No. 3 – Vom Glück und glücklich sein
Anmerkung: So, auch wenn ich in meinem Profil schrieb, dass ich meine Pfoten von FF lassen, habe ich ein neues Kapitel geschrieben. Gott weiß warum.
Ich hoffe der Anfang ist nicht zu verwirrend. Das Flashback spielt vor den bis jetzt vergangenen. Es ist vermutlich das Letzte. Wer die ganze Story will, dem schreib ich von mir aus gern ein Bonus Kapitel. Btw, Ichigo befindet sich am nächsten Tag irgendwo auf offener Straße. Ich denke, Yuzu hat ihn auf dem Markt geschickte, um Zutaten für die Gäste fürs Abendessen zu besorgen x) Viel Spaß
Flasback
„Wieso hilfst du uns?"
Ichigo blickte die junge Frau irritiert an.
„Und wer zur Hölle bist du?" „Misha Amane, mein Name. Espada no. 3."
Der Junge zuckte kaum merklich zusammen und wagte einen Seitenblick auf Inoue, die, zu seinem Entsetzen, mit einem Nicken dieses Bestätigte. Panik stieg in dem Jungen auf. Sollte diese Dame sich das ganze anders überlegen, waren sie geliefert.
„W-wieso hilfst du uns?", wiederholte er seine Frage zögerlich. „Das interessiert vorerst nicht."
Flashback Ende
Das waren ihre Worte gewesen. Von da an hatte sie Ichigo und Inoue bei ihrer Flucht unterstützt, bis sie sich plötzlich das Mädchen geschnappt hatte und Ichigo angeschrieen hatte.
Der Junge wurde einfach nicht schlau daraus. Sie war es gewesen. Sie, allein sie, war Schuld daran, das Inoue nun nicht hier war. Sie war es gewesen, nicht er.
Plötzlich stieß Ichigo mit jemanden zusammen und riss ihn zu Boden.
„Oh, entschuldige." Geistesabwesend hielt der Junge dem zu Boden gestürzten Mädchen seine Hand hin, diese Schlug sie aber grob beiseite, richtete sich auf und stürmte davon. Überrascht blickte Ichigo ihr hinterher, bis er das Mädchen erkannte.
Das konnte nicht sein.
„W-warte, hey!" Der Junge setzte zum Sprint hinterher an.
Was sollte-, wie sollte sie- ?
Er hatte sie nun fast eingeholt. Schrie ihr immer noch zu stehen zu bleiben, spürte den Schweiß an seinem Gesicht lang laufen.
Warum? Wenn sie hier war, warum war sie nicht zu ihm gekommen?
Er hatte sie, packte sie grob und trotzdem wie ein Liebender am Arm, wirbelte sie zu ihm herum.
Da stand sie vor ihm, mit Tränen der Wut in ihren Augen und versuchte sich aus seinem Griff zu befreien.
„Wieso bist d-du- ", der Junge brach ab. Seine Stimme war verloren gegangen und er lockerte seinen Griff, sodass das Mädchen sich losreißen konnte. „Wieso bist du hier, Inoue?"
„Das sieht aber gar nicht gut aus." „Ach, das ist nur ein Kratzer." „Viele Kratzer", ergänzte Gin Ichimaru und betrachtete weiter die vielen, kleinen Schraffuren, die Misha sich in ihrer Diskussion mit Aizen zugezogen hatte. Sie entzog sich seinen Griff.
„Meinst du sie - " „Inoue Orhime-chan?" „Mh. Meinst du sei wird -", die Espada verstummte und blickte mit einem Male so leidend, dass Gin ganz entsetzt war.
„Meinst du ‚glücklich'?" Misha nickte, blickte erschöpft zu Boden. „Willst du das denn?"
Ein sachtes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht. „Ja. Wir Beide können es wohl nicht finden, was? Dann soll wenigsten die Prinzessin es finden…"
Alles andere als glücklich blickte Inoue auf den Jungen, der entgeistert zurückstarrte. „H-hey Inoue!" Der Junge hatte seine Sprache wieder gefunden, als das Mädchen sich erneut zum gehen wand.
Sie war hier!
„W-wieso?" „Ist das nicht egal?", der Tonfall Inoues war so kühl und abweisend. Er ließ Ichigo einen Schauder über den Rücken laufen.
Sie war hier bei ihm.
„Ich frag doch nur. Wirst du verfolgt?" „Nein. Aber wenn du mich weiter so hysterisch anredest, verfolgen dich gleich die Kerle da hinten." Ichigos Blick folgte dem Fingerzeig des Mädchens und er sah die Passanten, die ihn böse anblickten. Sie schienen zu glauben, dass er Inoue belästigte. Er zwang sich zur Ruhe.
Er konnte sie wieder sehen. Ihre weiche Stimme hören. Er konnte wieder glücklich sein.
„Oh, k-komm doch mit zu mir. Renji und Rukia werden sich bestimmt freuen, dich in Sicherheit zu wissen, genauso wie Toshirou und Mat- " Er spürte wie seine Wange glühte. Inoue, noch mit erhobener Hand, blickte ihn wütend an. „Du bist so ein Arschloch, Kurosaki. Ein dummes Arschloch!" Wieder drehte das Mädchen um und als Ichigo seinen Arm ausstreckte um das, was ihm am Leben hielt festzuhalten, war sie schon weg. Sie war gegangen.
Sein Glück hatte ihn verlassen.
