich nach wie vor selbst. Das Lesen geschieht auf eigene Gefahr. Die Autoren haften nicht für Lachanfälle oder andere extreme Reaktionen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wer sich angegriffen fühlt, sollte sich an die eigene Nase fassen.
Rettet die Finnen oder Die Wanderung der Wale
Episode Drei:
Sie stürmten an dem total verdutzten Paavo vorbei und brachten ihn dabei so ins Straucheln, dass er fast gestürzt wäre. Die Tür wurde aufgerissen und knallte mit einem lauten Knall an die Wand. Ehe eine der Walkühe reagieren konnte, wurde sie unsanft zu Boden gerempelt. Die Engel bahnten sich ihren Weg durch die tobende Menge und waren schnell an ihrem Ziel angekommen. Gerade war eine der Walküren dabei ihr schmutziges Werk zu verrichten, als ein lauter Schrei an ihrem Ohr sie je davon abhielt ihren Schlüssel in den Lack des 59er Plymouth Cougar zu setzen.
„Du bist tot, wenn du auch noch eine Regung machst." Entfuhr es der Frau, die schon vorbereitend ihren schwarzen Zopf nach hinten warf, um gewappnet zu sein. Die Walkuh erstarrte und suchte verzweifelt Hilfe unter ihren Begleiterinnen. Doch in deren Augen flammte nur Verwirrung und Angst hervor.
Unsere Helden hatten sich in der Zwischenzeit direkt zum Fenster begeben und sahen fasziniert dem Treiben das dort draußen vor sich ging zu. Alles geschah so schnell, das sie sich nur noch verdutzt ansahen.
Eine der Walkühe sprang auf den blonden Engel zu und versuchte mit einer Frontalrammaktion diese zu Fall zu bringen. Doch diese sprang schnell zur Seite und somit landete sie in einem großen Berg aus Schnee und blieb dort wutschnaubend liegen. Es bedurfte 3 Helferinnen sie wieder auf die Beine zu bringen. In der Zwischenzeit hatte die kleinere schwarzhaarige Frau, der potentiellen Auto- Verunstalterin den Arm auf den Rücken gedreht und zischte ihr wutentbrannte ins Ohr; „Ich mag es nicht, wenn man mich vor meinem Frühstückskaffee verärgert, Mein Baby zu berühren allein genügt, um dich zu töten. Also sieh zu, das du und deine Walfamilie schnell das Weite sucht, sonst wird es verdammt unangenehm."
Damit ließ sie sie los und in Windeseile hatte sich die Walfamilie gesammelt und versucht in der ihrer schnellsten Geschwindigkeit in ihren Transporter zu kommen. Mit quietschenden Reifen fuhren sie vom Parkplatz.
Behutsam strich die schwarzhaarige Frau über die Motorhaube ihres Heiligtums, ehe sich die beiden Frauen zurück in den McDonalds begaben. Als ob nichts gewesen wäre, setzten sie sich auf ihre Plätze und bestellte noch Kaffee nach.
Unsere Helden waren baff. Wie war es möglich, dass sie es geschafft hatten diesem Spuk so schnell ein Ende zu bereiten? Sie kamen sich albern vor, da sie wie alte Weiber hier Stunde um Stunde ausgeharrt hatten, ohne je eine Chance gesehen zu haben. Noch immer irritiert setzten sie sich auf ihren Platz und sahen zu ihren Retterinnen hinüber, doch außer einem kleinlauten „Danke" das im Chor erklang, brachten sie kein Wort heraus.
Die Frauen grinsten sich an und dann entgegnete der blonde Engel. „Ihr braucht uns nicht zu danken, denn hier ging es um unser Baby und da verstehen wir nun mal gar keinen Spaß!
Dies ist das Ende der spannenden und zugleich grotesken ersten Begebenheit aus dem Leben unserer 4 Helden.
Werden sie ihren Retterinnen noch danken können oder werden sie sich nie wieder sehen? Schaltet wieder ein, zur nächsten Episode. ;)
