Reviews For: Just another Reviews of all chapters Chapter 1 Chapter 2
Tolotos:
Vielen Dank für dein Kompliment. Nein, ich hab zwar kein Kapitel doppelt gepostet, sondern mich beim uoloaden vertan und versehentlich das zweite Kapitel zuerst hochgeladen. das eulchen
ich weiß der Anfang ist wunderbar niedlich, ich muss sagen mir war danach einfach mal was anderes zu schreiben. Allerdings, wer weiß wie sich die Geschichte noch entwickelt...
xerperus
Danke. ich hoffe dir werden die weiteren Kapitel auch so gut gefallen
NyellaWill er sehen? Will Severus, der ohnehin nicht schnell Freunschaften schließt sehen, dass er da den Sohn von James Potter unterrichtet? Nein will er nicht, dann müsste er sich eingestehen, dass er vergeben kann und das will er noch weniger...
Anm.: d. Aut.: Harry's Narbe ist durch einen simplen Illusionszauber verdeckt. Es kommt zwar in einem anderen Kapitel vor, aber ich habe wohl ganz am Anfang vergessen das zu schreiben. Hoffe ihr verzeiht mir.
deatheater
Wünsche viel Spaß beim Lesen.
3. Just another trouble
Arabella Figg beobachtete mit Adleraugen die Dursleys, etwas stimme hier nicht und sie wusste es genau. Der junge Harry Potter war verschwunden, schon seit letztem Weihnachten hatte sie den Jungen nicht mehr gesehen.
Das war jetzt schon fast ein Jahr her. Wo konnte der Junge bloß stecken! Sie hatte dem Direktor mitgeteilt, dass sie den Jungen nicht mehr sah, dieser allerdings meinte, dass es dem Jungen sicher gut ginge, denn sein Lebensfunke erstrahle heller, als jemals zuvor.
Nun aber wollte es Arabella endlich wissen, an einem Novembertag passte sie Petunia beim Einkaufen ganz absichtlich ab.
„Petunia welch eine Überraschung dich hier zu treffen", rief sie erfreut.
Die verzog leicht ihr Gesicht und Arabella konnte sich ein innerliches Grinsen nicht verkneifen.
„Mrs. Figg, wie geht es Ihnen denn", fragte sie mit kalter Höflichkeit.
„Hervorragend…Nun nicht so besonders, die Einkäufe und mein Fuß, dass ist immer alles so schwer, wissen Sie", brabbelte Arabella die alte Frau mimend.
„Ja das Alter holt uns alle einmal."
„Aber sprechen wir nicht davon. Wie geht es dem kleinen Dudley und was macht Potter, denken Sie er kann mir mal mit den Einkäufen helfen. Ich habe ihn schon eine Weile nicht gesehen…"
„Potter!", quiekte Petunia überrascht. „Der ist nicht mehr da. Ein ungezogener Fratz ist der gewesen. Wegelaufen ist er und weiß der Teufel wo er sich jetzt rum treibt, aber ich muss jetzt wirklich weiter. Einen schönen Tag noch wünsche ich!
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Keine drei Stunden später, saßen Albus Dumbledore und Minerva McGonagall in dem kleinen Wohnzimmer der Frau, die noch immer völlig aufgelöst war.
„Verschwunden Direktor, schon seit was ich wann. Seit Weihnachten habe ich ihn nicht mehr gesehen! Sie sagten immer, es würde ihm gut gehen. Das kann stimmen, aber bei den Dursleys ist eben nicht mehr!", keifte Arabella den alten Mann an.
„Beruhigen Sie sich", meinte dieser ungewöhnlich ernst. „Wir werden Harry Potter finden und zu den Dursleys zurück bringen."
„Albus ich halte das für keine gute Idee, ich meine wenn ein kleiner Junge wie Harry von denen weggelaufen ist, dann muss sicher etwas vorgefallen sein. Niemand läuft sonst von seiner Familie fort", murrte Minerva verdrossen.
„Das ist wahr Direktor, die Dursleys mögen Harry nicht, sie sind schlecht zu ihm."
„Aber trotz allem seine einzige Verwandtschaft, nein meine Entscheidung gilt, so bald wir Harry gefunden haben, bringen wir ihn hier her zurück."
Arabella starrte wütend in ihre Kaffeetasse.
„Nein das ist nicht fair, ein Junge sollte unter Leuten aufwachsen, die ihn lieben und gern haben und gerade Harry Potter hätte sich das verdient, wo er doch keine Eltern hat."
„Ich habe meine Gründe!", erwiderte der Direktor heftig.
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Severus hatte eine Stinkwut auf Potter, der es irgendwie geschafft hatte, vom Erdboden zu verschwinden und jetzt hatte er die zweifelhafte Aufgabe unter seinen ‚alten' Freunden nach zu fragen, ob ihn denn jemand gesehen hätte.
Vielleicht hatte Lucius sich ja ein ‚neues' Spielzeug zugelegt?
Doch es blieb bei einem Versuch etwas über den Verbleib von Potter heraus zu finden, denn niemand in der Zaubererwelt hatte überhaupt gewusst, dass Potter verschwunden war. Nach einem Monat, konnte es der Direktor nicht mehr verheimlichen und der Zaubereiminister gestatte es der Presse, diese Schreckens Nachricht zu verbreiten.
Der Direktor stand nicht gerade gut da, man gab ihm die Schuld für das Verschwinden des Jungen. Schließlich hatte er die Verantwortung für den Jungen gehabt und hatte dabei kläglich versagt. Potter hätte man eben nicht von der Zaubereiwelt fernhalten sollen.
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Für Tom waren diese Monate schrecklich, er hatte Angst, dass jeden Moment ein Auror kam und ihm seinen kleinen Harry wegnahm und noch schlimmer war es für Harry, dem es nicht einging, warum in drei Teufels Namen so viel Aufhebens um ihn gemacht wurde.
„Die kennen mich doch gar nicht!"
„Nein, aber du bist trotzdem berühmt Harry."
„Und! Ich hab' sicher nicht drum gebeten zu überleben, während meine Eltern ermordet wurden, ganz sicher nicht. Das Schrott, wegen so einem Scheiß berühmt zu sein, kann sich die Zaubererwelt nicht wen anderen suchen, wieso gerade ich?"
Auf diese Frage konnte Tom dem Jungen keine zufrieden stellende Antwort geben.
„Alles im Leben hat einen Grund, so auch sicher das hier", meinte er dann und überließ Harry sich selbst.
Auch der Professor hatte weniger bis gar keine Zeit mehr für seinen kleinen Schützling und selbst wenn, dann war er angespannt und schlecht gelaunt.
Harry zog sich noch mehr von ihm zurück und wenn Tom nicht gewesen wäre, hätte er längst das Weite gesucht.
Er mochte es nicht der Junge der lebte genannt zu werden. Irgendwie konnte er Harry Potter nicht ausstehen, das war eine fiktive Figur den gab es gar nicht wirklich. Er war real, aber er war der kleine Harry, der bei Onkel Tom lebte und im Geschäft mithalf. Er war weder ein Held noch ein berühmter Zauberer.
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Trotz intensiver Suche und der Nutzung aller Medien hatte die Zaubereigesellschaft nach Monaten immer noch keine Ahnung, wo Harry Potter steckte.
Tom war erleichtert, dass niemand auf die Idee kam, dass sein kleiner Harry der gesuchte Junge war. Er war zu klein und zu unscheinbar um der gesuchte Junge zu sein. Das zeigte dem Mann, wie blind eigentlich die Leute waren, oft ließen sie sich von dem Jungen den sie eigentlich suchten bedienen, soviel zu dem, dass nur Muggel nie genau hinsahen, die Zauberer taten es ebenso.
Doch jemanden gab es der es erkennen könnte. Das war der Professor, wenn dieser nicht so von seinem Hass und seiner Verachtung dem Potterjungen gegenüber geblendet wäre, wäre er sicher längst misstrauisch geworden…
Aber Tom hatte sich vorgenommen, Harry niemals wieder zu seinen Verwandten zurück zu lassen.
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Das Weihnachtsfest stand vor der Tür und es war für Harry ein besonderes Fest, denn zu Weihnachten hatte er ein zu Hause gefunden.
Auch für Tom war es ein besonderes Fest geworden, er mochte seinen kleinen Harry über alles. Es wärmte ihm die Seele, den kleinen um sich zu haben.
Er beschenkte den kleinen Harry mit allerlei Spielzeug und auch von den anderen Geschäftsleuten waren wie schon zu seinem Geburtstag Geschenke gekommen. Sogar von dem Professor erhielt er eine Kleinigkeit.
Am ersten Weihnachtstag stand plötzlich ein ungewöhnlicher Besuch in der Gaststube. Es war niemand anderer, als der Direktor der ehrwürdigen und alten Schule von Hogwarts.
Tom erstarrte innerlich, als er den Mann sah. Seine Augen blickten suchend umher, aber er wusste, dass Harry noch schlief und war innerlich froh darüber. Vor dem Direktor blieb eben nichts verborgen.
„Direktor, was kann ich für Sie tun?", fragte er höflich.
Albus Dumbledore nickte ihm freundlich zu und setzte sich auf einen der Stühle.
„Es tut mir leid, dass ich dich an einem Feiertag behelligen muss, aber du hast gewiss die Zeitungen gelesen. Du weißt, dass Harry, mein kleiner Harry verschwunden ist. Überall ist gesucht worden, auf der ganzen Welt, aber niemand hat auch nur den Hauch einer Ahnung, wo er sein könnte…"
Der Direktor seufzte schwer.
Tom brachte ihm eine Tasse Tee und setzte sich zu dem Mann, weil es von ihm erwartet wurde. Er versuchte seine Nervosität zu verbergen.
„Ich habe erfahren, dass bei dir seit einiger Zeit ein kleiner Junge lebt, vielleicht weiß ja dieser wo Harry ist. Könnte das nicht sein."
„Mein kleiner Harry soll wissen, wo sich Harry Potter befindet!"
„Tom."
„Ich werde ihn wecken, wenn du das wünscht und ihn fragen, aber ich glaube nicht, dass er es weiß sonst hätte er es mir längst gesagt und ich würde so ein Wissen gewiss sofort an dem Professor weiterleiten", erklärte Tom und stand auf.
„Severus mag den Jungen, nicht wahr", meinte Albus versonnen. „Tom, wenn er wach ist, darf ich ihn kurz sehen, ich möchte den Jungen, der das Herz meines Freundes erweicht hat gerne kennen lernen."
Tom hatte das Gefühl ihm würde das Herz stehen bleiben. Aber er hatte keine andere Wahl.
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Harry hatte wieder schlecht geträumt. Er erinnerte sich nicht, nur an das grüne Licht, dass überall gewesen war und an ein schreckliches Lachen.
Tom weckte ihn auf und der Junge schreckte hoch.
„Shhh, unten ist ein Mann der dich gerne sehen möchte, er ist ein Freund des Professors", beruhigte der Mann seinen kleinen Jungen.
Er half Harry in seine Sachen, der ganz kribblig war, er hatte schon seit Wochen den Professor nicht mehr gesehen und er vermisste ihn schrecklich.
Er raste die Stufen runter und kam vor Albus Dumbledore schlitternd zum stehen.
„Bitte geht es Professor Severus gut?", fragte er fast atemlos.
Albus lächelte und blickte die großen grünen Augen warmherzig an. Der Junge war aber herz aller liebst und dass der kleine Harry gleich nach dem Tränkemeister fragte, freute den Mann noch mehr.
„Du bist also der kleine Neffe Toms, wie gefällt es dir hier so?", fragte der Albus den jungen Mann.
„Sehr, sehr gut Mister", meinte Harry freudestrahlend.
Tom legte seine Hände auf die Schultern des Jungen.
„Das ist Direktor Albus Dumbledore, der größte Zauberer unserer Zeit", flüsterte er ihm zu.
„Ich weiß, der Professor hat es mir erzählt", erklärte Harry und ratterte den kompletten Namen des Mannes runter. „Und er mag Kammermusik, was auch immer das ist", sagte er mit stolz geschwelgter Brust.
„Du bist ein recht fleißiger kleiner Junge", witzelte Albus. „Du wirst sicher eines Tages einmal ein großer Zauberer werden."
„Ich will es versuchen, ich will so gut werden wie Professor Severus, er weiß so viel und er ist der Beste Zauberer den ich kenne."
Seine grünen Augen leuchteten noch mehr, als von dem Professor sprach.
Dieser Blick berührte das Herz des Direktors und noch mehr spürte er wie sehr sich um Harry Potter sorgte.
„Sag mal mein Kleiner, hast du vielleicht eine Ahnung wo sich Harry Potter befindet könnte?", fragte der Direktor freundlich.
Das Gesicht des Jungen verhärtete sich leicht und ein dunkler Schatten legte sich über seine Augen. Er sah sich Hilfe suchend nach Tom um, der seine Hände wieder auf die Schultern fasste.
„Professor, ich habe eine Frage an Sie", sagte er stattdessen. „Wenn Sie Harry Potter wären, wie würden Sie sich fühlen, wenn plötzlich eine ganze Welt, wie aufgeregte Hühner nach ihm suchen, wegen einer Sache, die er gar nicht verstehen kann?"
Albus musterte den Jungen interessiert, seine tiefen grünen Augen verbargen mehr Weißheit, als vermutet.
„Es würde den Jungen verschrecken, vermute ich", murmelte er leise.
„Ich würde nicht Harry Potter sein wollen, mit all diesen Rummel", erklärte Harry, stand auf und holte noch einen Tee für den Direktor und sich selbst.
Albus starrte ins Leere. Die Worte des Jungen hallten noch in ihm nach. Das war doch der Grund warum er Harry zu diesen Muggelverwandten gebracht hatte, diesen und dann noch das kleine Problem mit ein paar noch frei herumlaufenden Anhängern Voldemorts, die Potter sich alles andere wohl gesonnen waren.
Harry kehrte mit dampfenden Bechern zurück, das war Toms Spezialmischung.
Der Direktor seufzte schwer und Harry hatte Mitleid mit ihm. Er starrte Tom mit an und eine kleine Träne stahl sich aus seinen Augen. Es musste sich doch wirklich niemand um ihn sorgen. Es ging ihm gut, besser als jemals zuvor.
„Sagen Sie Direktor warum nehmen Sie eigentlich an, dass es Mr. Potter schlecht geht?"
„Weil er von seiner Familie fortgelaufen ist", erwiderte Albus ernst. „Man läuft nicht von seiner Familie weg, wenn alles in Ordnung ist."
„Und diese Familie, von der Sie da sprechen, sind Sie sicher, dass die Mr. Potter überhaupt wollen."
Albus kniff die Augen zusammen.
„Wie meinst du das?"
Harry zuckte mit den Schultern.
„Man hört so einiges, dies und das. Es heißt, dass sie Mr. Potter nicht gemocht haben und froh waren, dass er verschwunden ist. Man erzählt sich auch, dass sie den Jungen schlecht behandelt haben. Ich meine das hört sich vernünftig an, würde zumindest erklären warum er nicht mehr da ist, wo er sein sollte."
„Ein Argument, mein junger Freund, aber er muss zurück. Es ist wichtig, sehr wichtig. Wie ich sehe hörst du eben so viel wie Tom, wenn du etwas erfahren solltest…"
„Werde ich sofort den Professor benachrichtigen, Herr Direktor", erklärte Harry ernst.
Albus erhob sich und war alsbald draußen.
Harry rann eine Träne nach der anderen über das Gesicht.
„Warum will er bloß, dass ich zu den Dursleys zurück soll, die sind gemein und sie tun mir weh!", schluchzte er.
Tom nahm ihn in die Arme und hielt ihn einfach nur fest.
„Die sind fort und nein du wirst nicht zu Ihnen zurückkehren, ich habe einen Plan."
Tja nicht einmal Albus sieht in dem kleinen Harry den Jungen den er sucht. Vielleicht weil es zu offensichtlich ist, ich meine die meisten Menschen sehen nicht was vor ihrer Nase ist. oder?
Hoffen es hat gefallen.
Eure Deatheater
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