Hey, hey :3
Ich wünsche viel Spaß mit dem Kapitel und so =D
Disclaimer: I do not own Vampire Knight
„Man kann es ja versuchen, oder?", meinte der silberhaarige Zero und lehnte sich ans Sofa, mit seinen Händen hinter seinem Kopf verschränkt. Er starrte den regungslosen Kaname mit seinen lavenderfarbenen Augen an und sah, wie sich der Braunhaarige langsam wieder begann zu bewegen. Zero nahm seine hinter hinter seinem Kopf hervor, legte eine auf seinen Schoß und strich mit der anderen Kanames Strinfransen aus dessen Gesicht. Kaname sah hinunter und seine Wangen waren rot angelaufen. Zero legte seine Hand, mit der er Kanames Stirnfransen weggestrichen hatte, auf die linke Wange des Braunhaarigen. „Du bist süß, Kaname.", meinte er mit seinem üblichen Stimmton. „W-Was.. B-Blödsinn..", erwiderte Kaname und ließ seine Haare wieder auf sein Gesicht fallen. „Doch. Du bist süß, wenn du so rot wirst.", sagte Zero und ließ seine Hand dort, wo sie war. „Also. Was ist jetzt. Willst du, dass wir ein Paar werden?", fragte er. Kaname wurde bei der Frage steif wie ein Brett. „F-Fragst du mich gerade, ob ich mit dir ausgehen möchte?", fragte Kaname stotternd. „Wenn ausgehen gleich Paar ist, ja.", meinte Zero und küsste Kaname sanft auf die Lippen. „Willst du?", sagte er und wiedehohlte seine Frage. Kaname strich Zeros Hand von seiner Wange ab und meinte, ohne Zero in die Augen zu schauen: „Gib mir bitte etwas Zeit, um die Frage beantworten zu können..." „Krieg ich morgen in der Früh eine Antwort?", fragte der Silberhaarige. Kaname nickte bloß, stand auf und sagte, ohne sich umzudrehen: „Ich finde allein nach Hause." Und ließ Zero auf dem Sofa zurück.
Auf dem Heimweg schossen Kaname einige Fragen durch den Kopf. Was will er? Ist er in mich verliebt? Verarscht er mich nur? Selbst abends, beziehungsweise nachts, ließen ihm die Geschehnisse keine Ruhe.
Am nächsten Tag kam Kaname übermüdet in die Schule. Als er sich auf seinen Platz am Fenster setzte, merkte er, dass Zero fehlte. Kommt wohl zu spät, dachte er sich. „Guten Morgen, Klasse", ertönte die Stimme der Lehrerin. Alle standen auf, setzten sich aber wieder als die Lehrkraft es anwies. Und dann kam Zero reingestürmt. „Tut mir leid für die Verspätung.", meinte er etwas verschwitzt. „Schon gut, Kiryu-Kun, setz dich.", sagte sie. Zero ging auf seinen Platz zu und setzte sich. Er hohlte aus seiner Schultasche einen Block hervor und schrieb etwas auf eine leere Seite. Er schob den Block auf Kanames Seite.
„Die Antwort.", stand da. Kaname nahm seinen Kugelschreiber, schrieb etwas drauf und gab den Block Zero zurück.
„Welche Antwort?", las Zero. Er schrieb und gab den Block Kaname.
„Willst du mit mir ein Paar sein? Du hast gesagt, heute in der Früh gibt's die Antwort. Willst du?" Kaname wurde rot. Er schrieb und gab es Zero.
„Naja, willst du?", versuchte Kaname den Spieß umzudrehen.
„Ja", gab Zero als Antwort.
„Gut, dann versuchen wir es.", meinte Kaname.
„Das heißt also, ab jetzt sind wir ein Paar", schrieb Zero noch.
„Ja", antwortete Kaname.
„Was schreibt ihr beiden da?!", rief Marikawa durch den Klassenraum, ging auf Zero und Kaname zu und riss ihnen den Block aus der Hand. „Mal sehen..", meinte sie und las sich alles durch. Sie wurde leicht rosa auf den Wangen. Kaname stockte der Atem. Wenn Marikawa das durch die Klasse schreien würde... er wüsste nicht mehr, was er tun sollte. Kaname, der Mädchenschwarm, wäre dann für alle nur noch Kaname, der schwule Typ. „So, so.", sagte Marikawa. „Ich lese dann mal vor: Hey, Kaname. Hey, Zero. Weißt du, was echt stinkt? Was denn? Aido. Was? Der hat gerade einen fahren lassen.", die Klasse begann lauthals zu lachen. „Nein, das stimmt nicht!", schrie Aido und versuchte sich zu verteidigen. „Ihr beiden könnt den Block nach der Stunde bei mir abholen, okay?", sagte die Lehrerin und ging nach dem Nicken von Zero wieder zu ihrem Lehrertisch.
In der Pause ging Kaname zum Lehrertisch, um den Block wiederzuholen. „Um, den Block bitte, Marikawa-Sensei..." „Ah, ja klar doch. Hier!", sagte sie und reichte ihm den Block. Kaname wollte wieder gehen, doch Marikawa sagte: „Ihr solltet aufpassen, Kuran-Kun. Ich weiß nicht, ob das Umfeld hier eure Beziehung akzeptieren wird. Wahrscheinlich nicht." Kaname drehte sich um und meinte zu Marikawa: „Es ist..", er senkte seinen Kopf und sah sie scharf an, „nur ein Spiel." Marikawa starrte in den leeren Klassenraum. „Tatsächlich?", fragte sie mit ungewöhnlich ruhiger Stimme. „Denken Sie etwa wirklich, ich würde mich in einen Jungen verlieben? Es ist ein Spiel. Nichts weiter.", antwortete er. Sie sah ihren Schüler mit einem Blick an, der sagte: „Das glaube ich dir nicht." „Trotzdem danke für die Rettung von vorhin, Sensei.", bedankte sich Kaname mit seinem charmanten Lächeln. „Kein Thema.", erwiderte sie und sah Kaname zu, wie er aus dem Klassenraum ging und die Tür hinter sich schloss. Armer Kiryu-Kun...
Auf dem Dach sah Kaname seinen festen Freund auf dem Boden sitzend auf ihn warten. Er ging auf ihn zu und setzte sich ebenfalls. „Hey, Zero. Ich hab deinen Block wieder.", sagte er und gab den besagten Block den silberhaarigen Schüler vor ihm. Dieser schenkte Kaname ein dezentes Lächeln. „Worüber bist du so glücklich?", wunderte sich der Ältere. Zero packte sein Essen aus seiner Schultasche bevor er antwortete: „Weil du da bist." Zero gab ihm einen leichten Kuss auf die Wange, welche rot wurde. „I-Ist doch selbstverständlich..", meinte er. Zero schüttelte kurz den Kopf und sagte dann aus heiterem Himmel: „Erzähl mir was über dich, Kaname!" „Was denn?" „Irgendwas!", sagte Zero und lehnte sich zurück. „Uh..", kam aus Kaname heraus. Auf das war er wirklich überhaupt nicht vorbereitet. „Ich... Ich habe eine Schwester, Yuuki.. Die geht auch hier an die Schule, wirst sie schon mal gesehen haben. Uhm.. Meine Familie ist ziemlich wohlhabend und ja.. Ich denke mehr gibt's da glaub ich nicht.", er dachte kurz nach und meinte dann: „Erzähl was von dir!" „Okay.", sagte der Jüngere und setzte sich auf. „Meine Eltern sind Sportschützen, verdienen ihr Geld jetzt aber mit irgendeiner Büroarbeit. Und ja, wir leben jetzt halt in dem Haus da." „Und Geschwister?", fragte Kaname und konnte daraufhin einen Hauch von Traurigkeit in Zeros Augen sehen. „Ich bin ein Einzelkind.", behauptete er. Kaname wusste aber, dass da irgendwas nicht stimmte. Er lehnte sich über Zero und presste seine Lippen an die des Jungen.
Fortsetzung folgt...
