Harry Potter and the Sanctuary of Light

Chapter 3 Fell und Klauen

Einige Wochen nach dem Besuch sass Harry in tiefer Konzentration in der Mitte der Zelle. Das Erlernen der Animagus-Transformation war schwerer, als er gedacht hatte. Selbst mit den Informationen von Rea, war das Erlernen des Zugriffs auf das Wesen des Tiers sehr schwer. Und es half sicher nicht, wenn er abgelenkt wurde. Im Moment erinnerte er sich gerade, wie er das erste mal auf Laurea traf.

Rückblick

Am Anfang seines fünften Jahres war alles, woran er denken konnte, wie er am schnellsten in die Grosse Halle zum Eröffnungsfest des Schuljahres gelangen konnte. Er rannte gemeinsam mit Hermine und Ron, um schnellstmöglich aus dem Regen heruas zugelangen, als er heftig mit jemanden zusammenstiess. Sie fielen beide mit dem Gesicht voran in den Matsch und seine Freunde liessen ihn zurück, welche noch immer gen Eingang rannten und nicht erkannten, das er gestürzt war.

"Es tut mir leid!!" Er stand auf und hielt der Person die Hand entgegen um zu helfen.

"Oh es ist schon in Ordnung." sagte sie und nahm seine Hand so dass sie aufstehen konnte. "Ich hätte aufpassen sollen, wo ich hingehe, anstatt das Schloss anzustarren." Sie versuchte nun, ihre Hände an dem Umhang zu reinigen, erkannte aber, das ihre gesamte Kleidung mit Schlamm bedeckt war. Er kicherte über ihren Ärger und deutete dann an, das sie besser gen Schloss gehen sollten.

"Bist du neu hier in diesem Jahr? Ich glaube nicht, das ich dich vorher schon einmal gesehen habe." fragte er sie beim gehen.

"Oh, das stimmt schon. Ich wurde von meinem Volk hierher geschickt um Erfahrungen in der Zaubererwelt zu sammeln."

"Dein Volk?" fragte er mit erhobener Augenbraue.

"Ja," Sie sah ihn mit einem Lächeln an. "Ich bin eine Elfe. Mein Vater ist der Botschafter hier in Grossbritannien, und er dachte, dieses wäre eine gute Erfahrung für mich. Die Magie der Elfen ist komplett anders als die der Menschen. Es dürfte sehr interessant werden."

"Elfen wie in der Herr der Ringe-Reihe?" Er hatte die Bücher von J.R.R. Tolkien währebd des Sommers gelesen, während er die Ereignisse des Trimagischen Turniers zu vergessen versuchte. Dudley hatte sie von entfernten Verwandten geschenkt bekommen und sie in Harry's Zimmer geworfen.

"Oh! Du hast die Bücher gelesen. Ja, genauso. Naja, so in der Art. die Bücher sind reine Fiktion, aber der Author baute die Elfen von Lothlorien und Rivendell auf meinem Volk auf. Die drei Bücher von Mr. Tol­kien sind auch äusserst beliebt unter den Elfen."

Die beiden unterhielten sich weiter, bis sie die Grosse Halle erreichten. Und nachdem sie vom Hut nach Gryffindor geschickt worden war, wurde er für den Rest des Jahres zu ihrem Führer ernannt, sehr zur Verärgerung von Hermine.

Ende des Rückblicks

Er arbeitete gerade daran, seine Animagusform zu finden. Er hatte die letzten Wochen damit verbracht, die Meditation zu erlernen. Sobald seine Gedanken geleert waren, begannen sich Formen in seinem Gesichtsfeld zu bilden. Sie war klein, mit einem langen, fellbedeckten Körper. Als sie deutlicher wurde, verschluckte er sich fast. Ein Wiesel??? Gedanken an Malfoy wurden schnell wieder vergessen, während er das Wesen studierte. Es hatte völlig schwarzes Fell mit dunkelsilbernen Spitzen. Hellgrüne Augen waren im Gesicht zu erkennen und ein kleines, blitzförmiges Fellstück in silberner Farbe war ebenfalls zu erkennen. Kleine, silberne Krallen sassen an den kleinen Pfoten.

Nun, immernoch besser als eine Ratte... ein Grinsen erschien auf seinem Gesicht. Er war kurz davor die Meditation zu verlassen, als sich das Wiesel zu verändern begann. Seine Form wurde deutlich grösser. Als die Veränderung beendet war, war Harry sprachlos. Ein grosser Leopard mit dunkel silbernem Fell und schwarzen Flecken starrte ihn an. Wieder hatte das Tier grüne Augen silberne Krallen und einen silbernen Blitz auf der Stirn. Während er noch versuchte die Information zu verarbeiten, das er zwei Formen besass, schrie er fast laut auf, als sich die Form erneut zu verändern begann, diesmal in einen wunderschönen Phönix. Seine Farben waren wieder so wie bei den anderen Formen gehalten, ebenso die Merkmale wie grüne Augen, silberne Krallen und die Blitz-Zeichnung..

Als er endlich seine Augen öffnete, war Harry sprachlos. Drei Animagus-Formen??? dann begann er zu grinsen. Es brauchte einige Mühe, nicht vor Freude laut herum zuschreien. Als er sich endlich beruhigt hatte, setzte er sich erneut und versuchte die Transformation. Ich werde zuerst das Wiesel versuchen, nur für den Fall das ich auf die Verrückte Idee kommen sollte, zu Brüllen oder etwas anderes zu tun...

Er konzentrierte sich nun und stellte sich das Wiesel in seinem Kopf vor. Er sah jedes Detail, wie auf einem Photo. Dann flüsterte er "Animans transformo." Er fühlte, wie sein Körper immer kleiner wurde, und gleichzeitig länger und schlanker, spürte wie das Fell und die Klauen wuchsen. Als die Verwandlung beendet war, öffnete er seine Augen. Ein riesiger Raum lag vor ihm. Seine Nase kitzelte, und er legte sich ganz flach auf den Boden, da der Ort ihm fremd war. Er kroch durch den Raum und untersuchte den Boden sowie die Wände. Dann gewann sein menschliches Bewusstsein wieder die Kontrolle und Harry war glücklich. Wenn irgendjemand in dem Moment den Raum betreten hätte, so wäre es möglich gewesen, das dessen Füsse von einem hyperaktiven Wiesel angegriffen worden wären.

Nachdem er sich beruhigt hatte, und das Wesen des Wiesels unter Kontrolle gebracht hatte, genauer gesagt, es daran hinderte, in den Wassereimer zu springen, nur um zu schauen was darin war, verwandelte er sich zurück. Er hielt sich die Hand vor den Mund, um einen Freudenschrei zu verhindern, aber trotzdem musste er während der nächsten zwanzig Minuten breit grinsen.

Nachdem er sich beruhigt hatte, versuchte er seine beiden anderen Formen. Als Leopard war die Zelle schon recht knapp bemessen. Nach der Rückverwandlung war er wirklich froh, das er das Wiesel zuerst versucht hatte. Der Zweikampf zwischen tierischem und menschlichem Wesen als Wiesel gab ihm das nötige Wissen, um den Leoparden zu kontrollieren. Nun verwandelte er sich in den Phönix, und nachdem er ein paar Flugversuche in der Zelle unternommen hatte, verwandelte er sich wieder in einem Menschen.

Er wusste, das er das weitere Vorgehen sehr genau planen musste. Laurea hatte Recht, als sie sagte, das die Zaubererwelt sie der Hilfe bei der Flucht verdächtigen würde. Dann hatte einen verrückten Gedanken. In den letzten Tagen hatte er gehört, wie die Wachen sich darüber unterhielten, das der Minister Askaban in der nächsten Woche besuchen würde. Was konnte ein besserer Fluchtweg sein, als dem Mann die Schuld für seine Flucht zu geben, der für seine Inhaftierung massiv mit verantwortlich war. Mit diesem zufriedenen Gedanken im Kopf schlief Harry ein.

AN: Ich möchte noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, das alle Rechte an den Ideen und der Geschichte selbst bei der ursprünglichen Autorin Arye liegen!!!!!